Beiträge von MoM Jovi

    Die Technik aus dem Video vom Video von Tony Williams benutzt der Todd Sucherman auch. Er nennt das allerdings Tony-Williams-Powergrip und setzt es eher dafür ein, wenn es mit den Crash Becken richtig zur Sache gehen soll 😁

    Er sagt dort auch, was du schon geschrieben hast, dass er die Stochhaltung wechselt wie es sich gerade richtig anfühlt 👍

    Ja. Herr Sucherman ist generell geizig mit Tipps für DEN Grip. Das einzige, was er sagt, "don't do the monkey knuckle", und betont immer wieder, dass man locker sein soll. Zwischen Daumen und Zeigefinger soll dabei immer ein Spalt sein. Auf keinen Fall soll man den Stock nur mit Daumen und Zeigefinger "squeezen".

    Ansonsten geht es mir au so, dass ich automatisch das Handgelenk drehe, je nachdem wo ich auf dem Set spiele, d. h. wenn ich mir der rechten Hand auf Snare und erstem Tom noch German spiele, ist es auf dem Crash rechts außen oder auf dem letzten Floor-Tom automatisch French.

    Mittlerweile weiß ich, dass ich vor allem mental entspannt sein muss und mich nicht so sehr auf die HiHat-Begleithand konzentrieren darf. Dafür kann es helfen, sich voll und ganz auf die BassDrum und Snare zu konzentrieren und die HiHat läuft dann recht locker mit, aber das ist gar nicht so einfach.

    Mal ne andere Frage. Gibt es hier im Forum nicht den ein oder anderen Spezialisten, der sowas kann? Ich erinnere mich an Threads über selbstgebaute Snares...

    So jemandem würde ich halt zutrauen, dass er das nötige Fingerspitzengefühl hat um eine Trommel abzusägen und zu graten...

    Ich möchte eine so große (und für mich durchaus wertvolle) Bassdrum nicht gerne versenden. Zudem wird es Probleme geben, einen so großen Karton zu besorgen und beim Versand wirds dann Sperrgut.

    Meine 22x18 Bassdrum hat inklusive Gewa-Cordura Bag in einen 60x60x120cm Karton gepasst. Das ist das Höchstmaß bei DHL ohne Sperrgut und kostet derzeit maximal 16,49€ (bis zu 31,5kg). So einen Karton kriegt man für um die 10 Euro bei Ebay. Eine kürzere Variante wäre ja bei einer Bassdrum möglich, ich hatte halt ein ganzes Set zu versenden. Durch den Bag hatte die Trommel automatisch eine gute Polsterung.

    Also falls es doch eine Option für dich wäre und du eine Tasche hast (die ja wieder zurück kommt), wären es runde 50 Euro für Hin und Zurück. Allerdings haftet DHL nur bis 500€. Das war in meinem Fall ausreichend.

    Nur so als Tipp, falls sich kein Schreiner in der Nähe findet!

    Eigentlich schon mein ganzes Leben irgendwie...das kam irgendwann im Kindergarten auf. Das weiß ich weil ich mich tatsächlich daran erinnere, weil ich meiner Kindergärtnerin auf dem Weg von der Bushaltestelle zum Kindergarten erklärt habe, wieso ich Schlagzeug und nicht wie von ihr vorgeschlagen Tuba lernen möchte...alles weitere in meinem Vorstellungsthread, siehe Signatur. :saint:

    Meine Vermutung geht dahin, dass der Arrangeur eine starke Betonung auf Zwei und Vier wollte und eine Pulsbetonung auf der Eins. Für die schwächere Drei sind ihm dann die Akzentzeichen ausgegangen.

    Ich bin mir wie Gerd nicht so sicher, ob Arrangeure manchmal so richtig wissen, was sie wollen:

    " Spiel den Original Beat. Fast keiner von den Arrangeuren hat wirklich Ahnung vom Schlagzeug spielen."

    Wenn ich im Orchester "moderne" Pop-Beats spielen soll, dann halte ich mich daher selten an die "Serviervorschläge" und höre mir je nach Verfügbarkeit immer auch das Original an. Allerdings lässt eine solch filigrane Notation wie in der Nr. 4 doch schließen, dass sich irgendetwas überlegt wurde. Man muss auch damit rechnen, dass der Arrangeur seine Überlegungen in die Bass- und Rhythmusgruppe fortgesetzt hat...

    Was die Akzente betrifft, würde ich es mal so versuchen, wie es steht, und schauen, ob es im Kontext groovt.

    Handsatzmäßig wohl alle Achtel mit Rechts und die e's und a's mit Links.

    Queen Roger Taylor : Pustet immer wenn der einen kraftvollen Fill In spielt als ob er bei einem 100m lauf so richtig Gas gibt und ihm die Luft ausgeht.

    Da fällt mir doch gleich Tico Torres ein! Er muss sogar mittlerweile nach jedem 2./3. Song an den Sauerstoff. Er spielt zwar jetzt nicht die wahnsinnigen Fills, aber mit Power! Wer das mal genauer beobachten möchte, sollte sich Lorenzo Contini auf YouTube ansehen, der imitiert das extrem gut!


    Ich selber drehe Kopf und Oberkörper immer nach links, wenn es schwierig wird, als würde ich dort auf einen imaginären Notenständer schauen. ^^

    Aber wenn ich an die Aussage von Roadies denke (Deine Hardcases sind wunderbar zum stopfen von Lücken im Tourenbus geeignet)

    Ganz genau! Ich habe auch keine Roadies und meistens keinen LKW. Wenn aber dann doch mal ein Kleinlaster dabei ist, wo man "alles schön reinschmeißen" kann, und alle fleißig mithelfen (und man vor lauter Gewusel nicht mehr jedem Trommelträger sagen kann, wie er es machen soll und wo er aufpassen muss), sind mir robuste Cases schon wichtig. Bei dem aktuellen Set sowieso.


    Übrigens trommla , dieses DrumCraft Set in genau der Farbe wollte ich damals auch haben...als ich dann das Geld dafür gehabt hätte, gab es die Serie schon wieder nicht mehr. ;(

    ...beim folierten Vintage :D

    Ich glaube, auch da würde man es sehen, wenn man mit dem Schlüsselbund dran vorbeischrammt. 😜

    Ja...hatte ja bewusst bis zum Schluss mit der Anschaffung gewartet, bis ich die Taschen wirklich brauche und die habe ich jetzt die nächsten 20 Jahre, denn das Vintage Kit fühlt sich irgendwie ein bisschen nach Endstation an...auch wenn immer mal diverse "Zweitsetphilosophien" aufkommen werden. :saint:

    Mal ne andere Frage, was können die Gewa SPS Taschen in deinen Augen besser als die Millenium Tour Bags für ein Fünftel des Preises?

    Die Gewa SPS haben auch noch fiberglasverstärkte Seitenwände. Das hat sich im Nachhinein als ausgesprochen praktisch erwiesen, denn auch beim 16er Floor und der Bass Drum bleibt die Tasche beim Einpacken einfach stehen. Das war mir bei der Bestellung noch gar nicht so bewusst, aber ich habe mir den Luxus einfach leisten wollen, weil es sich doch um ein Drumset mit gewissem Wert handelt. Dennoch hatte ich insgeheim "weiche" Taschen gegenüber "echten" Hardcases bevorzugt, weil mir intuitiv das Handling schonender vorkommt, zumindest im Kleinwagen: Irgendwas hakt immer, und dann soll die Tasche lieber nachgeben. Die Trommel hält das aus. Und schließlich sind Trommeln auch irgendwo Gebrauchsgegenstände. Zudem lasse ich mir beim Abbauen nach dem Gig gerne von den andern helfen. Da ist ein "stehendes" Case auch von Vorteil, bei dem nicht zwischendrin ein Reißverschluss hängt und ggf. den Lack zerkratzt.

    Ich habe auch einen Satz Millenium Bags, die sind schon beinahe 20 Jahre alt und haben kein Fiberglas in Boden und Deckel und auch keine Gummifüße, muten aber ansonsten recht ähnlich an wie die neuartigen "Tour Bags".

    Von meinem Tama Superstar Hyperdrive kannte ich die Gewa "Cordura" Bags, die heute offensichtlich als "Premium Bags" gehandelt werden. Davon hatte ich mir neben den SPS auch noch einen Satz bestellt. Abgesehen davon, dass ich die Sonor Vintage Bass Drum wegen den Flügel-Spannschrauben nicht in den 22x14er Bag bekommen habe (und der nächst tiefere wäre 22x18), haben die neben den robust anmutenden Vintage Kesseln einfach nicht gepasst. Es war eher umgekehrt, wie wenn die Trommel die Tasche schützt. :saint: Und ich hatte sogar den leichten Eindruck, dass diese "Premium Bags" nichts mehr mit den "Cordura" zu tun haben. Die Cordura lagen irgendwo zwischen Premium und SPS.

    Wahnsinn, das ist wirklich heftig. Ein wenig überdimensioniert ist ja ok, aber das ist vollkommen übertrieben. :O

    Zumal man mit den Normmaßen dann einfach mal schnell ein 24/13/16/18 Set in einen VW Golf bekommen muss plus Hardware, Becken und Mikrofonie. Das wäre unmöglich gewesen. Zum Glück hatte ich noch wenige Tage Zeit, sonst hätte ich das Set ungeschützt transportieren müssen.

    Achso, ja wie war denn eigentlich dein erster Gig mim Vintage? Zufrieden mit dem Livesound und allem? Da wären doch eigentlich Bilder angesagt. ;)

    Kommt demnächst im Vorstellungsthread, sonst ist hier endgültig OT-Alarm. Habe dort aber eigentlich noch was aufzuarbeiten, wollte es chronologisch angehen...

    Warum kann ich die verlinkten Bilder nicht aufrufen?

    Meinst du meine Bilder?

    Hm...ich habe die Bilder in einem privaten Album in der Galerie. Ich dachte aber, dass einzelne Bilder dann für andere sichtbar sind, wenn ich sie in einem Beitrag verlinke...sonst muss ich das Album öffentlich machen. Kann ich machen, aber wozu dann der Privatmodus? Ich dachte, das ist dafür gedacht.

    Schau mal in meinen Vorstellungsthread (siehe Signatur), dort habe ich kürzlich auch ein Foto von mir in jungen Jahren aus diesem Album eingefügt. Siehst du das auch nicht?

    Ich wärme auch noch mal auf und gebe etwas Senf dazu. :P

    Für mein SQ2 (22 x 14, 12 x 9, 16 x 16) habe ich mir die genau in diesen Größenangaben erhältlichen Gewa SPS Bags besorgt. Deckel aufklappen und die Kessel einfach reinstellen, fertig. Die Bags haben ausreichend Spielraum, sind rundum gut gefüttert. Evtl. eine Alternative.

    Hatte am Samstag meinen ersten Gig nach sehr langer Zeit und noch dazu mit dem neuen Vintage Series Kit und hatte das Taschen-/Kofferthema immer vor mir her geschoben, bis ich mich dann vergangenen Montag allmählich im Zugzwang gefühlt habe und erst einmal einen kompletten Satz Gewa SPS in den Maßen meines Sets bestellt habe: 22x14, 14x6,5, 12x8, 14x12, 16x14.

    Am Mittwoch kamen sie erwartungsgemäß an und kamen mir beim Auspacken irgendwie schon sehr groß vor. In der Tat stelle sich heraus, dass beim Durchmesser prinzipiell 2 Zoll weniger auch reichen, während die Tiefe sehr gut passt. Noch am Mittwoch-Abend habe ich für die Toms kleinere Taschen nachbestellt.

    So wurden aus:

    12x8 => 10x8

    14x12 => 13x11 (war das naheliegendste, 12x12 gibt's nicht)

    16x14 => 14x14

    Für Menschen mit Zwangsneurose (wie mich bisweilen auch...) ist es etwas unschön, wenn die große aufgestickte Zahl für den Durchmesser in Zoll nicht zu der Trommel passt, die reinkommt, aber spätestens beim Auto beladen (VW Golf) ist man wieder froh darum! :saint:

    Die Snare und Bass Drum hingegen habe ich in den vorgesehenen Taschen gelassen, weil das vielleicht ganz gut ist für die Abhebe-Mechanik und die Bass Drum Beine. Bei der Bass Drum hätte man evtl. noch 20x14 versuchen können, hatte aber auch schon irgendwie die Retoure im Kopf und hab das dann so gelassen.


    Ganz kurz habe ich noch überlegt, Moment, vielleicht ist der viele Platz beabsichtigt bei so stabilen Taschen mit dem seitlichen Fiberglas-Schutz, aber mir gefiel die Vorstellung trotzdem nicht, dass die Trommeln dann darin "rumkugeln" beim Bremsen, Abstellen, Herumtragen...:

    Eine Trommel aus welchen Gründen auch immer in ein größeres Case zu packen, fühlt sich für mich irgendwie riskanter an, als wenn's mal etwas eng zugeht oder der Deckel auf dem Spannreifen aufliegt (warum stört dich das eigentlich?).

    Hier noch 2 Fotos von den Tom-Taschen.


    Wie Gewa es sich vorgestellt hat (12/14/16 in Taschen 12/14/16):

    drummerforum.de/gallery/image/13242/


    Wie ich es gelöst habe (12/14/16 in Taschen 10/13/14):

    drummerforum.de/gallery/image/13243/

    (und nein, die Frequenz oder Amplitude haben mit der Geschwindigkeit nix zu tun)

    1:0 für dich! Stimmt. Das sollte ich eigentlich wissen. :saint:

    Das heißt du hörst deinen 5m entfernt stehenden Bassisten früher als du ihn siehst :B/

    Aber demnach müsste ich selbst eine elektrische Trommel mit 15ms Latenz noch hören, bevor ich den Stock auftreffen sehe. :/


    Habe mir mal die Produktseite des diskutierten "Drumsets" bei MusicStore angesehen. Die strotzt ja nur so von Optimismus und Überzeugung. Und neben Simon Phillips und Marko Minnemann haben sie sich gleich noch zwei weitere überzeugte Drummer für Videos ins Boot geholt!

    Naja, vielleicht würde ich bei dem Set für ne Top40 Band (zumindest im Proberaum) gar nicht nein sagen - oder eben noch ein paar grüne Scheine drauflegen und was "Bekanntes" (gebraucht) kaufen.

    "Die Sounds haben S. P. und M. M. exklusiv für uns aufgenommen"...was mag das schon heißen? Wussten die beiden im Studio, für wen sie da trommeln? Haben sie möglicherweise gleich für mehrere Hausmarken auf verschiedenen Kontinenten getrommelt und die sagen jetzt alle, das wäre exklusiv für Fame, Shame, Blame, Wayne...? :saint: Ich kann mir vorstellen, dass die öfter mal in ein Studio eingeladen werden, und gar nicht richtig wissen, für wen sie was machen. So "exklusiv", dass es nicht mehr selbstverständlich ist, kann es jedenfalls nicht sein, sonst wäre es vermutlich teurer.


    Aber viel wichtiger: hatte jetzt mal jemand von denen mit elektrischer Erfahrung das Set unter den Sticks?

    Ich kann dir beweisen, daß auch DU niemals sagen wir 8ms von 3ms Gesamtlatenz unterscheiden kannst.

    Das Thema Latenz finde ich ganz spannend. Ich habe nämlich mal gerechnet: Bei Schallgeschwindigkeit 340m/s entspricht 1 Meter 3ms.

    Selbst wenn man nun ein Modul mit "perfekter Latenz" hätte, sagen wir mal 3ms, dann wäre das, wie wenn die Klangquelle 1 Meter vom Spieler seinen Ohren weg steht. Bei einem akustischen Schlagzeug mag das für die Bassdrum ziemlich der Fall sein. Nun braucht aber ein tieferer Ton nochmal etwas mehr Zeit (ich weiß gerade nicht, wieviel und ob das aufträgt), sodass theoretisch der "Kick" früher als der "Bumms" an meinen Ohren ankommt. Die anderen Trommeln und die Becken sind bei übllichem Set-Aufbau wahrscheinlich um die 50cm von den Ohren entfernt, entspricht einer Latenz von 1,5ms.

    Somit wäre ein akustisches Schlagzeug latenzmäßig ganz schön besch....., wenn sich Latenzunterschiede in dieser Größenordnung dermaßen bemerkbar machen. Ich glaube sogar, dass wir beim Spielen eines Akustiksets ganz schön viele "Layers" von jedem einzelnen Instrument mit den unterschiedlichsten Latenzen um die Ohren geworfen kriegen, je nach Raumbeschaffenheit und -größe. Da unser Gehirn offensichtlich ganz gut damit klarkommt, glaube ich fast, dass eine mittlere Latenz um die 10ms akzeptabel ist bzw. das Gehirn recht schnell damit klarkommt.

    Möchte niemandem zu nahe treten, aber ich bin da prinzipiell bei Nick!

    Beim Galgenbeckenständer sieht`s da schon etwas anders aus.
    Fangfrage, was wäre da wohl die günstigste Aufstellung/Ausrichtung so rein theoretisch? ;)

    Haha ^^ vermutlich gleich wie bei einem Nicht-Flatbase-Galgenständer. :P

    Es sei denn, Sonor würde Flatbase Hardware bauen...diese würde vermutlich bei jeder Hanglage in jeder Position und selbst einen 60" Gong halten. :saint:


    Habe den kompletten Satz der Tama Classic Hardware. Habe mich am Anfang auch nicht getraut ein 24er Ride an den Beckenständer zu hängen.


    Jetzt hängt mein kompletter Satz Paiste Giant Beats dran (15, 18, 20, 24) dran und hat schon ne ganze Reihe Gigs problemlos hinter sich gebracht.

    Das hört sich sehr interessant an. Haben hier im Thread eigentlich alle den ungefähr selben Musikgeschmack und dengeln bei diesem nicht ganz so rein, oder sind diese Teile wirklich dermaßen stabil? Ich denke gerade so an ausgiebige Alternative-Rock Sessions mit durchgecrashtem Ride oder auch Glocken-Hardrock. Insbesondere das obere Element beim Tama erinnert mich an meinen uralten Chrom-Notenständer, der ohne Memory Lock gerne mal runter rutscht je nach aufgelegter Literatur. Offenbar ist das hier aber kein Problem, wenn es noch nicht erwähnt wurde? Dieser Notenständer hat außerdem auch eine solche Flügelschraube wie die Canopus-Stative, und die habe ich ziemlich fies in Erinnerung...


    Kann denn jemand auch was zu den Snare- und HiHat-Stativen von Tama sagen? HiHat im Vergleich zur Iron Cobra 600 oder so? :)

    Mein Musikhändler hat allerdings auch nichts nachteiliges über die Teile erzählen können, außer dass die Plattfüße auf unebenen Bühnen evtl. problematisch werden.

    Habe nun die VH-14 (zusammen mit TD 27) und muss sagen, ja ist teuer, aber jeden Cent wert. Funktioniert vom Ansprechverhalten wie meine akustische HH, einfach grandios, bin voll begeistert.

    Das "klingt" gut. Ich bin auch schwer am Überlegen. Allerdings liest man auch über die VH13 einiges Gutes im Vergleich zur VH10. Es gibt gerade ne handvoll gebrauchte in den Kleinanzeigen. Müsste ich die VH13 allerdings neu kaufen, würde ich mir wohl eher gleich die VH14 gönnen auf diesem Preislevel...zumal ich beim TD27 sowieso den dritten USB habe.


    Habe ja letzte Woche in Berlin bei Just Music einige elektrische HiHats anspielen können und selbst die VH10 war da nicht so übel wie bei mir zu Hause...das kann nun an verschiedenen Faktoren liegen, aber ich bin mir wieder unsicher, ob man mit etwas Tuning nicht noch was rausholen kann.

    Bei Just Music war z. B. die Splash Sensitivity bei 0 und CC max bei 90, während ich meine bei -10/127 habe. Was die Splash Sensitivity genau bedeutet, habe ich noch nicht ganz verstanden. Auch fiel mir auf, dass sich die VH10 am TD17 (vielleicht auch nur subjektiv) besser spielt als am TD27. Möglicherweise waren es die HiHat-Ständer. Habe bisher auch nur am Kunststoffrad geschraubt. Was macht man denn mit der Vierkantschaube an der Clutch? Die Roland-Doku ist da sehr spärlich...

    Sodele, bin gerade in Berlin und war heute mal bei Just Music. Da die auch ein G9 da stehen haben, habe ich die Gelegenheit ergriffen.

    Es war tatsächlich ein bisschen so, wie es edcito beschrieben hat...

    Das Spielgefühl an sich ist super. Die Bass Drum ist sehr leise von außen, die Becken dafür alles andere als das. Die (Factory-Kit-)Sounds gefallen mir auf den ersten Eindruck fast besser als die Roland, aaaber beim zweiten Hinhören sind die Snares doch irgendwie komisch knallig/hallig und die Toms immer etwas abgehoben (zu hoch gestimmt) oder eben nicht (pappig/totgedämpft) im Vergleich zum Kit. Was mir wirklich sofort gefällt, ist die HiHat! Mag auch am "papierigen" Klang der standardmäßig eingestellten Paiste Masters Nachbildung liegen. Doch das Öffnungsverhalten ist um Welten besser als dass, was ich von meiner Roland VH10 kenne. Der "Bow" Sound im Vergleich zur "Edge" ist viel zu leise. Aber da könnte man wohl (hoffentlich) was drehen, wenn man sich ins Modul eingearbeitet hat. Das bringt mich zum allgemeinen Trigger-Verhalten: leiseste Schläge werden auf alle Trommeln und Becken nicht erfasst. Ein Anschwellen der Crashes ist zumindest mit der Standard-Einstellung fast unmöglich. Dafür lösen manchmal scheinbar willkürlich richtige "Querschläger" aus, die einem ins Ohr zünden! :evil:

    Das Ride lässt sich aber schön crashriden. Das gefällt mir. Trotzdem kein Roland Digital Ride. :saint:

    Die Spannreifen der Toms und Snare machen mehr so Unterklasse-Einsteigerset-Eindruck und passen qualitativ so gar nicht zum DW-Rack irgendwie, ebenso die aufgesetzten Rand-Sensoren aus gegossenem Plastik, gerade dass dort kein scharfer Grat vom Guss mehr übersteht.

    Also alles in allem, nach einer teils positiven Überraschung bei Sounds und Beispielbarkeit, gibt es Ernüchterung bei der mechanischen Umsetzung. Irgendwie ganz schön viel Hartplastik! Bin froh, dass ich jetzt ein Roland habe. Also dieses Mal leider nicht, Gewa!

    nach ca 6 Monaten täglichen Spielens fiel auf, dass ich dadurch am A-Set schlechter wurde. Schnelle Fills gelangen nicht mehr so gut, da die Abstände am A-Set viel größer waren, die Dynamik litt, da die Snare, Toms und Becken bei einem E-Set halt immer irgendwie klingen, nur nicht dynamisch.

    Darum hatte und habe ich den Anspruch, egal wie groß die Pads sind, dass das Rack den Aufbau in "akustischen" Größenordnungen zulässt.

    Ich bin jetzt bei VAD506/503 und dem TD27KV stehen geblieben.

    Du musst dich da wahrscheinlich nur darauf einstellen, dass die HiHat dich mindestens am Anfang ziemlich ärgern wird. Ansonsten schrieb ich schon im anderen Thread zu den VADs, dass es sich vom Spiel- und Dynamikverhalten für mich (nahezu) wie ein voll abgenommenes Akustikset mit InEars anfühlt. Ich schreibe das auch als "elektronischer Neuling" und meine Beweggründe waren genau dieselben wie deine.

    Die Sounds vom TD27 sind für mich bis jetzt in Ordnung, ich spiele aber auch ausschließlich ein einziges Kit, welches ich mir ein bisschen getunt habe, sodass es relativ akustisch klingt. Nur beim Lautstärke-Aspekt wurde ich ernüchtert. Leise ist anders. Neulich hat mein Bruder bei mir übernachtet zwei Zimmer neben meinem Überaum und sich abends um halb 11 beschwert, ich solle doch bitte morgen weiter üben. :)