Beiträge von burned_destroyer

    Im Prinzip wurde das meiste eh schon gesagt, mir persönlich recht der Rimclick meist auch mit der Stockspitze in der normalen Position. Liegt vielleicht aber auch an den Sticks die ich spiele, die ohnehin vorne etwas mehr Masse haben als andere Modelle. Wichtiger ist aber, die richtige Position zu finden wo der Stick am Fell aufliegt, da kann man nur probieren. Gerade bei solchten Dingen gibts eigentlich kein richtig oder falsch, sondern nur das wie es für dich funktioniert. Und wenn du beim ersten Backbeat den Stick auf dem Fell liegen lässt und einfach mit der Hand auf die Snare patscht und dabei gut klingst passt das auch. :D


    PS: Ich mag mir das Lied gerade nicht anhören (Ich glaube sonst bekomm ich ein Flashback) aber wo ist da Rimclick/Crossstick? Hätte ich gerade nicht im Kopf :/


    PPS: Bei fast 200bpm könnte die Nummer eigentlich schon wieder interessant werden. :D

    Aber ist nicht gerade das dazwischenhauende Original-Fill störend, wenn man ein eigenes Fill spielt?

    Für mich nicht, aber ich war da vermutlich schon immer stur. :D Ich sehe das eher als Mitmusiker, spielen halt zwei Schlagzeuger die andere Fills spielen. Es kommt ja auch darauf an ob im Fill irgendwelche wichtigen Betonungen sind, die sollte man dann schon treffen. Wenns nur durchgehendes 16tel Geballer über das Set verteilt ist, ist das meiner Einschätzung völlig egal wie man das orchestriert.

    Mir macht es einfach mehr Spaß, wenn ich frei zur Musik spielen kann und nicht in das Original-Korsett gezwängt werde.

    Ich fühle mich da nicht in ein Korsett gezwängt, ich sehe das eben als Mitmusiker, einer davon spielt zufällig das gleiche Instrument.


    Aber in Wahrheit ists wunderbar das es die Möglichkeit gibt, so hat keiner mehr Ausreden warum er nicht spielen/üben kann. :D


    lg

    Dann ist es auch gar nicht so leicht, die zum schwingen zu bringen, damit es wenigstens authentisch aussieht. :)

    Absolut richtig, darum habe ich beim letzten Video diese Übungs Lochbecken verwendet, die schwingen sogar noch mehr und es sieht kraftvoller aus. Allerdings ging das auch nur, weil die speziellen Lichtverhältnisse es zuließen das man nur einmal oder so kurz erkannte, dass da Schweizer Käse hing.


    lg

    Allerdings nur solange man 1:1 nachspielen möchte oder kann.

    Der Meinung bin ich nicht. Ich hatte auch nie Probleme damit über fertige Liedern mit den Original Drum Tracks zu spielen. Bin da m_trees Meinung, ich nehms aber auch nicht so genau mit 1:1 auswendig lernen. Auch beim Originaltrommler wird vermutlich viel spontan passiert sein (natürlich wirds Ausnahmen geben, aber bei der Musik die ich großteils höre glaube ich weniger), da ists mir wichtiger ich klinge im Fluss gut und passe das Fill auf das Setup und auf mich an, anstatt das Fill eins zu eins zu erzwingen und dadurch eventuell den Flow oder das Feeling zu verlieren.


    Ansonsten ist die App für viele sicher eine gute Sache.


    lg

    Eine inhaltliche Frage habe ich noch zu dem Interview: Was sind denn "Playback-Becken"? Also ich kanns mir vorstellen, da Anika Nilles sagt, die seien sehr schwer. Ein schweres Becken klingt doch tendenziell höher und ich könnte mir vorstellen, dass man beim Playback eher tiefer klingende Becken bevorzugt, weil die dann eher übertönt werden. :/ Wollt ihr vielleicht generell was zum Thema Playback machen? Ich hab mich schon oft gefragt, wie das z. B. in TV Shows funktioniert, dass man möglichst nichts vom Drummer hört. Oder tut man das im Studio schon (ich war noch nie bei einer Aufzeichnung)?

    Ich gehe davon aus, dass Timo das sicher besser aufklären wird, aber soweit ich weiß sind "Playback" Becken tote Becken, also so dick das es nur "Tock" macht, oder eben 2 gleich große Becken übereinander, mit Gaffa tot geklebt, etc. Habe ich bei früheren Videos auch öfter gemacht, gerade da wenn man den Song 20 mal spielen muss fallen alle die sich im Raum befinden die Ohren ab.


    lg

    Ja, bei den Gigs sind wir allein. Ansonsten ist es wie auf den meisten Bühnen - Umbauzeit ! Die benötigen auch die Tastler für ihre schweren Teile (Hammond) oder die Saitler ( diverse Amps und Pedalerie ). Daher habe ich geschaut möglichst leichte Trommeln zu bauen und das Rack, dann ist alles Ruckzuck zusammen. Stereokabel in die Stagebox und fertig.

    Alles klar, so macht das mehr Sinn. Wenn ich daran denke, dass wir meist eine Umbauzeit von 15-20 Minuten bekommen, geht sich das alles nicht aus zuerst das stehende A-Set bei dem die Kessel bereits mikrofoniert sind, abzubauen, ein E-Set auf die Bühne karren und das alles aufbauen, und dann muss der Tontechniker erst mal den Line Check machen.

    Dein Bezug auf Tasteninstrumentalisten oder Saitenzupfer: Tastenmenschen gibts bei uns nicht, und die Saiten Menschen haben das Instrument, Amp und ein Stimmgerät. Vielleicht noch einen Bodentreter um zwischen Zerre/Clean/Boost hin und her zu schalten. Das geht auch recht fix.


    lg

    Kann vielleicht bei Abnahme oder Aufnahme von Vorteil sein ,wenn nur eine Bassdrum blubbert.

    Oder der Bandname passte nicht auf eine Bassdrum drauf

    Tatsächlich verwenden das einige Bands live nur um der Optik willen. Ich würde da keinen Kompromiss machen, wenn ich zwei Eimer am Riser stehen habe, dann spiele ich auch beide. Wenn nur einer steht dann gibts eh keine Diskussion. Aber das finde ich an und für sich unnötig, wenn die großen Künstler damit aber die Roadies beschäftigen müssen solls mir auch Recht sein.

    Ich weiß nicht ob es ein Schnäppchen ist, aber ich denke der Preis ist fair:

    YAMAHA Tour Custom Shellset in Ocean Blue 8 TT, 10 TT,14 FT, 18 BD inkl. TH945B, € 399,- (8503 Tobisegg) - willhaben
    YAMAHA Tour Custom Shellset in Ocean Blue 8 TT, 10 TT,14 FT, 18 BD inkl. TH945B. 9.720.804 Angebote. Günstig kaufen und gratis inserieren auf willhaben - der…
    www.willhaben.at


    Soweit ich weiß waren die Tour Customs doch ausschließlich Ahorn Kessel, oder? Mit den guten Fellen scheint mir das ok.


    lg

    Mit normalen Modellen meinst du vermutlich einfach "2002 Crash", also ohne Zusatz wie Medium, Heavy, Power, Thin usw. ?

    Genau, bzw. auch das 20" Medium (habe ich weiter oben beschrieben).



    Was mir an dem Wild Crash halt sehr gut gefällt ist die robuste "Konstruktion", damit meine ich, wie es gehämmert und abgedreht ist. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass das zu sehr langer Haltbarkeit führt, selbst bei unvorsichtiger Spielweise. Die PST8 Rock Crashes, die ich derzeit spiele, sind nahezu identisch was das Gehämmerte und Abgedrehte angeht und die halten bei mir nun schon über 6 Jahre ohne Risse und haben zig Gigs und noch viel mehr Proben gesehen. Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein und es ist Schlangenöl, oder meine Spielweise hat sich zum positiven verändert in den letzten 10 Jahren. Früher hab ich ständig Becken zerdeppert.

    Puh, da kann ich nicht viel dazu sagen, generell ist das Profil bei den Wild Crashes höher und die Bell ist größer. Ob flachere Becken schneller reißen? Keine Ahnung.


    lg