Beiträge von burned_destroyer

    Gene Hoglan von Testament spielt alte Camcos und ist damit richtig schnell und akkurat!

    Nicht mehr, hat relativ kürzlich (vermutlich auch schon 2 Jahre her) auf die Pearl Eliminator Redline gewechselt. Aber wenn wir uns ehrlich sind: Wer mit Stiefel und Gewichtern an den Beinen das spielt was Herr Hoglan spielt, dem kann man auch eine Kartoffel unter dem Fuß legen und er klingt vermutlich dennoch gut.


    Zum Thema ob Doppelkette oder Einzelkette hat da m_tree schon das wesentlichste gesagt, tendenziell haben zwei Ketten weniger seitliches Spiel, aber das hängt halt auch stark vom Fersenscharnier ab, ob da ein Lager verbaut ist, oder ob da nur irgendein Niet die Bauteile zusammenhält.

    Solang das Pedal zurückkommt bin ich eigentlich schon relativ glücklich, alles weitere kann man meist einstellen oder mit Praxis und Technik kompensieren.


    lg

    Es bringt einen rhythmisch vielleicht weiter sich mit alternativen "wohnungstauglicheren" Instrumenten auseinanderzusetzen, aber es ist einfach kein Schlagzeug. Wenn ich unbedingt Schlagzeug spielen möchte und ich setze mich auf ein Cajon, wird das relativ schnell zu Frust, bzw. ich verliere die Lust daran. Demnach kann ich Jürgen da nur beipflichten, wenn ich Cajon oder Percussion spielen möchte, dann spiele ich Cajon oder Percussion. Wenn ich Schlagzeug spielen möchte, spiele ich Schlagzeug und wenn es nur eins dieser Traveller Kits mit Meshfellen und Loch bzw. sogar Gummi Becken ist, oder von mir aus auch so ein E Schlagzeug. Würde mir noch immer mehr Spaß machen als ein Cajon.


    lg

    Das ist in einer ungeübten Band sicher richtig.
    Wir spielen ausschließlich mit Klick, bei jeder Probe und Live sowieso.
    Allerdings bin ich der einzige der den Klick hat. Die Kollegen spielen ausschließlich nach mir.
    Live kann es bei mehrtaktigen Breaks schon passieren das sie mir in die ein oder andere Richtung leicht weglaufen.
    Aber wir sind da so gut eingespielt das ich sie mir innerhalb eines Taktes wieder einfange, das bleibt unhörbar.
    Im Extremfall spiele ich in meiner Rumpelkapelle einfach die getretene HH durch, aber das ist bei uns selten bis gar nicht mehr nötig.

    Ich glaube das hängt auch viel vom Wesen und der Sturheit der einzelnen Mitmusiker ab. Dabei rede ich oft gar nicht von Temposchwankungen (die tragen wir meist ohnehin alle mit), sondern es passiert oft ganz gern das jemand vielleicht irgendwo eine Viertel oder Achtel unterschlägt oder zuviel gibt. Da ists dann eher blöd wenn nur ich den Click habe, wenn der eine Takt auf einmal zum 7/8 degradiert wurde und ich den Click plötzlich als Offbeat habe wenn ich dem oder der Anderen den Arsch rette, oder der Mitmusiker die Achtel vor mir ist. Da ists einfacher wenn alle den Click am Ohr haben und der dann auch weiß das er nicht mehr auf Schlag war. (Liegt vielleicht auch an meinen Leuten :D )



    Ansonsten wurden schon alle Tips gegeben sowas preiswert und einfach umzusetzen.
    Ich kann trotzdem nur jedem InEar Monitoring empfehlen.

    In Ear Monitoring kann ich voll und ganz unterschreiben.


    Vielleicht noch ein kleiner Zusatz zu den Kopfhörern. Im Prinzip reicht jedes günstige In Ear Modell mit verschieden Aufsätzen damit du deine richtige Größe findest für den Anfang vollkommen aus. Da würde ich einfach die nächstbesten nehmen die mir zwischen die Finger kommen.


    lg Alex

    Also bluetooth inears hab ich. Was sind geschlossene?

    Bluetooth würde ich bei allem was irgendwie mit live oder sonstwas zu tun hat nicht nehmen, das hat immer eine Latenz. Ich mag meine Kabel. :D


    Ich zitiere von der Teufel Homepage, da ist der Unterschied meiner Meinung recht gut erklärt:

    Zitat

    Offene Kopfhörer

    Bei dieser Variante ist das Gehäuse der Kopfhörermuschel perforiert und somit luftdurchlässig. Offene Kopfhörer sind dadurch leichter, wodurch sie angenehmer zu tragen sind. Zudem werden deine Ohren gut belüftet und du hörst einen leicht offenen Klang mit sehr guter räumlicher Darstellung. Allerdings ist die Musik nach außen hin hörbar, und auch Geräusche von außen werden kaum gedämpft. Daher empfiehlt es sich, offene Kopfhörer eher zu Hause oder in ungestörter Umgebung zu nutzen – und zum Beispiel nicht in Bus und Bahn.

    Geschlossene Kopfhörer

    Diese Kopfhörer sind komplett geschlossen, daher weniger luftdurchlässig und auch etwas schwerer. Dafür werden Außengeräusche deutlich stärker gedämpft und die Musik ist in der Regel für andere nicht oder nur minimal hörbar. Für eine noch stärkere Isolierung der Außengeräusche bieten manche Kopfhörer das sogenannte Active Noise Cancelling. Ein klanglicher Unterschied zur offenen Variante macht sich vor allem durch den Bass bemerkbar, der bei der geschlossenen Bauweise noch kräftiger zu hören ist. Geschlossene Kopfhörer solltest du nur dort tragen, wo du nicht auf Umgebungsgeräusche achten musst – also auf keinen Fall im Straßenverkehr.


    ich finds auch besser, wenn alle den klick haben, aber was soll ich machen, wenn die anderen keinen wollen :rolleyes:

    Steter Tropfen höhlt den Stein oder so. Ich würde in klassisch österreichischer Manier so lange mit den Mitmusikern "sempern" (gibts da eigentlich ein vernünftiges deutsches Wort dafür :D ) bis sie einlenken. ^^


    lg Alex

    Ich würde sagen es kommt darauf an wie genau das Szenario aussieht. Wenn es wirklich nur ums alleine Üben geht, dann reichen bei mir handelsübliche In Ear Kopfhörer und eine beliebige Smartphone App, zB Metronomerous für Android. Ansonsten kann man auch einfach die Website benutzen:

    Online metronome | FREE interactive METRONOME | imusic-school

    Over Ear Kopfhörer funktionieren auch, würde da aber eher zu geschlossenen Modellen raten, ansonsten könnte es sein das man den Click nicht mehr hört.


    Beim Jammen so wie danyvet geschrieben hat, ist das Tempo das geringste Problem, da gehts eher darum wer was wann warum spielt.


    Ist das Lied fertig und soll mit Click von der ganzen Band geprobt werden, ist meiner Meinung das beste Szenario wenn jeder einen In Ear Mix mit allen Instrumenten inklusive dem Metronom welches im Idealfall bereits in einer DAW erstellt wurde mit etwaigen Tempoänderungen auf den Kopfhörern hat. Das praktizieren wir schon seit einigen Jahren so, funktioniert wunderbar. Bei Proben (und das liegt vielleicht auch an meinen Mitmusikern) verhindert das jegliche Diskussion wenn alle den Click hören, so weiß jeder welche Teile er vielleicht detaillierter üben sollte. Das nur ein Musiker den Click hört halte ich für nicht besonders zielführend.


    lg

    Danke jetzt weiß ich wie ich es nicht üben werde, denn so wie die da rumtapsen bringt rein gar nichts, außer zu üben wie man den Takt hält, aber technisch gesehen ist es nicht vorteilhaft. Denn ein Pedal hat einen Winkel und den haben ich am Boden nicht, also ist die Übung für Anfänger kompletter Quatsch, woher weiß ich denn ob ich nicht zu viel Kraft aufwende? Wandert mein Fuß? Wenn ja wie stark? Bin ich überhaupt noch auf dem Pedal oder auf der richtigen Stelle? Das weiß ich nicht weil es ja kein Pedal gibt 🤷‍♂️


    Aber das Video hat auch was gutes als Anfänger braucht man einfach das Pedal es geht nicht ohne, denn wie soll ich sonst ein Gefühl fürs Pedal bekommen.

    Mit Verlaub diese Aussage halte ich für sehr arrogant. Du spielst seit 3 Monaten und sagst ein Übungstipp von einem international angesehenen Musiker sei Schwachsinn? Du fragst in die Runde wie du am besten übst und tust alle Vorschläge als Schwachsinn ab, fabulierst dir selbst etwas zusammen und präsentierst das als Weisheit letzter Schluss? Sorry falls das jetzt etwas hart formuliert ist, aber das empfinde ich einfach als dreist. Wenn du die Antworten nicht hören möchtest warum machst du dann einen Thread dazu auf?

    Entschuldigt das Kapern des Threads, und falls sich jemand anders auf den Schlips getreten fühlt.


    lg


    PS: Zu der Aussage Herumtapsen bringe recht wenig. Ich bounce ständig auf dem Zehenballen in Kombination mit dem Hüftbeuger herum, hatte selten Tempoprobleme mit den Beinen. (Soll jetzt nicht heißen das ich irgendwo anders als in der Holzklasse unterwegs bin, aber zumindest kann ich von einem positiven Effekt berichten).

    Bevor du Kabel kaufst versuch mal indem du einfach das Kabel von einer Tom oder sonst irgendeines Teils welches funktioniert beim Ride/Snare/Bassdrum anzuschließen, um mal zu prüfen ob das Pad selbst nicht einen Defekt hat. Vice versa, versuch doch mal am Modul ein Tom Pad beim Ride Eingang anzuschließen ob der Eingang funktioniert.

    Ansonsten sollts relativ egal sein welche Kabel du da nimmst, das Piezzo Signal muss nur übertragen werden, Sound überträgst du damit ohnehin nicht. Da sollten günstige auch völlig ausreichen, nachdem du das ja auch nicht oft transportieren willst.


    LG

    Wenns nur zum Üben ist, warum nicht günstige Lochbleche und einfach nur Mesh Felle drauf? Da hast gar keine elektronisch verursachte Latenz.


    Bezüglich der normalen E-Sets, also wenn du Modulsounds verwendest hätte ich noch keines erlebt welches aufgrund der Latenz unspielbar wäre. Das kommt dann zu tragen wenn du Software am Rechner damit ansteuerst, wenn du nur das Modul verwendest ist das vernachlässigbar. Gerade nachdem du wenn ich jetzt nicht falsch liege noch nicht so lange spielst, wirst du den Unterschied kaum hören.

    Allerdings sind die billigen was ich weiß nicht so der Bringer, aber da können andere sicher bessere Informationen geben.


    lg

    Die erste Stunde Unterricht (egal ob in der Musikschule oder beim Privatlehrer) ist eigentlich in ganz Deutschland (wollte erst „im gesamten deutschsprachigen Raum“ schreiben, aber von anderen Ländern habe ich keine Ahnung und bevor hier mir noch ne Horde Ösis oder Schweizer hinterherrennt… :D) als „Probestunde“ bekannt, die weiteren Stunden sind dann Unterrichtsstunden bzw. Einheiten.

    Österreicher hier, ich kenns als Schnupperstunde. ;)


    lg

    Also ich kam noch nie in die Verlegenheit das Roadies mein Zeug transportiert haben, bzw. von einem LKW ganz zu schweigen. :O Irgendwas mach ich falsch. ^^

    Also bei mir passen genau die Trommeln rein, für die die Taschen gedacht sind. Nur bei den Drumcraft-Hängetoms wird's mit den elend ausladenden Freischwingern etwas eng, aber gehen tut's. Die Taschen sind halt dann gefüllt nicht mehr ganz rund. Ich mach mal bei Gelegenheit Fotos.

    Danke (und sorry fürs leichte Kapern des Threads). Hm die Frage ist jetzt nur ob die Mapex Saturn Aufhängung jetzt ausladend ist oder nicht. :/ Also zumindest die alte, da gibts ja auch schon wieder eine neue. ^^

    Fotos wären natürlich toll, danke. :)

    Ich denke jeder Stick hat seine spezifischen Eigenheiten, Vor- und Nachteile und es scheint mir sinnvoll, immer mal mit anderen Sticks zu spielen.

    Das kann ich so unterschreiben, und tatsächlich verwende ich am Pad auch dickere schwerere Sticks (wenn auch nur geringfügig). Vielleicht liegts auch am anderen Rebound Verhalten am Pad, sodass es mir dann am Set einfach besser weiterhilft. Ich bilde mir ein mir hilft der schwerere Stick am Pad am Set und ich habe die Set Sticks für die Krawallmusik auch schon seit Jahren nicht geändert.


    LG

    Das hört sich sehr interessant an. Haben hier im Thread eigentlich alle den ungefähr selben Musikgeschmack und dengeln bei diesem nicht ganz so rein, oder sind diese Teile wirklich dermaßen stabil? Ich denke gerade so an ausgiebige Alternative-Rock Sessions mit durchgecrashtem Ride oder auch Glocken-Hardrock. Insbesondere das obere Element beim Tama erinnert mich an meinen uralten Chrom-Notenständer, der ohne Memory Lock gerne mal runter rutscht je nach aufgelegter Literatur. Offenbar ist das hier aber kein Problem, wenn es noch nicht erwähnt wurde? Dieser Notenständer hat außerdem auch eine solche Flügelschraube wie die Canopus-Stative, und die habe ich ziemlich fies in Erinnerung...

    Ich habe zwar keinen dieser Beckenständer, allerdings habe ich mir die beim Händler des Vertrauens mal etwas genauer angesehen. Wenn ich mich richtig erinnere ist das letzte Rohr kein Rohr, sondern eine massive Welle. Da kann ich mir, wenn auch sonst etwas hochwertigere Metalle verwendet wurden schon vorstellen dass das ohne Probleme hält. Bei dem Schrägsteller verhält es sich mMn recht ähnlich. Wenn das kein billiger Guss ist, dann sollt der schon so einiges abkönnen. Blast Beats würde ich damit vermutlich auch nicht spielen, wobei eigentlich wäre genau das mal zum austesten. :D


    lg