Beiträge von burned_destroyer

    Ist noch jemandem aufgefallen, wie gut der Protagonist die Szenen am Kit geschauspielert hat? ^^ Es waren jetzt keine komplizierten Sachen dabei, aber ich fand das als Drummer schon ziemlich authentisch.

    Das stimmt, ich kann mir sogar vorstellen, dass der Schauspieler das wirklich selbst gespielt hat. Zumindest sieht es sehr danach aus.

    Hi,


    ich habe wenn ich das richtig herauslese eine ähnliche Wohnsituation.

    Ich habe in meinem Keller auch ein altes Shellset bei dem ich einfach einlagige günstige gebrauchte Meshfelle aufgezogen habe. Ich habe dafür 22, 12, 16 verwendet, und eine 14" Metallsnare auf der auch ein Meshfell drauf ist. Dazu habe ich mir die Millenium SIlent Becken geholt (Vorteil: Günstiger, ein Crash mehr, und besser klingen die L80 auch nicht :P ) Millenium Still Series Cymbal Set reg. – Thomann Österreich .

    Ich habe auf den Trommeln normale Resonanzfelle drauf, man kann also schon einen Klang erahnen, aber Achtung für eine hellhörige Wohnung ist das dennoch zu laut.

    Aber Achtung, andere Zungen behaupten Meshfelle hinterlassen bei höheren Spannungen und weicherem Holz bei den Kesseln eventuell Abdrücke auf der Gratung. Bei dem Set ist mir das völlig egal und Toms+BD sind auch sehr schlaff gespannt, aber gerade bei der Snare würde ich eher zu einem Metallkessel raten. Da gibt es vielleicht Meshfelle die materialschonender sind? :?:


    Mittlerweile habe ich auch einfach ein paar Ddrum Randtrigger raufgeschraubt und die Kessel mit einem uralten Roland TD7 verbunden. Man darf hier aber keine Wunder erwarten und es klingt eben wie es klingt: billig. :D Nichtsdestotrotz macht es hin und wieder doch etwas mehr Spaß was anderes als das Geklapper zu hören.


    Ich muss hier allerdings hinzufügen, für mich war das auch nur ein Versuch, ich kann fast immer in den wenige km entfernten Proberaum fahren, um auf Set Alf zu üben, ich habe mir das Keller Mesh Set nur aus Bequemlichkeit zusammengebastelt um wenns mich überkommt schnell mal Ideen ausprobieren zu können. In der Wohnung gibt es 2 Hansenfütz Practice Pedale und ein Übungspad neben dem Schreibtisch. Damit verbringe ich eigentlich die meiste Zeit.


    LG

    Exakt, danke für die physikalische Erklärung. :D

    Da hat mal einer seinen Nick gut gewählt. ^^

    :D
    Wobei ich behaupte mittlerweile materialschonender zu sein. Sticks wechsel ich meist bevor sie ganz durch sind, weils aufm Ride nicht mehr klingen, oder so aussehen als ob sie bald durchknacksen. :whistling:


    Und bzgl Felle, passiert das sehr selten. Bei den BD Fellen immer nur dann wenn ich vergessen habe einen Patch drauf zu kleben, dann bin ich meist recht schnell durch. ^^

    Vielleich noch eine kurze Ergänzung von meiner Seite. Ich persönlich stehe gar nicht so auf hohe Federspannung, gefühlsmäßig würde ich sagen ich bin da im relativ normalen Bereich. Wichtiger ist für mich das die Ausgangsposition des Beaters weit hinten ist. Der Winkel ist bei mir zwischen Fell und Beater >45°, da kanns auch passieren das der Beater mir auf den Fuß klopft. Gefühlt bekomme ich damit mehr Druck mit der Bassdrum.


    lg

    Also ich habe mir den Film gestern angesehen. Ich weiß nicht entweder ist er nicht mein Genre, oder mich hat sonst irgendwas daran gestört, jedenfalls wars beim Abspann eher so "Da hätte ich auch 2 Stunden was anderes schauen können." Er wird nur nicht so langatmig, das muss man den Film lassen, Und ja die Szenen waren teilweise sehr artsy, und durchaus sehr gut gemacht. Das Gesamtwerk haut mich trotzdem nicht vom Hocker.

    Stick abgebrochen und der Tip ins Auge geflogen (glücklicherweise ohne weitere Blessuren außer kurz Sternchen sehen)

    Stick der Länge nach eingerissen und am Becken hängen geblieben, habe darauf doch tatsächlich fast 2 Minuten den Stick gesucht.

    Kleiner Drumriser bei einem Gig, das China rechts hinten verabschiedet sich vom Riser.

    Bassdrumfell bei Bandprobe gerissen. Probe aus.

    Snarefell bei Probe gerissen. Probe aus.


    Gab sicher noch mehr Sachen, aber mehr fällt mir auch gerade nicht ein. :D

    Die Unterschiede zwischen den beiden Fellen sollte wirklich marginal sein, das Emperor würde ich einen Tacken "wärmer" beschreiben, aber um das gehts ja hier nicht.
    Es wurde sicher schon erwähnt, aber ganz blöde Idee: Nimm das 10er und 12er Tom mal von den Halterungen und geh mal damit raus (so ganz raus), halte sie abwechselnd am Spannreifen fest und hau mal mit einem Stick drauf. Gibt es da einen Lautstärkenunterschied?
    Der Hintergrund ist, ich habe bei meinem Swingstar ein 12er Tom welches am Set in dem Kellerraum einfach immer matt und tot klingt. Irgendwann baute ich das Set wo anders auf und plötzlich ging beim 12er die Sonne auf. Seit dem weiß ich, dass die Trommel in dem Raum mit dem Tomständer einfach nicht so gut klingt und ignorier das einfach.


    Falls du das schon probiert hast, oder dir weniger hilft wäre meine andere Idee einfach mal andere Felle testen. Ambassador als Schlagell zB oder sogar dünneres Reso für perkussiveren Attack?

    Mir fiel zum Beispiel vor dem letzten Studiobesuch folgendes auf. Ich hatte den direkten Vergleich bei meinen Saturn Bassdrums, auf einer ein Powerstroke 3, auf der anderen ein Emad. Eigentlich mochte ich das Emad immer sehr gerne für rockige bis metallige Bassdrums. Das Emad war gefühlt um die Hälfte leiser und hatte im direkten Vergleich einfach gar keinen Bass, es bewegte sich in der Magengegend gar nichts. Die selbe Position im Raum probiert, jemand anderen anspielen lassen während ich mich im Raum bewegte. War für mich ein Augenöffner.


    Eventuell auch mal aufnehmen und sich die Amplituden bei gleichem Mikro und gleichen Gain ansehen. Wenn man das so nicht herausfinden kann, wären vielleicht technisch absolute Messwerte interessant.


    LG

    Zum Heel Up und Beater nicht ins Fell pressen:

    Es kommt mMn auch auf die Sitzhöhe an, ob man beim Absenken der Ferse den Beater aus dem Fell rausholen kann. Nummer 3 in dem verlinkten Beispiel beschreibt das noch am Besten, allerdings wird auch dort der Beater hin und wieder im Fell gelassen. Ich halte es auf den Bassdrums so wie auf der Snare. Wenn man den Stick ins Fell drückt klingts nicht gut (gewollte Ausnahmen bestätigen die Regel). Eine Bassdrum hat einfach viel mehr Druck wenn das Schlagfell etwas nachschwingen kann. Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein und betreibe Voodo, aber es funktioniert für mich. :D

    Erlaubt ist bekanntlich was gefällt, aber vom Charakter will ein Rude zu den erwähnten Becken in meinem Kopf gar nicht passen. Aber hör dir Soundschnipsel an, das könnte helfen. Ich würde auch die 2002 Serie von Paiste mit rein nehmen, wenn die Rude klanglich gefallen, wären die 2002 vrmtl besser passend zu den aktuellen Becken, auch wenn sie sich optisch unterscheiden.


    lg

    Die Dicke wurde ja schon angesprochen. Ein weiterer Faktor ist die Oberfläche, ein Brilliant Becken klingt länger nach als ein überhaupt nicht abgedrehtes ("Turk") z.B.

    Das ist allgemein richtig, nur passt das nicht zu den Anforderungen des Threaderstellers, der ja eine möglichst gleiche Optik möchte. Mir würde selbst gerade nicht wirklich was einfallen, die meisten neueren Becken sind ja eher auf kurzen Nachklang ausgelegt. :/

    Ich begehe jetzt mal kurz einen Frevel und verlinke auf externe Artikel:

    Using a Drum Trigger to control a Snare Gate? : audioengineering

    Using drum triggers to trigger gates? - Gearspace

    Tips and Tricks: Gating Drum Inputs – Studio. Stage. Live.


    Wenn ich das richtig verstehe möchtest du in der DAW das Gate mit dem Trigger steuern, korrekt? Das heißt wenn der Transient vom Trigger daherkommt, soll dieser das Gate aufmachen.

    Wenn ich den Reddit Artikel richtig verstehe, solltest du einfach das Triggersignal als Audiosignal behandeln und ganz normal mit aufnehmen. Ich würde einfach einen Trigger auf die Snare schrauben und den mal ins Interface stöpseln und in der DAW schauen was dabei rauskommt wenn ich auf die Snare haue.


    lg

    Mit dem 20er Classics Ride habe ich leider keine Erfahrungen, kann aber nur sagen, dass das 20er Medium ziemlich das universellste Becken ist das ich besitze. Und für alles was nicht Jazz ist (den ich nicht spielen kann), ist mir ein 20" Ride zu klein. Das hat weniger mit der Lautstärke zu tun, sondern mir gefällt der grundsätzlich tiefere Soundcharakter besser und finde den dynamisch auch besser kontrollierbar. Kleinere Becken wirken für mich schnell unangenehm schrill, darum gibts auch kein Crash kleiner 18" mehr.


    lg

    Mit Linux versuchen den Stick zu lesen ist sicher eine Möglichkeit um das Ganze ein wenig einzugrenzen. Allerdings muss ich da ein wenig ausholen, ich habe noch nie von einer funktionierenden Variante gehört die eine Formatierung ohne vollständigen Datenverlust auf den Datenträger durchführt. Kann technisch auch fast nicht sein, da in der Partitionstabelle mal steht wo der Index ist, indem steht in welchem Sektor ein File anfängt. Die ganzen Recovery Tools versuchen lediglich rekursiv über die Informationen die in den Sektoren stehen (da steht immer in welchem Sektor die Datei weitergeht) den Beginn der Datei zu finden. Wirklich gut funktionierende Recovery Programme kosten Geld.


    Ich würde mir wirklich überlegen wie wichtig die Dateien auf dem Stick waren? Der Aufwand ist vermutlich exorbitant groß, teuer und der Prozess muss auch nicht erfolgreich sein.

    Für die aktuelle Situation würde ich sagen (nicht böse oder sarkastisch gemeint): ist leider weg, shit happens. Ich würde den Stick komplett neu formatieren sprich platt machen und alles wegschmeißen was da oben war (extremere Variante wäre alles mit 0 zu überschreiben).


    Für die Zukunft: Wichtige Dateien nie ausschließlich auf einem USB Stick haben, immer an ein bis X anderen Orten zusätzlich sichern. Nichts verliert man schneller oder geht schneller kaputt wie ein USB Stick.

    Zusätzlich beim Formatieren immer alle noch benötigte Dateien von der Partition/Festplatte/USB Stick runterziehen, und am besten immer vollständige Formatierung durchführen (am einfachsten mit Boardmittel), alles andere führt irgendwann zu Frust (zumindest laut meiner Erfahrung).


    LG