Die Entwicklung der E-Drum-Beckenpads begann mit einfachen Gummi-Pads, entwickelte sich aber ab den frühen 2000er Jahren rasant zu hochentwickelten Mehrzonen-Pads (Kuppe, Bogen, Rand) mit Choke-Funktion, die realistische Spielgefühle mit unterschiedlichen Klängen pro Zone ermöglichen, wobei Hersteller wie Roland mit dreidimensional geformten V-Cymbal-Pads (z.B. Ride) den Klang und das Ansprechverhalten eines echten Beckens nachahmen und damit vollständige E-Drums erst ab ca. 2001 ermöglichten.
Meilensteine in der Entwicklung:
Frühe Jahre: Erste E-Drums nutzten Gummi-Pads, die oft nur eine Grundfunktion hatten und eher für Übungszwecke gedacht waren, ohne das volle Spektrum eines akustischen Beckens abzudecken.
Durchbruch um 2001: Echte Becken-Pads kamen auf den Markt, wodurch E-Drums vollständig und für vielseitigere Anwendungen geeignet wurden.
Mehrzonen-Technologie: Moderne Pads verfügen über mehrere Trigger-Zonen (Kuppe, Bogen, Rand), die verschiedene Klänge auslösen können, wenn man sie an unterschiedlichen Stellen anschlägt.
Realistisches Spielgefühl: Durch 3D-Formgebung und spezielle Oberflächen (oft gummiert oder mit Mesh-Fellen kombiniert) wird das Feedback eines akustischen Beckens (z.B. das Ausschwingen) simuliert.
Choke-Funktion: Ein wichtiges Feature für realitätsnahes Spiel ist die Möglichkeit, das Becken abzustoßen ("Choke"), was eine Unterbrechung des Klangs bewirkt.
Aktueller Stand:
Hochwertige Pads: Heute sind 3-Zonen-Pads mit realistischer Form und mehreren Ansprechpunkten Standard.
Technologischer Fortschritt: Die Integration in hochmoderne Soundmodule ermöglicht eine große Klangvielfalt und präzise Steuerung durch Anschlagstärke und Trefferzone.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Becken-Pads von einfachen Gummi-Pads zu hochentwickelten, mehrdimensionalen Sensoren entwickelt haben, die das Spielgefühl und die Klangmöglichkeiten akustischer Becken immer besser nachbilden.