Beiträge von dani808

    Weil im Proberaum ein akutes Schimmelproblem besteht, kam es dazu, dass wir kürzlich in der Wohnung des Bassisten musiziert haben.

    Da ich keine Lust hatte viel Zeug zu schleppen, kam mein Mobilset mal wieder zum Einsatz.

    Samsonite Bassdrum, Tama Powermetal 13x4.5 Snare, Crosstown Hardware, Leichtpedal von Gibraltar und der leichteste, kleinste Sitz von Yamaha. Die Becken transportiere ich separat, alles andere wird in der Bassdrum transportiert.

    Ok, ich präzisiere.

    Das Drumset wird von einem einzelnen Overhead aufgenommen. Mono reicht mir für den Fall, eine räumliche Darstellung des Sets brauche ich hier nicht.

    Der Rest der Band, der Vollständigkeit halber, wird auch jeweils separat aufgenommen.

    Gesang per Monitor-Out vom Mixer der Gesangsanlage, Trompete per Clipmikro, Gitarre per Mic am Amp und Bass mittels DI-Box. Das alles trifft sich dann in einem Zoom H8 zum aufzeichnen der Einzelspuren.

    Es handelt sich hier um Kontrollmitschnitte der Proben (die ich sonst mit dem H8 und dem dazugehörigen XY-Mic-Head als Raumaufnahme realisiere) die ich aktuell auch zum Üben für mich nutzen will und auch den anderen zur Verfügung stellen möchte. Mit Einzelspuren geht das besser als mit einem fixen Stereomix.

    Wir spielen diverse Jazzstandards.

    Links und rechts hängen je ein Ride am Set, die (getretene) HH läuft meist auf 2 und 4 mit.

    Vielen Dank für eure Gedanken. Das SM57 nahm ich beim ersten Mal weil ich’s gerade in der Hand hatte und mich beeilen musste 😀. Ist ja kein schlechtes Mic. Und ausserdem sind die Spuren der anderen wichtiger, da es sich in erster Linie um Aufnahmen zum üben (für mich) handelt.

    Das CM4 nahm ich dann beim folgenden Mal, in der Annahme, dass damit das Set besser abgebildet würde. Für den eigentlichen Zweck egal, aber das Interesse zu lernen und Erfahrungen zu sammeln ist vorhanden.

    Das Ergebnis hat mich dann doch sehr erstaunt.

    Vielleicht hänge ich mal beide gemeinsam auf um einen direkten Vergleich zu haben.

    Und schön auch, mal wieder die Bestätigung zu haben, dass das „bessere“, teurere Gerät, je nach Umständen, nicht zwingend das besser geeignete ist. 🙂

    Das CM4 ist aber ohne Zweifel ein tolles Mikrofon. Für mich.

    Hi zusammen

    kürzlich habe ich zwei Bandproben mitgeschnitten und einen grossen Unterschied im Verhältnis von Drumsound/Übersprechen anderer Instrumente festgestellt.

    Das Setup ist simpel gehalten, da es bei jeder Probe neu aufgebaut werden muss. Über dem Drumset hängt ein Overhead. Bei einer Probe war es ein SM57 (dynamisch, Niere), das andere Mal ein CM4 (Kleinmembrankondensator, Niere).

    Die Aufnahme mit dem SM57 war soweit ok, die anderen Instrumente waren natürlich auch mit zu hören (der Raum ist klein, ca 4x4.5m), insgesamt ist es ausreichend.

    Die Aufnahme mit dem CM4 lässt mich etwas fragend zurück. Das Übersprechen der anderen Instrumente, insbesondere der Vocals ist im Verhältnis zum Drumsound sehr viel stärker. Im Prinzip ist die Drumspur nicht zu gebrauchen.

    Die Position des Mics war jeweils annähernd die gleiche.

    Meine Frage ist nun ob das mit den unterschiedlichen Wandlerprinzipien der Mics zusammenhängt?

    Was meint ihr? Kann das sein, oder ist der Wurm woanders zu verorten?

    Ich habe gerade gelernt, dasss man beim großen T über diesen schon wahnsinnigen Preis hinaus noch weitaus teurere Hihat-Maschinen kaufen kann, die ganz hart an der 1000er Grenze kratzen.

    Der Post hat mich neugierig gemacht und so habe ich mal geschaut was es da so gibt.

    Oberhalb von 500CHF gibt es 1x Sonor und 14x (!)

    DW. Irgendwie kommt mir nie ein Argument unter, was meine Abneigung gegenüber DW entkräften könnte. 😀 Keine Ahnung warum nicht wenige diesen Hersteller so feiern. Allein schon dass Böckchendesign…😬

    Die Latte auf der Bühne legt das Schlagzeug, also muss dessen Lautstärke runter. Dazu können verschiedene Faktoren beitragen: leichtere Sticks, kleinere Trommeln, andere Spielweise.

    Der nöchste Schritt wäre, die Amps der anderen Instrumente so platzieren, dass alle sich gegenseitig gut hören können. Ich hab das vor Jahrzenhten mit intensiven Stellproben mit einer Band mal durchexerziert. Auf die Weise konnten wir damals sämtliche Instrumente vom Monitor nehmen, die Lautstärken der Amps reduzieren und nur noch die vier Stimmen drauf belassen. Noch heute sorge ich in meinen Bands dafür, dass die damals gewonnenen Erkenntnisse zum Aufbau umgesetzt werden, weil alle davon profitieren.


    Im Ergebnis kann der technische Aufwand massiv reduziert werden, was Zeit und Kosten spart und obendrein zu besserem Sound für's Publikum UND für die Band führt, weil wesentlich weniger Bleed von der Bühne kommt.

    Diese Zeilen sollten als Beipackzettel jedem Instrument beiliegen. 😀

    Die WDR Big Band Play Along App steht anscheinend nur Nutzern aus Deutschland zur Verfügung. 😕