Beiträge von Burkie

    Danke für den Tipp.
    Das werde ich morgen mal ausprobieren.

    Und Fyberskin als Bass Reso finde ich super.

    Ist das nicht bei den Sonor Vintage der Standard?

    Ich habe ein echtes Vintage, ein Sonic Plus, noch made in Germany.
    Da war das gelochte schwarze einlagige unbeschichtete Fell mit Sonor-Aufdruck standard.


    Aber ich weiß, mit "Vintage" meinen ihr und Sonor die Teardrop-Kits aus den 50er, 60er-Jahren.

    So ein Kit, total runtergeratzt, verrostet und verwahrlost, war mein erstes Schlagzeug....

    ich hatte noch keinen Hörer, der eine bessere Außengeräuschdämpfung hat als der Sony. Der sitzt dazu einfach total bequem und schließt perfekt ab. Mit dem kann ich sogar im Flieger pennen, weil man mit ANC die Turbinen nicht mehr hört. Oder im Zug. Ich hab allerdings das 4er Modell, gefällt mir besser als der Nachfolger

    Mein alter Beyerdynamik war der DT 770 Pro, ich weiß nicht genau, ob der sich zum 770M evtl. auch unterscheidet?

    Das mag für dich sehr gut zutreffen. Streite ich gar nicht ab.

    Kopfhörer sind halt sehr individuell, weil die Köpfe und Ohrmuscheln der Leute nicht gleich sind.
    Der Kopfhörer, der für dich perfekt bequem sitzt und perfekt isoliert, kann für andere Köpfe schon wieder weniger bequem sitzen oder weniger gut isolieren.


    Trägst du Brille, sieht es auch wieder etwas anders aus. Der Brillenbügel muss ja unter die Kopfhörer-Muschel! Da hängen Tragekomfort und Isolation womöglich auch vom jeweiligen Brillengestell, sowie von der Kombination mit dem jeweiligen Kopfhörer ab.

    Mein Standard-Kopfhörer ist der DT 770 pro, im Proberaum die Schlagzeuger-Version, die etwas besser isolieren soll.
    Könnte ich bei Interesse mal vergleichen und testen. Obgleich, die Ergebnisse werden stets etwas subjektiv, wegen Kopfform und Ohrenmuscheln, sein.

    Unterbewusst könnte eine Stimmung auf richtige Intervalle womöglich schon einen harmonischeren kraftvolleren Sound des gesamten Kits bedeuten.

    Der Stimmexperte nils hier (der auch ein Buch dazu geschrieben hat, Workshops gibt und fürs Stimmen im Studio gebucht wird) nutzt das mit Quinten, weil so psychoakustisch ein tieferer Ton wahrnehmbar ist.

    Das ist ein guter Hinweis. Danke sehr.
    Den ich mir gerne im Hinterkopf abspeichere.
    Quinten!
    Ob ich das immer so nutzen kann oder will, ist eine andere Frage.
    Aber eine sehr gute Anregung.

    Danke für deine Tipps!

    Das jetzige Bass-Drum-Schlagfell ist ja auch während der Suche nach wuchtigem tiefem Rock-Punch entstanden.
    Das coated Fell der Werksbespannung habe ich ja noch; das kann ich ja immer nochmal ohne Kosten aufziehen.

    Mit dem coated unbedämpften Werksfell war die Bass-Drum halt nicht "rockig" genug, als ich damals in einer Rockband spielte. Da waren dann immer Decken und Zeug in der Bassdrum, was ich unschön fand.

    Auch dieses ganze damalige Tapen, Tempos unter Gaffa auf Toms und Snare, bis alles nur noch wie Pappe klang und das Mischpult dann wieder "Klang" reinbrachte, fand ich irgendwie komisch und doof.


    Wie ja schon gesagt, möchte ich meinen Sound und Spielweise ein wenig in Richtung jazzig erweitern. Das Kit habe ich, das bleibt auch. Reinen Jazz will ich ja auch nicht machen, nur meinen Horizont spielmäßig und soundmäßig erweitern.
    Ich finde, ich spiele die Toms auch anders, wenn sie nicht wie früher zu Rock-Zeiten totgedämfpt und getaped sind, sondern noch lebendig sind.


    Dank an alle für ihre Tipps.

    Wie üblich im Rock, sind meine Toms mit klaren Plaste-Fellen bestückt und mehr oder weniger totgedämpft:

    Huhu, wenn du sowas schreibst, gehe ich davon aus, dass du ein "typischer" Rockdrummer bist. Ich komm aus einer komplett anderen Ecke. Ich hör viel Rock und mag es auch, ich bin aber stilistisch aus einer anderen Ecke. Ich hab mal Jazz mit Kontrabass als Hauptfach studiert und bin mit dem E-Bass im Eventsektor unterwegs.

    Das ist quasi Top40, aber vielleicht noch ein bisschen offener. Mehr Jam, Solos und auch mal Ausflüge in den Jazzbereich.

    So oder so ähnlich sehen auch meine Schlagzeugambitionen aus :)

    Ach so.
    Das hätte ich vielleicht klarer darstellen sollen. Das war eben die Ausgangssituation, weil ich bisher in einer Blues-Rock-Band gespielt habe.
    Ich möchte aber jetzt, nach dem Ende der Band, meinen Sound mal verändern. Und auch die Spielweise erweitern.
    Der Sound des besagten Jazz-Drummers hatte mich inspiriert. Ich hatte versucht, das über die Stimmung mit den bisherigen Fellen hinzubekommen, mit etwas Erfolg.
    Da die jetzigen Felle schon etwas älter sind, dachte ich mir, sie mal zu erneuern. Und dann eben solche Felle wie bei dem Jazzer gehört zu verwenden.

    So tief war ich in die App noch nicht eingestiegen. ich hatte sie nur soweit ausprobiert, ob sie die Tonhöhen mit meinem Handy anzeigen kann; ob die angezeigten Tonhöhen sowohl mit Filzschlegel als auch mit Sticks erkannt werden.

    Das 13er habe ich halt schon, das soll schon noch mitspielen.
    Wie meinst du das, auf das Snarebed achten? Was meinst du genau damit?


    Bei der Bassdrum ist jetzt ein Reso-Fell mit Loch aufgezogen. Lieber eines ohne Loch?

    Mit einigen Fellen und viele maligem Stimmen habe ich an der Bassdrum zugebracht.

    Ich wollte auch nicht, dass immer irgendwelche Decken oder Kissen drin liegen, wie das "früher" üblich oder notwendig war.
    Jetzt habe ich als Schlagfell ein Evans mit äußerer austauschbarer Dämpfung mittels Schaumgummi-Ringen aufgezogen.

    Bei den Toms hatte ich die ganze Jahre auch immer wieder herum gestimmt: Immer nach dem Schema, gleiche Töne an allen Schrauben, Reso- und Schlagfell erstmal auf gleiche Tonhöhe. Dann die Reso-Felle gegenüber den Schlagfellen verstimmen (gleiche Tonhöhe an allen Schrauben beibehalten), um unkontrolliertes Gewummer wegzubekommen.
    Für manche Bandkonstellation klang das schon gut auch ohne viel Rumgedämpfe an den Toms. Die Toms klangen damit eben lebendiger.

    Für meine eher rockige Bluesband habe ich die RemOs aufgelegt.
    Und jetzt möchte ich eben gerne mal was jazzigeres lebendigeres haben.

    Bevor ich neue Felle bestelle, die ja auch wenigstens ein paar Tage brauchen bis sie da sind, kann ich ja schon mal üben, deine (@m_tree) Stimmtechnik an den jetzigen schon älteren Fellen ausprobieren.

    Vielleicht brauche ich dann zumindest wegen des Sounds gar keine neue Felle oder anders konstruierte Felle.


    Wie wäre deine Empfehlung für eine offene jazzige Stimmung?
    Welche Töne für die Toms sollte ich mal anstreben, weil es so deiner Erfahrung nach gut klingen würde?
    Die Toms sind:

    12"x10; 13"x11, Floortom 16"x16.

    Snare 14"x6.5

    Bassdrum 22"x16


    Die Snare spiele ich auch gerne mal mit abgehobenem Spiralteppich, die darf sich also auch gut in die Toms einfügen.

    Hast du ein Video für Bassdrum- und Snare-Stimmung?

    So,


    und nun mal zur Praxis.


    Ich habe mal mit deiner empfohlenen App die jetzige Stimmung der Toms gecheckt. Die sind halt immer neben richtigen Tonleiter-Tönen gestimmt.
    Außerdem sind bei den Hängetoms die Resos etwas höher, beim Standtom aber etwas tiefer gestimmt.


    Als ich die Toms vor einiger Zeit gestimmt hatte, hatte ich zuerst die Felle jeweils in sich gestimmt (gleiche Tonhöhe an allen Schrauben), sowie Reso- und Schlagfell erstmal auf gleiche Tonhöhe gebracht. Auch nur nach Gehör, also ohne App.

    Um dann das Nachklingen etwas zu verkürzen, hatte ich sodann die Reso-Felle wieder etwas gegen die Schlagfelle verstimmt, bis es für mich erstmal gut klang. Sowohl vom Ausklingverhalten als auch vom Sound her. Deswegen ist wohl auch das Reso-Fell vom Standtom etwas tiefer gestimmt als sein Schlagfell, bei den Hänge-Toms aber umgekehrt.


    Die Tonhöhen der Toms zueinander hatte ich nur "nach Geschmack" gestimmt, ohne Stimmgerät.


    Deine ausgefeilte Stimmtechnik kannte ich noch nicht.

    Ach so,
    ich dachte, weil du mir Pinstripes in diesem Faden, wo ich ja das Schlagzeug Richtung jazzig stimmen wollte, empfohlen hattest.

    "Das kann auch mal rockig sein, aber nicht wie du es betreibst."

    Wie meinst du das? das verstehe ich nicht.

    Du hast recht,

    das eine ist die Stimmung von Reso- und Schlagfell; das andere die Stimmung der Toms untereinander, oder besser zueinander.


    Ich hatte vermutet, wenn z.B. zwischen Reso- und Schlagfell ein musikalisches Intervall besteht, dann die Obertöne womöglich auch eher harmonisch sich verteilen.

    Und weiters, wenn man oder in dem Fall ich die Toms untereinander, also von Tom zu Tom, auf musikalische Intervalle (Terzen oder Quinten oder so) stimmt, sich dann beim gleichzeitigen erklingen womöglich eher insgesamt harmonische Obertöne ergeben, und so das ganze halt "schön" Bumms macht.


    Oder umgekehrt, wenn die Toms von Tom zu Tom auf schräge Intervalle gestimmt sind, und womöglich auch Reso- zu Schlagfell keine richtigen musikalischen Intervalle sind, die Toms, wenn sie zusammen erklingen, ein eher unschönes disharmonisches Wumms machen...


    So ähnlich, wie wenn die Bass-Gitarre die Grundtöne der Gitarre-Akkorde spielt, ergibt sich ein schöner fetter voller Klang. Gitarren klingen ja nun viel länger als Toms, sodass dieser Effekt bei Toms wohl kaum bewusst hörbar sein würde.

    Unterbewusst könnte eine Stimmung auf richtige Intervalle womöglich schon einen harmonischeren kraftvolleren Sound des gesamten Kits bedeuten.

    Für welche Sounds ist der Ansatz, die klaren unbeschichteten Resos höher zu stimmen, der gängige Ansatz? Für Rocksounds? Oder für jazziges?

    Die Resos - unabhängig von der Fellwahl - höher zu stimmen ist generell der verbreitete Ansatz. Man kann damit durchaus auch jazzigere Sounds erreichen. Höher ist ja auch nicht gleich höher - die tonale Differenz der Felle kann man sehr flexibel gestalten.

    Das stimmt, in dem Video hattest du musikalische Intervalle (reine Quarten oder große Sexten) angegeben, soweit ich mich recht erinnere.
    Sind beide Felle gleich gestimmt, klingt es am längsten nach.

    Was ist davon zu halten, statt exakter musikalischer Intervalle das Reso-Fell nur um ungefähr einen Ganzton oder gar nur um einen Viertel-Ton gegenüber dem Schlagfell zu verstimmen?

    Oder beißt sich das dann mit den übrigen Toms?
    Die Toms untereinander hattest du im Video ja auch auf exakte musikalische Intervalle bzw. auf Tonleiter-Töne gestimmt, und nicht etwa um 3 Ganztöne und einen Viertelton auseinander gestimmt.

    Und wierum muss man es machen, damit es eher offener und jazziger klingt?

    Schlagfell höher. Aber die Resos höher zu stimmen ist der gängige und verbreitete Ansatz. Damit kann man auch einen offenen und jazzigen Sound erreichen. Z.B. beidseitig einlagig coated nehmen, insgesamt eher hoch und das Reso nur etwas höher als das Schlagfell stimmen.


    Wichtig ist immer, selber zu Probieren, nachdem man Informationen und Anregungen eingeholt hat. ;)

    Hallo,
    meine unbeschichteten klaren Resonanzfelle möchte ich nach dem Hinweis von trommla in Beitrag #3 nicht ersetzen. Denn dann wäre ich bei beidseitig coated je nach Marke schnell bei 130 bis 200 Euro, und das sei ja dann auch schon overkill ("Viele Drummer empfinden diese sogar als etwas leblos."), wie er geschrieben hat.
    Leblos soll der Sound am Ende jedenfalls nicht werden.


    Für welche Sounds ist der Ansatz, die klaren unbeschichteten Resos höher zu stimmen, der gängige Ansatz? Für Rocksounds? Oder für jazziges?

    Was ist im Zusammenhang mit jazzigerem offenen Sound von Pinstripes als Schlagfellen zu halten, wie es f_luxus geschrieben hat? Ich las immer, diese seien eher für Rocksounds gemacht worden?

    Reine Verkaufsberatung (welche Felle passen zu meinem Schlagzeug und meinem Musikstil) empfinde ich nicht als Service, sondern als Selbstverständlichkeit und quasi Werbemaßnahme

    Ok, und dann lässt du dich für 3 neue Tomfelle im Wert von 60 Euro ne halbe Stunde wie hier beraten, macht 30 Euro Personalkosten, und die restlichen 30 Euro vom VK sollen neben anderen Betriebskosten noch ein bisschen Gewinn abwerfen? Gewinn, der eigentlich

    Finde den Fehler 😉

    Ich habe ja dort auch keine gekauft. Und Beratung gab es auch fast keine.
    Andere Kundschaft war auch kaum welche da, schon gar nicht in der Trommelabteilung.

    Das sind alles nur Vorschläge, die du ausprobieren kannst. Allgemein gültige Aussagen kann es nicht geben, da hier niemand weiss, was du schon alles ausprobiert hast, wie deine Stimmfähigkeiten ausgeprägt sind und welchen Klang du erwartest (das können nur deine eigenen Ohren).

    Deine eigenen Erfahrungen kann dir leider (noch) keine KI ersetzen.

    Fakt ist nur, dass ein Fibreskin Fell die teuerste Variante wäre.

    Ich würde einfach Alles der Reihe nach ausprobieren.

    "Fiberskin" hatte ich als generische Bezeichnung für "synthetische Naturfelle" verwendet. Bei Adoro heißen sie z.B. Heritage.
    Es ging um einen jazzigeren Sound.
    Bei Adoro kosten sie je nach Größe zwischen 22 und 30 €uros.
    Pinstripes kommen je nach Ausführung auch schon in diese Preisregion.

    Meines Erachtens sollte man mit Standardfellen einen amtlichen Sound erreichen können, ehe man versucht, über die Fellwahl die letzten Nuancen aus seinem Set kitzeln zu wollen. Wer damit arbeitet, weiß i.d.R. sehr genau, was er/sie tut.


    Wer aus ner Standardbefellung keinen guten Sound holt, schafft das auch nicht mit Fiberskyns und Co, weil er/sie entweder ein zu schlechtes Set hat oder aber nicht stimmen kann.

    Du hast vollkommen recht.

    Ich habe gar keine Ahnung vom stimmen und spielen.


    Soll ich jetzt zum stimmen lernen beschichtete Felle verwenden wie es burned_destroyer sagt, oder klare Felle wie du es vorschreibst, nehmen?


    Soll ich Filzschlegel nehmen wie es m_tree sagt, oder "das Schlagwerkzeug mit dem ich hauptsächlich vorhabe zu spielen", (also Ruten) wie es orinocco sagt?


    Soll ich die Resonanzfelle höher oder tiefer stimmen, oder war das von m_tree nur ein Fangfrage?

    Soll ich mich nach dem von m_tree verlinkten Video

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    richten und in meine Trommeln Wattebäusche packen?


    Soll ich, wie es f_luxus schreibt, Pinstripes für einen offeneren jazzigeren Sound verwenden?


    Oder wie soll ich es machen, damit ihr zufrieden seid?


    Soll ich die im von m_tree verlinkten Video angegebene Tuning-App "Drumtune PRO" verwenden, oder hat da auch wieder jemand Einwände dagegen?