Beiträge von Burkie

    Lehrbücher und Transkriptionen wenden sich an Musikschulen und deren Schüler, und lehren deshalb den etablierten Standard. Diese ASCII-Tabs des Ärzte-Beispiels sind auch für mich erstmal verwirrend, aber das liegt wohl daran, dass ich Noten gewöhnt bin. Oder nicht gut genug bin, um dieses Schlagzeug direkt nachzuspielen...

    Wenn Musikschulen dafür unterrichten, in Musikvereinen mitspielen zu können, oder auch Schlagzeug gar zu studieren; als Profi-Schlagzeuger zu arbeiten, muss man selbstverständlich die dort verwendete Sprache und Schrift kennen - das sind nun mal Noten.


    Musiker aus dem Elektronik-Bereich, die ihre Beats über Midi und Looper programmieren, oder über Looper einklopfen oder einspielen, kommen womöglich mit Tabs besser klar - Tabs sind ja auch nichts anderes als Pianoroll. DAWs u.ä. nutzen gerne (auch) Pianoroll-Notation für Midi, und damit auch für Drums.

    Schön und nützlich sind Programme oder Skripte, die zwischen beiden drei Formaten (Tabs <-> Noten <-> Midi) fluchs und fehlerfrei hin und her konvertieren.

    Danke sehr!
    So oder lieber in der Version mit Füßen extra notiert, kenne ich das auch.
    Lustig, in den von dir verlinkten Seiten sind ja unten unter der Notenschrift praktisch Tabs angegeben, nur halt grafisch schöner als ASCII.

    Ich finde, Tabs und Notenschrift sind gleichberechtigt und gleich gut - man kann alles sowohl in Tabs als auch in Noten verschriftlichen. Was man schöner oder übersichtlicher findet, hängt davon ab, was man gelernt hat.
    Und ja, sowohl Notenschrift als auch Tab muss man lernen, um es schreiben oder lesen zu können.
    Tab als ASCII hat den Vorteil, leicht austauschbar zu sein (jeder Editor kann es darstellen) und editierbar zu sein.

    Edit: Da ich Notenschrift im Prinzip kann (wenn auch nicht alles sofort vom Blatt spielen kann), finde ich auch Noten leichter für mich zu lesen als Tabs. Nach Tabs könnte ich vermutlich kaum vom Blatt spielen.

    Wenn die Kick zusammen mit den Achtel auf der Hi-Hat als Achtel verbunden notiert wird

    https://www.mikeslessons.com/groove/?TimeSig=4/4&Div=8&Tempo=76&Measures=1&H=|xxxxxxxx|&S=|--------|&K=|o-o-o-o-|&T1=|--------|&T4=|--------|

    wie würde man dann Akzente oder Betonung notieren, die nur für die HiHat gelten, aber nicht für die gleichzeitig gespielte Bassdrum?

    Tabs sind eine Art Klavierrollen-Notation ("piano roll"), und sind in ASCII.
    Von daher (ASCII) leichter zwischen verschiedenen Computern übertragbar, solange man eine Mono-Spaced-Schrift (Courier) verwendet.
    Notenschrift erscheint übersichtlicher. Wenn man in Notenschrift gelernt hat.


    Tabs scheinen gut zu sein, um sie in Looper oder auch in Midi einzuprogrammieren.

    Bei dem verlinkten Ärzte-Tab braucht man nur ein 16er-Raster aufmachen, und dann alles so "reinkopieren".

    Werden Schlagzeugnoten in Standard-Notenschrift auf die Länge des Ausklangs der Noten hin notiert?
    Also, ist es ein Unterschied, wenn man alle Viertel eines 4/4-Takts auf der Bassdrum spielt (und sonst nichts am Kit), ob es als

    a) 4 Viertel Noten hintereinander

    b) 8tel Noten mit 8tel Pausen, jeweils "Tritt aufs Pedal" auf der 1, 2, 3, 4, und die 8tel Pausen auf der 1+, 2+, 3+, 4+

    notiert?
    Wäre das ein Unterschied bei der Ausführung/Aufführung?

    Hallo,

    ich suche Drumsticks mit Metall-Tips.

    Z.B.: Vic Firth 5A-SB Amercian Classic Silver Bullet

    Bei diesen Sticks war das Tip aus Alu, oder aber das Holz-Tip mit Alu überzogen.


    Genau diese Sticks scheinen überall ausverkauft zu sein.

    Wenn ihr sie (oder ähnliche; Marke wäre egal) irgendwo in einem Laden als Restbestände seht, oder irgendwo Online, wäre ich für einen Hinweis sehr dankbar.


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    Der Kollege wurde aus Gründen hier gesperrt, auch in anderen (internationalen) Foren hat es meines Wissens nach so geendet. Seine eigenentwickelte Fußmaschine hat er mal eine Zeit lang über eBay vertickt, aber ein Durchbruch war das wohl nicht. Von dem Buch habe ich nie etwas gehört - da ging es wohl mehr um das pushen seiner Eigenentwicklung.

    Der ganze Wirbel um seinen Kram war meines Erachtens hochgradig anstrengend...

    Was war oder sollte denn das besondere dieser eigenentwickelten Fußmaschine sein?

    Du hattest ja jetzt die Adoro Heritage Felle in der Hand gehabt.
    Sind sie beschichtet oder unbeschichtet aufgeraut?

    Adoro schreibt dazu:

    "Durch ihre aufgeraute Oberfläche lassen sie sich hervorragend mit Besen spielen. Das Anrauen erübrigt eine Beschichtung...."

    Ist das Remo-Fell, was du in den Fotos zeigst, beschichtet und aufgeraut? Wie heißt das Remo-Fell genau?


    Weiters schreibt Adoro zu den Heritage-Fellen: "...dass die meisten verfügbaren Felle, die für einen möglichst lauten Einsatz gefertigt wurden, nicht unbedingt optimal sind. Gesucht war ein Fell, dass zB. den Attack reduziert und dafür schön warm klingt, wie, ja, wie Kalbsfelle. Geboren war die Idee des Heritage Fells"


    "Schön warm" interpretiere ich als Umschreibung für "wenig Obertöne".

    Generell wollte ja Adoro mit seinen Worship-Schlagzeugen und den dazu passenden Felle besonders leise klingende Drums bauen, um auf kleinen Bühne und im Kirchenumfeld mit den Drums leise, aber leise schon voll klingend spielen zu können.

    Da passt es schon sehr gut ins Konzept, wenn z.B. die Heritage-Felle auf der Snare-Drum doch schon etwas leiser bleiben als etwa Remo o.ä.

    Hallo,

    ich suche Drumsticks mit Metallspitze.

    Damit nun niemand lange fragen muss, wieso, weshalb, warum:

    a.) Die Becken machen schöneren "Pling" damit.

    b.) Die Becken leiden nicht mehr als mit anderen Sticks, wenn man nicht wie ein Berserker dreinschlägt. Sondern seine Becken spielt, statt verprügelt.

    c.) Nein, die Metallschlaufe eines Jazz-Besens hat nicht mal annähernd den gleichen Effekt auf den Becken.

    d.) Und nein, ich kann weder Rimshots noch Rimclicks mit Jazzbesen spielen,


    Solche Sticks hatte ich mir vor Jahre mal beschafft, weiß aber nicht mehr, aus welchem Laden/Versand noch von welcher Marke.


    Zur Bauweise der Sticks. Ich vermute, es sind normal aus Holz gedrechselte Sticks. Über das Tip wurde eine unten geschlossene Hülse (oben offene "Tonne") aus Metall geschoben und sodann mit dem Tip verpresst.

    Im Querschnitt etwa so (ASCII-Art):

    ---------------------- Metallhülse

    | xxXXXXXXxxxxxxxxXXXXXXXXXXXXX Holzstick XXXXXXXXXXXXXXXX

    ----------------------



    Kennt jemand sowas? Wisst ihr, wo ich sowas bekommen könnte?

    Naja,
    zu jedem Kit oder Shellset kann man sich beliebige Beckenständer oder Hihats dazu stellen.
    Aber bei der Tomaufnahme gibt es doch schon so einige inkompatible Systeme - Arme durch Rosette in das Tom hinein, oder L-Stäbe, 6-Kant-Stäbe, oder sonst noch was ganz spezielles...

    Häufig werden ein oder zwei Toms über Tomhalter an der Bassdrum befestigt - da muss der Tomhalter auch zur Bassdrumrosette passen...
    Und wenn 2 Galgenständer und ein gerader Beckenständer schon dabei sind, ist das ja auch bugetschonender als wenn nur ein gerader Beckenständer dabei ist...


    Von daher denke ich, ist der Umfang und die Qualität der Hardware schon auch wichtig, wenn es auf das Budget ankommt. Ist etwa die Federspannung der HiHat einstellbar oder nicht? Auch für schwere HiHat-Becken geeignet?

    Praktische Erfahrungen mit den Sets wären ja auch nicht schlecht.
    Wie sieht es mit der Haltbarkeit aus?
    Sind die Gewinde und Schrauben der Stative gut und haltbar? Und leiern die Feststellgewinde nach nur wenigen Malen auf und abbauen aus und greifen nicht mehr?


    Und nochmals die Frage:


    Wer ist die Zielgruppe?
    Für wen sind die Infos aus der Tabelle gedacht?

    Anfänger?

    Profis?

    Ich würde sagen, baue ein Geländer für dich gleich mit dazu.

    Sonst ziehen sie den Wagen an, und du kullerst hinten wieder heraus...


    Willst du spielen, während dein Schlagzeugwagen fährt, bzw. gezogen wird?

    Oder zieht ihr den Wagen eine Häuserecke weiter, verweilt dort für einen Titel, und du steigst dann zu deinem Schlagzeug hinzu?


    Im Baumarkt gibt es ja Lufträder, für Sackkarren, Bollerwagen oder Schubkarren. Zu klein sollten die Räder nicht sein, sonst kommt man nicht über Bordsteine o.ä. hinweg.

    Für Inline-Skates gibt es "Geländeräder" mit größerem Durchmesser, vielleicht gehen die ja auch?


    Oder einen Bollerwagen mit Luftbereifung nehmen, die Seitenteile entfernen und Bühnenbrett aufschrauben, und die Spur wenigstens der Hinterachse so verbreitern, dass nichts kippen kann? Und die Spurlänge vergrößern?


    Auf dem Dorf hat früher immer der Bauer mit dem Traktor den Gummiwagen gezogen, auf dem die Kapelle saß.

    Das ist ein sehr wichtiger Punkt.

    Serien verändern sich praktisch laufend, ohne dass es sich am Namen/Bezeichnung wieder spiegelt.

    Da werden dann z.B. Tom-Halterungen verändert. Was im Frühjahr des Produktionsjahres noch brauchbar war, ist seit dem Sommer des Produktionsjahres gegen was billigeres getauscht worden, was nur noch Probleme macht. Oder umgekehrt...

    Und wer ist die Zielgruppe?


    Einem Anfänger, der praktisch gar kein Geld hat, aber einen Proberaum zum Üben, würde ich eher dazu raten, sich für 50-100 Euro eine abgeranzte (aber komplette) Schießbude zuzulegen. Damit kann er erst mal - und zwar jetzt, sofort - üben und Erfahrung gewinnen.

    (Anstatt zwei-drei Jahre auf sein Traumkit zu sparen und während dessen gar nicht üben zu können...)
    Evtl. einigermaßen gute Schlagfelle aufziehen.


    Später mal mit Erfahrung sich ein gutes gebrauchtes oder auch neues Kit zulegen, und die alte Schießbude weiter geben...

    Ansonsten z.B. den Schlagzeuglehrer fragen... wenn man Unterricht nimmt.

    Hallo,


    für wen soll diese Sammlung denn gedacht sein?

    Wer ist die Zielgruppe dieser Tabellen?


    Für den Anfänger, der praktisch gar keine Erfahrung hat?

    Oder für den erfahrenen Drummer, der sich ein neues Mittel- oder Hochklasse-Schlagzeug zulegen will?


    Die Holzart ist für den Anfänger wohl eher nichts sagend... Wie klingt denn Ahorn im Vergleich zur Pappel oder Birke?

    Und auch Kessel einer an sich hochwertigen Holzart können ja aus "Abfallstücken" oder Ausschuss-Hölzern zusammen geleimt werden, die man für hochwertige Kessel nicht verwenden würde... Oder eben gut oder schlecht verarbeitet sein.


    Die Felle sind ja auch so eine Sache.... Kauft sich ein Anfänger ein "billiges" Kit für 300 €, nur um dann nochmal alle Felle gegen hochwertige Remos zu tauschen? Da kommen ja für eine Komplett-Befellung (Snare, 2 HT, 1 FT, 1 Kick) mit guten Markenfellen auch noch mal um die knappen 200 € zusammen, wenn man die Resos behält, sonst gerne auch mehr.


    Ob ein Schlagzeug oder die Hardware langfristig taugen, merkt man erst nach wenigen Jahren, wenn etwa die Pedale Spiel bekommen und quietschen, Gewinde ausgerissen sind, oder sich Lagen am Kessel voneinander lösen...

    Und dann gibt es diese Serie auch schon nicht mehr, weil die Hersteller doch fast jedes Jahr wieder was neues bringen und das alte überarbeiten.


    Zu deinen Einträgen "Superstar" und "Serie6" steht nichts von der Anzahl der Toms oder Abmessungen, etwa der Kick. Und auch nichts über den Preis, auf den sich deine Angaben zum Preis/Leistungsverhältnis beziehen. Für welchen Preis ist denn die Superstar-Serie in welcher Konfiguration gut?

    Wie umfangreich ist die mitgelieferte Hardware?

    2 Beckenständer, Galgenständer? Oder nur Tomhalter und Snareständer, Pedale, HiHat und Ständer müssen extra gekauft werden?


    Ich denke, da müssten schon ein paar mehr Angaben in der Tabelle stehen, damit sie aussagekräftig wird.

    Du hast recht,

    das könnte man womöglich besser aufnehmen, o.ä.

    Und mehr verschiedene selbst Felle ausprobieren, könnte mir die Wahrnehmung für subtile Unterschiede schärfen.


    Andererseits:

    Kommen solche feinen Unterschiede etwa bei einem Auftritt beim Zuhörer im Saal überhaupt an?

    Oder auf Aufnahmen mit Homerecording-Technik im klanglich nicht optimalen Proberaum?


    Ich könnte mir vorstellen, dass eine gut abgestimmte Stimmung der Toms zueinander und zur Bassdrum viel mehr Effekt haben würde.


    Ich denke, wenn ich eh neue Felle aufziehen müsste, dann würde ich schon mal synthetische Naturfelle ausprobieren.

    Der Sound, der mich bei besagtem Jazzer inspirierte, war ja auch auf anderen Kesselgrößen wie bei meinen.

    Danke sehr für den Link!


    Warum lässt man die Snare mitrascheln?

    Ehrlich, ich höre vielmals wirklich keine nennenswerten Unterschiede heraus, am ehesten noch beim tiefen Floor-Tom.

    Einige Felle scheine sozusagen vorgedämpft zu sein, das scheinen mir noch am ehesten die echten wahrnehmbaren Unterschiede zu sein.

    Somit verschiebt sich mein Interesse hin zur Stimmung an sich. Damit ist viel mehr herauszuholen. (Oh Wunder!)

    Hallo,
    sind das Triolen in den Bass-Drum-Noten?
    Das konnte ich im Video nicht so gut erkennen

    Auf dem Handy kannst du es vergrößern.

    Auf Ganzen Bildschirm gehen und dann die Noten vergrößern.

    Auf dem PC weiß ich gerade nicht wie es geht.

    Die Bassdrum wird auf 1 und 3 gespielt Auf der Achtel-Triole vor der 3 auch.

    Ah, danke. Ich hatte es am PC gesehen und gehört. Mein Handy unterschlägt immer die Bass-Drum.

    Hallo,
    sind das Triolen in den Bass-Drum-Noten?
    Das konnte ich im Video nicht so gut erkennen.

    Das habe ich auch in dem Laden so verstanden.
    "Nerv uns nicht mit deinen Kaufwünschen!"
    Auf solche Läden kann ich verzichten, sie nützen mir eigentlich rein gar nichts.

    Das einzige wären noch Becken, die ich im Laden ausprobieren möchte. Am liebsten zusammen mit meinen eigenen Becken.
    Aber Becken kaufe ich ja auch nur alle Jubeljahre mal. Dafür kann ich dann auch einmal weiter fahren zu einem echten großen Laden mit angeschlossener Versandabteilung.