Beiträge von Surfkoala

    Coronabedingt finden keine Proben statt und ich habe angefangen mich mit Recordingtechnik zu beschäftigen .... ein Loch ohne Boden.


    Im Proberaum haben wir eine UI24. Mein Schlagzeug ist wirklich ordentlich mikrofoniert (Oktava MK12, Shure PgA56, SM 57, Sennheiser E845) und ich bekomme mittlerweile echt ganz gute Aufnahmen damit hin.


    Jetzt hab ich eine Multitrack-Aufnahme bekommen und würde dazu gerne das Schlagzeug einspielen. Ich dachte mir, dass ich die Spuren auf den USB-Stick speichere und die UI dann schon erkennt, dass das eine Multitrackaufnahme ist. Vier Stunden später und keinen Schritt weiter, war mir zumindest klar, dass das eine ziemlich naive Herangehensweise war. Wie gehe ich richtig vor, wenn ich eine Multitrackaufnahme in die UI exportieren will, um weitere Spuren dazu aufzunehmen?


    Ich steuere die UI über mein Laptop auf dem Ubuntu installiert ist. Um Multitracks weiterzuverarbeiten nutze ich audacity.


    Freue mich über Antworten

    Also meines Erachtens kann man das Heavy Ride sehr wohl als relativ laut und trocken bezeichnen. Aber wie das normale RIDE hat auch das HEAVY RIDE in den 80ern ein paar Gramm zugelegt, bitte das immer zu berücksichtigen.


    Ich hätte wohl dazusagen müssen, dass ich immer Blacklabels aus den 70ern gespielt habe... ich finde übrigens auch, dass das Heavy Ride und aber auch das Classic Ride laute Becken sind, die sich mit Bass und 2 E-Gitarren sehr, sehr wohl fühlen.

    Ich hatte das 20er Heavy Ride und das 22er Classic. Das 22er Classic geht ohne Probleme für extrem laute Musik, es ist eher eine Frage des Geschmacks. Mein Lieblingssound des 22er Classics ist nah am Rand. Da fängt es an einen crashigen Teppich zu legen, aber der Ping geht nie verloren. Die Glocke schneidet. Aber das Becken ist halt nicht tot oder eingeschränkt auf Heavy. Ich mags, wenn auch bei lauter Musik das Becken lebendig ist und ich brauche Rauschen. Das 20er Heavy ist dem 20er Classic (das ich auch hatte) sehr ähnlich und gar nicht viel schwerer. So wird es sich beim 22er Classic und 22er Heavy ebenfalls verhalten. Das 22er Heavy ist bestimmt auch noch lebendig, aber eben weniger crashig. Wenn du mehr auf lauten, trockenen Ping stehst, wirst du mit dem Classic und dem Heavy nicht glücklich. Die arbeiten mehr.


    O.T, Ein Becken, das dem 22er Classic sehr, sehr, sehr ähnelt (aber brillanter ist), ist dass 22er Signature Full Ride, das ich gerade verkaufe. Wenn du Interesse hast, melde Dich.

    wohl kaum, da es nicht funktionieren kann ;)


    Wir versuchen die Zeit zum Ideen ausarbeiten zu nutzen. Ich schicke Schlagzeugspuren und meine Gedanken dazu. Die anderen spielen drüber und schicken es wieder rum. So entwickelt sich was. Der Startpunkt kann natürlich auch ein Thema auf der Gitarre oder eine Melodie sein. Wir stehen noch am Anfang, technische Hürden müssen teilweise noch aus dem Weg geräumt werden, aber es wird.


    Wir spielen natürlich auf diese Art nicht live zusammen, aber wir bleiben kreativ.

    Zur Erinnerung: Weiter oben kann man lesen, dass ich vor der Entscheidung zwischen dem 22er Big Beat und dem Formula 602 22" Thin Crash stand.


    Ich hab mir dann mit der Entscheidung doch noch etwas Zeit gelassen. Zwischenzeitlich stand mal das eine, dann wieder das andere zum Verkauf. Vor zwei Wochen hat aber mich eins der beiden Becken wirklich endgültig verlassen. Letzte Probe hab ich einen Jam mitgeschnitten. Ein Mikro im Raum, keine Nachbearbeitung. Hört selbst und wer Lust hat, kann nochmal tippen, ob B8 oder b20 bleiben durften.


    B8 oder B20 Jam



    Bevors vergessen geht: Auf der Aufnahme hört man einen kompletten Paiste Big Beat Satz. 16" HiHat, 20" und 22" Multis. Während des Gitarrensolos spiele ich das 22er als Ride.

    Zur Erinnerung: Weiter oben kann man lesen, dass ich vor der Entscheidung zwischen dem 22er Big Beat und dem Formula 602 22" Thin Crash stand.


    Ich hab mir dann mit der Entscheidung doch noch etwas Zeit gelassen. Zwischenzeitlich stand mal das eine, dann wieder das andere zum Verkauf. Vor zwei Wochen hat aber mich eins der beiden Becken wirklich endgültig verlassen. Letzte Probe hab ich einen Jam mitgeschnitten. Ein Mikro im Raum, keine Nachbearbeitung. Hört selbst und wer Lust hat, kann nochmal tippen, ob B8 oder b20 bleiben durften.


    B8 oder B20 Jam

    Ich habe mal in "ImmerGrün" reingeschaut. Gefällt mir ziemlich gut. Sowohl die Kapelle insgesamt, als auch Dein Spiel dazu ("Selig" - eine Band aus Anfang 1990-er Jahre fiel mir irgendwie spontan ein. Fand ich damals auch ziemlich cool)...wenn Du nun also Ambitionen hast, "technisch/musikalisch anspruchsvollere Trommler" wie z.B Ash Soan oder Steve Jordan zu checken, dann fällt im direkten Vergleich doch auf, dass da z.B. "Schlagtechnik" ein Faktor ist. Hier ließe sich mit zunächst einfachen Übungen sicher ziemlich schnell ein "mehr" an Möglichkeiten für Dich erarbeiten, ohne sich dabei gleichzeitig auch noch mit "unsicherem Shuffle-Zeugs" zu stressen und den Fortschritt dadurch auszubremsen.


    Vielen Dank für die Rückmeldung und die guten Tips: "Wohlklang vor Dichte" werde ich die nächsten Wochen mal als Warm-Up-Motto nehmen. Die Videos sind im Februar 2017 im aufgenommen. Ich hab tatsächlich noch im selben Jahr bei einem Schüler von Claus Hessler Unterricht genommen (ca. 6 Stunden) und einen ganztätigen Workshop bei Claus selbst besucht. Deine Analyse hätten die beiden sicherlich unterschrieben. Full Stroke, Ub Stroke, Down Stroke, Moeller ..... hätte ich das alles 20 Jahre früher gewusst, ich wäre heute ein anderer Schlagzeuger. Und wenn ich die Videos heute nochmal spielen würde, würdest du sicherlich den Unterschied sehen.


    Aber tatsächlich spielt Schlagtechnik im Practise-Kurs gar keine Rolle. Aus meiner Perpsektive richtet sich der 80/20 Drummer vor allem an fortgeschrittene und ziemlich ambitionierte Schlagzeuger.

    Es ist ein Online-Kurse ohne Kontakt zu Nate Smith. Er besteht aus drei Modulen mit zusammen insgesamt 15 Kapiteln. Jedes Kapitel besteht aus kurzen Videos und Transkriptionen. Austausch mit Nate gibt es nicht. Er schickt dir auch kein zusätzliches individuelles Material.


    Im Kurs "lernt" man, wie man sich Ziele setzt, von dem Ziel Übungen ableitet, wie man sich einen passenden Übungsplan erstellt und wie man die Motivation aufrechterhält. Der Kurs hat beinhaltet kein Notenmaterial, keine vorgefertigten Übungen. Es gibt keine Spieltechnikhinweise. Das Üben am Pad spielt keine Rolle. Genau das hat mich ja so neugierig gemacht. Insbesondere weil ich mich beruflich auch mit dem Thema "Lernen" beschäftige.


    Tja, ich und mein Ziel. Ich bin kein Profi und übe nicht sehr regelmäßig. Den Half-Time Shuffle hab ich aufgrund der Überlastungsbeschwerden gekinickt und einen anderen Ash Soan-Song gewählt. Da hab ich für mich auf den Aufnahmen deutliche Fortschritte gemacht (3 Wochen, ca. 3 Stunden die Woche). Außerdem hab ich gemerkt, dass ich bei tenären Sachen ganz schön wackelig bin. Meine folgenden Ziele haben sich dann um dieses Thema gedreht. Da bin ich noch dran.


    Mein Fazit nach einem halben Jahr: Der Kurs ist teuer, aber wahrscheinlich einzigartig. Ich finde die Herangehensweise total interessant. Die Effekte auf mein Spiel sind jetzt nicht gerade riesig, ich übe auch ziemlich undiszipliniert. Meine Übe-Praxis hat sich verändert. Ich arbeite viel seltener an vorgefertigtem Notenmaterial. Ich nehme mich öfter selbst auf und achte auf andere Dinge. Ich bin in Bereichen meines Spiels sensibler geworden (Mein Zusammenspiel mit mir selbst und Microtime) und weiß nun, wie ich die verbessern kann. Die Überlastungsbeschwerden kamen in einer Zeit, in der ich etwa 2 Wochen jeden Tag geübt habe. Durch das vorgegeben Prinzip in jeder Session am persönlich wichtigsten Thema zu arbeiten, hab ich sehr einseitig geübt. Das hatte also durchaus was mit dem Kurs zu tun.

    Das eigentlich Wirtschafts-mathematisch weitergreifende 80/20-Prinzip (Paretoprinzip), nachdem sich Nate Smith den Nickname zugelegt hat, wird heutzutage oft vereinfacht verwendet. Es wird behauptet, dass 80 % der Arbeit in 20 % der Zeit getan werden kann. Davon werden dann effektive Zeitmanagementmethoden abgeleitet.


    So wie ich das bei Nate Smith verstehe, geht es nicht darum 80% vom Üben wegzulassen. Er geht von seiner eigenen Laufbahn als professioneller Schlagzeuger aus und beschreibt häufig Wendepunkte seiner persönlichen Übungsroutinen. Er erklärt, welche Art des Übens bei ihm wirklich geholfen hat. Er geht vom typischen Schlagzeugerproblem aus, dass man übt und übt, ohne dass das Ergebnis greifbar ist und man nicht weiß, ob es nicht besser wäre etwas anderes zu üben. Er will vermitteln, wie man effektiv übt, aber auch auf was es beim professionellen Schlagzeuger ankommt (und das zweite ziemlich kontrovers).


    "Frei spielen, was dir in den Sinn kommt" übersetze ich jetzt mal mit "Improvisieren". Auch darauf lassen sich die Prinzipien des Kurses anwenden. Ich glaube aber, dass das Improvisieren im Coaching-Course eine viel größere Rolle einnimmt.


    Die Vorgehensweise nach dem Practise- Course wäre jetzt ungefähr so:
    1.Du musst rausfinden, wie du gerne klingen würdest. In welche Richtung deine Improvisation gehen soll. Dein Ziel genauer definieren. (Z.B Ein Snare-Solopart in 5/4 wie Joe Morello im Solo von Take Five in der Aufnahme xyz)
    2. Dann nimmst du dich auf, wie du genau das probierst.
    3. Das hörst du an und definierst genau, was du daran verbessern willst. Wenn du zufrieden bist, fängst du wieder bei 1. mit einem neuen Ziel an.
    4. Daraus erarbeitest du Übungen
    5. ÜBEN
    6. Wieder aufnehmen und bei 3. weiter machen.


    Im Practise-Course ist das natürlich alles viel ausführlicher und mit konkreten Hilfestellungen für alle Schritte.

    Ich habe den Practice-Course vom 80/20 Drummer "gebucht".


    Der Kurs startet mit theoretischen Betrachtungen zum Thema "Lernen" und "Lernmotivation". Dann wurde ich dazu angehalten, mein eigenes Drummer-Ziel zu finden und zwar so konkret wie möglich. Das war bei mir zum Beispiel einen Track von Seal so facettenreich und "studiofertog" wie Ash Soan zu spielen. Der Kurs half mir dann die Schritte zu gehen, die dazu nötig sind. Ich habe Tipps bekommen, wie ich anhand des Materials des Songs Übungen für (Micro-)Timinng, Koordination, Improvistation entwickel, sollte es während des Übens auffallen, dass ich hier Probleme habe (hatte ich). Immer wieder begründet Nate Smith (so heißt der 80/20 Drummer) das Vorgehen und nimmt dir die Angst "etwas zu verpassen", wenn du die "üblichen" Routinen weglässt.


    Mich hat diese Vorgehensweise stark motiviert. Es macht mir ziemlichen Spaß mich mit meinen Drummer-Vorbildern und dem was sie spielen auseinanderzusetzen und das Gespielte für mich verwertbar zu machen. Die Übungsroutine wurde in meinem Fall zu Beginn ziemlich einseitig und weil ich zum Beispiel aufs Aufwärmen verzichtet habe. Das hat tatsächlich zu Überlastungserscheinungen geführt. Da pass ich nun besser auf (wieder was gelernt). Trotzdem übe ich noch nach den vermittelten Prinzipien. Gerade arbeite ich an Steve Jordans Shuffle-Feal.


    Der Kurs hat meine Aufmerksamkeit ziemlich schnell auf meine Baustellen gelenkt und dadurch hab ich mich tatsächlich verbessert. Ich glaube aber, dass der Coaching-Course umfangreicher ist und ich hätte im Nachhinein besser diesen belegt. Hier setzt meine Kritik an: Ich finde des Kurs im Vergleich zu vielen Lehrbüchern/DVDs mit deutlich mehr Inhalt und aufwendigerer Produktion zu teuer. Denn was der Kurs am Ende ist: Eine Ansammlung von 16 kürzeren Videos mit passenden Transkriptionen. Das wäre gut auf eine DVD mit Begleitheft gegangen. Und das ist in der Regel deutlich günstiger als 80 €. Trotzdem denke ich, dass Nate durchaus auf dem Lehrmarkt was zu melden. Er vertrtitt auf vielen Ebenen eigene (streitbare) Standpunkte, vermittelt Inhalte auf intellektuell anspruchsvollen Niveau, durchaus auch mal abstrakt und hat eine (aus meiner nicht umfassenden Perspektive) einzigartige Herangehensweise entwickelt. Das ist ja auch was wert.

    Ich bin tatsächlich einen anderen Weg gegangen und bin bei anderen Dingen gelandet, die ich geübt habe. Schuld daran ist der 80/20 Drummer. Ich reiße es hier nur kurz an und beschreibe es im Thema zum 80/20 Drummer genauer.


    Was ich gemacht habe: Ich habe mir Beats und Drummer vorgenommen, die ich tatsächlich gut finde. Also kein wirkliches Konzept. Und um diese Beats gut spielen zu können, habe ich selbst Übungen (Vereinfachungen/Koordinationsübungen/Timingübungen) entwickelt. Das hat meine Übe-Sessions ausgemacht. In dem o.g. Thema findet ihr mehr.

    Surfkoala, könnte es vielleicht sein, dass du die Sache hier gerade zu bierernst nimmst? ;)

    Auf der Ernsthaftigkeitskala von 1 bis 10 würde ich mich bei 7 sehen. Das Bier steht offen neben mir und es macht mir Spaß über die Liste zu diskutieren =) . Übrigens hatte ich die Captain Beefhart Diskussion vor kurzem schonmal (in der Umkleidekabine nach dem Altherrenkick). Dass er bis heute kontrovers ist, hätte Van Vliet bestimmt gefallen.


    Ach ja, und diese beiden Videos sollen jetzt WAS über die Fähigkeiten des Drummers aussagen?

    Ich habe die beiden Lieder ausgewählt, weil sie die etwas konventionellere Seite von Beefheart und seiner Band zeigen. Mir gefällt das sehr gut, auch das Schlagzeugspiel. Ich vermutete, dass du eventuell nur die schwerverdaulichen Beefheart Sachen kanntest und es war der Versuch, dir eine andere Seite von French zu zeigen, die dir besser gefallen könnte. Es war ein Versuch dich zu dich "missionieren" :)


    Beeheart und andere kuriose Bands zw. deren Drummer sind vom Rolling Stone auf Platz X gesetzt worden (aus Rock-Pop-Perspektive der Redaktion - über deren Kompetenz man STARK streiten kann - und dies auch früher schon getan hat, damals, als ich noch jung war, aber scheinbar ist kritisches Denken aus der Mode).

    Mir scheint es eher so, als wäre die Mehrheit hier im Forum (ich hab nicht nachgezählt) auf der Seite der Rolling Stone-Kritiker.



    Surkoala schreibt, die Liste sei "ziemlich gut", aber nicht objektiv.

    Das ist so nicht ganz richtig. Ich habe folgendes geschrieben:

    Zitat

    Ich finde die Liste ja ziemlich gut. Für mich als "Rock-Nerd" ist das 1A-Lesestoff.

    Ich weiß, dass das kleinlich ist, macht für mich an dieser Stelle der Diskussion aber einen Unterschied.

    Vorbemerkung: "Safe as milk" von Captain Beefheart ist eins meiner Lieblingsalben aus der Zeit (60er Jahre). John French spielt da auch echt gute Sachen in meinen Ohren. Übrigens hat Ry Cooder auf dem Album Gitarre gespielt. Der ist doch auch unter "seriösen" Musikern hochgeachtet.


    Immerhin lernt mal auch ganz neue Drummer kennen, deren Namen man vorher noch nie gehört (also ich jedenfalls), und dessen Getrommel sich so anhört, als würde ein Betrunkener verlorene Autoschlüssel in einem Blechmülleimer voller leerer Konservendosen suchen.


    Zum Beispiel John Drumbo French, Platz 48, gleich zwischen Vinnie und Dave Lombardo :thumbup: :


    Auf dem Album haben zwei Schlagzeuger gespielt. French ist also nur halb Schuld. ;) Ist natürlich Geschmackssache und gewöhnungsbedürftig und echt kein Mainstream. Mir gefällt das und ich empfinde das als musikalisch. Hat sicherlich was mit Hörgewohnheiten zu tun.



    Captain Beefheart hatte ich immer als Witz abgetan. Aber das war wohl doch ernst gemeint. ;(


    Nun denn... Dann lieber die hier, nicht auf der Rolling Stone Liste, aber deren Drummer kann wenigstens was (im Vergleich zum Beefheartschen Quatsch):


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    Was kann er denn, was French nicht kann?

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    Warum Dave Weckl nichts in der Liste verloren hat:
    - Kein (einflussreiches) Pop/Rock-Album eingespielt
    - Viel zuviele Solo-Alben
    - Viiieeel zuviele Lehrvideos
    - Kein Shuffle mit eigenem Namen


    ;)


    Lars Ulrich rauszulassen und Dave Lombardo reinzuschieben empfinde ich als ein bisschen opportunistisch. Es ist seit ein paar Jahren ganz groß Mode zu sagen, dass Lars Ulrich ein schlechter Drummer sei. Slayer waren früher, in den 80er, und Anfang der 90er, aufgrund der Texte und der Sammelwut vom Gitarristen ziemlich umstritten. Mitte der 90er war Lombardo ziemlich weg vom Fesnter (und von Slayer). Ich behaupte damals wäre Lars Ulrich anstelle von Lombardo in der Liste aufgetaucht. Ich persönlich könnte mit beiden unter den Top 100 leben. Als ich angefangen habe Schlagzeug zu spielen, waren die beiden für mich gottgleich.


    Meg White reinzunehmen ist auf jeden Fall ein Statement der Redaktion. Ich denke, dass die wenigsten Schlagzeuger Sie mit auf der Liste hätten (und das ist das Gute an der Liste 8) ). Die White Stripes sind aber sowieso eine Band gewesen, die der Rolling Stone ziemlich gefeiert hat (in meinen Augen zu Recht).
    Ich hab übrigens 5 Frauen gezählt...aber auch mehr überfliegend.


    Ich glaube übrigens schon, dass man objektive Kriterien für Musik und das Schlagzeugen aufstellen kann. Wir alle wissen doch, dass Vinnie Colaiuta besser als die meisten von uns ist. Wir üben ja auch bestimmte Dinge, um "objektiv" besser zu werden. Aber darum gehts den Redakteuren gar nicht.

    Surfkoala der Artikel heißt aber "100 greatest Drummers" und nicht "100 greatest Rock Drummers". Es gibt auch mehrere Jazzdrummers dabei.


    Ich zitiere aus der Einleitung des Artikels: "One important caveat: we used rock and pop as our rubric, so a drummer’s work needed to directly impact that world (as we define it, of course) to make the list. This meant leaving out dozens of essential jazz artists such as Max Roach and Roy Haynes, whose innovations inspired many of the players you’ll read about below."
    Der Rolling Stone ist ein Magazin mit dem Schwerpunkt Popkultur und Rockmusik. Im Wikipedia-Artikel zur Liste steht "Die Auswahl konzentriert sich auf Musiker aus dem Pop- und Rockbereich, enthält aber auch einige Vertreter des Jazz."



    Die Liste wurde von 19 Redakteuren und Redakteurinnen erstellt. Es waren keine professionellen Musiker_innen beteiligt. UND NATÜRLICH IST DIE LISTE SUBJEKTIV!!! Und es macht überhaupt keinen Sinn die fehlende Objektivität des Artikels zur kritisieren UND GLEICHZEITIG die Reihenfolge oder das Fehlen einiger Schlagzeuger zu kritisieren (denn auch das ist subjektiv).


    Es ist kein wissenschaftlicher Artikel, der Artikel ist selbst ein Teil der Popkultur und Unterhaltung. Er macht für mich die Welt, genau wie die Musik selbst, ein Stückchen bunter und farbenfroher. Er macht mir Spaß. Und er ehrt viele Schlagzeuger und Schlagzeugerinnen und macht sie ein Stück unvergesslicher, auch solche, die nicht so sehr im Rampenlicht stehen. Das mit dem "auf die Füße treten", kann ich da gar nicht nachvollziehen.


    Und in meinem nächsten Text hier begründe ich, warum Dave Weckl meiner Meinung nach auf gar keinen Fall in die Liste gehört. ;) Denn das Diskutieren über einzelne Schlagzeuger gehört für mich zu dem Spaß an einem solchen Artikel mit dazu.

    Ich finde die Liste ja ziemlich gut. Für mich als "Rock-Nerd" ist das 1A-Lesestoff.


    Ich finde übrigens auch, dass die Begründungen ziemlich fundiert sind. Das ist keine dahingenudelte Top10 der EverydrummersDarling irgendeines Schlagzeug-Magazins. Es ist die Top100!!! des Rolling Stone. Das ist keine Liste, die aus Musikerperspektive geschrieben wurde und sicherlich auch keine Liste, die für Musiker geschrieben wurde. Das empfinde ich als Qualitätskriterium. Das wurde von Rock-Nerds für Rock-Nerds geschrieben.


    Was würde ich dafür geben in diese Liste aufgenommen worden zu sein. ;)