Beiträge von Surfkoala

    Auch wenn die Entscheidung schon gefallen ist. Fachlich kann ich dennoch beitragen. Ich hatte alle drei Pedale. Erst eine DW 7000 (3000 gabs noch nicht). Die hab ich bestimmt 6 Jahre als Doppelpedal gespielt. Mehrere Stunden die Woche, viele Gigs (ca. 30 im Jahr). Soviel Stunden wie mit diesem Pedal hab ich danach mit keinem mehr gespielt. Dann ist der Rahmen des Hauptpedals gebrochen. Da ich aber seit Monaten das Slavepedal nicht mehr genutzt hatte, habe ich mir im Sonderangebot das 5000er Einzelpedal mit rundem Kettenblatt gegönnt. Megagut. Die Einstellung hab ich über Jahre nicht verändert. Der Unterschied zum 7000er war spürbar. Das lag aber sicher am schlechten Zustand des alten Pedals. Nach etwa 5 Jahren ist das 5000er kaputt gegangen. Die Scharniere zum Fersenteil sind ausgerissen.


    Ich bin dann zum Session nach Frankfurt, um ein neues Pedal zu kaufen. Eigentlich sollte es wieder eine 5000er werden. Die Iron Cobra Power Glide war als Auslaufmodell deutlich reduziert. Das war dann der Kaufgrund. Ich habe so gedacht, wie viele hier. Ebenfalls High-End und ein Klassiker. Das passt schon. Bisschen Gewöhnung und gut ist. Denn im Laden fand ich die Spieleigenschaften der DW-Maschine eigentlich besser. Ich hatte falsch gedacht. Hab mich nicht daran gewöhnt. Nach etwa einem halben Jahr, hab ich das runde Kettenblatt gekauft und eingebaut. Dann wurde es deutlich besser. Trotzdem gibt es Unterschiede.


    Durch die breitere Fußplatte fühlt sich die Iron Cobra irgendwie massiver an. Als würde man mehr Gewicht bewegen müssen. Ob das tatsächlich so ist, weiß ich nicht. Die Iron Cobra wird mit einem total guten Case geliefert. Meine DW damals nicht (vielleicht ist das heute anders). Durch das Case und die massivere Haptik hab ich mehr Vertrauen in die Stabilität der Bauteile. Irgendwie gebaut für die Ewigkeit. Die Werkseinstellung der Iron Cobra war total straff. Zusätzlich hat die ja noch die Spring Coil. Die hab ich mittlerweile rausgeschmissen.


    Ich denke, dass man die Pedale wirklich sehr ähnlich hinbekommt und spiele mit der Iron Cobra auch Swing mit gaaaanz leisen Vierteln. Laufen tun die beide sehr, sehr gut. Trotzdem gibt es Unterschiede, die das Spielgefühl beeinflussen. Wenn sie auch in meinen Augen marginal sind. Mir persönlich ist es am liebsten, wenn ein Pedal ewig hält. Denn der Gewöhnungseffekt spielt für mich eine riesen Rolle. Ein vertrautes Gefühl, fast als wäre das Pedal die Verlängerung meines Fußes find ich einfach gut. Der Wechsel auf die Iron Cobra war echt ein bisschen schmerzhaft. Deshalb würde ich nicht wechseln, bevor das Pedal kaputt ist. Die Iron Cobra ist jetzt genau das, was die 7000er und 5000er mal waren. Einen Wechsel zurück wollte ich jetzt nicht mehr machen.


    P.S. An meinem Übeset im Keller hab ein altes Camco Pedal. Gibts oft für unter 50 €. Das läuft auch megagut. Aber auf Gigs nehm ich das nicht mit. Zu anfällig.

    Schönes Thema hier, über das ich mir nie viele Gedanken gemacht habe. Gestern in der Bahn gelesen und heute morgen aufgewacht, mit dem Antrieb etwas zu schreiben.


    Ich bin so an die Sache heran gegangen:
    Seit 25 Jahren spiele ich meinen Bands auf Rock-Konzerten. Häufig mit anderen Bands zusammen. Beim Anschauen dieser Bands achte ich zumindest eine Zeit auf den Schlagzeuger und mache mir ein Bild von ihm. Meine Gedanken könnten dann sein: "Der holt aber weit aus.", "Geil, wie der nach vorne spielt.", "Echt interessante Fills.", "Bei den langsamen Parts wackelts ganz schön.".... Und jetzt fällt mir auf, dass die Drummer, die ich da gesehen habe, alle, wirklich alle, ihren eigenen Stil haben. Ihre Art und Weise die Musik zu spielen, ist deutlich erkennbar.


    Ich mag den Drumeo-Kanal auf YouTube. Dort gibt es rund einstündige Video-Lektionen mit vielen Drumstars verschiedener Genre. Zu Beginn steht ein Solo, dann wirds interviewähnlich, dann wird ein Thema von dem Star gelehrt. Ich erkenne da deutliche Unterschiede zwischen diesen Meistern des Schlagzeugspiels, die ich als Stil bezeichnen würde.


    Ich würde nun sagen, wir können gar nicht anders, als unseren eigenen Stil zu entwickeln. Das passiert automatisch, da Schlagzegspielen so komplex ist.

    Bei den Sigs gab's früher lediglich mal ein Dark Crash Ride in 20", das war allerdings ein etwas delikateres Becken mit kleinerer Kuppe und minimal flacherem Profil.
    Ähnelt soundmäßig eher einem 602 Medium als einem Sig Power Crash.
    Ansonsten hatte in dieser Serie kein Modell jemals die Bezeichnung "Crash Ride".


    Hast recht. Allerdings ist das Dark Crash Ride schwerer als das Power Crash und könnte daher schon passen... will mich aber nicht rausreden. War keine gute Empfehlung. Am besten wäre es das Sig Power Crash durch ein Sig Power Crash zu ersetzen.

    Ich persönlich würde bei den Signatures bleiben. Die passen untereinander einfach gut zusammen. Da ich auch auf größeren Bühnen mein 18er und 19er Full Crash als laut empfinde, jagt mir der Gedanke eines Power Crashes in ähnlicher Größe Angst ein.


    Was für dich passen könnte sind die Paiste Signature Crash Rides. Aktuell wird eins in den Ebay-Kleinanzeigen für 130 € angeboten. Sollte es nicht passen, machst du bestimmt keinen großen Verlust.


    Edit: Das ist gar kein Signature Crash Ride, sondern eins aus der Inovations Serie, was unter falscher Überschrift angeboten wird. Würde ich für den Preis nicht kaufen. Meine Empfehlung steht trotzdem. Die Signature Crash Rides sind allerdings eher selten.

    Deinen Eingangspost missachtend, will ich dir noch ein paar Tipps zu Paiste geben. Nur damit kenne ich mich aus.


    Ich finde, es ist überhaupt kein Problem, 2002 Crashes mit einem Nicht-Paiste-Ride zu spielen.
    Aber natürlich ist es auch schön, ein reines Schweizer Beckenset zu spielen. ^^


    Auf jeden Fall! Bedenke das ;)


    Wenn's in Richtung Rock/Hardrock mit ordentlich Stromgitarre gehen soll und das Ride einen klaren, durchsetzungsfähigen Ping braucht, würde ich von 602ern, Giant Beats und Big Beats schonmal Abstand nehmen.


    Ja, ich nutze das 602er 22" Medium Ride nur dann in lauter Gitarren-Musik, wenn ich das Rauschen will und nicht in erster Linie den Ping.



    Auch super sind die Signature Dry-Sachen (oder sogar Dry Heavy), die zwar nicht mehr produziert werden, aber öfter mal gebraucht auftauchen und bezahlbar sind.


    Ich bin mit dem Signature Dry Heavy (20") und dem Signature Dry (21") nicht ganz glücklich geworden. Mein Traumride für Rock ist ein Signature Full Ride in 22". Und das passt prima zu den 2002er Crashes. Das gibt es nicht oft, aber immer mal wieder. Vor ein paar Tagen ist eins bei Ebay für 160 € versteigert worden. Meins hab ich vor Jahren für 150 € in den Kleinanzeigen gekauft. Die Signatures sind aber alle auf der hellen Seite. Den gewünschten "dunklen" Kontrast findest du da eher nicht. Außerdem snd sie laut. Aber das sind die 2002er Crashes ja auch.


    Ich persönlich finde ja pingige, relativ dunkle Rides sind nicht nur schwer zu finden, sondern klingen in meinen Ohren oft zu glockig, dumpf und leblos.

    Auch wenn es alles schon gesagt wurde, ist es schön hier zu lesen. Ehrlich. Und es hat mich motiviert mitzuschreiben. Das ist das Hauptding, was ich an diesem Forum immer wieder schätze.


    Für mich sind die Unterschiede in Qualität und Konstruktion zwischen verschiedenen obere Mittelklasse-Sets nicht entscheidend. Jedenfalls nicht die am meisten hier diskutierten Konstruktionsmerkmale. Ich hatte ein MMX und bunt zusammengesetztes Slingergretsch. Aktuell besitze ich ein Custom-Acryl-Set und ein altes Gretsch. Mein Sound hat sich deutlich öfter geändert, wie die Trommeln, die ich gespielt habe. Und es ging immer. Wie ging das?
    - Andere Felle
    - Andere Stimmung
    - Anderer Aufbau
    - Andere Spielweise (macht am meisten aus, ist aber echt kein Konstruktionsmerkmal)


    Nur einmal ging es nicht...18er Bassdrum in lauter Gitarrenmusik. Aber andere sagen, dass das auch geht und zwar mit Mikrofonen. Die Größe ist ein recht wichtiges Konstruktionsmerkmal für mich.


    Rational war das MMX das beste Set, dass ich hatte. Damit ging nämlich ALLES am besten. Von Big-Band bis Bonham. Ein bisschen Stimmschrauben drehen und andere Stöcke. Der Sound war anders aber immer super. Sah aber echt nicht gut aus und die tiefen Toms haben mich beim Aufbau genervt.


    Nun aber zu den Konstruktionsmerkmalen, die für mich echt einen Unterschied machen: Mit meinem neuen uralten Gretsch geht das ALLES nicht so gut. Die Gratungen sind nicht 100%, die Kessel zu groß (oder die Felle zu klein), Stimmungen gehen nicht alle. Und doch bekomme ich von Swing bis laute Gitarre alles hin. Rational ist es für mich kaum zu begreifen, warum viele Techniker unbedingt ein (altes) Gretsch im Studio haben wollen. Ich finde nicht, dass der Sound sich abhebt. Ich liebe das Set aus anderen Gründen. Weil es aus dem konstruiert ist, was mich nachts nicht schlafen lässt. Manche nennen es Marketing-Gedöns. Aber ich mag den Mythos-Gretsch und die Personen die mit diesem verbunden sind. Lest mal das Gretsch-Buch von Rob Cook. Und das Set ist von 1969 und ich habe den Kassenzettel von damals und kennen den größten Teil der Geschichte. Außerdem sieht das Set mega aus und das MMX sah nicht gut aus, echt nicht. Ich habe lange gesucht, bis ich ein solches Set gefunden hatte und der Preis war mehr als fair. Natürlich klingt es alles andere als schlecht, aber im Vergleich zum MMX ist es doch deutlich unpraktischer. Es passt ganzheitlich irgendwie besser zu dem, was ich ausdrücken will, was ich bin (oder gerne wäre :whistling: )

    Vielen, vielen Dank. Da gibts dann auch noch gleich einen Amp dazu. Das wäre ja echt die Mega-platzsparende Variante. Die zusätzlich echt preiswert ist! Ob die der Stereoanlage das Wasser reichen kann, würde mich wirklich mal interessieren.


    Hab mir also einen Rasberry 3 Pi 3B+ mit einem HifiBerry DAC+ Pro und einem Alugehäuse bestellt. Dazu noch eine Festplatte mit geringer Geräuschentwicklung und minimalem Stromverbrauch. Das Teil schließe ich dann an meine bestehende Anlage an. Ich bin mal gespannt, wie der Sound im Vergleich zur CD ist. Theoretisch sollte man keinen Unterschied hören, bzw. könnte der Klang sogar besser sein.


    Auf den Amp2 habe ich dann doch verzichtet. Kann mir nicht vorstellen, dass man damit einen guten Sound bekommt. Der Verstärker ist doch zu wichtig für die Klangqualität. Und einen Kopfhörerausgang hat der auch nicht.

    Ich wollte auch keinen PC direkt an der Anlage, verfüge aber über PCs, die außerhalb des Wohnzimmers als Player verwendet werden können. Mein Lösung sieht wie folgt aus: an der Anlage hängt ein Musical Fidelity V90 DAC, an den wiederum ein Apple Airport Express per optischem Toslink angeschlossen ist. Der Airport Express hängt über LAN Kabel im Heimnetzwerk.


    Das klingt interessant. Der Musical Fidelity V 90 ist ein Wandler. Sowas bräuchte ich, aber mit Bedienelementen und Display. Etwas woran man eine Festplatte anschließen kann und der dann die Dateien abspielt. Hat jemand sowas? Musik zu streamen ist echt nicht so meins. Hat mehrere Gründe, da könnte man ein eigenes Thema (gegen den Trafficrückgang ;) ) draus machen. Apple mag ich auch gar nicht leiden.


    Ich bin da insgesamt noch ziemlich zurückhaltend bis voreingenommen, was meine eigene Umstellung angeht. Ich weiß, dass bestimmte Umstellungen einen riesen Unterschied machen können. So liefert zum Beispiel der Kopfhörerausgang meines CD-Spielers einen deutlich schlechteren Sound wie der Kopfhörerausgang meines Verstärkers. Warum? Keine Ahnung?

    Die Überschrift ist allgemein gehalten (siehe Edit-Hinweis... wurde geändert). Das ist Absicht. Allgemeiner Austausch gegen das Sommerloch und den Trafficrückgang ist hier gewünscht.


    Trotzdem steckt hinter dem Thema eine konkrete Frage meinerseits: Zur Zeit höre ich noch recht konservativ mit einer klassischen Stereoanlage. Wens interessiert hier die Aufstellung der Hardware: Marrantz Verstärker PM 5004, CD-Spieler CD 5004, Pro-Ject Plattenspieler, Visaton Standlautsprecher und die guten Bayerdynamic DT 770 Pro. Mit dem Sound, besonders über die Kopfhörer, bin ich mehr als glücklich.


    Da aber die paar hundert CDs und Platten echt Platz fressen, hab ich vor ein paar Tagen angefangen aus den CDs "Flac-Dateien" zu machen. Mein Ziel: CDs in Archivkisten auf den Speicher, um in der Wohnung Platz zu schaffen. Die Platten und DVDs sollen folgen.


    Nun meine Frage: Wie spiele ich diese Flac-Dateien in möglichst guter Qualität ab. Laptop an die Stereoanlage ist nicht mein Ziel. Wie macht ihr das? Welche Lösungen gibt es?

    Übrigens habe ich auch nichts gegen Tipps, was platzsparendere Hardware (insbesondere Boxen) angeht, die trotzdem ähnlich gut klingt.

    Da würde ich mich direkt dranhängen. Ich nenne das ganze jetzt mal Moeller Technik. Ich war vor noch nicht so langer Zeit auf einem Claus Hessler Intensiv Seminar. Da waren eine Menge wirklich versierter Schlagzeuger, die teilweise ihren Lebensunterhalt mit dem Trommeln verdienen. Claus Hessler hat die Technik mal im Schnelldurchlauf aufgerollt und es ist eben deutlich mehr als nur "einmal mit dem Schaft und beim Hochgehen einfach die Spitze nochmal draufdotzen lassen". Absolut entscheidend ist zum Beispiel die Stockhaltung und das Zulassen des Rebounds.... wie auch immer: Claus hat alle mal vormachen lassen. Die Bewegungen differierten extrem und die Selbstwahrnehmung einzelner Spieler war teilweise echt interessant. Das war schon eine Lektion für sich. Das beschriebene Kreisen kam oft vor und ist sicherlich unökonomisch. Im Idealfall Schlagzeuglehrer drüberschauen lassen!!! Gute Erklärungen und Übungen finden sich in "It's your move" von Dom Farmularo. Das hat mich persönlich wirklich weiter gebracht.

    Ich hab folgende Nachricht von Remo bekommen:



    Für mich eine richtig, richtig gute Nachricht!


    Für Februar/März angekündigt, aber immer noch nicht da. Doch jetzt scheints zu werden: Ambassador Coated, Ambassador Ebony und Diplomat Fyberskin wirds geben. Und später dann auch noch Powerstroke 3. Ich freu mich wie Bolle.


    Nachdem ich meine Becken-Ausmist-Aktion dank Ebay schnell beenden konnte, bin ich recht stabil geblieben. Ich benutze seit Jahren 3 Beckenständer, da brauche auch auch nicht (viel :D ) mehr Becken, hab ich mir gedacht. Insgesamt sinds "nur" noch 2 Hi-Hats, 3 Crashes und 2 Rides, die ich innerlich nach der Lautstärke sortiert habe und äußerlich auch in 2 Beckencases untergebracht sind. Damit kann ich zur Zeit alles in allen Räumlichkeiten spielen. Das laute Setup werde ich wohl nie wieder ändern. Gerne hätte ich noch ein großes Swish oder China für das leise Setup. Und die leise HiHat ist mir manchmal etwas schwer, da könnte ich mir auch noch einen Tausch vorstellen. Eilt aber nicht.


    sehr leise:
    Paiste 14" Sound Creation Dark Hi-Hat
    Paiste 15" Sound Formula Thin Crash
    Paiste 22" Formula 602 Thin Crash



    leise (jazz):
    Paiste 14" Sound Creation Dark Hi-Hat
    Paiste 22" Formula 602 Thin Crash
    Paiste 22" Formula 602 Medium Ride


    laut (Rock):
    Paiste 15" 2002 Heavy Hi-Hat
    Paiste 18" und 19" Signature Full Crash
    Paiste 22" Signature Full Ride (bei sehr kleinem Club, nutze ch auch mal das 22" Formula 602 Mediuem Ride)

    Ich nutze seit Jahren live und im Proberaum den Millenium HPA Kopfhörerverstärker für InEar Monitoring.
    Mir fehlt zwar der direkte Vergleich, aber ich wüsste nicht, was das Teil von Fischer Amps anders machen sollte.
    Möglicherweise rauscht er etwas weniger, aber dafür bin ich nicht bereit, den fast 4fachen Preis im Vergleich zum Millenium zu zahlen.


    Ich nutze zwar den kleinen Fischer-Amp, aber dafür ganz billige In-Ears: KZ-ZS5 (25 €) als Standard, und als Backup, das noch nie zum Einsatz kam, hab ich immer noch ein paar KZ-ZS3 (18 €) dabei. Allerdings hab ich die Hörer durch ein paar bessere Schaumstoffdinger (weiß nicht, wie die heißen) getunt. Die Gummidinger passen nicht so recht in mein Ohr. Die In-Ears sind absolut top für die Live-Situation, wüsste nicht, was ich mehr bräuchte, vor allem weil der Live-Mix oft eh nicht so besonders "HiFi" ist. Durch teure In-Ears lässt sich ein nicht so toller Live-Mix jedenfalls meiner Erfahrung nach nicht entscheident verbessern.


    Genau meine Erfahrung. Ich spiele 7A und 5A, und damit lässt sich das Ding ganz gut zähmen. Nur fehlt mir noch die geeignete musikalische Umgebung - für die Rock-Cover-Partie ist es zu exotisch, für Jazz-Standards eigentlich auch. Obwohl, für letztere sollte ich es mal ausprobieren.


    Jetzt will mir grade einer sein 20" Sound Creation Dark Ride abtreten, Top-Zustand, wahrscheinlich sogar für einen vernünftigen Preis... dabei hab ich schon das Rough Ride und ein 20" Dark Energy Mk. I, da wär das SCDR doch nur more of the same... oder nicht? Must resist... :cursing:


    5A fand ich fürs Rough Ride schon zu schwer. Ein SCDR in 20" hatte ich auch. Da geht 5A auf jeden Fall. Das ist deutlich schwerer (2270 zu 2500). Ich finde auch, dass es deutlich weniger "esoterisch" klingt, durchaus für Rock zu gebrauchen. Viel alltagstauglicher in meinen Ohren. Schwingt nicht so leicht auf und ist nicht so schrill, wenn man es härter spielt. Dass das immer mit dem Rough Ride verglichen wird, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Am ehesten vielleicht, weil der Crash-Sound so ein bisschen China-mäßig ist. Ein Dark Energy hatte ich nie, selbst deren Gebrauchtpreise sind mir zu hoch. Als Anhaltspunkt: Mein SCDR ging für 183€ in einer Ebay-Auktion weg (Baujahr 1971 guter Zustand). Für das Rough Ride hab ich 190 € bekommen....und das würde ich wieder zurück nehmen. Das SCDR brauche ich wirklich nicht. Aber es hat halt zu meiner Suche nach dem Traum-Ride dazugehört...


    Das 22er Full Ride ist tatsächlich unterschätzt. Deine Beschreibung passt gut. Das ist sehr lebhaft und ist tatsächlich sehr vollmundig und reich. Ich hatte es mal zum testen da und mir war es auf Dauer zu kräftig, es geht einfach unheimlich schnell "auf" und entfaltet sehr schnell viel Power, mir zuviel. Aber es geht schon extrem in die Richtung meines "Traum-Rides". Das Ding etwas zarter und ich hätte es. Leider ist das 20er keine Alternative, da es irgendwie zu dünn-blechernd klingt. Ausgerechnet das 22er haben Sie aber wieder aus dem Programm genommen. Naja, Paiste eben.



    Das 22er Full Ride ist tatsächlich unterschätzt. Deine Beschreibung passt gut. Das ist sehr lebhaft und ist tatsächlich sehr vollmundig und reich. Ich hatte es mal zum testen da und mir war es auf Dauer zu kräftig, es geht einfach unheimlich schnell "auf" und entfaltet sehr schnell viel Power, mir zuviel. Aber es geht schon extrem in die Richtung meines "Traum-Rides". Das Ding etwas zarter und ich hätte es. Leider ist das 20er keine Alternative, da es irgendwie zu dünn-blechernd klingt. Ausgerechnet das 22er haben Sie aber wieder aus dem Programm genommen. Naja, Paiste eben.


    Mich würden echt mal die Verkaufszahlen von Paiste interessieren. Im Netz findet man immer wieder ähnliche Kommentare wie deinen, nämlich dass Paiste oft die besten Becken aus dem Programm nimmt. Ist auch mein Eindruck. Aber die werden doch wohl kaum Becken aus dem Programm nehmen, die sich gut verkaufen. Auf meinem 22er klebt innen in der Kuppe noch ein kleines Preisschild: 560 € hat das wohl mal gekostet, vielleicht ein Grund, warum viele das 20er gewählt haben, dass es gebraucht nun wie Sand am Meer gibt. Das 22er sieht man so gut wie nie. Naja, wie dem auch sei. Tatsächlich wollte ich mein 22er Full Ride aus dem von dir beschriebenen Grund gegen ein 21er Full Ride (auch das gibt es!!!) eintauschen, auch zum Verkauf hab ichs deshalb schon angeboten. Es war manchmal einfach zu viel. Gut dass es nie jemand wollte. Ich hab im letzten Jahr meine Technik umgestellt und spiele dünnere Sticks (Maximal 5A). Seit dem ist es wirklich das perfekte Ride für mich. Unter dem Mikro wird es übrigens noch besser.


    Das versteh ich. Ich hab meins sehr günstig bekommen, ohne zu wissen, was mich erwartet - und es ist ein ziemlich ungewöhnliches Ding. Kann alles von dezent bis schrill, klingt dabei immer ein wenig trashy - faszinierendes Instrument. Ich weiß gar nicht genau, wo ich es eigentlich einsetzen soll, aber hergeben mag ich es nimmer. :)


    Ich habs für leise, akustische Musik genutzt. Ich finde, dass es keine schweren Sticks verträgt. Da wirds zu schrill. Aber 7A (oder auch Besen oder Rods) und soft angespielt echt spitze, irgendwie lösen sich die schrillen Töne dann in der Musik auf und es klingt irgendwie orientalisch....hab meins recht (finanziell) gewinnbringend nach Italien verkauft. Jetzt da ich wieder mehr ruhige Musik spiele, hätte ich es gerne wieder. Aber ehrlich gesagt: Das Formula 602 ist vielleicht weniger speziell, klingt aber trotzdem prima in diesem Kontext. Wenn mir aber ein 22er Rough Ride zu einem guten Kurs über den Weg laufen würde, könnte ich schwach werden.

    Wirklich schön zu lesen das Thema hier.


    Meine Ride-Suche hätte so ausgehen können, wie die von Diekoh....ist sie aber (leider) nicht. Ca. 25 Jahre spiele ich durchgehend Schlagzeug in verschiedensten Formationen. Etwa 20 Jahre bin ich mit 2 Rides ausgekommen. Das erste war ein Meinl irgendwas und war bei meinem ersten Set dabei, nach drei oder vier Jahren gabs nach und nach neues Equipment. Zusammen mit der passenden HiHat hab ich mir ein 20" Zidjian The Edge Rock Ride gekauft. Ich hatte keine Ahnung, was ich eigentlich will, aber es war von Zildjian und es stand "Rock" drauf (und der Preis hat gestimmt). Das hab ich dann einfach gespielt und gespielt und gespielt und gespielt, ohne mir jemals Gedanke darüber zu machen, ob es passt ....bis mir vor ein paar Jahren mal ein Crash gerissen ist und ich ein neues kaufen musste. Dafür hab ich mich zum ersten Mal in meinem Leben richtig für Equipment interessiert und eben auch über selbiges informiert. In erster Linie hier und bei paiste-only (wann kommt das endlich zurück/gut dass die Seite down ist ;) ). Jedenfalls befand ich dann, dass das Ride nicht zum neuen Crash passt und ein neues musste her. Heute würde ich sagen, dass ich einfach was neues und zwar von Paiste mit einem High-End-Anspruch haben wollte. "The Edge" war auf einmal nicht mehr gut genug ?( .


    Und dann kamen in zeitlich enger Abfolge
    ein Paiste Signature Dry Ride 21"
    ein Paiste Signature Blue Bell 22" (das ist ein schreckliches Teil)
    ein Paiste Signature Dry Heavy Ride 20"
    ein Paiste Siganture Rough Ride 20" (den Verkauf bereue ich gerade ein bisschen)
    ein Paiste Signature Full Ride 22"
    ein Paiste 2002 Ride 22"
    ein Paiste 2002 Ride 20"
    ein Paiste 2002 Flatride 18" (seeeeehr leise)
    ein Paiste 2002 Heavy Ride 20" (echt gut)
    ein Paiste Giant Beat 20"
    ein Paiste Formula 602 Medium Ride 22"
    ein Paiste Sound Creation Dark Ride 20"


    Und das ganze in enger Abfolge innerhalb der letzten 3 bis 4 Jahre. Manche blieben nur 2 Wochen, andere mehrere Monate und nur zwei sind immer noch da. Eins davon würde ich als mein Traumride für lautere Musik nennen. Das andere taugt mir gut für leisere Sachen, ist aber wohl noch nicht das Ende vom Lied.


    Ich bin geneigt ein Ratespiel daraus zu machen, aber das ist dem Thema irgendwie nicht ganz angemessen, finde ich. Schade eigentlich.


    Also geblieben und mein Traumride für lautere Sachen ist das Paiste Signature 22" Full Ride. Bei Paiste-Only stand sinngemäß, dass das Ride die richtige Mischung zwischen "musicality and balls" hat. Das triffts gut, finde ich. Schon definierter Ping, aber trotzdem Crashbar und mit vielen Facetten zwischen Bell und Rand. Viele brilliante Obertöne. Mein Lieblingssound ist der mit dem Tipp nah am Rand. Man hört einen Crash-Sound und den Ping gleichzeitig. Übrigens war mein 2002 22" Ride dem Full Ride sehr, sehr ähnlich. Insgesamt ein wenig gongiger, mehr Classic Rockiger, aber wirklich sehr ähnlich.


    Und behalten hab ich auch das Formula 602 Medium Ride. Ähnliches Gewicht wie das Signature Full Ride aber doch ein anderer Charakter. Deutlich wabbeliger und leiser, der Ping setzt sich nicht so gut durch. Hab ich übrigens von Sin Banovic gekauft, dem aktuellen Schlagzeuger von Fisher-Z. Er meinte, dass er es nicht mehr benutze, da ihm manchmal im Mix der Stick-Sound verloren ginge (Er hats durch ein 22" 2002 Ride ersetzt). Kann ich mir gut vorstellen. Ich habs behalten, weil es nicht so laut ist und wirklich in fast jeder Musikrichtung passt. Es klingt total "schön". Vor allem auch, wenn ich alleine spiele. Das Full Ride klingt erst zusammen mit Bass und E-Gitarre richtig gut. Ich mach mir manchmal zum Üben die Mühe vorher das 602 draufzumachen, weil es viel angenehmer klingt. Trotzdem hab ich das Gefühl, das 602er bald durch was leichteres zu ersetzen.


    Durch meine Suche nach dem Traumride hab ich viel über verschiedene Sounds gelernt und meine eigenen Sound-Vorlieben erst kennen gelernt. Übrigens nicht zuletzt auch hinsichtlich der Sticks, die ich benutze. Die Suche nach Crash und HiHat war deutlich kürzer und mit viel weniger "kaufen-verkaufen" verbunden, als die nach dem Traumride.


    Edith: Ich hatte doch tatsächlich 2 4 Rides übergangen.