Beiträge von Hochi

    Dass Vic Firth länger halten sollen als andere Sticks, ist totaler Quatsch. Ich hab' vor ein paar Jahren mal 3 Paar unterschiedliche VF-Sticks (D. Weckl, 5A Hickory, 5A Shogun/Eiche) innerhalb von einer Bandprobe zerlegt. Musikalischer Kontext: Blues-Rock/Fusion.
    Die recht preiswerten Shawstix (5A Maple) hielten seltsamerweise über einen Monat problemlos.
    Sonor Sticks hatte ich auch mal - einwandfrei.


    Nach wie vor stelle ich fest, dass die Lebensdauer von Sticks sehr unterschiedlich ist (auch bei gleichem Modell/Hersteller). Holz ist halt ein Naturprodukt.

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    wen das Ding technisch in Orndung ist, kann man das Hilite unbesehen kaufen, es ist eines der Sets, bei denen das ausnahmsweise geht. Das Ding klingt einfach.


    Nur um mal solche Allgemeinaussagen aufzulockern:


    - die Toms dieser Serie sind nicht jedermanns Sache, mir persönlich klingen die zu weich und matschig.
    - die Snares klingen auch sehr eigen (weich, sanft, fett, voll), wer den typischen Rock-Metall-Sound sucht, wird hier wahrscheinlich auch nicht fündig.


    Klar ist das Hilite ein Spitzenset, aber das heißt noch lange nicht, dass es jedem gefallen muss.

    Ich persönlich würde da nicht groß erweitern. Jetzt hast du ein kompaktes, schlüssiges Allroundset, das einfach auf- und abzubauen ist und überall zuhause ist. Premier Toms klingen super und sind variabel, die lassen sich auch sehr gut raufstimmen, dann singen sie richtig lebendig. Wenn du sie tiefer stimmen willst, ist das auch kein Problem, dann hast du mit 12/13/16 genug Fundament für einen voluminösen, fetten Sound. Ein 10er halte ich da für überflüssig. Ab und zu ist das evtl. ne lustige Spielerei, aber das bringt's nicht wirklich. Quasi 10 PS mehr, die man beim Spielen kaum spürt, aber bezahlen und schleppen muss.


    Viele Toms können manchmal sogar nerven, oft macht ein übersichtlicheres Set einfach mehr Spaß. Ich hatte selbst schon ein Set mit 9 Toms, aber die geilsten Sessions hatte ich trotzdem mit meiner kleinen 4-Piece-Kiste.

    Um die Komplexität der Songs geht's doch gar nicht. Das Problem bei Nickelback & Co. ist das ganze Auftreten, der künstliche Sound, dieser aalglatte, überproduzierte, pseudo-trendige Einheitsschleim. Musikalisch ist das doch alles lauwarme, fade Brühe; das trifft gerade den aktuellen Trend, und in 10 Jahren interessiert das keine Sau mehr. Denn um Geschichte zu schreiben, ist sowas halt einfach viel zu unwichtig, da fehlt es an Langzeitnährwert.
    Gegenbeispiel: Warum hat es Nirvana geschafft, Geschichte zu schreiben? Ganz einfach, weil diese Musik was bewegt, weil da Gefühle rüberkommen, weil diese Musik Charakter hat.

    LPs/Singles werden für gewöhnlich meistens zwischen 0 und 3000 Euro gehandelt, je nach Titel, Pressungsjahr und Zustand.


    :D


    Okay, mal im Ernst: Das lässt sich von hier aus überhaupt nicht einschätzen. Am besten setzt du die Platten bei eBay für 1 Euro rein. Wichtig sind penible Angaben über den Zustand von Platte sowie deren Cover.


    Platten, die starke Gebrauchsspuren aufweisen, kann man eigentlich gleich wegschmeissen, leider.

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    Amir war ne preisgünstige Serie und wurde mind. 2 Jahrzehnte später gebaut als jene Zimbeln, von welchen dieser Thread handelt. ;)


    Die Meinungen zur Amir-Serie fallen sehr unterschiedlich aus, von "pfui übler Teller" bis "watten tolles Schätzchen" hab ich schon einiges darüber gehört. Du solltest daher am besten selbst entscheiden, ob du damit was anfangen kannst. Aber praktischerweise hast du deine Frage gleich in diversen Threads gepostet - sicher ist sicher. ;) *mitdemzaunpfahlwink*
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    Kurz danach ging tatsächlich eine alte 16" Avedis Hat bei eBay über den Tresen. Der Kurs war knapp 200 Euro und gekauft hat sie der nette Herr Ollig aus Köln.


    Sicher, dass er nicht gleichzeitig auch der Verkäufer war? ;)

    @ Peter Pan


    Für Rock'n'Roll reicht ein Minimum an Equipment, bezogen auf die Anzahl der Trommeln und Becken.
    Mehr Krempel ist zwar natürlich nicht verboten, ist aber:
    1) überflüssig - denn bei R'n'R muss es lediglich grooven und schieben. Kunstvolle Bozzio-Tomfills will da keiner hören.
    2) unstylish - ne bombastische 12-Piece-Burg sieht eher nach Stadion-Hardrock aus.
    3) aufwändig - willst du nach dem Gig erstmal ne Stunde abbauen, während die anderen bereits an der Theke sitzen?
    4) teuer - siehe 1. Zeile von Philippe's Beitrag.


    Toms in 10/12/14 sind für diese Richtung übrigens relativ ungeeignet, jedenfalls höchstens ein Kompromiss. Das ist halt die aktuelle Standard-Kombi für Pop, Fusion usw. - in ner Rockband brauchst du normalerweise einen druckvollen, fetten, voluminösen Sound, keine perkussiven Mini-Trömmelchen. ;)




    Mal sehen, ob von dmonego irgendwann auch mal was anderes als Tamburo-Werbung kommt... :rolleyes:

    Zitat

    Was mich stutzig macht, is, dass der 2002-Schriftzug weder rot noch schwarz, sondern lediglich eingraviert ist.


    Diese Gravur hatten nur 2002er mit Blacklabel. Also hat den Stempel wohl jemand runtergeschrubbt.


    Die grundlegenden Infos zu dieser Serie bekommst du hier.

    Und weil es gerade so schön verwirrend ist, sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass bei 2002ern innerhalb der letzten 34 Jahre ebenfalls massive Unterschiede auszumachen sind, eigentlich fast so krass wie bei Aveden.


    Ich hatte bis vor einigen Wochen noch ein 20" 2002 Medium, das war richtig warm, weich und geradezu harmlos. Und es war kein bisschen lauter (und auch nicht merklich schwerer) als mein 20" Fo602 Thin Crash aus den 80ern, nur hatte es halt einen anderen Charakter. Kauf' hingegen mal heute ein neues 20" Medium, das ist ne Waffe. ;)

    Zitat

    Was mir noch als annähernde 602-Alternative eingefallen ist (nicht steinigen bitte!): Aveden. Die kommen m.E. dem 602-Sound am nächsten und sind noch bezahlbar.


    Aber Vorsicht: nur die alten Vintageteile!


    Aveden, wie sie seit gut 20 Jahren in den Läden rumhängen, sind wesentlich kühler, rockiger und lauter. Das ist eher was für die 2002- oder Sabian AA-Fraktion.


    Alte Vintage-Aveden klingen völlig anders, meistens richtig jazzig, aber eine Spur wärmer als 602er, dafür aber nicht so fein und klar wie letztere.


    Die leider oft vergessene Class Serie von Ufip ist übrigens auch ein Tipp.

    Wolfgang Ambros - Selbstbewusst
    Wolfgang Ambros - Der Watzmann ruft
    Wolfgang Ambros - Nie und nimmer
    Charly Antolini - Knock out
    Charly Antolini - Jazz Power Live
    Ludwig v. Beethoven - Die 9 Sinfonien (7-LP-Box, Philharmonia Orchestra London/Herbert v. Karajan)
    Miles Davis - Sketches of Spain
    Miles Davis - Nefertiti
    Miles Davis - Filles de Kilimanjaro
    Miles Davis - Bitches Brew
    Miles Davis - At FillmoreFaith No More - Introduce yourself
    Deep Purple - The Book of Taliesyn
    Deep Purple - Deep Purple
    Deep Purple - Concerto for Group and Orchestra
    Deep Purple - Made in Europe
    Deep Purple - Come taste the Band
    Deep Purple - Perfect Strangers
    Nina Hagen Band - Unbehagen
    Joe Jackson - Night and Day
    Joe Jackson - Big World
    Joe Jackson - Will Power
    Mike Oldfield - Five Miles Out
    Oscar Peterson - In Concert

    Meine Güte, war das pervers. 8o


    Geile Musiker, krasse Arrangements, ausladende Jams, pure Spielfreude, brutale Energie!


    Mir persönlich war das ehrlich gesagt zuviel des Guten. Die meisten Parts sind mir zu unmelodisch und äußern sich bisweilen nur noch in reinem Schrabbelkrach. Mir fehlt da der Wohlklang, die "Schönheit", die Atemluft.
    Auch die Studioalben kann ich mir nicht an einem Stück reinzeihen, das halt ich nicht aus.


    Habe sehr großen Respekt vor diesen Leuten und bereue auch überhaupt nicht, mir das gestern reingezogen zu haben. Aber ein zweites Mal würde ich es mir nicht geben.

    Zitat

    Original von Morrdan
    Premier: Dark walnut stain.
    werd ich mir irgendwann mal ein großes Set zulegen!!


    Wünsche frohes Sparen. ;)


    Aber: guter Geschmack!