Beiträge von JohnDrum

    Ich weiß jetzt nicht, was bei mir nicht auf dem Raster war. Meine linke Hand hat weitgehend alle Betonungen vom Piano mitgespielt. Und wenn ich Jazz in diesem Tempo spiele, dann spiele ich nach vorne und treibe die Band bei dieser Nummer an. Laid back war ich meiner Meinung nicht. Und wenn man auf dem Punkt spielt, dann kann man häufig nicht mehr von Jazz reden.


    Insgesamt waren hier eher Solisten unterwegs, als Schlagzeuger, die sich in einer Rhythmusgruppe (Piano, Bass) integriert haben.


    Die eine oder andere Schwäche habe ich bei mir rausgehört. Das Timing hat aber gestimmt. Und die Nummer gehört eher nach vorne gespielt.

    Ich würde mir 8-9 Punkte geben.


    Hier mein Leadsheet (Tonhöhe ist uninteressant):


    Gratulation


    Hier meine Bewertung:


    Meine Bewertungskriterien:

    Ein Schlagzeuger begleitet eine Jazzband, indem er nicht nur den Takt hält, sondern aktiv mit den Solisten interagiert, den "Swing"-Groove erzeugt und die Dynamik des Stücks mitgestaltet. Die Begleitung ist eine Mischung aus festem Grundrhythmus (Timekeeping) und spontaner Reaktion (Comping).


    Besonders wichtig für mich:

    Comping (Interaktion): Während der Ride-Rhythmus weiterläuft, setzt der Schlagzeuger mit Snare-Drum und Bass-Drum akzentuierte Schläge ("Comping"). Diese Schläge sind oft improvisiert, reagieren auf die Melodie oder Solisten und ergänzen bzw. betonen deren Phrasierung.

    Jazz ist ein Gespräch. Der Schlagzeuger hört zu, antwortet und betont.

    Kein Overplaying: Das "Comping" sollte den Solisten unterstützen und nicht übertönen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Jazz-Schlagzeuger das rhythmische Rückgrat bildet, das gleichzeitig Struktur (Time) und künstlerische Freiheit (Interaktion) bietet.


    Die Teilnehmer:


    O: sehr gut gespielt, Interaktion/ Unterstützung des Pianos könnte mehr sein.

    Sound passt für den Jazz nicht. Gerade die Toms. Habe ich aber nicht in die Bewertung einfließen lassen.


    X: weniger ist mehr, gerade für den Anfang. Einfach eine gute Stütze für die restliche Band sein! Solisten sind andere in der Band.


    L: gut gespielt, Interaktion/ Unterstützung des Pianos könnte mehr sein.

    Der eine oder andere Schlag könnte etwas synkopischer gespielt werden.


    S: sehr gut gespielt, Interaktion/ Unterstützung des Pianos am Anfang vorhanden. Danach nicht mehr.


    J: Vieles unsauber gespielt. Aber: Interaktion/ Hören auf das Piano war beim Besenspiel zu hören und auch häufig beim restlichen Stück! Sehr gut! Aufmerksamer Schlagzeuger!


    H: Gut gespielt. Der eine oder andere Schlag war etwas schräg. Interaktion ist bis zu einem gewissen Grad vorhanden.


    V: Am Anfang nicht die Hihat 1/4 durchlaufen lassen. Im zweiten Teil nicht die BD auf 1 und 3. Hier könnte die BD dann, wenn schon, 1/4 durchlaufen. Ansonsten gut gespielt.


    B: Insgesamt etwas zuviel getrommelt, ansonsten gut gespielt. Nicht immer dem Song dienlich. Interaktion zum Ende gut vorhanden.


    W: Das Schlagzeug ist zu gerade gespielt (Snare). Becken swingt schon. Viele Schläge hinken hinterher.


    Y: Becken, Hihat swingt. Linke Hand etwas manchmal holprig. Interaktion / Verstärkung Piano nicht vorhanden.


    P: Sehr gut gespielt. Interaktion schön vorhanden. Anfang der zweiten Hälfte etwas übertriebenes Spiel. Ansonsten sollte es so sein!


    F: Anfang: Gut gespielt die durchlaufende Hihat und die Betonung mit der linken Hand! Auch sonst gut gespielt, Interaktion vorhanden, könnte aber noch mehr sein! Sehr schön!

    Interessantes Video!


    Ich bette es hier nochmals schöner ein:


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    Ja Danke! Das habe ich schon gesehen. Und gerade die Jazz Größe gefällt mir! 18“ oder 20“ BD wären mir gerade recht!

    Aber im Moment will ich hier kein Geld investieren. Brauche gerade ein Mikrofonset.

    Und nach Mannheim oder Richtung Bodensee (anderes Set) will/ kann ich gerade auch nicht.

    Hier noch ein Amber Set:

    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/pearl-mlx-jazz-kit-mit-snare-20-12-14-14-liquid-amber-masters/3314082566-74-9105

    Die haben die Bude ja im Grunde auch bezahlt ;)

    Dann dürften die meisten DW Besitzer unter 30 da wahrscheinlich Papa draufschreiben :D

    Nee, nee!

    Ich habe als 17 jähriger mein erstes großes Set, ein SonorLite selber hart erarbeitet!

    Sicherlich haben meine Eltern was dazu gegeben. Aber ich musste erstmal jobben gehen.

    In der Schul- und Lehrzeit ging mein Geld für das Schlagzeugspielen drauf, während andere ihr Geld am Wochenende versoffen.

    Das Set ist jetzt reserviert.

    Ich finde das Set für diesen Preis garnicht schlecht.

    Für bestimmte Auftritte will man ja sein teures Set nicht unbedingt mitschleppen. Z.B. Stadtfeste, wo schon die Anfahrt schwierig ist und man das Set unter widrigen Umständen zur Bühne schleppen muss. Da wäre mir ein billiges DW recht! Da wäre eine Beschädigung nicht so dramatisch!

    Danke für Eure Hinweise. Ich verfolge aktuell eine andere Strategie:

    - 602 20“ Flatride bei EBay ersteigert

    - 602 26“ (!) bei Kleinanzeigen gekauft (ganz tolles Becken)

    - Bei HH habe ich sowohl 602 als auch SC (fände ich noch besser) im Auge

    Tatsächlich war der Hinweis hilfreich, dass ich von dem Set nicht alles brauche und das wäre dann nur in der Tasche geblieben.

    Du kannst ja mal in die Jazz Challenge reinhören und rausfinden, welche Becken Formulas sind! 😁

    Aber noch nicht verraten!