Beiträge von trommla

    Während meine Gitarristen sich nur um ihren eigenen Sound kümmern und dabei winzigste Nuancen diskutieren, die auch nach ihrer Aussage mehr fühl- als hörbar sind, tendieren Schlagzeuger doch tatsächlich häufig dazu, es den Techniker*innen recht machen zu wollen.

    Drummer sind halt eher mit der Vorstellung groß geworden, ihr Job sei es, die Band gut klingen zu lassen. Viele Gitarristen halten sich dagegen ne Band, damit diese sie gut klingen lässt. Und damit sie zwischen zwei Gitarrensoli mal nen Schluck trinken können, dürfen manchmal auch Sänger*innen mitmachen.

    Btw sieh mal wie hoch der Kollege Casagrande sein 10" Tom gestimmt hat, also scheints mit dem Tom doch zu gehen

    Sicher, dass das kein 8er ist? Sieht mir etwas kleiner als das reguläre Hängetom aus, und klanglich denke ich nicht, dass ein 10er so hoch kommt. Mein 8er hingegen schafft das.

    Aber Rotos wären ein guter Ersatz, und vermutlich günstiger zu bekommen als ein einzelnes 8er Tom.

    Ohne Jurist zu sein, glaube ich, dass Umtausch ein aussichtsloses Unterfangen ist. Zumal nach der Zeitspanne du beweisen müsstest, daß der Fehler nicht unsachgemäß durch dich verursacht wurde (Beweislastumkehr nach 6 Monaten).


    Beeble bringt es auf den Punkt. Wenn der Händler blockt, lohnt sich der Rechtsweg nicht.


    Interessant wäre allerdings, welche Substanz so schädlich auf Becken wirkt, wenn es nicht dein Handschweiß ist. Irgend ne Handcreme vielleicht, die du verwendest? Oder irgendwas für besserer Grip auf den Sticks?

    Solche Art von "Markierungen " habe ich bislang noch nie gesehen, hatte aber auch nie K Customs in Gebrauch. Sieht für mich tatsächlich nach ner Art Oxidation durch Fingerkontakt aus und würde mir - technisch gesehen - keine Gedanken machen. Beim momentanen Verteilungsmuster fände ich die Optik auch gewöhnungsbedürftig, da hilft wohl nur mehr spielen, bis die Flecken den Look dominieren. ;)


    Für Raw-Cymbals gibt man ja auch viel Geld aus, um eben keine ebenmäßig schimmernde Oberfläche zu haben. Jazzer freuen sich sogar über jahrzehntealte Patina und scheuen Politur wie der Teufel das Weihwasser.


    Ich weiß, so richtig beruhigen werden dich solche Sprüche nicht, ich wäre auch irritiert. Kann mir aber vorstellen, dass ich bei tollem klang mit der Zeit auch die Patina liebgewinnen könnte. Drück dir die Daumen, dass dir das auch gelingt.

    Hmm, was ist es?


    Hab ich mir noch nie nen Kopf gemacht. Wahrscheinlich die Kombination verschiedener Faktoren. Ich denke, es lässt sich nicht vermeiden, wenn man die gesamte Bandbreite an Drumsounds nicht verlieren möchte. Die findigen Ideen einiger Hersteller (Alusticks, teils mit Plastikspitzen) haben mich nie überzeugt, und ob Sticks aus ultraharten Tropenhölzern ne bessere Alternative sein könnten, will wohl kein Hersteller herausfinden, da der ewig haltbare Stick eher fatal wäre.


    Also: man kalkuliert den Verschleiß einfach ein, in welchem Ausmaß muss jeder selbst feststellen.

    hab ich mal den Eindruck gewonnen, dass hier die meisten (oder zumindest einige) die Sticks sofort komplett aussortieren, wenn ein Splitterchen ab ist (so wie bei mir auf dem Bild).

    Yep, wahrscheinlich unter anderem von mir ;)

    Ist aber nur so ausgeprägt, da ich viel in leisen Jazzstilistiken unterwegs bin, wo man wirklich alle Feinheiten des Ridespiels hört. Für rockiges Zeug könnte man tatsächlich weniger penibel sein, da entscheidet eh mehr der solide Backbeat.


    Nachtrag: ich würd ja eher auf der Probensnare mal das Fell wechseln, statt weiter zu schmirgeln :D

    (die anderen hier dürfen sich auch gerne dazu äusern)

    Manche Köpfe sind durch, obwohl man es ihnen noch nicht ansieht. Wenn ich auf dem Ridebecken spiele und dabei den Stick in der Hand rotiere, beginnt sich irgendwann der Sound dabei mit jedem Schlag zu verändern. Der Klangcharakter wird dabei eher "wattig" weich und matt.

    Das ist ein sicheres Zeichen, dass die Spitze durch ist, und ab dann nutze ich das Paar nur noch auf dem Pad. Eine gewisse Toleranz habe ich zwar während Proben, d.h. der Stick fliegt erst nach der Probe raus aus'm Stickbag. Aber eben spätestens dann, damit sich beim nächsten Gig kein "faules Ei" einschleicht.


    Seelanne danke für die tolle Aufstellung :thumbup:

    Allerdings bin ich über die Leibesfülle auch erschrocken. Könnte mir (aus eigener leidvoller Erfahrung) vorstellen, dass er dem Rauchen entsagt hat. Wer da nicht konsequent mit Sport gegensteuert, legt je nach Appetit schnell Gewicht im zweistelligen Bereich zu. Ich konnte es bei 25 kg stabilisieren, er möglicherweise nicht ganz.

    Und wer dann wie er gerne Jogginghosen mit elastisch Bund trägt (=Hose wächst mit), verliert vielleicht schneller die Kontrolle als "Gürtelträger" ;)


    Zwar kein Drumming, aber das hier finde ich auch stark:

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    die - für seine Verhältnisse - anscheinende völlig lustlose Uninspiriertheit

    Na ja, ich wüßte jetzt nicht, was man zu der Musik so großartig vinnie-eskes spielen sollte. Ist halt auch kein Genre, in dem sein charakteristscher Stil wirklich zur Geltung käme. Finde durchaus, dass er passend trommelt. Nur halt nicht besonders virtuos. Deswegen gleich zu glauben, er könne oder wolle nicht mehr, erscheint mir etwas zu pessimistisch.


    Wenn ich das schwarze Loch in der Bildmitte richtig deute, hat er im folgenden Video schon ne vergleichbare Körperfülle, ohne dass sein Spiel ernsthaft Schaden genommen hätte.

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    Auch seine Mimik und Bewegungen scheinen ein gutes Stück vom Chef inspiriert zu sein.

    Frappierend. Selbst der Kleindungsstil und die Frise sind stilistisch nicht unähnlich. Vielleicht ein Grund, warum er nicht allzu bekannt ist. Nen Vinnie gibt's halt schon. Vielleicht ja sein seit der Kindheit verschollener Zwillingsbruder? ;)

    Gratulation! Hätte ich mich wohl nicht getraut, da mal eben mit der Feile selbst Hand anzulegen, aus Angst, das ganze noch zu verschlimmbessern. Allerdings bin ich auch weder räumlich noch gerätetechnisch besonders geeignet ausgestattet.

    kann unter Umständen zu einem abgewürgteren Ton führen (bei Floortoms vielleicht eh gar nicht so schlecht?)

    Ein wegen ner schlechten Aufhängung abgewürgter Ton bedeutet aber i.d.R. nicht nur Verkürzung des Tons, sondern Verlust des vollen Frequenzspektrums des Toms. Das hört sich beim Floortom richtig kagge an mMn.


    Darf ich zur Sicherheit fragen, weshalb bohren für dich ausgeschlossen zu sein scheint? Magst du lieber Freischwinger, oder ist es einfach die Sorge, es zu versauen? Ich hatte lange hängende Floortoms und bin froh, inzwischen nur noch richtige Floortoms mit normalen Brackets zu haben. Für meinen Geschmack besser von Klang, vom Handling einfacher, und vom Gewicht her kaum oder gar nicht schwerer. Ich hab so oft mein Floortom nicht oder nur mit Mühe an an die Stelle bekommen, wo ich es gewollt hätte, dass ich es irgendwann leid war. Aber war halt damals modern so.

    Hängt er nicht manchmal sogar zwo

    "Standtoms" an einen Ständer?

    Macht er es manchmal denn nicht? ;)


    Bezüglich Wertvernichtung sähe ich das nicht so eng, oder gibt das Starclassic inzwischen schon was als Sammlerobjekt her wie 80ties Sonorbuden, wo alles original sein muss? Original Tamateile vorausgesetzt, würde irgendwem auffallen, wer die Löcher gebohrt hat? Ok, wenn man die Brackets mal abschraubt, sieht man es natürlich.

    Wer handwerklich nicht völlig ungeschickt ist, kann auch Brackets und Beine kaufen und selbst montieren. Je Brackets zwei Löcher bohren krieg sogar ich hin ;)

    Lediglich das ausmessen der korrekten Position sollte man mit etwas Sorgfalt machen, damit es nachher net sch**** ausschaut und/oder wackelt. Kostet aber das gleiche unter der Annahme, dass benötigtes Werkzeug vorhanden ist.

    verstehe nur nicht, warum die anderen beiden Modelle um ca. 200 Euro teurer sind, zumal das hier verlinkte laut Angabe neuer ist (Nov. '21).

    Muss man auch nicht ;) Vielleicht geht das Finish nicht so gut, vielleicht wollen sie es gar abverkaufen. Objektiv sind die Preisunterschiede bei gleicher Konfiguration vermutlich nicht erklärbar. Wenn dir das Finish gefällt, schlag zu, ehe der Preis wie bei so vielem nach oben geht.


    Ohne das Set zu kennen, würde ich mir noch Budget für neue Felle einplanen, und gerade die Beipack-Snares der günstigen Serien sind oft nicht so überzeugend. Da bringt ein besserer Teppich oft noch etwas Licht ins Dunkel.

    Wir haben das H4n früher häufig genutzt, um unsere Proben und Konzerte aufzunehmen. Die Ergebnisse waren allesamt gut genug, um Rückschlüsse über unsere musikalischen Baustellen zu gewinnen (klarer, differenzierter Sound), aber keine hätte ich als offizielle Aufnahme irgendwem zum Anhören geben wollen. Das ist einfach ein bauartbedingtes Problem. Generell ist eine Stereoaufnahme aus Publikumsperspektive suboptimal, da man einerseits die Kneipenatmosphäre im Vergleich zur Musik immer viel zu laut wahrnimmt. Andererseits sind die Pegel, die eine Band live homogen klingen lassen, nicht unbedingt die gleichen, die eine Aufnahme braucht, um ein ausgewogenes Klangbild zu zeichnen.


    Bei akustischen Bands, z.B. kleine Jazzformationen, oder auch bei Bigbands, funktioniert das besser. Für ne vorzeigbare Aufnahme einer Rockband kann man solche Geräte m.E. nicht brauchen. Wenn überhaupt, mag es in einem gut klingenden, nicht zu kleinen Raum funktionieren, wenn man Recorder und Instrumente frei positionieren kann, bis die Pegel und das Stereobild wirklich ausgewogen sind. Solche Räume haben aber die wenigsten Bands, dazu müsste man vermutlich in den Aufnahmeraum eines Studios gehen. Und dann kann man es auch gleich richtig machen.


    Mag sein, dass es Leute gibt, die sich mehr damit befasst haben und detaillierter Möglichkeiten aufzeigen können. Wir haben uns bald von diesem Gedanken verabschiedet, hatten allerdings auch nie die Erwartung, professionell klingende Aufnahmen damit machen zu wollen.