Beiträge von trommla

    ein bisschen erschreckend, dass diese Kurzvideos in meinem Fall deutlich mehr Klicks als die meisten "normalen" Videos kriegen

    Ich hab schon vor Jahren irgendwo gelesen, wie Informationen und Dialoge zunehmend in mundgerechte Häppchen "portioniert" werden und Internetuser immer weniger in der Lage scheinen, anders als bröckchenweise zu konsumieren. Ich selbst boykottiere das tendenziell eher, hab mir beispielsweise noch keins deiner Kurzvideos angesehen, und auch nicht vor, das zu tun. Ein Musikstück will ich ja auch von Anfang bis Ende hören, zumindest wenn es mir gefällt.

    Abgesehen davon finde ich als ehemaliger Filmer hochformatige Bewegtbilder z.K.

    Et is wie et is. Ziehst du oben an, verändert sich auch unten der Pitch.

    Ich behaupte Two liegt richtig. Entweder bist du gedanklich bei Free Floatern, oder dein Modell hat so weiche Böckchen, dass sie beim Stimmen nachgeben. Ein echtes Verstimmen der Gegenseite sollte im Regelfall auszuschließen sein, der Effekt im negativsten Fall ein paar Promille zur Ausgangsstimmung betragen. Wenn das stört, nehm ich ein paar Promille zu mir, dann fällts gar nicht mehr auf ;)

    traut man sich mitunter auch gar nicht mehr ordentlich zuzulangen in Situationen, in denen es angebracht wäre.

    Ich halte das für einen Mythos, dass es Situationen gibt, wo man als Einzelmusiker ordentlich zulangen "muss". Wenn man neu in einer Band ist, muss man sich halt den Erwartungen einer Band anpassen. Ist die Band ein "Powerhouse" gewöhnt, wird man dazu animiert, (noch) etwas lauter zu spielen. Spielte der Vorgänger, oder die Erstbesetzung, eher zurückhaltend, ist man selbst als moderater Drummer auch mal zu laut. Klingen tut ein Schlagzeug dann gut, wenn es eine stimmige Dynamik liefert, und das ist meiner Überzeugung nach NICHT bei Maximallautstärke der Fall. Die ist eher kontraproduktiv. Just my two cents.

    "Da kannst net meckern" (nach A. Schubeck)

    Farblich auf jeden Fall am ehesten dunkle Schokolade, würde ich sagen.

    Mit dem Set kannst du dich jetzt guten Gewissens auch in der Öffentlichkeit blicken lassen, wenn der Sound nicht zu übel ist. Aber dann hättest du ja keine Mühe auf das Set verwandt.

    Diese Erfahrung macht vermutlich jeder ambitionierte Musiker nicht nur einmal im Leben. So frustrierend das sein kann, ich denke man muss es als Phänomen akzeptieren. Gründe zur Ausübung eines Hobbies gibt es schließlich viele, und nicht jeder ist dabei besonders ehrgeizig. Je nachdem, welches "Ambitionslevel" in der Band dominiert, wird sich das irgendwo einpendeln. Wenn du als recht engagiertes Bandmitglied eher einen Randbereich markierst, kannst du zwar deine Band durchaus pushen, deine Band wird dir aber nie so weit folgen, wie es deinen persönlichen Zielen entspräche.


    Wenn deine Grundhaltung hingegen innerhalb der Band eher der "Mainstream" ist und nur einzelne Musiker bremsen, könntest du die Themen zumindest ansprechen und hoffen, dass dein Anliegen auf offene Ohren stößt. Meiner persönlichen Erfahrung nach führt das aber selten dazu, dass die "faulen Eier" die Band verlassen (müssen?), es bringt aber vielleicht Besserung z.B. bei der Einhaltung vereinbarter Probentermine, wenn da eins der Probleme liegt.


    Dass einzelne Bandmitglieder tatsächlich rausgeschmissen wurden, habe ich noch NIE erlebt, wenn sie nicht vor allem menschlich ein Störfaktor waren und alle anderen massiv genervt haben. Zumal eine Amateurband häufig noch von anderen, eher zwischenmenschlichen Dingen geprägt wird, die mit Musik gar nix zu tun haben. Kennt man ja auch aus Vereinen, dass da ganz unterschiedliche Erwartungen zusammentreffen.



    Wenn ich selbst dauerhaft von zu geringen Ambitionen oder Skills genervt war und einer Band nichts positives mehr abgewinnen konnte, habe allerdings ich schon das eine oder andere Mal die Konsequenz gezogen und bin gegangen, habs auch eigentlich nie bereut.

    So, hab mir mal ne Flasche Bref besorgt. Wenn ich mit der Beckenreinigungswirkung nicht zufrieden bin, muss ich halt meine Duschkabine damit putzen. Ist eh mal wieder fällig.


    Außerdem dachte ich mir, lieber sofort austesten als später, wenn aufgrund der plötzlich riesigen Nachfrage die Preise dafür steigen. :D

    einen geringen bis riesigen Unterschied ausmachen

    ???

    Hab ich so noch nicht erlebt. Teppich, Kessel und Felle sollten natürlich harmonieren, auch die von dir angedeutete Form des Beds. Mit was ich meine Teppiche dann aber feststrapse, ist klanglich m.E. völlig egal, wenn man sich nicht einbildet, Flöhe husten zu hören.

    Ich habe wirklich schon einige Snares gestimmt, aber in Bezug auf die Befestigung sind mir noch NIE klangliche Unterschiede aufgefallen, nachdem ich Bänder gegen Schnüre getauscht habe, weder positiv noch negativ. Nach dem Wechsel kompletter Teppiche durchaus, da funktionieren tatsächlich manche Kombinationen besser, manche schlechter.


    Daneben gibt es aber natürlich andere Argumente für oder gegen die verschiedenen Befestigungen. Es soll z.B. schon vorgekommen sein, dass sich Drummer mit den Schnüren Kerben ins Bed geschmirgelt haben, was ich bei weichem Holz und hoher Teppichspannung für denkbar halte. Selbst gesehen habe ich solche Schäden aber nicht.

    Den Firmennamen hatte ich schon mal gelesen und unter "Just another drum brand" abgelegt ;)

    Anscheinend eine historische Marke, die unter neuer "Betreiberschaft" im alten Look wiederauferstanden ist, wenn ich das richtig lese. Vermutlich eine längst verloren geglaubte Perle des US-Schlagzeugbaus.

    Ok, für mich war das bisher "Band" 😉

    Ne, wenn es nen Unterschied gibt, dann vielleicht messtechnisch. Praktisch hörbar ist das nicht.

    Ich finde Schnüre leichter zu justieren, deshalb verwende ich sie ausschließlich.

    Am Ende steht immer die Frage, will man es stylisch (und somit ggf. teuer), oder hilft man sich mit Bordmitteln. Ich bin Vertreter der zweiten Spezies, ich nehme, was günstig verfügbar ist.

    Zum Dämpfen kommen je nach Bass Drum Reste von Noppenschaum, Handtuchrollen und/oder andere Textilien zum Einsatz, für meinen Sound ist weniger meist mehr. Die handelsüblichen Kissen sind mir zu teuer und zu unflexibel.

    Als Hoopsaver habe ich keine Hemmungen, kleine selbstklebenden (Moos?)gummischeiben aus dem Baumarkt auf die Spannreifen zu pappen. Klebereste sind mir wurscht, das Zeug bleibt eh drauf, denn mir fällt ehrlich gesagt kein Drummer ein, der ohne FuMa spielt und einen Grund hätte, sie wieder zu entfernen. Ich selbst empfinde sauber aufgeklebte Gummipatches bei einem Set eher als professionell und freue mich beim Kauf darüber. Durchgeribbelt ist mir da noch nie was, dazu spiele ich wohl zu soft.


    Einen Bassdrum-Riser verwende ich bei meiner 18"-BD, allerdings hat mir genau der (allerdings mein erstes Modell) den Spannreifen "durchgesägt", da die Kette am Rand des Hoops entlangstreifte. Ein hochwertiges Set würde ich damit nicht betreiben, und selbst mein Billigkit hatte was besseres verdient, und zwar den Dixson Bassdrum Lifter. Sündteuer für ein bisschen Plastik, aber angenehm in der Anwendung. Und wie schon jemand schrub, ist das eher was für kleine Bass Drums.


    Die sollten beim Star dann eigentlch auch mitgeliefert kommen.

    Na hoffentlich. Wär nicht der erste Hersteller, der derlei "Zuckerl" bei neuen, auch teuren, Serien wegrationalisiert.

    Ahh ok... ich dachte echt, die meisten, die so lange schon spielen, können und machen das, dass sie den Song nur ein paar mal hören müssen und dann direkt los legen können. Quasi intuitiv.

    Hängt einerseits natürlich vom Song ab (manche sind wirklich einfach, da muss man sich nur Anfang und Ende merken, der Rest ergibt sich), andererseits von der Band, mit der man spielt. Erfahrene Musiker, vor allem wenn sie selbst oft in ungewohnten Besetzungen spielen, können während des Spiels häufig gut kommunizieren und "dirigieren", woran ich mich dann orientiere. Wann A- und B-Teil wechseln (Strophe/Refrain whatever), klappt dann meist auf Zuruf, aber auch Stops lassen sich damit gut erkennen. Schwierigere Sachen gehen natürlich nicht mehr intuitiv.

    Ok, hab ich falsch verstanden. Wobei ich dieses Phänomen nicht erst in unserer Zeit wahrnehme. Schon früher hatten viele Menschen am liebsten einfache Kochrezepte, heute ist das halt noch viel ausgeprägter. Irgendwer schrieb mal von "portioniertem Wissen", fand ich sehr treffend.

    Daher auch mein Hinweis auf den "Masshoff Tuning Trick".

    Über Masshoff breite ich gerne den Mantel des Schweigens. ;)

    In meinen Augen primär ein Mensch mit herausragendem Verkaufstalent, dem es gelingt, den größten Sch*** für viel zuviel Geld zu verkaufen.


    Edit: was nicht bedeutet, dass seine Trommeln sch*** sind. Das auffälligste daran sind aber neben markigen Sprüchen halt meist Äußerlichkeiten.

    Leider wollen auch nicht viele Drummer da wirklich in die Tiefe gehen,

    Warum denn "leider"? Ich fand immer hilfreich, physikalische Zusammenhänge halbwegs zu kennen, um sie zu nutzen, nehme aber Reißaus, sobald es ans Rechnen geht. Deshalb würde mich wissenschaftlicher Tiefgang tatsächlich unmittelbar abschrecken. Um die Grundprinzipien zu verstehen und anwenden zu können, sind mir triviale Ansätze daher ziemlich willkommen. Und das geht glaube ich ziemlich vielen Mitmenschen ziemlich ähnlich.


    Ich unterrichte schon seit der Jugend angehende und fortgeschrittene Segler, dazu gehört u.a. Aerodynamik und die physikalischen Grundbegriffe der Segelei. Viele schalten ab, sobald Vektoren und Kräfteparallelogramme ins Spiel kommen. Erkläre ich das Thema hingegen "zum Anfassen" wie für Grundschüler, folgen mir die Zuhörer.