Beiträge von trommla

    Ich komme außerdem auch nach Jahren noch nicht mit diesem umlaufenden Inlay klar

    Warum denn nicht? Bindings bei Akustikgitarren sind letztendlich nichts anderes, und da gehört's dazu. Solche dekorativen Elemente unterstreichen halt den exklusiven Charakter. Ohne wäre doch wie ein Mercedes ohne Stern ;)


    Interessantes Finish jedenfalls, was meinem ersten Eindruck nach nicht so schnell langweilig wird, wenn man es mal ne Weile selbst besitzt. Auch ne Art von Nachhaltigkeit, mit der kann man dann den ökologischen Fehltritt Bubinga wieder kompensieren.

    (weshalb ich am ehesten davon als repräsentatives Bild ausgehe

    Allerdings ist Pewter ja Zinn, daher könnte ich mir vorstellen, dass das Finish eher in die blaugraue Richtung geht als ins grünliche oder gar bräunliche wie auf dem letzten Bild. Wahrscheinlich ist das Katalogbild unter neutralweißem Licht entstanden, die beiden Showroombilder unter Warmweiß. Am besten hängst du an die Decke ne LED mit wählbarer Farbtemperatur. Motto: Ein Set, drei Finishes ;)

    Na da kenn ich aber andere, auch deutsche Traditionshersteller mit teuren Snares, deren Abhebungen billiger wirken und noch nicht mal gut zu bedienen sind. ;)


    Sonor hatte z.B. vor der Dual Glide lange wenig, was mich überzeugt hätte z.B. sowas

    csm_mb_sd_d02_0196_114135_076a6a3f77.jpg (618×537)

    Ich finde Chuck Boom 's Ansatz immer noch den besten. Jeder Jeck ist anders, und es gibt nicht DIE richtige Lösung für jeden. Man muss ja nicht gleich im Unterricht gemeinsam mit dem Schüler alle Varianten durchdeklinieren. Aber die Optionen nennen und den Schüler ermutigen, zuhause alles mal auszuprobieren, um herauszufinden, was sich richtig anfühlt, sollte man vielleicht machen. Ob man für einen einzigen LH Schüler tatsächlich ein ganzes Set auf links dreht, kann man diskutieren, schließlich hat kein Lehrer unbedingt Bock, ne halbe Unterrichtsstunde mit Umbau zu verplempern.

    Ob man wirklich die Frage nach den "unbestreitbaren Vorteilen" des OH-Playings stellen sollte, bin ich mir nicht sicher. Worüber wir uns hier manchmal die Köpfe mit beinahe religiösem Eifer heißdiskutieren, überfordert doch 'nen Anfänger komplett. Den interessiert kein musikalischer Ausdruck, solange die Koordination aller 4 Extremitäten noch nicht mal rudimentär klappt.

    Vor lauter Ratschlägen, Einwänden und Bekehrungsversuchen hab ich jetzt völlig vergessen. Was soll's eigentlich für ein Finish werden? Oder sagtest du das bereits, und ich hab's überlesen? Bild wär cool, natürlich vom eigenen, wenn's da ist, aber gerne auch jetzt schon die "Arbeitsthese" aus dem Katalog.


    Ich seh' ja ein, dass es hoffnungslos ist, dir so einen Luxusartikel ausreden zu wollen. Na immerhin ein Schlagzeug, andere hängen sich für noch viel mehr Geld irgendwelche Schinken an die Wohnzimmerwand oder haben echtgoldene Badezimmerarmaturen.

    Und heutzutage ist nach dem Kauf ja vor dem Kauf (des Zweitsets, weil plötzlich doch ne Band anklopft, für die man das gute Stück nicht strapazieren will). Die Reise hört also nicht auf.

    außen wurde eine Nickelworks Abhebung aus Plastik verbaut.

    Die ist tatsächlich nicht schlecht, hab sie auch an einer Snare. Würde dabei nicht von Billigteil sprechen, ist allerdings von der Anmutung ungewöhnlich. So butterweich wie die läuft, aber kein Problem.

    Jarrah Blocks, sind teils unterirdisch verarbeitet.

    Interessant, ich hatte nur eine jemals unter den Sticks, bei der war der Strainer falsch montiert und ein vollständiges Abspannen des Teppichs dadurch unmöglich. Der Kollege hatte die Trommel gebraucht gekauft, deshalb hab ich das auf den Vorbesitzer geschoben. Aber so klingt das, als ob es auch ein Herstellungsfehler gewesen sein könnte.

    Ui, das wäre dann bei mir ein mehrjähriges Projekt :D Die Hälfte meiner "Oldies" kennt ein Metronom nur in mechanisch von Klavierspielern.

    Ui, das wär doch ein schönes Mehrgenerationen-Projekt. Die Jungen erklären den Alten, wie das mit Buttons und LED's funktioniert, und die Alten zeigen den Jungen, dass Musik auch geil sein kann, wenn sie nicht "on the grid" ist.

    Ich wüsste das dann denke ich trotzdem


    mir wär das "was" dann auch so was von egal,

    Ich denke bei nem guten Drumtech, dem ich vertraue, würde ich auch eher nehmen, was grad da ist. Hab schon manch Konzert auf vorhandenem, fremdem Blech gespielt, weil ich schlicht zu faul zum Schleppen war. Hätt ich mir anschauen sollen, was da hängt? ;)


    Hauptsache ist doch, es hängt was da, klanglich verspielt sich das eh. Man sollte mit der Zeit als giggender Musiker lernen, sich auf die wichtigeren Dinge zu konzentrieren z.B. wo ist das Catering, stimmt die Biersorte? Für ältere Semester vielleicht auch: wo ist die nächste Toilette, wo kann ich meinen Rollator parken?

    damit ihr auch schon mal wisst was euch als drumset erwartet

    Danke dir. Na hoffentlich ist Brit Turner wieder fit nach all den gesundheitlichen Problemen. Immer wieder nett übrigens, wie die Endorser auf ihren superduper-oneandonly-Becken nachlesen müssen, was sie da eigentlich gerade spielen. Unterschreibt die Verträge eigentlich auch der Drumtec?

    Wegen dem Teppich dachte ich im ersten Moment, dass da eine gehämmerte Kupfersnare steht, die doch gar nicht zur Debatte stand =O

    Bin aufs Ergebnis gespannt.


    Was ich nur tatsächlich nicht verstehe, gefühlt nimmt inzwischen jeder bedenkenlos EC2 zum Recorden her, und gleichzeitig wird weiter über Pinstripes gelästert, als wärs ein Unterschied. :/

    Da das Tempo i.d.R. wackelt, weil sich KEINER in der Band mit dem vorgegebenen Tempo richtig sicher fühlt, würde ich nicht unbedingt den Weg gehen, mit Hilfe des Metronoms den Mangel zu verwalten und mich damit als Drummer zu "exkulpieren". Da gehört m.E. schonungslos-ausdauerndes Üben mit Click (idealerweise für alle!) angesetzt, bis alle so exakt auf dem Click sitzen, dass man ihn nicht mehr braucht. Die Kunst ist nur, wie schafft man es, den Rest der Band zu motivieren, statt auf Ablehnung zu stoßen?


    Tight zu spielen lernt man nur mit Metronom, es reicht nicht, das auf den Drummer abwälzen zu wollen. Ich habe bislang die Erfahrung gemacht, dass sehr tighte Bands sich dessen bewusst sind, und jeder einzelne Musiker seinen Kram auch zum Click übt. Schade, viele Hobbybands sehen leider das Ziel nicht vor Augen, wenn der Weg ein wenig anstrengend ist. Lieber wird sich rausgeredet, wir kennen ja alle die üblichen Erklärungsversuche.

    Dann bin ich wohl einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Wenn ich in der Setliste ein ungefähres Tempo notiere, braucht die Nummer auch nur "ungefähr" so schnell gespielt werden. Ich werd nen Teufel tun und ohne Not live nach Click spielen. Tempo halten können wir in meinen Bands auch so, und wenn mal wirklich das Tempo wackelt, war's halt live, und man übt die Nummer bei der nächsten Probe nochmal.

    Schön, dass du dich deinem Ziel schon nähern konntest.

    Puh, bei solchen Summen bin ich allerdings raus und kann nicht mit Einschätzungen dienen, in der Preisklasse fehlt mir jegliche Erfahrung. Wie beim Auto. Warum ne Luxuskarosse kaufen, wenn man mit nem Kombi genauso zum Gig kommt. ;) Mal fahren macht Laune, aber ich würde noch nicht einmal nach dem Preis fragen.


    QAber erstmal habe ich mein 7-teiliges Beckensetup (Paiste Alphas), was mir klanglich deutlich besser gefällt als mein aktuelles Kessel-Set und ich habe daher auch nicht vor, es herzugeben

    Entschuldige, bei der Aussage hatte ich gerade so nen Facepalm-Impuls. Du bist natürlich ein erwachsener Mensch und kannst frei wählen. Wer aber, vielleicht auch nur mittelfristig, ein 8K-Set mit Alphas kombinieren will, hat die Kontrolle über sein Leben verloren (frei nach K. Lagerfeld).


    Um nen geilen Drumsound zu bekommen, wäre m.E. der beste, weil vernünftigste Weg, nen Satz wirklich geiler Becken zu kaufen und jemand anderen notfalls auch gegen Bezahlung zu bitten, dir dein aktuelles Set mit neuen Fellen zu bestücken und zu stimmen. Dein Set mag nicht der Burner sein, aber ich vermute die Quelle des schlechten Klangempfindens ziemlich wahrscheinlich beim Personal, das an den Schrauben gedreht hat. Vielleicht auch an einer unrealistischen Erwartungshaltung, wie ein Set daheim vom Fahrersitz aus klingen kann. Oder es liegen tatsächlich defekte Gratungen vor, dann lässt sich das aber auch für wenig Geld vom Trommelbauer beheben.


    Mein erstes richtig amtliches Set hat mich viele Jahre lang frustriert, weil es zwar vor dem Kauf im Laden und unter den Sticks bekannter Drummer toll klang, ich aber selbst nie in der Lage war, es adäquat zu stimmen. Ich hörte um mich rum besser klingende Sets teils von schlechteren Möhren, verstand aber glücklicherweise instinktiv dadurch, dass das Problem mit dem teuersten Set dieser Welt vermutlich nicht zu lösen sei, was mich vor allzu schmerzhaften Fehlkäufen bewahrt hat.


    Was ich mit all meinem Geschreibe sagen will? Ich glaube, du triffst gerade eine Fehlentscheidung und wirst das möglicherweise noch merken. Da das aber im Moment wohl die einzige Option zu sein scheint, halte ich mich jetzt raus und drücke der Psychoakustik die Daumen, dass sie dich vor Enttäuschung bewahrt 😉

    Ich habe Mühe korrekt zu tappen. Hat jemand einen Tipp?

    Kannst du das genauer beschreiben? Ich hab z.B. mit meiner RW105 beim Tappen Probleme, weil ich erst tappen und dann noch den Modus umschalten und neu starten müsste. Im Eifer des Gefechts 2 "Drücker" zu viel, das funktioniert bei Proben, aber nicht auf der Bühne.


    Wenn das Metronom nur zur Orientierung dient, um das richtige Tempo zu erwischen, würde ich das Tempo halt unauffällig anzeigen, wenn der-/diejenige mit dem Intro sich nicht sicher genug fühlt. Wenn das Intro passt, dann lasse ich das Tappen und steig aufs angeschlagene Tempo ein.

    Wenn tatsächlich die Nummern zum Click gespielt werden, muss doch dann eh das andere Instrument nen Click auf dem Ohr haben. Oder versteh ich das Problem grad nicht?

    Erzähle das bitte einmal den Damen und Herren von der Jazz Fraktion

    Die werden da nicht widersprechen. Allerdings macht sich glaube ich der durchschnittliche Jazzer auch weniger Gedanken um seinen abgenommenen Drumsound. Stilistisch fallen große Teile des Jazz halt nach wie vor unter Akustikmukke, die vom Zusammenspiel der Musiker, nicht der technischen Komponenten geprägt ist. Und Jazzpublikum brüllt halt auch nicht rum, sondern lauscht andächtig ;)

    Danke für deine Mühe. Ich find den Unterschied jetzt auch net so gewaltig, als dass ich mir für ein Schweinegeld nen Woofer kaufen müsste. Ich meine zwar einen Unterschied zu hören, aber die Gefahr besteht, dass da die optische Information etwas "nachhilft". Kann mir allerdings gut vorstellen, dass es sich im Raum anders anfühlt, mehr als man es auf der Aufnahme abbilden kann.

    Aber dein "unique" traditional Grip sieht anstrengend aus. Das wäre nix für mich.

    Denke ich mir auch jedes Mal. Ich spiele ja auch viel Traditional, aber alles, wo Power gefragt ist, geht bei mir deutlich besser Matched. Wenn ich rumspekulieren dürfte, würde ich sagen, das ist eine autodidaktisch abgeschaute Form des "schulmäßigen" Traditional Grip, ein perfektionierter "Bad Habit". ;)

    Hinzusehen tut mir beinahe weh, hinzuhören macht bei deinem Spiel umso mehr Laune, richtig geile Grooves.