Beiträge von trommla

    Das ist das schöne im Internetzeitalter, dass es zu vielenThemen mehr als genug Infos gibt und jeder für seine Bedürfnisse was findet.

    Wenn da noch jemand selbst tätig wird und mit viel Aufwand und Leidenschaft sogar Gratisangebote erstellt, ist das wirklich bewundernswert.

    Mir persönlich war dort, wo ich reingeschaut habe, zu wenig Neues zu erkennen, als dass ich wirklich den ganzen Channel durchgeschaut hätte. Für Einsteiger beim Thema Drumsound aber wirklich anschaulich gemacht. Ob nun die wissenschaftlichen Grundlagen exakt dargestellt sind oder nicht, spielt für mich dabei keine Rolle, solange nicht haufenweise falsche Sachverhalte präsentiert werden. Diesbezüglich stach mir jedenfalls nix ins Auge.


    Vielleicht sollte man dem Kollegen aber mal stecken, dass der bekannte amerikanische Fellhersteller nicht "Ihwens" sondern "Äwens" heißt. Erinnert mich an unsere Jugend, als wir feuchte Augen bekamen bei "Dschibsen"-Gitarren. :D

    Der ist mir auch schon vor ner Weile aufgefallen. Tolle Technik und gar nicht mal unsympathisch. Nicht unbedingt das, was man einen sehr eigenen Stil nennen würde, aber so what!? It seems to pay the bills. Und zu Wunderkindern gehört's ja auch irgendwie dazu, dass sie noch etwas "unfertig" klingen.


    Die Motivation der Kombi mit Suicidal Tendencies erschließt sich mir spontan allerdings nicht.

    Haha, und schon sind wir wieder zu 100% einer Meinung :D

    Es gibt gute und weniger gute Trommeln (über die schlechten breiten wir den Mantel des Schweigens), egal wie sie konstruiert sind.

    Das ist ja prinzipiell ein guter Ansatz!!

    Darf ich ganz böse sein? Das WÄRE ein guter Ansatz, wenn es nicht abertausende Kessel gäbe, die mit aller Kesselhardware bestückt grandios klängen. Wo bleibt der Beweis, dass der hardwarelose Kessel irgendwelche Vorteile böte? Wie gesagt, das scheinen alles Lösungen zu sein, für die kein Problem existiert. Im Gegenteil, in den 80ern hat Sonor sogar in ihren Prospekten postuliert, dass der ideale Kessel möglichst schwer und steif sein sollte, um nicht selbst zu schwingen. (Sonor-Drums waren damals wohl mit die Krone der Schlagzeugbaukunst).


    Auf die Spitze getrieben hat das manchmal schon was von "des Kaisers neue Kleider". Ein Großteil der Drumcommunity klatscht Beifall, weil irgendwer eine großartige Kreation "behauptet", die nur leider niemand erkennt. Trotzdem wird die Behauptung immerzu wiederholt. Mir fehlt aber bis heute jegliche Evidenz. Ain't no rocket science ;)


    Wer nun argumentiert, man müsse das einfach im Vergleich hören, darf gerne mal mit nem FF-Drumset vorbei kommen, und wir machen nen ABCD-Vergleich mit meinen 3 (durchaus unterschiedlichen) Sets. Zur besseren Objektivierbarkeit hol ich noch ein paar Musiker anderer Instrumentengattungen mit geschulten Ohren hinzu, und wir finden gemeinsam heraus, welche Toms am meisten Anklang (oder Ausklang?) finden.

    Diese Grundlegende Kritik am gesamten Ansatz habe ich dem Hersteller vor Jahren schon mal zukommen lassen, aber keinerlei Reaktion bekommen.

    Man zielt wohl nicht auf den Massenmarkt, da kann einem das am Allerwertesten vorbei gehen. ;)

    Die wie fwdrums auf solche Systeme stehen, freut's, für die Kritiker macht's unser Hobby/unseren Job aber auch etwas bunter.

    Ich spiele viel Big Band und fahre immer gut mit ner 20“ Bassdrum - egal ob verstärkt oder unverstärkt.

    Auch noch, wenn bei größeren Auditorien in etwas Abstand zur Bühne Musiker sitzen, die dir nachher erzählen, dass die Bassdrum leider völlig unterging beim Konzert? Es hatte in der Blütezeit der Bigbands einen sehr realen Grund, weshalb die Bassdrums riesig waren. 😉

    Hab ich auch schon mal erlebt, könnte es aber nicht auf Hersteller oder Serien runterbrechen, da es Einzelfälle an Fremdsets waren. Meine Sets und Snares besitzen alle lose Unterlegscheiben. Glaube daher aber nicht, dass es an deinem Handwerksgeschick liegt.

    Dieser

    "Nachteil" führt dazu, dass Toms maximal resonieren. Das

    gilt es natürlich unbedingt zu vermeiden und das will ja auch

    keine Sau.

    So sehr ich deinen Ausführungen ansonsten folge (hab tatsächlich noch nie ein FF-Set oder Snare gestimmt und halte mich mit Bewertungen daher zurück), in diesem Punkt irrst du möglicherweise. Ich mag beispielsweise resonante Stimmungen nicht, weil mir das Frequenzspektrum von Toms nicht gefällt, wenn beide Felle auf den gleichen Grundton gestimmt sind. Und selbst bei meinen favorisierten Stimmungen klebt häufig ein klitzekleines Gelpad auf dem Schlagfell. Freischwinger nutze ich trotzdem, nicht weil ich damit das Sustain verlängern kann, sondern weil das Frequenzspektrum bei vielen Toms dadurch voller und runder ist.


    Wenn ich nicht ein kompletter Exot bin und meine Beobachtungen nicht ganz verkehrt sind, gibt es mindestens so viele Drummer, die ähnlich wie ich ticken, wie solche, die immer noch die Mär vom befreiten Drumsound erzählen.

    Markus Kniep

    Und Georg Hans Hermann Meier darf jetzt exklusiv Harley Benton Gitarren spielen?


    Wer als Musiker ein Endorsment braucht, ohne es zu brauchen, sollte vielleicht eher über andere Wege nachdenken, sein Selbstwertgefühl zu steigern.


    Bin gespannt, ob und wie lange sich dieser Trend fortsetzt. Möglicherweise ein Versuch der Händler, sich von den etablierten Herstellern und deren "Preisdiktat" etwas unabhängiger zu machen, als Folge sinkender Margen? Ich gehe nicht davon aus, dass die Verantwortlichen solche Entscheidungen aus kindlicher Naivität heraus treffen, wie es der eine (oder andere) User betrachten mag.

    Gab's hier glaube ich schon mal.

    Optisch find ich's witzig, die Konstruktion gehört für mich aber tendenziell in die Rubrik "Lösung, für die es kein Problem gibt".


    Die Option, schnell und gleichmäßig umstimmen müssen, wie man es von Pauken kennt, habe ich bisher nicht vermisst. Es mag kreativere Drummer als mich geben, die damit was anfangen können. Schätze aber, das bleibt ein Nischenprodukt.

    Die Gratungs-Bördelungen sind mit Silikon ausgespritzt. The next big thing?

    Gabs schon mal bei ner Signature-Snare. Ich weiß nicht mehr, wer es war, irgendein Japaner jedenfalls.

    Ach ja, Soul Toul heißt der gutste:

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    Drumstudio1

    Gerald, ich hätte ja insgeheim gehofft, dass du wie so oft auch zu meiner Snare noch ein paar weitere Infos beisteuern kannst, nicht nur zur Bronze-Ausführung. Aber da ich sie eh vorerst nicht hergeben will, kann ich mich auch ohne an ihr freuen ;)

    Danke dir für die Einschätzung. Besonders außergewöhnlich ist sie sicher nicht, sonst wäre wohl mehr darüber zu finden. Ein Phosphor Bronze Modell klingt spannend, war mir bei der Suche aber auch nirgends aufgefallen. Der damalige Preis ist mir im Grunde egal, ich würde einen Gebrauchtpreis von unter 50 Euro bei der Qualität jedenfalls entweder als Schnäppchen oder als Geheimtipp für ne recht ordentliche Snare bezeichnen.