Beiträge von trommla

    Es spricht überhaupt nichts gegen Gußreifen anderer Hersteller, lediglich beim Wiederverkauf kann das nachteilig sein, sofern es sich um ein Vintage-Set mit Sammlerwert handelt. Bei einem 08/15 Set auch eher Nebensache.


    Gretsch-Hoops scheinen aktuell in D aber tatsächlich nicht mehr so gut erhältlich zu sein. Trotzdem würde ich bei meinem örtlichen Gretsch-Dealer mal anfragen, wenn ich du wäre.

    für einen 11jährigen, der im ÖPNV unterwegs ist, ist ein Cajon normaler Größe schon ziemlich groß und sperrig!

    Ach, so eng sähe ich das nicht. Da 11jährige meist nicht im Berufsverkehr zu Freunden fahren (da sollte er ja in die Schule gehen!), sind die Öffis i.d.R. nicht extrem überlastet. Letztendlich muss natürlich der Einzelfall entscheiden (Größe des Kindes, Fahrstrecke etc.). Cajons (ohne Anbau wie Heck Stick und Jedöns) sind wirklich leicht zu tragen, und auch hier sollte m.E. vor allem danach entschieden werden, dass die Größe sich zum kindgerechten SPIELEN eignet, die Sitzhöhe also nicht zu hoch und nicht zu niedrig ist.


    Am Ende wird ein Kind das Instrument gerne mit zu Freunden nehmen, das es am liebsten mag, nicht das, was am leichtesten (aus Sicht besorgter Eltern!!!) zu tragen ist. Insofern würde ich unbedingt raten, die Entscheidung gemeinsam zu treffen, wenn das selber bauen nicht mehrheitsfähig ist.

    Ich würde sowas nehmen. Kann man gemeinsam mit dem Filius bauen, kostet nicht viel, und am Ende hat man das persönlichste Instrument der Welt.


    Travel Cajon halte ich für eher unsinnig, denn der Transportaufwand normaler Cajons ist seeeehr überschaubar. Jeder Schulranzen mit Inhalt ist schwerer zu schleppen als ein Cajon mit Tragetasche.


    Beim Kauf fertiger Kisten würde ich immer im Laden testen und exakt das Exemplar mitnehmen, welches mir am besten gefällt. Selbst bei identischen Modellen fand ich die Soundunterschiede noch deutlich, und wirklich "rumschrauben" wie an Snare und Toms kannst du am Sound nicht.

    Ich frage mich ehrlich, weshalb man (außer nem 24" Splash :/ ) Custombecken ordern sollte. Ist der Markt nicht schon groß genug, dass so ziemlich jeder mehr als ausreichend Auswahl für jeden erdenklichen Beckensound finden kann? Sich Becken selbst designen zu lassen - und ich bin mir fast sicher, dass auch dabei die Hersteller in ihren Giftschränken schon Templates haben - ist unnötig teuer und unnötig riskant, wenn man nicht wie (angeblich) der eine oder andere Top-Endorser wirklich in den Entwicklungsprozess eingebunden ist.


    D.drummer

    LIeber David, auch wenn du uns hier bisweilen amüsierst, bisweilen auch nervst mit deiner auffallenden Ahnungslosigkeit, hier mal ein ganz kollegialer und gar nicht unfreundlich gemeinter Rat. Wenn ich aus deinen Erzählungen richtig kombiniere, ist deine wirtschaftliche Situation ja häufig vom Sponsoring deiner Eltern abhängig, und große Equipmentsprünge wollen wohl überlegt sein. Selbst einem Hobbydrummer mit Topmanager- oder Profifußballergehalt würde ich aus sachlicher Betrachtung abraten, Zimbeln nach individuellen Vorgaben zu bestellen. Sich für viel Geld sein Ego damit vergolden oder eher ver"bronzen" zu wollen, ist ne andere Sache und meiner Erachtens nur interessant für den, der alles hat im Leben.

    In deinem Fall: spar dir das Geld und kauf dir ein Deutschlandticket, um für kleines Geld die großen Musikhäuser abklappern zu können und endlich mal die Welt der Becken live zu entdecken. Jeder von uns hat schon mal Becken blind gekauft und festgestellt, dass der erhoffte Klang damit nicht "stattfand". Je exotischer aber die Manufaktur, umso schwerer bekommt man das Zeug dann wieder los, und wenn dann nur zum Superschnäppchenpreis mit Verlusten des Todes (würde meine 13jährige Tochter formulieren ;) )

    Die etablierten Marken mögen erst mal teurer sein, aber Smyrna, Dream und Co zahlst du halt dann beim Wiederverkauf aufgrund des Wertverlustes.

    Wenn ich Hochi 's Beitrag richtig lese (der kennt sich aus!) würde ich die Dinger wohl kaufen, wenn sie dir wirklich gut gefallen. Der Preis mag kein Schnapper sein, aber unangemessen teuer finde ich ihn bei gutem Zustand auch nicht. Und bei deiner "Entschlussfreudigkeit" jetzt auch noch Gelegenheiten verstreichen lassen, fände ich mutig 😉


    Allerdings bekommt man auch für weniger Geld tollen Sound, wenn es nicht gerade Paiste sein muss. Die teuren Paiste ham ne richtig große Fanbase, das treibt die Gebrauchtpreise bei eher geringer Verfügbarkeit.

    Wenn ich ne Signature-Snare haben wollte, würde ich ne Benny Greb-Snare kaufen. In der Version 2.0 ist das beinahe das einzige Signature-Modell, das mit den zwei Innendämpfern wirklich ein Alleinstellungsmerkmal aufweist. Ob Messing oder Holz müsste ich mir noch überlegen.

    Ist zwar fast genauso überteuert wie DW, ist aber wenigstens nicht DW ;)

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt….

    Na ja, der Store schreibt ja selbst, dass die Trommel in D von einem renommierten Trommelbauer gebaut wird. Soweit alles ganz nachvollziehbar. Neben den Woodhoops kommen hier halt andere Böckchen und Markenfelle drauf, was den Preis etwas anhebt. Die restlichen (über) 500 Euro Preisdifferenz entfallen aufs Signature-Badge. :D


    In ein paar Monaten gibt's dann die Aktion, und das Teil wird zum Angebotspreis von 599 abverkauft. Der Store ist happy, Stegner ist happy, Sengotta ist happy, und der doofe Kunde freut sich noch über nen "Schnapper". Und mal ehrlich, es gibt so viele Artist-Modelle, die außer dem signierten Badge ziemlich durchschnittlich daherkommen, da finde ich dieses Teil richtiggehend "spektakulär" 😉

    Da muss ich dir doch glatt meinen uneingeschränkten Neid aussprechen. Eine solche Snare stand lange auf meiner Wunschliste, inzwischen sieht es wohl so aus, als ob kein deutscher Händler sie mehr im Sortiment hat 😞

    Ich hatte damals bei meinem Gretsch Catalina Probleme, das Hängetom mit den Werksfellen sauber zu stimmen. Auch der erste Fellwechsel brachte nicht wirklich befriedigende Ergebnisse. Aufgrund mancher Beiträge in Internetforen schritt ich zum äußersten und führte den Ceranfeld-Test durch. Und siehe da, die Trommel kippelte, und unter der Gratung schien die Taschenlampe durch. Klar, eine neue Gratung sollte Abhilfe schaffen. Vorher noch kurz die Gretsch-Rims gegen bessere ausgetauscht, was ich eh vorhatte. Und siehe da, plötzlich klang ganz ohne neue Gratung das aufgehängte Tom, wie ein Tom klingen soll. Seitdem schenke ich mir allzu penible, akademische Kontrollen, so lange mein Drumsound keinen Grund zur Beanstandung gibt. Schont Nerven und Geldbörse. Gewisse Toleranzen scheint es zu geben, wie panikstajan schon schrub.

    Was spricht eigentlich dagegen, ein 14er UND ein 18er zu kaufen?

    Der Preis möglicherweise? ;)

    Bei meinem Sonor z.B. kostet z.B ein 14er Floortom 800 Euro, das 18er entsprechend mehr.

    Es heißt übrigens "das" Tom (nicht "die" Tom).

    Der Hinweis kam schon, vielleicht solltest du öfter mal aufmerksam vorangegangene Beiträge lesen.

    Intuitiv fällt mir folgendes dazu ein. Ohne die Feuchtigkeit des Raumes zu kennen, würde ich in so ein altes Gebäude KEINS meiner Instrumente reinstellen. Wenn dann noch das Fenster mit dicker Dämmung wie Rockwool o.ä. zugekleistert wird, hätte ich nämlich Sorge vor Feuchtigkeit in jedem Winkel des Raumes, der dann noch nicht mal mehr durch schlecht schließende Fenster etwas "ventiliert" würde. Wenn du auf den Raum angewiesen bist, dann würde ich wenigstens einiges an Textilien (z.B. Baumwolle, keinesfalls Feuchtigkeit abweisend Materialien) reinpacken, denn ich habe schon gelegentlich erst durch klamme Stoffe bemerkt, dass ich ein Feuchtigkeitsproblem habe, das gelöst werden muss.


    Ob das alles sinnvoll ist? Keine Ahnung, aber Feuchtigkeit ist für Instrumente der Tod.

    Irgendwie denk ich immer noch drüber nach, ob es wirklich kein Set gibt, welches ich als Traumset bezeichnen würde. Aber gibt es wohl tatsächlich nicht. Wenn mich was antreibt, dann vor allem die Suche nach verschiedenen und in meinem Fundus neuen Sounds. Da sich über Stimmung jedes Set individuell stimmen lässt, brauch ich also kein neues Set, um meinem Traum näher zu kommen.


    Am ehesten hätte ich wohl gerne mal ein richtig altes Set, so wie man es vor 100 Jahren gespielt hat. In neuwertigem Zustand, versteht sich. ;) Auf jeden Fall technisch in Ordnung und spielbereit, um es bei Oldschool-Jazzbands auf der Bühne einsetzen zu können. Oder auch ein altes Gretsch. Aber Traumset? Eher nicht, denn ein Traumset sollte ja irgendwie dem "One Set Fits All"-Gedanken entsprechen, oder?


    danyvet deine Herangehensweise hat definitiv was. Ein großes Lager für alle Spleens, die man so im Laufe eines Drummerlebens haben kann. Da passen dann auch gut Jürgen K 's Kesselpauken rein, oder auch andere Orchesterinstrumente. Wichtig wär nur, dass mir die Halle dann auch bis ans Lebensende zur Verfügung steht, nicht dass man plötzlich den ganzen Krempel fristgerecht anderswo unterbringen müsste :huh: :wacko: