Beiträge von trommla

    Allerdings bin ich über die Leibesfülle auch erschrocken. Könnte mir (aus eigener leidvoller Erfahrung) vorstellen, dass er dem Rauchen entsagt hat. Wer da nicht konsequent mit Sport gegensteuert, legt je nach Appetit schnell Gewicht im zweistelligen Bereich zu. Ich konnte es bei 25 kg stabilisieren, er möglicherweise nicht ganz.

    Und wer dann wie er gerne Jogginghosen mit elastisch Bund trägt (=Hose wächst mit), verliert vielleicht schneller die Kontrolle als "Gürtelträger" ;)


    Zwar kein Drumming, aber das hier finde ich auch stark:

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    die - für seine Verhältnisse - anscheinende völlig lustlose Uninspiriertheit

    Na ja, ich wüßte jetzt nicht, was man zu der Musik so großartig vinnie-eskes spielen sollte. Ist halt auch kein Genre, in dem sein charakteristscher Stil wirklich zur Geltung käme. Finde durchaus, dass er passend trommelt. Nur halt nicht besonders virtuos. Deswegen gleich zu glauben, er könne oder wolle nicht mehr, erscheint mir etwas zu pessimistisch.


    Wenn ich das schwarze Loch in der Bildmitte richtig deute, hat er im folgenden Video schon ne vergleichbare Körperfülle, ohne dass sein Spiel ernsthaft Schaden genommen hätte.

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    Auch seine Mimik und Bewegungen scheinen ein gutes Stück vom Chef inspiriert zu sein.

    Frappierend. Selbst der Kleindungsstil und die Frise sind stilistisch nicht unähnlich. Vielleicht ein Grund, warum er nicht allzu bekannt ist. Nen Vinnie gibt's halt schon. Vielleicht ja sein seit der Kindheit verschollener Zwillingsbruder? ;)

    Gratulation! Hätte ich mich wohl nicht getraut, da mal eben mit der Feile selbst Hand anzulegen, aus Angst, das ganze noch zu verschlimmbessern. Allerdings bin ich auch weder räumlich noch gerätetechnisch besonders geeignet ausgestattet.

    kann unter Umständen zu einem abgewürgteren Ton führen (bei Floortoms vielleicht eh gar nicht so schlecht?)

    Ein wegen ner schlechten Aufhängung abgewürgter Ton bedeutet aber i.d.R. nicht nur Verkürzung des Tons, sondern Verlust des vollen Frequenzspektrums des Toms. Das hört sich beim Floortom richtig kagge an mMn.


    Darf ich zur Sicherheit fragen, weshalb bohren für dich ausgeschlossen zu sein scheint? Magst du lieber Freischwinger, oder ist es einfach die Sorge, es zu versauen? Ich hatte lange hängende Floortoms und bin froh, inzwischen nur noch richtige Floortoms mit normalen Brackets zu haben. Für meinen Geschmack besser von Klang, vom Handling einfacher, und vom Gewicht her kaum oder gar nicht schwerer. Ich hab so oft mein Floortom nicht oder nur mit Mühe an an die Stelle bekommen, wo ich es gewollt hätte, dass ich es irgendwann leid war. Aber war halt damals modern so.

    Hängt er nicht manchmal sogar zwo

    "Standtoms" an einen Ständer?

    Macht er es manchmal denn nicht? ;)


    Bezüglich Wertvernichtung sähe ich das nicht so eng, oder gibt das Starclassic inzwischen schon was als Sammlerobjekt her wie 80ties Sonorbuden, wo alles original sein muss? Original Tamateile vorausgesetzt, würde irgendwem auffallen, wer die Löcher gebohrt hat? Ok, wenn man die Brackets mal abschraubt, sieht man es natürlich.

    Wer handwerklich nicht völlig ungeschickt ist, kann auch Brackets und Beine kaufen und selbst montieren. Je Brackets zwei Löcher bohren krieg sogar ich hin ;)

    Lediglich das ausmessen der korrekten Position sollte man mit etwas Sorgfalt machen, damit es nachher net sch**** ausschaut und/oder wackelt. Kostet aber das gleiche unter der Annahme, dass benötigtes Werkzeug vorhanden ist.

    verstehe nur nicht, warum die anderen beiden Modelle um ca. 200 Euro teurer sind, zumal das hier verlinkte laut Angabe neuer ist (Nov. '21).

    Muss man auch nicht ;) Vielleicht geht das Finish nicht so gut, vielleicht wollen sie es gar abverkaufen. Objektiv sind die Preisunterschiede bei gleicher Konfiguration vermutlich nicht erklärbar. Wenn dir das Finish gefällt, schlag zu, ehe der Preis wie bei so vielem nach oben geht.


    Ohne das Set zu kennen, würde ich mir noch Budget für neue Felle einplanen, und gerade die Beipack-Snares der günstigen Serien sind oft nicht so überzeugend. Da bringt ein besserer Teppich oft noch etwas Licht ins Dunkel.

    Wir haben das H4n früher häufig genutzt, um unsere Proben und Konzerte aufzunehmen. Die Ergebnisse waren allesamt gut genug, um Rückschlüsse über unsere musikalischen Baustellen zu gewinnen (klarer, differenzierter Sound), aber keine hätte ich als offizielle Aufnahme irgendwem zum Anhören geben wollen. Das ist einfach ein bauartbedingtes Problem. Generell ist eine Stereoaufnahme aus Publikumsperspektive suboptimal, da man einerseits die Kneipenatmosphäre im Vergleich zur Musik immer viel zu laut wahrnimmt. Andererseits sind die Pegel, die eine Band live homogen klingen lassen, nicht unbedingt die gleichen, die eine Aufnahme braucht, um ein ausgewogenes Klangbild zu zeichnen.


    Bei akustischen Bands, z.B. kleine Jazzformationen, oder auch bei Bigbands, funktioniert das besser. Für ne vorzeigbare Aufnahme einer Rockband kann man solche Geräte m.E. nicht brauchen. Wenn überhaupt, mag es in einem gut klingenden, nicht zu kleinen Raum funktionieren, wenn man Recorder und Instrumente frei positionieren kann, bis die Pegel und das Stereobild wirklich ausgewogen sind. Solche Räume haben aber die wenigsten Bands, dazu müsste man vermutlich in den Aufnahmeraum eines Studios gehen. Und dann kann man es auch gleich richtig machen.


    Mag sein, dass es Leute gibt, die sich mehr damit befasst haben und detaillierter Möglichkeiten aufzeigen können. Wir haben uns bald von diesem Gedanken verabschiedet, hatten allerdings auch nie die Erwartung, professionell klingende Aufnahmen damit machen zu wollen.

    Für das Sonor spricht die deutsche Qualität

    Ich gehe sogar so weit, das Gegenteil zu behaupten. Sonor ist bei gleicher Qualität oft eher etwas teurer als andere Marken, da man sich die deutsche Qualität vergangener Tage immer noch bezahlen lässt.

    Gretsch Catalina Club Jazz

    Spiele ich selbst, ist für mich größenmäßig gerade noch groß genug, um in vielen Situationen selbst unmikrofoniert zu funktionieren. Zudem ist es leicht , da Holz und auch Kesselhardware nicht gerade schwer gebaut und bei mir dennoch seit gut 10 Jahren ohne Mängel sind. Diese Mode ultrakompakter Sets konnte ich bislang nicht nachvollziehen, haben mich klanglich nie überzeugen können. Gerade (zu) kleine Bass Drums lassen doch erheblich zu wünschen übrig, ich will auch nicht ständig hören "für so ein kleines Ding echt gut", sondern ich möchte nen objektiv geilen Bass Drum Sound ohne Einschränkung. Das ist schon bei 18" schwierig, also warum noch kleiner?

    Zudem sehe ich den Nutzen nicht, wenn man wie ich doch jeden Gig mit dem Auto erledigt. Wer in der Großstadt 3 Gigs pro Woche mit den Öffis macht, der mag tatsächlich von Miniatursets profitieren, trifft aber wohl auf die wenigsten zu.

    Lohnt es sich Comping-/Unabhängigkeitsübungen abwechselnd mit Swingpattern und Viertel auf dem Ride auszuführen?

    Lohnen tut sich alles, bei dem du einen Fortschritt spürst bzw. noch nicht da bist, wo du hin willst ;)


    Ich denke, das Ist individuell recht unterschiedlich, wer womit zu kämpfen hat. Ich übe z.B gezielt die Dinge, die ich musikalisch verwenden will, aber noch nicht komfortabel spielen kann. Wenn der beschriebene Wechsel bei dir holprig ist, lohnt es sich für dich wohl schon. Das Ziel ist ja, das Swingfeeling beizubehalten, egal wie du gerade dein Spiel orchestrierst. Ich würde auch z.B. die Viertel durchspielen und nach und nach die Skipnotes einbauen, bis du beim durchgehenden Swingpattern angelangt bist. Erst alle 4 Takte ein Ding-di-Ding, dann alle 2, dann am Ende eines jeden Taktes, und schon bist du beim durchgehenden Ridepattern. Ich hoffe, man versteht, was ich meine. Das Ridepattern quasi Stück für Stück "wachsen" lassen.


    Und meiner Meinung nach solche Sachen nicht nur zum Metronom üben, sondern zum Audio eines einfachen Jazzstandards. Playalong hilft nämlich, das richtige Feeling zu entwickeln.

    Super interessante Infos. Aus ner alten Eichenschrankwand könnten so einige paar Sticks gefertigt werden, vielleicht solltest du es mal versuchen, eine Sonderedition (zum 10. Firmenjubiläum?) selbst zu bauen. Zu jedem Original Midmill-Set gibt's dann als Geschenk ein Paar Original Midmill-Sticks dazu.

    Mir zum Beispiel wären lackierte Kessel lieber als folierte, obwohl ich das rational gar nicht begründen kann.

    Ups, Bluesmaker war schneller. Zumindest braucht man sich bei der Qualität heutiger Folien keine Sorgen über klangliche Auswirkungen machen, wenn ordentlich verarbeitet.

    Auch wäre mir eine ungebohrte Bassdrum, also ohne Tomhalter, wichtig.

    Da frage ich doch mal gleich provokativ nach: warum?

    Klar kenne ich die meist genannten Antworten selbst auch, aber man sollte vor einem Kauf die SInnhaftigkeit seiner Wünsche hinterfragen, ehe man beispielsweise an einem Set vorbeischaut, nur weil es dummerweise eine Rosette obendrauf hat. Ich hab z.B. mal ne Snare bauen lassen und bildete mir Gußreifen ein, weil ich dem Marketing auf den Leib gegangen war, Gußreifen seien besser als Stahlreifen. Erst der Trommelbauer klärte mich dann über Vor- und Nachteile (ja, die gibt es bei Gußreifen!!!) auf, und im Laufe des Gesprächs fand ich heraus, dass Stahlreifen für meine Soundvorstellungen viel geeigneter sind.


    Zum Thema gebohrt vs. ungebohrt. Gegen optische Präferenzen kann man sachlich nicht argumentieren. Klanglich ist den meisten Drummern mittlerweile klar, dass sich das bei den gängigen Erwartungen an guten BD-Sound überhaupt nix schenkt. Man will Punch, dazu nimmt man vorgedämpfte Felle, ggf. sogar in Kombi mit Kissen o.ä., und somit macht etwas mehr Masse am Kessel wirklich nullkommanull aus. Ob man Toms auf der BD oder an Beckenständern aufhängt, ist Geschmackssache. Insbesondere bei unorthodoxen Tompositionen hilft einem die Tomhalterung nicht immer weiter. Andererseits stört eine Rosette funktional auch nicht bei anderen Aufbauten. Hatte jahrelang eine ungenutzte Rosette, irgendwann entdeckte ich meine wiedererstandene Liebe zur klassischen Aufbauvariante und hatte jede Option, mir eine Halterung für die Bass Drum nachzukaufen. Auf einer anderen - ungebohrten - Bassdrum musste ich extra Tomhalterung und Rosette nachrüsten, was zusätzlichen Aufwand und Kosten mit sich brachte. Heute würde ich immer die gebohrte Variante vorziehen, da ich sie für flexibler halte. Zwingt mich ja keiner, sie zu nutzen ;)


    Ich stimme die beiden Toms gern auf eine Quinte Abstand. Wäre das mit 12/14 überhaupt möglich?

    Absolut, zumindest bei ordentlichen Kesseln mit normaler Tuning Range. Ich habe teilweise klanglich nen größeren Abstand, geht sogar gut bei meinem Billig-Gretschchen Catalina Club Jazz. Und das sind wahrlich keine Luxuskessel. Insbesondere wenn du dein Floortom richtig schön tief mit Bumms stimmst, hast du obendrüber ja tonal ganz viel Platz. Wenn das FT schon jazzig - hoch gestimmt ist, kommst du mit dem Racktom natürlich schneller in den kritischen Bereich, klar.

    Wie, Robert Habeck macht auch Musik? 8)

    Coole Mucke, so hör ich Akkordeon gerne.


    Ansonsten würd ich gerne mal ein Audio vom Slingerland hören, auf die Gefahr hin, dass ich mir doch mal wieder ne Dummheit in den Kopf setze.

    Mapex gehört wie Sonor zu den Firmen, die mich designmäßig überhaupt nicht abholen, was schade, oder ein Glück ist. Denn dadurch laufe ich nicht Gefahr, mein Geld für ein geil klingendes Saturn auszugeben, was ich im Grunde gar nicht brauche. Diese erlesen hässlichen Tomhalterungen tun ihr übriges dazu, geht gar nicht, sowas.

    Du glücklicher kannst mit deinem Budget nahezu alles in Erwägung ziehen, was nicht völlig exklusiv ist, wenn du den Gebrauchtmarkt mit einschließt. In dieser Preis- und Qualitätsstufe kann sich kein Hersteller erlauben, Gurken zu produzieren, somit wirst du aus jedem in Frage kommenden Set einen hervorragenden Sound herausbekommen (sofern du stimmen kannst ;) ). Meine Herangehensweise wäre eher, nach optischen Aspekten (Finish und stimmiges Gesamtbild) zu wählen statt nach akustischen Unterschieden, die es zwar geben mag, die ich aber unter den Händen eines erfahrenen Stimmers und Spielers für vernachlässigbar gering halte, insbesondere mit der Option, durch passende Fellwahl noch so manches rauszukitzeln. Schließlich will ich mich an meinem neuen Set auch optisch lange Zeit freuen.


    Für ein Allroundset würde ich nach Allroundgrößen Ausschau halten, also typischerweise ne 20er oder 22er Bassdrum (meine Wahl wären 22 Zoll, aber hier gibt es auch viele, die 20 Zoll für die optimale Allroundgröße halten). Mein Geschmack wäre dabei eine eher geringe Tiefe von 14 bis 16 Zoll, das macht gut Dampf, ist aber vom Handling angenehmer als lange "Kanonenrohre".

    Dazu ne Tomkombination von 12/14, 12/16 oder 13/16, aber auch da gibt es "Abweichler" wie z.B. Benny Greb mit 10/16, der nun wirklich lecker klingt.


    Eine wichtige Frage wäre noch die Art der Spannreifen. Willst du eher nen knalligen, attackreichen Sound, sind Die Cast Hoops ne gute Wahl (z.B. häufig serienmäßig bei Tama und Gretsch), wenn es eher in die wuchtige, bassige Richtung gehen soll, nimm Triple Flanged Hoops. Oder teste dich durch exotischere Varianten wie S-Hoops, SIngle Flanged Hoops oder Wood Hoops. Gibt es alles auch auf Toms, ist aber vermutlich dann weniger Allround. Wenn du eher im leiseren Lager zuhause bist, können dünne Kessel von Vorteil sein, für Powerrocker darf die Wandstärke auch dicker ausfallen.


    Auf jeden Fall finde ich die Aussicht, das neue Jahr mit einer solchen Aufgabenstellung zu beginnen, beneidenswert und wünsche dir ganz viel Spaß dabei.

    Alt gegen neu finde ich immer schwierig. Nach deinen Audios liegen die Emperors für mich klanglich vorne, allerdings vermute ich, dass die EC2 unter Closemikes für manchen Drummer ihre Stärken ausspielen. Sind sicher gut kontrollierbar und liefern ein leicht zu handelnden Eingangssignal.


    Für mich, der überwiegend live und nur sporadisch im Studio spielt, isses doch eher der etwas lebendiger Klang der Emps, denen ich bei Bedarf mit etwas zusätzlicher Dämpfung zu Leibe rücken kann.

    Bin ich der einzige, dem das hier spanisch vorkommt? Ihr sucht seit nem halben Jahr nen Drummer, versprüht eine hochprofessionelle Attitude, und müsst dementsprechend sicherlich bereits gebuchte Konzerte sicherstellen sowie neue Termine verhandeln. Da sollte sich doch ein (angehender) Profi zur Verstärkung der Band auftreiben lassen. Oder aber, ihr seid doch nicht so professionell, wie ihr gerne wäret, und die Interessenten nicht so blauäugig, wir ihr von der großen Musikkarriere zu träumen.


    Erzähl doch mal, welche Diskrepanzen es bei den bisherigen Bewerbern gab. Vielleicht hilft ja ein Blick von außen, herauszufinden, weshalb sich niemand geeigneter findet.