Ich hab kürzlich auf einem Festival ne Band gesehen, bei der, der Drummer das ganze Konzert mit zwei Paar Sticks durchgezogen, fand ich mutig.
Vielleicht hat er drauf gehofft, dass bei Stickverlust früher Feierabend ist ![]()
Ich hab kürzlich auf einem Festival ne Band gesehen, bei der, der Drummer das ganze Konzert mit zwei Paar Sticks durchgezogen, fand ich mutig.
Vielleicht hat er drauf gehofft, dass bei Stickverlust früher Feierabend ist ![]()
Das ist übrigens auch kein Base Jumper
Vielleicht statt Metronom erst mal klassisch Kopfhörer auf und zum Playalong trommeln? Macht mehr Laun und ist nicht ganz so entlarvend wie ein sturer Klopfknecht. Zudem bekommst du eher ein Gefühl für das Feeling des Songs. Und wenn du rausfliegst, einfach kurze Pause und beim nächsten geeigneten Takt wieder einsetzen. "Every Breath You Take" ist keine Nummer, in der es auf besondere Akkuratesse beim Spielen ankommt. D.h. eigentlich kannst du durchgehend Bumm Tschack spielen und dich erst mal ums Tempo kümmern. Bei "Walking On The Moon" sähe das anders aus ![]()
(Aber das ist auch keine geeignete Anfängernummer)
Ich hatte mal das 2002 18" Flatride, es hat mir klanglich gar nicht gefallen.
Vielleicht sind die 2002er auch nicht die richtigen Becken für Jazz. Und Flatrides findet man ja typischerweise genau dort. Also vielleicht wollte man zwei Welten verheiraten, die einfach nicht zusammenpassen. Ich fand die Soundschnipsel von den 2002er Flat Rides offen gestanden auch am schwächsten.
Bei einem Splash ist für mich bei 8" eigentlich Schluss. Danach klingts halt nach...naja, kleinem Crash, nur leiser.
Nenenene, für manche Sachen sind dünne 10er oder 12er bei mir unverzichtbar. Gerade wenn ich so Charleston- oder Ragtime-artige Nummern spielen muss, brauch ich die für diese gechoketen Akzente auf die 4. Wobei, da könnte ein 14er ja vielleicht auch funktionieren. Hätt ich's mal behalten ![]()
Ich habe noch ein 21er Zultan Caz Sizzle Ride
Wenn du's mal loswerden möchtest, sag Bescheid. Das wollte ich schon lange mal antesten.
in einer Art Akustik-Besetzung
lediglich ein Roland SPD-SX sowie 2 Pedale (Hi-Hat und Bass Drum) mitzunehmen.
Finde den Fehler ![]()
Wenn es keine Hochzeit mit Partymucke ist, sondern ein echtes kleines Konzert, bei dem die Leute euch zuhören sollen, würde ich eher zu akustischen Instrumenten tendieren. Mit Elektronik beeindruckst du die Zielgruppe eines Akustikgigs eher wenig, mit reduziertem und trotzdem effektivem Drumming/Percussion dafür umso mehr. Ob das nun ein Cajon-Drumset oder Snare, Hihat und Stompbox ist, oder meinetwegen noch ganz was anderes, ist völlig egal. Aber die Leute lieben es, wenn ein Drummer mit wenig Geschepper (=wenig Geschleppe) grooven kann. Ich mach das z.Z. häufiger, und ich bekomme jedes Mal positives Feedback. Am normalen Drumset ist's ja eher anders herum. Da sagen die Leute nur was, wenn's zu laut war ![]()
Mit nem SPD-SX würde ich arbeiten, wenn die Musik eher Richtung Elektro oder Hiphop geht und ich schon passende Sounds an Bord hätte. Aber zu viel Mühe würde ich auf die Sounds nicht verwenden. Schließlich hören die Gäste das, was sie sehen, und das ist beim Akustikgig ein Typ, der auf nem Schuhkarton rumklopft. Da geht nachher keiner raus und ist vom tollen Drumsound beeindruckt. Selbst wenn ihr mit ner wahnsinns PA auflauft und die Toms wie "In the Air tonight" im Stadion klingen, werden die meisten Gäste ähnlich beeindruckt sein wie bei den üblichen Playbackshows.
Aufhörn jetzt, sonst fang ich doch noch an zu glauben, ein Flat Ride zu brauchen.
Wie ich dein musikalisches Sprektrum so einschätze, könntest du dich mit dem Sound durchaus anfreunden. Gerade der muckelige Sound vom Vintage passt hervorragend zu Flat Rides, wenn's mal eher gedeckter sein soll. Und jetzt, wo's so viele tolle Flats von Paiste gibt ... ![]()
Btw ECM war früher in Mü-Pasing, und jedes Mal, wenn ich daran vorbeigefahren bin, dachte ich mir, denen müsste man eigentlich mal nen Spontanbesuch abstatten und schauen, ob Jack De Johnette gerade da ist
So naiv war ich in der Jugend
ich wüsste nicht was ich mit den Dingern machen soll. Außer als Servierscheibe verwenden.
Haha, ja bei deinem Genre verständlich. Das ist wie n China im Blues ![]()
Ich hab eins, und es klingt herausragend. Der einzige Nachteil ist die Gesamtlautstärke, die etwas limitiert ist. Somit kommt es selten zum Einsatz. Obwohl ich es glaube ich mal wieder häufiger mitnehmen sollte, wär ja nicht so, dass ich nicht auch gelegentlich mal Jazz spiele ![]()
Wobei ich überrascht bin, dass die Paiste-Produktvideos sich eher in Nuancen unterscheiden, und zwar über alle Größen und Serien hinweg. Nach mehr als einem Flatride würde es mich da gar nicht gelüsten. Ach ne, hab ja schon eins, nur nicht von Paiste.
D.drummer Wo willst du denn da Boing gehört haben? Geschmack hin oder her, aber hör doch lieber erst mal rein, ehe du so einen Unsinn schreibst die Teile "bewertest".
Das verstehe ich nicht. Bist du jetzt Berufsmusiker oder nicht?
Da sieht man es wieder, Rock'n'Roll ist was für Senioren. Die Jugend macht nur noch vom Reißbrett. ![]()
Ich schreibe wie Nils als einer, der die professionelle Seite des Business kennt, sich aber letztendlich gegen eine Laufbahn als Berufsmusiker entschieden hat. Eigentlich wurden von meinen Vorschreibern alle Aspekte genannt, die es zu berücksichtigen gilt. Vielleicht noch ein paar eigene Eindrücke als Musiker im fortgeschrittenen "Besten Alter" ![]()
Seit Jahren spiele ich regelmäßig auch mit Berufsmusikern, meist natürlich mehr oder weniger in meiner Altersgruppe. Ein paar davon sind tatsächlich schon hochbetagte Jazzer alter Schule mit all ihrer Erfahrung - und allen Zipperlein, die das Alter so mitbringt. Wären sie nicht ihr Leben lang in einem Anstellungsverhältnis gewesen, ob nun in einem bürgerlichen Beruf oder als Musiklehrer, sähe es wohl elend aus. Mit den Profis in der eigenen Altersgruppe tauscht man inzwischen schon mal seine Rentenansprüche aus, und wenn ich die Zahlen höre, wird mir erst klar, dass Altersarmut in diesem Geschäft nicht nur ein Risiko, sondern oft vorprogrammiert ist. Wohlgemerkt, wir sprechen von Musikern und Instrumentallehrern mit Studium, die ihre Einkünfte überwiegend durch Musik generieren. Wer nun ins Rentenalter kommt und vom Staat vielleicht 300 oder 400 Euro Rente bekommt, weiß nicht erst angesichts des heutigen Preisniveaus, dass der Lebensabend wohl ziemlich bescheiden - in vielerlei Hinsicht - wird, und man im Grunde notwendigerweise weiterarbeiten muss, bis man sein finales Zuhause bezieht.
Gleichzeitig merke schon ich als Ü50er, dass Körper und Geist nicht mehr vor Kraft strotzen und man beginnen sollte, sich die Kräfte besser einzuteilen. Auch wenn ich natürlich hoffe, noch in 20 Jahren gelegentlich mal mein Set auf irgendeiner Bühne aufbauen zu dürfen, wird mir schlagartig anders bei der Vorstellung, es im Rentenalter immer noch tun zu müssen, damit am Monatsende noch was zu beißen bleibt. Und zwar egal, ob der Körper gerade mal wieder schmerzt oder einem die zunehmende Harninkontinenz das Leben schwer macht. Von einem unfreiwilligen Sturz mit anschließendem Krankenhausaufenthalt ganz zu schweigen. Insofern bin ich jeden Tag dankbarer dafür, mich in meinem Leben richtig entschieden zu haben.
Und genau das ist am Ende, was zählt. Man muss einen Weg finden, zu dem man auch in einigen Jahrzehnten noch stehen kann. Denn eins ist klar. Man ist nie zu alt dafür, was neues zu beginnen. Aber mit jedem Lebensjahrzehnt wird es schwieriger, große Weichen zu stellen. Wer wie ich immer gespürt hat, zu feige für ein Leben ohne Netz und doppelten Boden zu sein, trifft sicher andere Entscheidungen, als jemand, der das Risiko liebt und es gewohnt ist, auf die Fresse zu fallen, aufzustehen und weiterzumachen, bis man das nächste mal am Boden liegt usw usf.
Solange man zu seinem Weg stehen kann, statt zunehmend wegen vertaner Chancen dem Selbstmitleid zu verfallen, ist eigentlich alles ok. Nur kann ich dir da konkret halt wenig raten. Außer vielleicht, den Weg eines "normalen" Berufes in Kombination mit der Musik nicht außen vor zu lassen. Mit einer Festanstellung im Rücken hast du nämlich auch die Option, die Gewichtung zu verschieben, wenn die Musik so richtig gut läuft. Statt 5 Tage die Woche nur noch 3 zu arbeiten, oder halbtags nur Vormittags, schafft immer noch Sicherheit, aber eben auch Freiräume für die Musik. Und wenn die Musik langfristig nicht läuft, beißt man halt in den sauren Apfel und buckelt wieder in Vollzeit.
Ach ja, die Frage zum Studium war ja auch noch. Ich kenne alle Arten von Musikern, Hochschulabsolventen, Absolventen freier Musikschulen, Musiker ohne Abschluss. Die Probleme sind bei allen gleich, sofern sie nicht in einem Orchester angestellt sind. Aber die gehen ja auch zum Dienst, nicht zum Gig ![]()
Sehr schön! Das ist so ein erhebender Moment, wenn nach dem (korrekten) Zusammenbau alles erstrahlt wie neu. Hab das mit meiner alten Slingerland Sound King nach dem Erwerb gemacht, und welche Überraschung, das alte Trömmelchen ist seither meine meistgespielte Snare, zumindest bei jazzigem Zeug. Aber ich spiel ja meistens Jazz ![]()
Trotzdem versteh ich nicht, wie man sich freiwillig ne Parallelabhebung antut. Früher war's der heißeste Shice, aber die Justage und vor allem die Ersatzbeschaffung neuer Teppiche ist echt lästig. Wobei ich mich manchmal doch ärgere, meine HLD582 verkauft zu haben.
Bobby Chouinard
Danke für's teilen. Bin mir nicht sicher, ob ich diesen Namen jemals gehört oder gelesen habe. Hab zwar sogar eine Billy Squier LP im Plattenregal, aber wer liest schon das Lineup durch. Heute sogar eher als früher, weil es ja inzwischen schon auffällt, wenn mal die Musiker erwähnt werden.
Was kommt als Nächstes? Die Kleine Trommel aus Bambus?
Gabs doch schon.
Diese hier hat dir aber schon wer weggeschnappt.
DDrum und DW gäb's auch noch, also ganz so exotisch scheint Bambus nicht mehr zu sein.
Ich glaube, diese Differenzierung wurde hier schon etliche Male von etlichen Drummern vorgenommen. Aber allein deiner schöne Noten-Handschhrift wegen darf deine Ergänzung nicht fehlen ![]()
eine 6,5er Supra
Ich meine mich auch zu erinnern, das sei sein Standard-Modell gewesen.
Aber ob der Kollege das nach 14 Jahren noch wissen will?
Wir werden hier wohl ebenso viele Befürworter wie Gegner von Racks zusammenbringen. Ist letztendlich wie die Frage gebohrte vs. ungebohrte Bass Drum, einfach Geschmackssache. Ab einer gewissen Größe mag es stimmen, dass Racks Vorteile bieten, aber ab einer gewissen Dimension bietet aber dem durchschnittlichen Amateurdrummer die Größe des Sets an sich schon Nachteile. ![]()
Ok, ich hatte nie ein Rack, und mein "größtes" Set hat 5 Toms und 1 Bass Drum, kann das also nur theoretisch betrachten. Aber: wer schleppt den ganzen Kram und wie groß muss das Kfz dafür sein? Wie oft reicht der Platz auf der Bühne gar nicht aus für ne riesige Ballerburg? Wie kann ich dann ohne Streß mein Setup verkleinern? Mit nem Rack sicher schwieriger als mit Ständern, die ich ja nicht noch zusätzlich mitschleppen will.
Größer ist aber schöner
Alles relativ. Ich bevorzuge z.B. eindeutig die klassischen 4teiligen Aufbauten.
dass das ganze Zeug ohne ein Rack aufgebaut ist.
Hatte er je eins? Ich glaube, Racks mag man, oder man hasst sie. Mir käm keins ins Haus, soviel ist sicher. ![]()
Aber jetzt mal ehrlich. Außer dass er der letzte Mensch der Welt ist, der noch quadratische Kessel spielt und damit "Sonderanfertigungen", ist sein Set doch seit Jahrzehnten immer gleich. Lediglich das Artwork ändert sich. Es bekäme kein Mensch mit, wenn sein Tourset bis zur nächsten Tour einfach abgeschliffen, ausgebessert und neu lackiert würde. Klar, die BDC braucht so ne Präsentation ab und an, damit außer echten Gourmets auch die restliche Drummerwelt sich erinnert "die gab's ja auch noch".
Bei dem unverwechselbaren Humor dieses Gentleman freu ich mich über jedes dieser Videos. Da könnte er aber ebenso seine neue Kaffeemaschine präsentieren, oder den Eddie-Powerbreeze-Haartrockner.
und was ich persönlich darunter verstehe.
Der Satz bringt die Krux eurer Diskussion auf den Punkt. Jeder meint unter dem Begriff Triplet-Feel etwas zu verstehen, aber im Grunde scheint mir das kein feststehender Begriff zu sein.
Ihr könntet euch da jetzt seitenlang drüber auslassen, welche Schläge wo stehen könnten und was ein Triplet-Feel definiert. Aber wär das nicht eher was für ein gemeinsames Bierchen am Stammtisch?
Ich schlage folgende Lösung vor: Triplet-Feel ist der Oberbegriff aller nicht straighten Rhythmen, also aller ternär gespielten Grooves. Dann haben nämlich alle irgendwie recht, und jedem bleibt mehr Zeit, Swing und Shuffle zu üben, bis das Zeug wirklich sitzt.