Beiträge von trommla

    Also kein entweder oder, wie von manchen propagiert wird. Sondern ein fließender Übergang.

    Bitte rahmen und an die Wand hängen. Inzwischen gibt es so viele Namen für spezielle Techniken, von den vermutlich die Hälfte exakt so entstanden sind, wie du es beschreibst. Irgendwer hat mal vor dem Spiegel seine Technik analysiert und das ganze dann in hübsches Geschenkpapier verpackt, sprich sich nen griffigen Namen ausgedacht. Am Ende gibt's aber kein richtig oder falsch, sondern jeder muß für sich individuelle Bewegungsabläufe finden, die die individuelle Spielweise fördern. Da kann man schon mal den Überblick verlieren ;)

    Da sich offensichtlich die Community diskret zurückhält, will ich den Popcornkonsum doch noch etwas ankurbeln.


    Ich finde es prima, dass du mit diesem Groove mal was anderes in Angriff nimmst, was außerhalb deiner bisherigen Komfortzone liegt. Dass das Shuffle-Feeling dabei noch ausbaufähig ist, weißt du wohl, sonst hättest du dem Kind nicht diesen Namen gegeben.


    M.E. zeigt das Video ziemlich deutlich, dass zum groovigen Drummen auch konzentriertes, strukturiertes Üben von Abläufen gehört, eine Disziplin, die möglicherweise bei dir bisher zu kurz kam. Was nicht ist, kann aber noch werden, es wäre doch toll, wenn man von dir in Zukunft weniger Gedaddel und mehr soliden Groove zu hören bekäme. Dazu ein kleiner Tipp: lass erst mal sämtliche Verzierungen weg und konzentriere dich auf den Basisshuffle. Es ist schwer genug, geschmackvoll zu shufflen, da ist jede unnötige Triole, Synkope etc erst mal eher kontraproduktiv.

    Häufig "kranken" die Versuche, Latingrooves zu spielen, daran, vor lauter Synkopen den Viertelpuls aus dem Blick zu verlieren. Ohne den fühlt sichs schnell hektisch an, statt die Zuhörer zum Mitwippen zu animieren. Versuch doch mal wie ein Timbalero, stehend nur die Hände zu üben (Cascara u. Clave), während du mit den Füßen auf der Stelle im Takt läufst. Das ist der Puls, den du suchst.

    Wenn du dann zum Set wechselst, behalte das Körpergefühl auch im Sitzen bei, tanze auf dem Stuhl, und mach erst mal nur nen gleichmäßigen Puls mit deinen Füßen z.B indem du weiter abwechselnd "schreitest".

    Alles andere wie komplexerer Bass-Tumbao mit der Bassdrum ist erst mal überhaupt nicht wichtig und hat Zeit.

    nö, da war nur ne Marktlücke, die die Hersteller entdeckt haben. Früher nahm man irgendeinen Teppich in passender Größe, und gut wars. Inzwischen in unserer durchdesignten Welt muss natürlich auch unser liebster Teppich professionell aussehen. Und das wichtigste daran: es sind nochmal 4 qm zusätzliche Werbefläche.

    Schuldig im Sinne der Anklage, ich mags auch. Allerdings nicht als Drumteppich, sondern für die Bühne generell. Blackberry Smoke z.B. haben davon immer mehrere große auf der Bühne liegen. Sieht einfach stimmungsvoll aus.

    Ich hielte es für deutlich hilfreicher, wenn wir anhand eurer Performance Hilfestellung geben könnten, wo ihr das größte Verbesserungspotenzial habt. Dass du uns solches Material vorenthältst, sehe ich als deutlichen Hinweis, dass von dir viel heiße Luft ausgestoßen wird und du genau weißt, daß Kostüme nicht eure primäre Baustelle sind. Klein Mäxchen träumt davon, ein großer Rockstar zu sein..

    Ich glaube, der Begriff "was bieten" wird einfach unterschiedlich verstanden. Für mich z.B. ist das klassische, jahrzehntealte Metalleroutfit sowas von phantasielos und stereotyp, dass für mich da nichts, aber auch gar nix, geboten ist. Funktioniert zwar genretypisch, ist aber nicht erstrebenwert. Ein cooler Skater mittendrin ist eher positive Abwechslung vom Einheitsgrauschwarz denn Störfaktor.

    Aber da siehst du, dass man hinguckt, und es eventuell auch bedenklich finden kann. So ganz egal ist es eben doch nicht.

    Sehe ich persönlich auch nicht als egal an, aber dogmatische Herangehensweise ist eben auch keine Lösung. Der TS und sein Metal-Purismus bringt mich eher zum schmunzeln, und wirklich ernst kann ich dieses Spießer-Gerede nicht nehmen.

    Da wir gerade ein Logo erarbeiten, das auf Gartenzwerge referenziert, könnte sowas wie Weste und Zipfelmütze herauskommen, dazu Blumen und/oder Kunstrasen als Deko auf der Bühne.

    Grandios, und jetzt hoffe ich nur, dass ihr alle mindesten 1 Meter 90 groß seid :D

    Proben, Auftreten!

    Ich habe es auch mehr als einmal erlebt, dass Verhaltensweisen oder Outfits, die mir als fremdscham-gefährdet erschienen, vor Publikum mehrheitlich positiv/sympathisch aufgenommen wurden.

    Einfach locker bleiben und sich bewußt machen, dass vor allem die BühnenAUSSTRAHLUNG zählt. Ne Band, die unverkrampft und authentisch aufspielt, gewinnt das Publikum eigentlich immer. (Beinahe hätte ich "unverkrampft und fröhlich" geschrieben, aber sicher hätte der Kollege das dann auch abgelehnt, weil Mättl ja evil sein muss ;) )

    Wollt ihr euch allen Ernstes weiter über Klischees streiten?

    KevinKiller hab überhaupt kein Problem, deine Meinung zu tolerieren. Aber mal ehrlich, wenn jeder so konventionell denken würde wie du, wär die Musikgeschichte schon längst auserzählt, oder? Interessant wird und wurde es häufig, wenn Künstler darauf gepfiffen haben, welche "Regeln" irgendwo gelten. Deine Vorstellung einer Band klingt für mich so austauschbar, dass ihr musikalisch schon echt außergewöhnlich gut sein müsstet, um mich zu überzeugen. Aber wenn es dein Ding ist, im Einheitsbrei mitzuschwimmen, go ahead. Ist ja alles legitim.

    Ich war mal bei einem Konzert da spielte eine Metalband mit Anzug, Spiesserklamotten, Kurzhaarfrisuren, usw...

    Find ich erfrischender, als wenn seit Jahrzehnten immer wieder die gleichen Typen mit gleichem Look zu sehen sind. Und zu glauben, Mättl wär nicht spießig, nur weil man lange Haare und hautenge Hosen trägt, ist naiv. Metal hat seit den 80ern weitgehend das gleiche Erscheinungsbild, das kann man durchaus als Spießig empfinden. Was das Thema betrifft: die Optik sollte bewußt und stimmig sein, das muss aber keinesfalls einheitlich bedeuten.

    Wir haben uns erst mal geeinigt auf gleiche schwarze Jeanswesten mit dem logo.

    Sorry, Banduniform ist was für Tanzmusiker. Bei ner Metalkapelle fänd ich das völlig deplatziert.

    Warum stören euch Skaterhosen? Sind doch auch harte Jungs. Ich finde sogar, ein Bandmitglied in Skateroutfit gäbe euch was eigenständiges im Mättl-Einheitslook. Sonst tritt man dort ja wenig innovativ auf.

    Auch Hoops, insbesondere "weichere" Stahlreifen sollte man angeblich wieder in die ehemalige Position bringen. Hab ich gelegentlich gelesen und versuche es seitdem treuherzig. Ob es wirklich nen Unterschied machen würde, den Hoop irgendwie draufzupacken, weiß ich ehrlich gesagt nicht. :/