Beiträge von trommla

    Welchen Handsatz du verwendest, entscheidet letztendlich der gewünschte Sound. Wenn du nur auf einem Instrument bleibst, sind es Nuancen, sobald die Klänge ne Rolle spielen, legt das die Schlagfolge eher fest. Da sprechen wir dann möglicherweise aber sogar von Hand-Fuß-Kombinationen.


    Insofern: je flexibler du Triolen orchestrieren kannst, umso besser. Versuch ruhig mal, Doubles oder Pardiddles triolisch zu spielen, wenn du dich etwas fordern willst.

    Man kann das Kabel auch mit dem Klettband an einer Spannschraube fixieren, sofern man seine Kabel mit selbigen aufrollt. Ist mir letztens erst zum Thema Grenzfläche auf YT begegnet.

    Wundert mich gar net. Manche Dinge sind halt beim ersten Mal richtig gut, mehrfach aufgewärmt wird's dann für zunehmend mehr Leute fad. Dachte mir nach den ersten Berichten auch, schade, ein einmaliges Erlebnis verpasst. Seit ich weiß, dass es überhaupt nicht mehr einmalig ist, lässt einerseits der Reiz nach (nur noch kommerziell), andererseits werden auch manche absagen, weil sie sich denken, läuft mir ja nicht davon, gehe ich lieber zu Omas Goldener Hochzeit.

    Insofern habe ich meine Zweifel, ob es 2023 überhaupt wieder stattfindet.

    Edit: hinzu kommen kaum absehbare Preissteigerungen in nahezu allen Lebensbereichen, die vielen eine Teilnahme wirtschaftlich unmöglich machen.

    Gerade bei Master of Puppets bin ich sehr sicher, dass die Band sich genau Gedanken gemacht hat, wo da welche "Schluckauf"-Takte kommen sollen.

    Und trotzdem sind sie rein intuitiv und weder zähl- noch notierbar. Jemand mit Ahnung vom "Handwerk" Musik hätte das so niemals hinbekommen. Ist jedenfalls meine Einschätzung, da bin ich voll beim weißen Kaninchen.

    So ging es mir mit Bob Dylan, als ich mich für eine Tribute Show vorbereitet habe

    Das Phänomen hab ich schon öfters bei Sängern erlebt, die nicht klassisch ausgebildet sind, mit Noten und allem Drum und Dran. Die denken und fühlen Musik anscheinend anders als wir normalen Musiker. Da wird einfach komponiert, dass es zum Textfluss und zur Melodie passt, und Metrum ist erst mal nebensächlich. Wenn du dann als Rhythmiker mit so blöden Aussagen daherkommst wie "da fehlt aber ein Achtel, dann schauen die dich nur groß an, weil sie gar nicht wissen, was das bedeutet.

    Ein bisschen wie die Gitarristen, die 7/8 so zählen:

    Eins Zwo Drei Vier Fünf Sechs Sie Ben

    nur eben umgekehrt.

    Das würde ich aber auch nicht unbedingt als Pop bezeichnen.

    Ok, dann sollte man vielleicht definieren, was Pop ist und was nicht. Bands wie die Stranglers würden nämlich widersprechen, wenn man sie als Popband bezeichnet wegen eines bekannten Hits :D Ebenso Zappa.

    Und Filmthemen sind eigentlich auch keine Popsongs.


    Na ja, egal. Ich wundere mich ja, dass die legendärste Popband des letzen Jahrhunderts (Led Zeppelin) noch gar nicht vorkam.

    The Ocean 15/8 im Wechsel mit 4/4, und am Ende noch ein gepflegter Tempowechsel in nen Shufflegroove.

    Kashmir nicht zu vergessen, da kann man als Drummer auch leicht aus der Bahn fliegen.

    m.W. auch nicht der eigentliche Grund, warum es sie gibt. (Es gibt Leben außerhalb der Schlagzeugmikrofonierung.)

    Haha, klar, soweit kenne ich das Konzept. Ollis Ausführungen haben mir geholfen, jetzt warte ich sehnsüchtig auf Audios.


    Btw. Hast du da das Behringer BA19a mit integrierter Bühnen-Notbeleuchtung? Hab ich mir gerade gekauft und nehms am Montag mit ins Studio. Bin neugierig, ob das Teil wirklich taugt, wie es manche Reviews verheißen. Zu dem Kurs wärs schon beachtlich.

    Die Darstellung ist aber eher Sinnfrei oder falsch, da es auf einer Klaviatur keine 2 gleichen Töne nebeneinander gibt.

    Dachte ich mir auch, Doppelkopf auf der gleichen Linie hab ich ehrlich gesagt noch nie gesehen.

    ein beidhändiger snareschlag sein, aber kein flam, sondern mit beiden gleich laut und exakt gleichzeitig

    Macht in meinen Augen auch wenig Sinn, denn ein exakt gleichzeitiges Anschlagen der Snare mit beiden Sticks nimmt dem Snareschlag Punch, weil die Wellenlänge geteilt wird und dadurch der Grundton verloren geht. Auf deutsch: klingt sch****.

    ab mir für die Abnahme des geschlossenen Frontfells ein Grenzflächenmikrofon gekauft, das einfach nur davor gelegt wird.

    Da würde mich brennend interessieren, wie das tut. Dachte immer, dass die Grenzfläche nur in der BD wirklich sinnvoll ist, von außen hingegen eher als Raumanteil dazugemischt wird. Was für eine Charakteristik verwendest du da? Eher Halbniere, nehme ich an?

    Gott, ich erschrecke grad etwas vor uns selbst. Sind wir in unserem Optimierungs- und Normierungsbestreben wirklich schon so weit, dass wir über den besten Weg diskutieren müssen, wie man ein Loch in ein Stück dünnes Plastik schneidet? Dass man ein scharfes Schneidwerkzeug benötigt, kann mir schon mein 6jähriger Großneffe beantworten. Und dass man idealerweise eine Schablone nutzt, wenn man Wert auf perfekte Rundungen legt, wissen auch schon Vorschüler. Heute bieten sich CDs an, bis in die 80er verwendete man offensichtlich LPs.

    Aber eigentlich geht alles, was in Größe und Form passt, wie man an der Vielzahl guter Lösungen erkennt. Und wenn man kein Problem mit "Resonanzwölkchen" hat, kann man es ja mal frei Hand probieren. Glaub kaum, dass der Sound darunter spürbar leiden würde.

    Anders sieht es vielleicht aus, wenn man plant, gewerblich Löcher in Felle zu schneiden. Da sparen dann hochwertige Arbeitsmittel und optimierte Prozesse bares Geld.

    Kanone find ich übrigens gut. Könnten Ukrainische Soldaten in großer Stückzahl produzieren, während sie in Deutschland an Panzerhaubitzen ausgebildet werden.

    Da hast du absolut Recht. Der "Laie" macht sich häufig falsche Vorstellungen, ganz nach dem Motto "bassd scho", wie wir Bayern sagen. Das es eben oft nicht wirklich passt, erlebt jeder, der als Techniker oder Musiker regelmäßig auf Bühnen zu tun hat. Falls wir mal zusammenkämen, kannst du dich jedenfalls drauf verlassen, dass das Loch reicht. Ohne Lochverstärkung auch für's e901, denke ich ;)

    Durch ein 4“ Loch mit lustigem Plastikring drum passt z.B. ein Sennheiser e901 nicht.

    Ich weiß nicht, wie die Plastikringe geklebt werden (s.o.), aber durch mein 4" Loch ohne Ring hat bislang jedes Bassdrum-Mikro gepasst. Jetzt hätte ich beinahe geschrieben, egal an welchem Set, aber 4" sind natürlich immer 4" ;)

    Wobei ich tatsächlich noch kein e901 drin hatte, soweit ich mich erinnere. Die Produktinfos geben auch eine maximalbreite von 105 mm an, könntest also auch bei mir scheitern.

    Aber ein guter Tonmensch hat ja immer auch noch Alternativen zur Grenzfläche dabei. Oder was machst du, wenn ein Drummer ganz ohne Loch daher kommt? Ihm das Messer auf die Brust setzen, welches er bitte gefälligst zum ausschneiden eines mindestens 5" großen Loches verwenden möge?

    Mir reichen i.d.R. auch 4". Passt für Mikros und zum Einbringen von Dämpfung (so lange es nicht Omas Plümo ist).

    Vorteil: lässt sich prima hiermit schneiden, bequemer geht's nicht.

    wolfcraft-lochsaege-7-teilig-4837-130x130.jpg (130×130)


    Mit diesen Verstärkungsringen hatte ich zweimal Pech, haben sich schnell wieder gelöst. K.A. was ich falsch gemacht habe, jedenfalls spiele ich seitdem ohne, und das ganz ohne Beschädigungen. Für mich eigentlich nur optisch ne Frage, und die Ringe dämpfen das Fell natürlich zusätzlich.