Gott, ich erschrecke grad etwas vor uns selbst. Sind wir in unserem Optimierungs- und Normierungsbestreben wirklich schon so weit, dass wir über den besten Weg diskutieren müssen, wie man ein Loch in ein Stück dünnes Plastik schneidet? Dass man ein scharfes Schneidwerkzeug benötigt, kann mir schon mein 6jähriger Großneffe beantworten. Und dass man idealerweise eine Schablone nutzt, wenn man Wert auf perfekte Rundungen legt, wissen auch schon Vorschüler. Heute bieten sich CDs an, bis in die 80er verwendete man offensichtlich LPs.
Aber eigentlich geht alles, was in Größe und Form passt, wie man an der Vielzahl guter Lösungen erkennt. Und wenn man kein Problem mit "Resonanzwölkchen" hat, kann man es ja mal frei Hand probieren. Glaub kaum, dass der Sound darunter spürbar leiden würde.
Anders sieht es vielleicht aus, wenn man plant, gewerblich Löcher in Felle zu schneiden. Da sparen dann hochwertige Arbeitsmittel und optimierte Prozesse bares Geld.
Kanone find ich übrigens gut. Könnten Ukrainische Soldaten in großer Stückzahl produzieren, während sie in Deutschland an Panzerhaubitzen ausgebildet werden.