Beiträge von trommla

    Schau mal auf Steve's Kanal, dann lernst du was über seine Kreativität mit Software-Drums (und anderen virtuellen Instrumenten)

    Gerade getan, zumindest einige Videos. Ich sehe da einen (recht ungelenken) älteren Drummer, der mit vorgefertigten Sounds vorgefertigte Musikstücke begleitet. Versteh mich nicht falsch, Ich freu mich darüber, wenn er seinem Hobby mit Begeisterung nachgeht. Wenn jemand mit Freude Briefmarken sammelt, freut es mich ebenfalls für die Person. Nachvollziehen kann ich es trotzdem nicht. Die Intention meines Beitrages ist keinesfalls E-Drum-Bashing, mir wurde nur ausgelöst durch die vorhergehenden Wortmeldungen klarer, weshalb für (Achtung völlig subjektiv!!!) mich persönlich das beste E-Drumset der Welt keine anhaltende Leidenschaft sein könnte. Sieh es als Versuch des Brückenbaus, weshalb wir "Akustiker" gelegentlich - und ungerechtfertigt - etwas ablehnend reagieren. Das ist aber völlig unser eigenes Problem, nicht eures. Oh, verdammt, eigentlich hasse ich dieses "Wir" und "Die" Ding!!!

    Mal ne Frage vom eingefleischten A-Drummer. Kurz vorausgeschickt, beides gibt es, und beides hat gleichermaßen seine Daseinsberechtigung. Nun kommt mir aber noch ein weiterer Gedanke, anknüpfend an Jürgens "warum sollte man was imitieren wollen?". Und zwar, worin liegt die Erfüllung des begeisterten E-Drummers? Ich rede nicht vom Beherrschen des Spiels, dass müssen wir ja alle üben.


    Den Drumsound eines akustischen Sets gestalten zu lernen, ist meiner Erfahrung nach ein lebenslanger Prozess. Ein Schlagzeug live oder im Studio klanglich abzubilden, gilt zu Recht als Königsdisziplin der Instrumentalabnahme. Beginnend von der Fellwahl über die Stimmung/Dämpfung, Auswahl und Positionierung der Mikros bis hin zum Processing in der DAW oder der Signalbearbeitung in der analogen Kette entsteht alles durch meine Kreativität (wobei ich Tontechniker hier mit einbeziehe!). Am Ende jeder Aufnahme steht das Ergebnis aus Prozessen eigener Entscheidungen, Versuche, Fehlern usw. Als Newbie mag das häufig ernüchternd sein, je länger man dran bleibt, umso besser gelingt es, qualitativ hochwertige Resultate zu erzielen. Der Mehrwert für mich ist ganz klar die Freude am Kreieren, manchmal auch ein gewisser Stolz, immer aber das Wissen, dass die nächste Herausforderung (anderer Raum, anderes Set, andere Technik) darauf wartet, gemeistert zu werden.


    Ich zitiere mal die Signatur unseres allseits geschätzten Kollegen Bruzzi: "Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden."


    Wenn ich mir nun vorstelle, ein E-Drumset zu besitzen und Stunden, Tage, Wochen und vielleicht Monate damit zu verbringen, die idealen Komponenten einiger Hersteller mit den idealen Sounds anderer Hersteller so zu verknüpfen, dass mein Set beinahe klingt wie ein echtes Set, mag mich das eine Weile lang fesseln. Vielleicht macht es mir sogar Spaß. Gleichzeitig ist mir aber bewusst, dass ich mich unweigerlich auf den Endpunkt, nämlich das Erreichen und jederzeit Reproduzieren des "perfekten Drumsounds", zubewege. Ok, nicht ganz, denn die Hoffnung auf noch bessere Simulationen hält mich bei der Stange ;)

    Aber ehrlich gesagt verliere ich bei der Erkenntnis schlagartig jeden Antrieb, Tausende von Euro in ein Hobby zu investieren, dessen Faszination aus kreativer Sicht nach kurzer Zeit aufgebraucht ist. Das mich nicht über die nächsten Jahrzehnte immer weiter wachsen lässt. Was also ist eure Motivation, euch mit E-Drums zu befassen, wo euch im Grunde nur Kreativität Dritter für teures Geld anvertraut ist?


    Ich weiß, ich polemisiere ein wenig, aber für mich hat, bei allem Fun, E-Drumming nichts mit der Kreativität musikalischen Schaffens zu tun. Freizeitgestaltung ala Technik-Nerds eben ;) Oder sind E-Drummer einfach Drummer, die sich nicht mit den Unzulänglichkeiten akustischer Sets aufhalten wollen und stattdessen viel lieber jede Minute konzentriert üben?

    Ich würde als erstes mal das Tauchrohr der Tomhalterung kürzen. Weiß nicht, für welche Zielgruppe Sonor die entwickelt hat oder ob hier Teile eines alten Sonnenschirms verbaut sind. Diese Länge erhöht nur das Gewicht, ohne jeden Nutzen.


    Zum Pedal wurde eigentlich alles erwähnt, ich finde das völlig ok so. Mittig auftreffen halte ich selbst für gar nicht erstrebenswert, da die Mitte eines Fells ja immer ein Schwingungsknoten ist und daher nicht das volle Klangpotenzial einer Trommel ausnützt. Der Rest betrifft eher das Spielgefühl, ob nun Erwachsener oder Kind. Falls ihr keine optimale Einstellung findet, kann man auch zusätzlich die BD noch mit einem Riser aufbocken.

    Ich würde ja bei dem Budget zum Fachhandel fahren und mich dort beraten lassen. Empfehlungen sind so eine Sache. Die wenigsten hier kennen so viele verschiedene Systeme, dass eine Empfehlung belastbar wäre. Am Ende ist vor allem der Sound Geschmackssache, da höre und vergleiche ich lieber selbst. Auch beim Handling hat jeder andere Präferenzen. Ich würde beispielsweise immer eine Anlage bevorzugen, die auch andere Bereiche abdecken könnte z.B. ne Band. Sucht ihr nur Boxen und Amps? Oder auch Pult und Peripherie? Je nachdem ist ja das Budget zu werten.

    Ist, wie oben schon erwähnt, dann doch eine HiHat von Turkish Cymbals geworden.

    Soweit ich weiß, werden oder wurden Zultan Cymbals von Turkish gefertigt, ist also gar kein so weiter Weg ;)

    Mein Tipp wäre auch Zultan gewesen, aber es gibt inzwischen so unglaublich viele Beckenhersteller und -serien auch in bezahlbaren Preisregionen, dass einem die Wahl echt schwer gemacht wird. DEN Geheimtipp eines guten Ridebeckens kann ich daher nicht geben. Aber auf dem hier hab ich mal einige Proben gespielt und fand's für das Geld ziemlich gut. Btw. bin ich mir gerade nicht ganz sicher, ob es das 20" oder 21" Modell war.


    Edith: der Kollege Doublefish hat hier auch ein paar schöne Sachen im Angebot.

    drummerforum.de/forum/thread/?postID=1302125#post1302125

    Völlig normal, so ähnliche sehen alle Becken aus, ehe sie abgedreht werden. Manche Beckenserien werden aus klanglichen Gründen teils roh belassen. Bei einigen wird nur die Kuppe, bei anderen die gesamte Oberseite "dreckig" belassen. Manche sehen dabei eher bräunlich, andere eher grau-grünlich oxidiert aus.


    Übrigens finde ich gut, dass ihr eurem Kind gleich solides Gerät hinstellt. Ist zwar auch keine Garantie, dass die Freude ewig währt, aber wenigstens war dann nicht das Equipment schuld.

    abgesehen davon, dass es meine Entscheidung ist, wann ich meine Hi-Hat zu lasse oder eben öffne.

    Zwar hier eigentlich nicht Thema, aber genau die Haltung führt dazu, dass Amateurbands oft nicht besonders gut klingen. Wenn nämlich jeder so denkt wie du, spielt auch jeder nur nach eigenem Gusto, und keiner bemerkt, dass man ja eigentlich grad "gemeinsam" Musik macht. Natürlich ist es immer auch eine Entscheidung der gesamten Band oder des Komponisten, wer wann was mit welchem Sound spielt. Klar hat man wenig Handhabe, wenn jemand trotzdem stur bleibt, aber gute Musik geht anders.

    Aber da ist eindeutig zu viel Backbeat auf der Snare drin.

    ;)


    Ich greife meine vorigen Postings auf. Toll, dass du dich an "swingy" Nummern rantraust, auch wenn man hier noch viel intensiver deine koordinativen Schwächen hört. Ich widerspreche meinem Vorschreiber nur ungern, aber gerade bei solchen Groovenummern ist es der völlig falsche Weg, aus vermeintlicher Kreativität heraus mit Verschiebungen zu experimentieren. Es geht ausschließlich darum, den Groove zu bedienen und genau zu wissen, was man groovig und tight spielen KANN, und auch nur das zu tun. Jede Synkope, Ghost Note, whatever, die man nicht sicher im Kontext beherrscht, macht den Groove kaputt. Im Zweifel lieber weglassen. Einen guten Shuffle aus den Händen (und Füßen!) zu schütteln, ist schon anspruchsvoll genug, da ist ein stabiler Backbeat der Anker in schwerer See. Vom Gesamteindruck hast du tatsächlich Glück, das der Begleittrack so tight gespielt ist. Mit einer Amateurband würde dein Geholper vermutlich ziemlich demaskiert werden.

    Mein Eindruck ist, mit diesem Video spielst du zum ersten Mal deutlich hörbar über deine Verhältnisse, ein Punkt, den ich bisher immer als großes Plus deiner Performance empfand. Dafür ist das Outfit adäquat zur Musik gewählt, inkl. Soul Patch ;)

    Danke Marius für den Link. Jetzt wird der Zusammenhang auch mir klar ;)

    Werde ich mir mal in Ruhe durchlesen. Bislang nutze ich zwar Stimmhilfen, um für die Grobstimmung Zeit zu sparen, Tonhöhe und Klang beurteilen aber ausschließlich meine Ohren. Bzw auch, um eine Stimmung nach dem Fellwechsel sofort reproduzieren zu können.

    Drumtune Pro

    Nutze ich auch. Aber ich verstehe nicht, wie mir die

    Anleitung für den TuneBot

    weiterhilft. Sind doch zwei verschiedene Geräte? Und angeblich spucken sie im direkten Vergleich auch abweichende Frequenzen aus. Oder enthält die Anleitung Anwendungsbeispiele, die man übertragen kann?


    trommla : Phil Collins UND Roger Taylor beim Geburtstagsfestl von der Queen vorm buckinham Palace.

    Haha, hab ich jetzt erst drauf geachtet, was du damit gemeint hast. Gut, der muss jetzt natürlich die Fahne hochhalten, seit Phil Collins nicht mehr trommeln kann. Wobei die nächste Generation mit Nic Collins auch schon unten ohne spielt. Der hat sicher das Set von Papa geerbt.

    Hallo Schwarzwälderin,

    ich lass die Notation mal außen vor, weil ich nicht verstehe, was du damit meinst. Zu Ton und Stimmung kann ich dir sagen, dass du dir teilweise die Antwort schon selbst gibst

    (er nutzt ne andere Tomkombi)

    Er nutzt vermutlich andere Tomgrößen und mit Sicherheit andere Toms, es sei denn, du spielst ebenfalls Concert Toms, was ich bezweifle. Ich glaube nämlich er ist der letzte Mensch auf der Welt mit Concert Toms ;)


    Allerdings höre ich in deinem Clip auch keine tonale Tomstimmung, das ist die gute Nachricht. Bringe deine Toms auf eine mittlere Stimmung, damit kannst du diese Figuren gut spielen. Vernünftige Intervall ergeben sich aus den unterschiedlichen Tomgrößen

    von alleine, zumindest wenn man grundsätzlich stimmen kann.

    Die schlechte Nachricht ist, solche Tomsounds entstehen nicht unwesentlich durch die Mikrofonabnahme und mit EQ und Effekten. Zuhause im Übungskeller wird es niemals auch nur ähnlich klingen wie auf ner Stadionbühne oder auf CD.


    Nicht zu vergessen natürlich die Fellwahl, bei Collins in den letzten Jahren glaube ich meist klare Emperors. Wobei ich da nicht die Hand ins Feuer lege. Vielleicht liest Member Hochi mit, der wird es genau sagen können.

    Ich fand die Frage vom TE auch etwas überheblich, unreflektiert, respektlos, aber wir lesen hier ja nur Buchstaben und hören keine Betonungen und sehen keine Mimik. Vielleicht hat er sich einfach nur deppat ausgedrückt und es nicht so gemeint. Oder er ist maximal 13 Jahre alt, also ein pubertierender Flegel, der glaubt die Welt zu verstehen 😉

    Schön zusammengefasst und bei mir über diverse Beiträge des TS gewachsen :D


    Lexi, deine Haltung in Bezug auf dir anvertraute Lernende gefällt mir, die Motorradanekdote finde ich prima!

    Wir sind aber hier nicht im Musikschulportal, bei dem Schüler online Fragen an ihre Lehrer richten können. Jede*r Rat suchende bekommt hier in der Regel wirklich (mehr oder weniger) fundierte Hilfe, sofern er/sie sich einigermaßen konstruktiv beteiligt.

    Alter Ego (ich frage mich schon ne Weile, ob der Nick tatsächlich den lateinischen Terminus meint, oder der TS sich einfach als "alten Ego" sieht) ist meinem Empfinden nach schon recht nahe am rumtrollen, und ständig so unüberlegte Posts darf man m.E. schon auch kommentieren. Wenn das alleine reicht, seine Motivation zu zerstören, kann ich es nicht ändern, dann sollte ER sich aber Gedanken machen, woran's gelegen hat.


    Aber gut, wird langsam arg OT, und derjenige, der's losgetreten hat, liest wahrscheinlich schon lange nicht mehr mit.

    Wenn dich solche Thread mit diesen Fragen so sehr stören, warum reagierst du darauf?

    Man kann auf dämliche Fragen ja durchaus konstruktiv antworten, nicht zuletzt auch, weil Dritte davon profitieren könnten. Aber darf man die Leute nicht darauf hinweisen, dass die Frage gewisse "Unschärfen" hat? Ich finde, eine gewisse Offenheit schadet nicht, und Lernen heißt ja oft auch, sich mit "anderen", ungewohnten oder unerwarteten Sichtweisen zu befassen. Nicht nur beim Trommeln.


    Ach ja, kleine Ergänzung: ich bin grundsätzlich der Meinung, dass es mehr Sinn macht, gleich am Anfang den Blick über den Tellerrand zu wagen, sonst verzettelt sich manch einer im Klein-Klein. Genau dabei hilft auch ein guter Lehrer. Und eben nicht so, wie du es schreibst.

    Ein Anfänger muss erstmal rudimentär denken und Note an Note hängen. Das Begreifen was dahinter steckt kommt sehr viel später.

    Wobei deine Aussage suggeriert, es gäbe "das Begreifen" als Endpunkt. Alleine das ist schon fraglich in meinen Augen.

    was sind das für Antworten, die kannst du auf alles mögliche beziehen.

    So ungefähr auf alles, wo es darum geht, zu lernen ;)

    Macht das die Aussage falscher? Gerade deine letzte Reaktion lässt mich schlussfolgern, dass genau DU dir etwas Zeit nehmen solltest, über Chuck Booms Aussage nachzudenken. Da du aber offensichtlich eh auf alles schon ne passende Antwort hast, bin ich erst mal raus hier.

    Wenn es hier einen Preis gäbe für die meisten seltsamen Fragen, du wärst mit Sicherheit weit vorne dabei.

    Kurz gefasst: WIR können nicht beurteilen, ob DIR ein Lehrer was bringt.


    Was du schon an "Können" mitbringst, ist sehr rudimentär. Würdest du jemandem von einem Deutschlehrer abraten, der "schon" alle 24 Buchstaben kennt, aber noch die Umlaute verwechselt?

    Meiner Meinung nach hast du noch überhaupt nicht begriffen, daß Schlagzeugspielen weit mehr bedeutet als eine Aneinanderreihung verschiedener Buchstaben. Dem ganzen einen Sinn zu geben, eine musikalische Aussage, dabei kann dir ein Lehrer behilflich sein.