Beiträge von trommla

    Dass Leute, die Vokabeln wie "Empörungsmainstream" verwenden es auch als legitim erachten, unter dem Deckmantel der "Meinungsfreiheit" einfach nur belanglosen Hate ins Internet zu rotzen, wundert mich überhaupt nicht, sorry.

    Hehe, ruhig Brauner. Hab nicht gehatet, sondern völlig sachlich (und stellenweise sogar begründet ;) ) meine Meinung dargestellt. Dass ich nicht bei jeder Drummerin in Euphorie verfalle, ist nun mal so, ist ja bei Männern auch nicht anders. Ich persönlich - und da mögt ihr mich jetzt gerne zerfleischen - finde es sexistischer, ne Frau als Musikerin zu erwähnen, nur weil sie ne Frau ist. Mir ist es nämlich völlig egal, was ein Drummer zwischen den Beinen hat, und genausowenig interessiert mich, vieviel Prozent aller Drummer Frauen sind, so lange niemand versucht, Frauen das Spielen zu verwehren o.ä.!!!

    Ansonsten interessiert mich nur, ob ein*e Drummer*in mich inspiriert. Ganz einfach. Und da braucht mir niemand vorschreiben wollen, was ich gefälligst nicht zu äußern habe. Ups, jetzt hab ich mich selbst aufgeregt ... ;)

    hat jemand Eine(r) um ne Stellungnahme, Was haltet ihr von.... Geschweige denn um negative Kritik gebeten.


    Einfach mal nur Gucken bei gefallen was positives Da lassen ansonsten mal einfach schweigen, funktioniert nett.

    Mag für manche schwer erträglich sein, nennt sich Meinungsfreiheit und ist glücklicherweise in Deutschland immer noch ein Grundrecht. ;)

    wieso Männer, und davon gibts in den letzten Beiträgen leider einige, sich einbilden anderen (lustigerweise immer nur Frauen) vorschreiben zu können, was sie zu tun und lassen und wie sie sich zu kleiden haben.

    Jetzt musste ich gerade nochmal nachlesen. Außer Poet hat sich zu Raja und ihrer Selbstdarstellung exakt noch 1 Person geäußert, interessanterweise eine Frau. Nicht immer gleich reflexhaft dem gesellschaftlichen Empörungsmainstream verfallen, tät unserer Debattenkultur sicher nicht schaden.


    Ich hatte im Gegensatz zu meinen beiden Vorpostern den Eindruck, dass hier recht klar unterschieden wird, wer dem Anschein nach vor allem von der Selbstinszenierung lebt, und wer tatsächlich als Musiker relevant ist. Dass es in diesem Thread überwiegend um Frauen geht, impliziert der Titel und war daher nicht völlig zu vermeiden ;)

    ich glaube, du unterschätzt Dorothea Taylor. Optisch gibt ihre Technik zwar wenig her, aber in einem rudimental drumming contest gegen sie würden viele wohl eher schlecht abschneiden

    Da hast du Recht, der Durchnitt bezog sich auf den Durchschnitt unter den bekannteren Namen. Ich liebe sie ja und mag auch ihre Workshops bei Drumeo. "Put the Diddle in the Middle" ist schon ähnlich legendär wie der Happy Little Tree von Bob Ross :D

    Was kann so ne Datenbank, was Google nicht kann? Für mich steht der Aufwand für Einrichtung und Pflege der Datenbank in keinem Verhältnis zum Nutzen. Zumal "Musikalienhändler vor Ort" ja keine stetig wachsende Boombranche ist. ;)

    Hm. Was meinst du mit weniger können? War/ist Ringo ein guter Techniker, oder ist er unglaublich musikalisch und setzt seine Defizite gekonnt ein

    Es geht NICHT um Technik, wüßte nicht, dass Ringo jemals im Leben nen Paradiddle gespielt hätte :D

    Ringo hat mit seinem kreativen Drumming aber durchaus Beatles-Musik und als einer der ersten bekannten Matched-Spieler das Rockdrumming allgemein geprägt.


    Leute, die nur durch YT-Videos bekannt wurden, habe ich - vielleicht auch fälschlicherweise bzw. aus Desinteresse - mit keiner mir bekannten Form künstlerischer Kreativität in Verbindung bringen können. Der Kern der Fragestellung ist dabei eigentlich immer, was der "Markt" sehen will, und wie wir wissen, stehen der Markt und die Kunst sagen wir in einer gewissen Konkurrenz zueinander ;)

    Danke Moritz für diesen tollen Link. Da geb ich dir recht, solche Sachen hätte man gerne häufiger bei Orchestern im Programm :)


    Nur sagt das Video rein gar nichts über Sina aus, denn mit der kreativen Umsetzung dieses Projekts hat sie mal gar nichts zu tun, wenn ich das richtig lese. Man macht sich nur ihre Popularität zu nutze, Logische Überlegung, wenn man mehr Reichweite erzielen möchte, schließlich will man ja den unzähligen Sponsoren was zurückgeben. Aber genau genommen sagt das nicht einmal aus, ob sie gut genug wäre, um irgendwo Schlagzeug zu studieren. Zumindest habe ich im Netz keinen Hinweis finden können, dass sie tatsächlich Musik studiert. Und selbst der Drehort suggeriert nur, dass die alle dort gemeinsam an einer niederländischen Uni studieren, ohne dass es sich überprüfen lässt. Zumindest mir kam es eigenartig vor, dass das Making Of eine sehr "deutsche" Produktion zeigt, was ich an einer internationalen Schule so nicht erwarte. Alles "Fake"? Sicher nicht, aber es zeigt deutlich, dass entscheidender für YT-Erfolg das Verkaufstalent der Protagonisten ist, ne Story oder ein Image zu kreieren, welches Reichweite erzielt.


    Insofern bleibt als "Verdienst" weiblicher Trommelstars, dass dadurch andere Mädels das Schlagzeug auch als "weibliches" Instrument wahrnehmen. Bestenfalls. Wäre ein toller Erfolg.

    Überspitzt negativ ausgedrückt zeigen alle, die Mädels wie die Jungs, dass man heute viel weniger können muss als früher und trotzdem damit berühmt werden kann, so lange man jung und hübsch ist. Ein interessantes Beispiel dazu ist allerdings Dorothea Taylor. Als Drummerin bestenfalls Durchschnitt und bis zu ihrer Entdeckung im Internet Hobbydrummerin wie viele andere. Aufgrund ihrer Rolle als "Trommelomi" ein krasser Gegenentwurf zu den jungen hübschen, aber mit einem Alleinstellungsmerkmal, was offenbar in den Online-Medien funktioniert.

    Ja mei, die besten Geschäftsleute sind nicht unbedingt die besten Musiker. Das Internet hat seine eigenen Gesetze, und da gehört (optisch) auffällig und smart zu sein mit Sicherheit mit zum Erfolgsrezept, ob man nun Handtäschchen, Concealer, Whisky oder Drumming präsentiert. Ich gönne es der jüngeren Generation, sich dadurch Karrieren aufbauen zu können, die wir alten Säcke nur durch herausragende Musikalität, viel Glück und langjähriges Durchhaltevermögen hätten erreichen können. Gleichwohl beeindruckt mich das bei keiner/keinem sonderlich. Musikalisch sind mir Drum Covers eh zu dünn, und technisch gibt es mehr als genug tolle Drummer, die den YT-Stars locker das Wasser reichen können und sich ihre Brötchen trotzdem großenteils mit Unterricht verdienen müssen.


    Die Frage, ob die nun was können oder nicht, ist m.E. völlig irrelevant, weil's darum im Grunde bei keinem der heutigen Internetphänomene geht. Oder anders ausgedrückt, für mich ist es völlig belanglos, was Sina und Co so machen, weil es unter Abwesenheit jeglicher Kreativität stattfindet. Gilt übrigens ebenso für die Männer der Zunft, oder erinnert sich noch wer an Klobus Pottschieter, oder wie hieß der gleich?


    Jazzerinnen wie Jas Kayser sind ne ganz andere Hausnummer, wo du einfach merkst, dass die auf ziemlich hohem Niveau oder sogar virtuos mit anderen musizieren können. Renommierte Preise räumt man alleine als YT-Sternchen halt nicht ab.

    Wenn du unbedingt etwas kaufen willst, kaufe dir ein Erlebnis anstelle einer Sache.

    Ganz schlechtes Gegenargument ;)

    Ich finde es ist definitiv ein Erlebnis, mit einer Tasche voller Geld in die Thomann-City zu fahren und dort nen Tag lang zu shoppen. Kann mich noch gut an meinen letzten Besuch erinnern, obwohl ich selbst gar nix ausgegeben habe.

    Wenn du unbedingt etwas kaufen willst, kaufe dir ein Erlebnis anstelle einer Sache.

    Ganz schlechtes Gegenargument ;)

    Ich finde es ist definitiv ein Erlebnis, mit einer Tasche voller Geld in die Thomann-City zu fahren und dort nen Tag lang zu shoppen. Kann mich noch gut an meinen letzten Besuch erinnern, obwohl ich selbst gar nix ausgegeben habe.

    Ja ich muss nur schauen wie ich dahinkomme

    Klar, ist ne Tagesreise mit dem Auto, ohne Führerschein muss man halt wen für den Ausflug begeistern, Freunde, Eltern, Geschwister. Am besten ein paar Euro einplanen, um den Chauffeur zum Mittagessen bei Thomann einzuladen. Diese Form der Bestechung ist ja nicht strafbar ;)

    Ja ich muss nur schauen wie ich dahinkomme

    Klar, ist ne Tagesreise mit dem Auto, ohne Führerschein muss man halt wen für den Ausflug begeistern, Freunde, Eltern, Geschwister. Am besten ein paar Euro einplanen, um den Chauffeur zum Mittagessen bei Thomann einzuladen. Diese Form der Bestechung ist ja nicht strafbar ;)

    Naja ich werde es ja spätestens nächstes jahr herausfinden wie diese tromeln in echt klingen wenn ich das geld beisammen habe

    Ich würde dir trotzdem empfehlen, das Set erst mal in Treppendorf zu testen. Ich kenne dieses Gefühl, etwas haben zu wollen, aber gerade bei Drumsets war ich auch schon (geldbeutelfreundlich 😉 ) überrascht, dass nicht jedes Set mich dann auch live überzeugte bzw. ich eine spürbare Verbesserung zu meinem Fuhrpark erkennen konnte. Von dem, was ich damals so über Kirchhoff las, halte ich für möglich, dass ein Drumcraft eher Down- als Upgrade sein könnte. Und sich ein Set auf Verdacht schicken zu lassen, ist riskanter als bei Becken, denn Becken spiele ich i.d.R. einmal kurz an und weiß, ob mir der Sound gefällt. Bei Sets dauert diese Phase im Zweifel deutlich länger, denn dazu wechsle ich Felle und probiere mit Stimmungen rum, und ehe ich mich's versehe, bin ich aus der Rückgabe raus. Und wenn das Kirchhoff dann weg ist, ärgerst du dich unter Umständen. Oder willst du das eh behalten??

    Naja ich werde es ja spätestens nächstes jahr herausfinden wie diese tromeln in echt klingen wenn ich das geld beisammen habe

    Ich würde dir trotzdem empfehlen, das Set erst mal in Treppendorf zu testen. Ich kenne dieses Gefühl, etwas haben zu wollen, aber gerade bei Drumsets war ich auch schon (geldbeutelfreundlich 😉 ) überrascht, dass nicht jedes Set mich dann auch live überzeugte bzw. ich eine spürbare Verbesserung zu meinem Fuhrpark erkennen konnte. Von dem, was ich damals so über Kirchhoff las, halte ich für möglich, dass ein Drumcraft eher Down- als Upgrade sein könnte. Und sich ein Set auf Verdacht schicken zu lassen, ist riskanter als bei Becken, denn Becken spiele ich i.d.R. einmal kurz an und weiß, ob mir der Sound gefällt. Bei Sets dauert diese Phase im Zweifel deutlich länger, denn dazu wechsle ich Felle und probiere mit Stimmungen rum, und ehe ich mich's versehe, bin ich aus der Rückgabe raus. Und wenn das Kirchhoff dann weg ist, ärgerst du dich unter Umständen. Oder willst du das eh behalten??

    Ich glaube er hier hat auch Probleme mit Hitze:

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    Die doppelhändige HH bei dem Song ist mein Erzgegner. Es ist nicht so, dass ich das mit viel Fleiß nicht irgendwie hinbekäme, aber es macht mir einfach überhaupt keinen Spaß ^^

    Ich würde wahrscheinlich 0,37 Sekunden überlegen und entscheiden, die Hihat als nicht songtragend zu klassifizieren. Schnöde 8tel tun's auch, man hört ja auf Aufnahmen die Hihat eh kaum. Aus Gründen der Authentizität könnte man das eine oder andere Zwischenspiel beidhängig gestalten, im übrigen gilt "reduce to the max".


    Ich kann mich zwar erinnern, als Band vor manchen Nummern kapituliert zu haben, das lag aber selten am Song, sondern an der Zusammenstellung und den Fähigkeiten der Band, wie es MoM Jovi beschreibt. Leider wird m.E. der Schritt eher zu selten gegangen, einen Song ad acta zu legen. Lieber gibt man sich mit kastrierten Versionen zufrieden, für die man sich vor kundigem Publikum eigentlich schämen könnte. Da aber das gemeine Publikum bei einer Coverband eh nur abfeiern möchte, störts eben niemand.


    Mein persönlicher "Feind" war mal von Incognito "Always There" in irgendeiner Live-Fassung mit gefühlt mehr Synkopen als ganzen Zählzeiten bei ner Band, wo ich mal ausgeholfen hab.

    <X Ich versuch nachher daheim mal noch nen Link zu finden.

    Mir war so, als würde sich das Separieren lohnen. Aber nicht alle Entscheidungen sind immer 100% eindeutig und nicht alles auch optimal umsetzbar. Lebbe is hatt.

    Von meiner Seite zwar ein Anflug von Kritik, gleichzeitig aber allergrößte Anernennung eurer manchmal schwierigen Aufgabe. Dass ich mir persönlich manchmal mehr Mut wünschte, Diskussionen etwas Luft zu lassen, ist ja auch nur eine Einzelmeinung eines Users, der sich im Zweifel einfach raushält, statt die Scherben zusammenkehren zu müssen. Also bitte nicht als Meckern missverstehen 😉

    Mir scheint, hier wird grad manches durcheinandergeworfen. Die Ausgangsthese warf doch zunächst nur in den Raum, dass Parts, die man nach Gehör noch nicht (zum Zwecke der Transkription) erfasst, vermutlich vom Schwierigkeitsgrad noch zu hoch sind.


    Nachdem die Moderation, wie ich finde mal wieder voreilig, die zwei Handlungsstränge eines Themas voneinander abgekoppelt hat, verliert sich der Bezug zum Raushören und damit der Sinn dieser Diskussion.


    Die Forderung nach Demut find ich auch völlig daneben, kam aber glaube ich nur als singuläre Meinung und repräsentiert (hoffentlich) nicht die Mehrheit.


    Als "Alter Hase" wird man schließlich nicht geboren, und jede*r von uns hat manche Chops geübt, lange bevor wir diese geschmackvoll in unser Spiel hätten integrieren können. Ist doch logisch, dass man erst sein Handwerk lernt, ehe man damit Kunst macht 😉