Beiträge von trommla

    Wie eine Studie letztens bekannt gab, stehen Clicks von mehr als 250/min im Verdacht, insbesondere bei älteren Drummern mit kardialen Vorerkrankungen und Bluthochdruck Herzrhythmusstörungen auslösen zu können. Eine weitere Studie zum Einfluss des Klimawandels auf das individuelle Risiko wird folgen ;)

    Wow. Wenn ich mal nen reellen Verkaufspreis von vielleicht 500 bis 600 Öre für vergleichbare Modelle ansetze, bekomme ich hier für schlappe 1200 Euro noch ein Case und, man höre und staune, ein Zertifikat dazu. Wenn das kein Schnapper ist.


    Jetzt wird mir grad etwas mulmig, wenn Produktvideos schon volldigital animiert daherkommen.

    Ich denke @yenzee hat schon recht. Snareschläge auf die Viertel ist keine Doubletime, weil der Puls nicht schneller wird. Höchsten vor Anstrengung der des Drummers. Hab Miss_Mieze 's Beschreibung auch eher so gelesen, wie es z.B im typischen Motown-Groove zu hören ist. Also gar kein Backbeat mehr von der Snare, sondern "Four on the Ceiling" oder so ;)

    müsste man dann ja theoretisch, wenn man nicht dämpfen wollte, auf jeder Trommel, bezogen auf die Größe, ein anderes Fell verwenden

    Was anderes als Dämpfen mache ich denn mit nem dickeren Fell? :/

    Hatte gehofft, dass die Anschauung, dämpfen sei die Schlagzeuger-Todsünde schlechthin, endlich mal beerdigt werden könnte.


    Um es nochmal zu betonen. Freischwinger dienen NICHT primär der Verlängerung des Sustains gegen Unendlich. Eine schlecht konstruierte Aufhängung beschneidet vor allem das Frequenzspektrum, ob nun mit oder ohne Freischwinger. Da ist auch nicht alles Gold, was glänzt. Wenn ein Tom am Spannreifen gehalten voll und rund klingt, diesen Charakter aber bei Montage verliert, sollte man sich über die Aufhängung Gedanken machen. Übrigens, der Effekt lässt sich trotz Moongel o.ä. beobachten. Eine sehr starre Verbindung zwischen Tom und Halterung scheint nachteilig zu sein, und wenn eine klassische Aufhängung zufriedenstellend funktioniert, ist alles hübsch. Mein Sonor Lite tat das leider nie mit diesen Tauchrohren wie Feldhaubitzen. Exakt wie Druffnix es beschreibt, nur hab ich damals mangels Verständnis der Zusammenhänge keine adäquate Lösung gefunden.


    Wer heute immer noch den Nutzen von Freischwingern abhängig von der Dämpfung des Fells macht, sollte vielleicht mal überlegen, ob er das Prinzip Tomsound selbst richtig verstanden hat. Sorry @yenzee ich mein das gar nicht böse. Klar können Toms auch ohne Freischwinger toll klingen, aber warum sollte man nicht eine potenziell Fehlerquelle eliminieren?!

    Wobei Newsound wohl auch Snares in "professioneller" Qualität angeboten hat, wenn ich mich richtig erinnere. Das Modell mit Parallelabhebung dürfte dazu gehören. Ob ich wegen einer solchen Snare allerdings ein Set für über 500 Öcken kaufen würde? Eher nicht.

    Es sei denn, ich bräuchte aus irgendeinem (optischen) Grund ein Acrylset, bei dem der Sound zweitrangig ist. Aber Vorsicht, auf den Fotos scheint der Spannreifen am BD-Reso zu fehlen, wäre ein zusätzlicher Preistreiber, den noch adäquat zu ersetzen.

    Komisch, dass Herlin Riley hier immer irgendwie unter dem Radar zu fliegen scheint. Großartig:

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    Die RW200 hat ebenfalls 30 Plätze. Reicht leider nicht bei Gigs


    eine Setlist einprogrammiert

    Ich möchte hier noch ergänzen, dass das Feature, eine Setliste zu programmieren, abhängig ist vom musikalischen Umfeld. Wer immer mit der gleichen Band das identische Programm spielt, mag davon profitieren. Wer aber regelmäßig unterschiedliche Programme spielt, sei es mit verschiedenen Bands, oder weil der Rahmen (Spieldauer, Art der VA) dies erfordert, bräuchte schon ein Tool, welches das Abspeichern/Im- oder Exportieren nahezu unbegrenzter Setlisten zulässt. Eine Hardwarelösung mit diesen Möglichkeiten wäre mir nicht bekannt, bei Apps fehlt mir der Überblick.


    Da ich zur zweiten Kategorie gehöre, arbeite ich wie Fränk mit Liste und Drehrad, klappt seit langem schnell und problemlos. Wie ich meine RW105 programmieren kann, hab ich glaube ich längst vergessen.

    Na dann herzlichen Glückwunsch. Auf die sichere Bank gesetzt.


    Finds zwar beinahe schade, dass es dann doch was sehr "mainstreamig-langweiliges" geworden ist. Mich hätte ja doch der erste Erfahrungsbericht zum Cornerstone brennend interessiert.


    Auf jeden Fall ne Ausrüstung für alle Lebenslagen mit hohem Spaßfaktor. Das Stimmen kommt mit dem Machen. Ehe du allerdings in spontaner Euphorie - die nur zu verständlich ist - die ersten Dellen in die Pellen haust, versuch dich dem Thema so schnell wie möglich zu widmen. Bespielte Felle lassen sich (für mein Empfinden deutlich) schlechter stimmen, deshalb wäre das meine allererste Baustelle.

    Hält das denn beim Zusammengefalteten.

    Hängt natürlich vom Teppich ab, bei normaler Auslegeware oder Schmutzfängern geht das super. Irgendwelche (teuren) Convenience-Lösungen brauch ich nicht. Wobei ich inzwischen auch keine Markierungen mehr klebe, meine Setups sind ja eher klein. Und da ich nach über 40 Jahren mein Zeug immer noch selbst schleppen und aufbauen muss, kann ich mir inzwischen merken, was wo steht. Muss nur bei den ersten Anzeichen von Demenz dran denken, noch schnell meine Marker zu kleben. Ich schweife ab...

    Hast du das denn auch aus FOH-Perspektive so beurteilt?

    Natürlich ... nicht ;) Aber ich frage eigentlich immer bei kompetenten Ohren nach, entweder die Mischer, mit denen ich vorher abgesprochen habe, meine Mikros zu verwenden. Oder Musiker*innenkolleg*innen im Publikum (das Gendern konnte ich mir nicht verkneifen). Am besten beides.

    Wie gesagt liegt mein Fokus dabei auch nicht auf bestmöglichem, sondern auf praxistauglichem Sound.

    Klirrige und nervige (China-)Höhen sollte man m.E. allerdings schon meiden.

    Das meinte ich oben mit "schlecht klingen". Und mit der Stilistik hast du mich jetzt natürlich voll erwischt. Ich komme mit etlichen Stilen von Jazz bis Classic Rock klar. Aber Metal musste ich noch nie, kann ich auch nicht spielen. Und werde ich wohl auch nicht mehr lernen. Falls doch, hab ich nen Koffer voller Tommikros im Keller. Und mein D6 wär auch Mättl-tauglich. :D

    Viele tolle (und sehr subjektive?) Tipps hier. Mir stellt sich bei solchen Verläufen immer die Frage, ob es nicht letztendlich halbwegs egal ist für den genannten Einsatzzweck. Ich selbst hab meine Sets ohne Close Miking live aus meinem Fundus schon abgenommen mit NT5, Opus 52 und M201, und ich würde jedes Mal sagen, dass der Gesamtsound der Drums im Bandgefüge bei allen Varianten profitiert hat und es keinen Anlass zu Kritik gab. Natürlich gibt es immer Möglichkeiten, das Ergebnis noch zu verbessern, allerdings stelle ich in den Raum, dass das nicht gelingen wird, so lange man ein günstiges Mikro gegen ein anderes tauscht. Ich lasse mich von den Recording-Profis gerne eines besseren belehren, aber zur gelegentlichen Live-Abnahme nehmen sich die gängigen Budget-Pärchen von 200 bis 300 Euro nicht wirklich viel.


    Im Studio mag man zwar eher Nuancen erkennen, die für den Anwender den Ausschlag geben, aber auch da scheint mir, dass ein wirklich spürbarer Sprung erst auftritt, wenn man die Preislage oder die Bauform wechselt. Wenn ich da nen tollen Sound möchte, greife ich nicht unbedingt zu irgendwelchen Kleinmembranern, sondern halt zu Großmembranern oder Bändchen für deutlich mehr Asche.


    Vielleicht bin ich aber auch zu anspruchslos? Ich würde eine Kaufentscheidung mehr von der Verfügbarkeit und wirtschaftlichen Gedanken abhängig machen als von Empfehlungen. Insbesondere, da guter Klang sehr viel schwerer objektivierbar ist als schlechter. Oder anders ausgedrückt, es ist immer relativ verlässlich, wenn man gehäuft hört oder liest, Finger weg, die Mikros klingen sch***. Die Aussage, Mikro A klingt ok, Mikro B aber besser, finde ich hingegen wenig verwertbar, da meine Vorstellung von Klangästhetik genau entgegengesetzt sein kann. Ich glaube, jeder der sich mit Sound befasst, hat solches schon mehr als einmal erlebt.


    Insofern einfach ne Liste aller hier genannten Modelle machen, die Mikros streichen, bei denen irgendein Ausschlußkriterium zum Tragen kommt, durchrechnen, welche Kombinationen ins Budget passen, Verfügbarkeit neu und gebraucht prüfen, und dann kaufen, was gefällt. Einen Fehler machst du auf dem Weg mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.


    👍 hab ich für 40€ auf Kleinanzeigen ergattert 😉

    Und, bist du zufrieden?