Beiträge von trommla

    Wenn es sich jeweils um verstärkt aufspielende Combos mit vergleichbarem Energiebedarf (Strom u. Heizung) handelt, halte ich anteilige Berechnung je BAND für am fairsten. Denn es ist ja die Nutzungsdauer je Band, die diese Kosten generiert, nicht die Anzahl der Musiker. Ob nun 3 oder 8 Nasen, der Energieverbrauch dürfte sich nicht wesentlich unterscheiden, wenn nicht irgendein Profilneurotiker eine Pultbeleuchtung mit 500W-Halegenscheinwerfer braucht. Aber da a) heute alles LED ist und b) der gemeine Rockmusiker nicht vom Blatt spielt, darf man das vernachlässigen;)


    Getränke laufen üblicherweise über ne separate Kasse, und Proberaummöbel kenne ich häufig so, dass man über Abnutzung net reden braucht, weil die eh schon ihr drittes oder viertes Dasein fristen und man gar nicht so genau wissen will, was auf der Couch schon alles stattgefunden hat.

    bewerbe mich auch bald als Lehrer bei der Musikschule, bei der ich damals Unterricht hatte

    Da drücke ich dir die Daumen. Bei uns setzen Musikschulen in der Regel entweder ein Musikstudium oder ein Musiklehrerdiplom irgendeiner freien Musikschule voraus. In München gibt's da ausreichend Angebot, ich hoffe in deiner Ecke sieht es ähnlich aus. Der Nachteil ist natürlich, dass man u.U. nicht sofort durchstarten kann und noch dazu finanziell erst mal in Vorleistung geht. Oder ist das ein Bayrisches Phänomen wegen Schickimicki-Klientel, dass man woanders nicht antrifft?

    Da kommt glaub ich nix mehr, ist wieder so ein Ferien-Fred.

    Hält die Abhebung die Teppichspannung auch bei härterer Spielweise über längere Zeit oder nicht?

    Spannst du den Teppich nie ab? Bei mir kommt das regelmäßig vor, daher muss für mich auch das An- und Abspannen leise und ohne zu hakeln funktionieren. Ist aber vielleicht son Jazzer-Ding, wo man durchaus mal nen teppichfreien Sound braucht. Übrigens kann man Abhebungen durchaus etwas modifizieren, wenn sich die Rändelschraube durch zu geringe Friktion löst. Z.B. etwas Zahnseide ins Gewinde reindrehen, oder bei manchen Abhebungen Schaumstoff ins Gehäuse, der auf die Schraube drückt und sie somit schwergängiger macht.

    Langjährige Bands kenne ich so nicht, ist aber auch nicht mein Interesse. Ansonsten kommen mir viele Schilderungen sehr bekannt vor. Ob nun Amateure oder Profis, mit gewissen Unzulänglichkeiten muss man leben. Zu glauben, dass Profis immer diszipliniert und organisiert sind, ist ein frommer Wunsch, mehr auch nicht.


    Wenn allerdings Charaktere wie eingangs beschriebener Bassist die gesamte Band mit sich in den Abgrund ziehen, ist es Zeit für klare Worte. Da gibt es für mich nur zwei Wege. Entweder beseitigt man ohne Umschweife den Störfaktor, oder ich bin raus.

    Wer sich mit dem Feeling schwertut, spielt halt dann diese Fassung: 😉

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    Gehört für mich zu den "Dingen, die die Welt nicht braucht"

    da ich sie die meiste zeit sowieso sehr tot gestimmt spielen werde. den throw off benutze ich auch so gut wie nie.

    Der aufmerksame Leser fragt sich natürlich nun, weshalb der Protagonist sich denn überhaupt eine neue Snare leisten möchte. 😉


    Es gibt m.E. neben unter Musikern nicht ganz seltenem irrationalem G.A.S. genau 2 Punkte, in denen man sich durch Austausch verbessern kann:

    1. Besserer Klang (bei totgedämpfter Snare tuts auch ein Schuhkarton)

    2. Besseres Handling durch besserer Hardware (wenn du s.o. eh nicht stimmst und den Strainer nicht nutzt, für dich vermutlich irrelevant)


    Ob ne geile Optik ein Kaufgrund sein kann, lasse ich mal offen, fällt aber wohl eher unter G.A.S.


    Auf jeden Fall kann man dir nur raten, bei knappen Finanzmitteln auf jegliche Investition zu verzichten, bis du dich mit den technischen Grundlagen deines Instruments vertraut gemacht hast. Selbst wenn du sagst, daß das eben dein Wunschsound ist, funktioniert so eine Stimmung eigentlich nie im Bandkontext, sondern klingt immer wie Pizzakarton mit Rascheln.

    Ich habe aber den Eindruck, dass meine 22x14 Buchentrommel mehr schiebt als die 22x18 Hyperdrive Birke. Liegt aber wahrscheinlich an vielen anderen Dingen und ist am Ende subjektiv.

    Das liegt vor allem am Badge ;)

    Irgendwie fand ich Sonor-Bassdrums schon immer besonders fett. Da ist auch meine Vinage Series keine Ausnahme.

    Das Spielen zu Musik lenkt nur von dem Kern des Ganzen ab, einer sauberen Technik und einem präzisen motorischen Ablauf.

    Sorry für's Widersprechen, ich glaube, es funktioniert genauso anders herum. Erst mal zur Musik spielen, um den Bewegungsablauf allgemein zu verinnerlichen, und wenn dann noch bezüglich der Präzision Verbesserungsbedarf erkennbar ist, mittels Metronom Feintuning. Denn ums Musik spielen geht es doch, die Technik sollte kein Selbstzweck sein.

    weil mir das Zeitgefühl für das Mini-Päuschen fehlt.

    nö, es ist nicht das Zeit"gefühl", denn die Länge ist bei ternären Rhythmen genauso klar definiert wie bei binären. Es ist wie Dany schreibt der Bewegungsablauf, den du erst mal intus haben musst. Denn genauso, wie du bei höheren Tempi nicht mehr zählen kannst, kannst du nicht mehr die Länge jeder einzelnen Pause nach Gefühl festlegen.


    Ohne irgendwem zu nahe treten zu wollen, ich glaube Tipps mit unterschiedlichen Handsätzen oder gar Quintolen bringen dich nicht weiter. Hör einfach deine Lieblingssongs, die halbwegs in deinem Wohlfühl-Tempo sind, und spiel dazu, immer und immer wieder. Versuch nicht zu verkopfen, sondern einfach beim Spielen das Feeling wachsen zu lassen. Shuffle ist eine Stilistik, bei der man primär keine besondere Technik braucht, sondern das Feeling der Musik erfassen muss. Und das gelingt am besten durch Hören und Spielen. Und wenn deine Bewegungen beginnen, geschmeidig zu werden, wagst du dich ans nächste Level und steigerst das Tempo.


    Nur Geduld, das geht nicht innerhalb von Tagen oder Wochen. Ich bilde mir ein, recht passabel zu shufflen, und ich hab das nicht durch Kopf verrenken und losgelöstes Technikgedöns geschafft, sondern indem ich die Songs halt gespielt habe. Hat sich vermutlich auch nicht gleich perfekt angehört, ist aber im Lauf der Jahre immer besser geworden. Dass ich mich heute bei Shuffles um Tempo 200 bpm wohlfühle, war jedenfalls kein Ergebnis nervender Techniketüden, sondern vieler Stunden Musik spielen.

    Ich selbst spiele 22x18 und 22x14, hatte zudem letztens im Studio eine nagelneue 22x16 in den Fingern bzw. dann unter den Füßen. Wenn ich ehrlich bin, halte ich die Diskussion mittlerweile für akademisch. Ich finde zwar definitiv meine 14 Zoll tiefe Sonor klanglich am besten, die 16 Zoll Recording Custom machte mir bezüglich Reboundverhalten (mit fremdem Pedal) die meisten Probleme, und die 18er Drumcraft hatte gestern auf der Bühne nen hohen Spaßfaktor. Bei 3 unterschiedlichen Fabrikaten in unterschiedlichen Tiefen erkenne ich keinen linearen Zusammenhang zwischen Kesseltiefe und Sound bzw. Spielgefühl. Interessieren würde mich daneben jetzt noch ne 20 Zoll tiefe BD, die angeblich durch die Luftverdrängung immens nachteilig sein müsste. ;)


    Wenn überhaupt, dann könnte es für Studioequipment ne sinnvolle Fragestellung sein, wo man die Nuancen rauskitzeln kann/möchte. Im Grunde halte ich tiefe Bassdrums aber auch für eine Entwicklung mit dem Ziel, Kaufanreize zu setzen. Hat sich im Gegensatz zur 23" Bassdrum von DW nur besser etabliert. :D

    Für mich bleibt als entscheidender Faktor die Transport(un)freundlichkeit, die mir gestern bei gleichem Durchmesser schon zwischen 14" und 18" Tiefe wieder deutlich aufgefallen ist. Der andere ist die Optik, wo ich flachere Bassdrums von 14 oder max. 16 Zoll deutlich hübscher finde.


    Wenn ich mir deine Größen ansehe, bist du aber doch eh nicht auf der ganz tiefen Seite der Macht, schließlich sind das 24" Hupen. Und mit ner 26x14 hättest du ja die Luftmasse im Innern nicht wirklich verkleinert. Also mal so unter Kerlen: ich würde den Quatsch lassen ;)

    zähle ich 1-und-e, 2-und-e usw.

    Die Zählweise ist kontraproduktiv, da "und" schwerer ist als "e". Die leichteste Note beim Shuffle ist aber der oft stumme mittlere Schlag. Zähl mal entweder "1 - e - und - zwei - e -und" etc., oder "einerlei - zweierlei - dreierlei - viererlei". Beides unterstützt das Shuffle-Feel besser, gerade die zweite Version dürfte jedem Muttersprachler leicht von der Hand, äh Zunge gehen.

    was ich tun müsste oder muss, um alleine voran zu kommen?

    Die Frage ist nicht was, sondern wieviel davon. Wenn du stagniert, reicht einfach dein zeitlicher Aufwand nicht.


    Rampens Ansatz finde ich sehr sinnvoll, denn bei geeigneter Songauswahl hast du beste Bedingungen, deinen Fortschritt zu quantifizieren, denn "Song XY kann ich inzwischen fast fehlerfrei durchspielen" ist ein messbarer Erfolg. Gleichzeitig sind gängige Rocksongs meist im mittleren Tempobereich angesiedelt und technisch songdienlich einfach gehalten vom Drumming her.


    Jede andere Form von "Benchmarking" ist natürlich auch denkbar. Eher trockene Typen nehmen sich vielleicht vor, alle Rudiments zu lernen. Wer Action will, übt nur nen Standard-Blastbeat und dreht an der Temposchraube bis zur "Lächerlichen Geschwindigkeit" ;)


    Frei spielen würde ich nicht als Maßstab nehmen. Ist mit das schwierigste überhaupt, dabei halbwegs gut zu klingen war - jedenfalls bei mir - ein weiter Weg. Große Teile das Wegs liegen gefühlt auch nach 40 Jahren noch vor mir.