Beiträge von trommla

    Klingt halt, wie wenn Thomann den Schülerpraktikanten der Drumabteilung ein Promovideo trommeln lässt. Hört sich an wie ein Schlagzeug, aber bei so ner wackeligen Performance käme selbst beim amtlichsten Drumsound keine Begeisterung in mir auf.

    Ja, die Frage stell ich mich schön länger, und je älter ich werde, umso häufiger.


    Muss es ständig was andres/neues sein? Für mich definitiv nicht. Ich hatte in den vergangenen gut 40 Jahren 5 eigene Sets und in der Jugend noch Leihgaben. 3 davon befinden sich aktuell in meinem Besitz, nämlich ein Catalina Club Jazz (schön handlich, traditionell), ein Drumcraft 8 (schön groß, modern) und ein Sonor Vintage Series (einfach schön ;) ).


    Das Sonor und das Gretsch spiele ich regelmäßig, das Drumcraft hatte seit Corona keinen Einsatz mehr, kommt aber immer dann zum Einsatz, wenn ich einen eher modernen Sound suche oder einfach mal wieder dran denke. Von meinen Snares spiele ich regelmäßig zwei, nämlich eine Slingerland Sound King für alles jazzige und eine Pommerenke für eher artikuliertes oder konzertantes Zeug. Die Supra ist meine primäre Studiosnare oder kommt live für alles mit, was rockt. Der Rest macht sich gut als Deko im Wohnzimmer. Becken habe ich gute zwei Hände voll, reicht seit Jahren für alles. Je nach unwiderstehlichem Angebot mag mal was neues dazukommen, aber da ich lieber mit leichtem Gepäck reise, denke ich häufiger über Verkauf denn über Kauf nach.


    Klar, Verlockungen gibt's schon auch, aber normal bin ich ziemlich diszipliniert und kaufe nur, wofür ich Verwendung habe und was durch Gagen finanzierbar ist. In den letzten Jahren waren das in erster Linie Percussion- und Saiteninstrumente, für's Schlagzeug höchstens Felle und Sticks, also Verbrauchsmaterialien. Im Moment bin ich ziemlich zufrieden mit meinem Fuhrpark, das wird wohl auch erst mal so bleiben.

    Ich versteh nicht, was du unter Crossstick verstehst. Sweet Home Alabama hat mir noch nie eine besondere Technik abverlangt, wenn man von Entspannungstechniken absieht, meine Abneigung zu überwinden.

    Für mich sind Crossstick und Rimclick identlsch.

    Wäre vielleicht noch gut zu wissen, welchen Durchmesser deiner Basler hat. Falls 16", würde ich an deiner Stelle durchaus das Risiko auf mich nehmen, ein 41 cm Fell zu bestellen, sofern mir Imperial ne problemlose Rückabwicklung garantieren kann. Da 16 Zoll 40,64 cm sind, könnte das klappen. Der Fellradius wäre ja nur 1,8 mm größer, das sollte man zum Laufen kriegen. Oder eben die genannten Remos mal testen.

    Man kann die Rimclicks auch mit dem dünnen Ende des Sticks spielen oder die Backbeats mit dem dicken Ende

    :thumbup:

    Wobei ich Rim Clicks mit dem dünnen Ende nicht besonders mag, außer vielleicht für gaaaanz leichte Sachen. Daher: Backbeat mit dem dicken Ende kloppen. Oder du übst Traditional Grip, da musst du dann nur ne halbe Drehung machen. Das geht gut ohne fliegende Sticks :D

    Ich fühl mich grad an Asterix erinnert.

    "Die...die... 'öme' !!!"

    Vielleicht mal ne neue Tastatur besorgen? Ist nicht teuer, sowas, wenns nicht grad von Microsoft kommt.

    sogar Drummer von mittelgroßen Bands gespielt haben

    Selbst Brian Frazier Moore war mit Madonna auf Drumcraft unterwegs. Da wollte man schon oben mitmischen, wäre der GEWA nicht eine große US-Firma mit ihren Interessen dazwischen gekommen, die sie selbst vertreibt.

    sogar Drummer von mittelgroßen Bands gespielt haben

    Selbst Brian Frazier Moore war mit Madonna auf Drumcraft unterwegs. Da wollte man schon oben mitmischen, wäre der GEWA nicht eine große US-Firma mit ihren Interessen dazwischen gekommen, die sie selbst vertreibt.

    War so ungefähr das Level der "alten Basix Custom Serie"

    Ich denke, die DC8 lagen durchaus noch etwas höher. Auf jeden Fall finde ich meins bis heute klanglich wie optisch erste Sahne, vielleicht nicht der fetteste Sound ever, aber sehr ausgewogen und völlig easy zu stimmen.

    War so ungefähr das Level der "alten Basix Custom Serie"

    Ich denke, die DC8 lagen durchaus noch etwas höher. Auf jeden Fall finde ich meins bis heute klanglich wie optisch erste Sahne, vielleicht nicht der fetteste Sound ever, aber sehr ausgewogen und völlig easy zu stimmen.

    Willst du jetzt eigentlich in jedem Beitrag nen Link zu einem deiner Videos posten? ;)


    Ok, diese Tunebot-Kategorien kannte ich nicht. Müsste ich mal testen, ob mit mehr als ner Terz mein Sound besser wird. Im Studio kam ich bisher immer gut damit klar, ne knappe Oktave hätte ich so nicht angestrebt. Aber vielleicht funzt das ja gut, wenn stattdessen das Schlagfell deutlich tiefer kommt. Dein Sound ist ja nun wirklich nicht ganz von schlechten Eltern.

    Lexikon75

    Klar gibt's so Sachen, und wären die Dinger nicht in den letzten Jahren etwas in Mode gekommen, hätte ich mich vermutlich noch viel weniger damit beschäftigt. Aber die allermeisten Hobby- und auch Berufsmusiker sind halt nach wie vor in Stilen zuhause, wo so Zeug keine Rolle spielt. Insofern ist meine Einschätzung, dass jemand, der solchen Dingen tatsächlich was abgewinnen kann, mit der Zeit von selbst drauf kommt, mal etwas mehr Quintuplets üben zu wollen. Alle anderen brauchen's einfach nicht, da immer noch ca. 98,57% aller Musik mit traditionellem Binär- oder Ternärfeeling auskommt.

    Wer entscheidet das was viele als vernachlässigbar gilt, für alle Vernachlässigbar ist oder sein muß?

    Gut dass niemand das entscheiden kann, bestenfalls glauben ;)


    Ich gehöre auch eher zu der Fraktion, die die Holzsorte im Gegensatz zur Holzverarbeitung und diversen anderen Konstruktionsmerkmalen für vernachlässigbar halten. Den Beweis, sofern man ihn überhaupt führen muss, erbrächte nur eine Gegenüberstellung eines ansonsten identischen Sets an identischer Stelle im Raum bei identischem Luftdruck/Luftfeuchtigkeit. Was ich damit sagen möchte: selbst bei unterschiedlicher Wetterlage breitet sich der Schall (zumindest theoretisch) unterschiedlich aus. Wir müssten also alle potenziellen Einflüsse eliminieren, um sagen zu können "Ja genau, exakt am Holz hat's gelegen". Und selbst gleiches Holz schwingt vermutlich unterschiedlich, je nachdem wo der Baum geschlagen und wie lange er gelagert wurde.


    Letztendlich schließe ich nicht aus, dass auch ich im direkten Vergleich feinste Nuancen hören könnte. Weder würde ich aber bei der Vielzahl an Unterschieden meine Drums nach bestimmten Holzsorten auswählen, noch irgendwem dazu raten, für bestimmte Anwendungen Schlagzeuge nach verwendetem Holz zu wählen.


    Nicht zuletzt gibt es selbst namhafte Trommelbauer, die zugeben, dass das Holz eine wirklich untergeordnete Rolle spielt, solange es nur gutes (=für Trommelkessel geeignetes Holz) ist.


    Insofern freue ich mich als zufriedener Drumcraft-Spieler über die Reinkarnation, Einzeltrommelservice wäre wirklich ne tolle Sache im günstigen Preissegment. Ob nun die Kessel aber aus Ahorn, Birke, Kirsche oder ner Walnusslegierung bestehen, mag manchem von Bedeutung sein, ich nehme die Info lediglich zur Kenntnis ;)


    Und wieder mal: Warum immer nur Memoryclamps für die Racktoms und nicht für die Floor Tom Legs? Was soll das?

    Das ist doch selbst bei Premiumherstellern wie Sonor schon vorgekommen. Mein Vintage beispielsweise hatte auch keine, musste ich extra nachrüsten. Nicht von Sonor versteht sich, da gibt es günstigere Alternativen.

    Wer entscheidet das was viele als vernachlässigbar gilt, für alle Vernachlässigbar ist oder sein muß?

    Gut dass niemand das entscheiden kann, bestenfalls glauben ;)


    Ich gehöre auch eher zu der Fraktion, die die Holzsorte im Gegensatz zur Holzverarbeitung und diversen anderen Konstruktionsmerkmalen für vernachlässigbar halten. Den Beweis, sofern man ihn überhaupt führen muss, erbrächte nur eine Gegenüberstellung eines ansonsten identischen Sets an identischer Stelle im Raum bei identischem Luftdruck/Luftfeuchtigkeit. Was ich damit sagen möchte: selbst bei unterschiedlicher Wetterlage breitet sich der Schall (zumindest theoretisch) unterschiedlich aus. Wir müssten also alle potenziellen Einflüsse eliminieren, um sagen zu können "Ja genau, exakt am Holz hat's gelegen". Und selbst gleiches Holz schwingt vermutlich unterschiedlich, je nachdem wo der Baum geschlagen und wie lange er gelagert wurde.


    Letztendlich schließe ich nicht aus, dass auch ich im direkten Vergleich feinste Nuancen hören könnte. Weder würde ich aber bei der Vielzahl an Unterschieden meine Drums nach bestimmten Holzsorten auswählen, noch irgendwem dazu raten, für bestimmte Anwendungen Schlagzeuge nach verwendetem Holz zu wählen.


    Nicht zuletzt gibt es selbst namhafte Trommelbauer, die zugeben, dass das Holz eine wirklich untergeordnete Rolle spielt, solange es nur gutes (=für Trommelkessel geeignetes Holz) ist.


    Insofern freue ich mich als zufriedener Drumcraft-Spieler über die Reinkarnation, Einzeltrommelservice wäre wirklich ne tolle Sache im günstigen Preissegment. Ob nun die Kessel aber aus Ahorn, Birke, Kirsche oder ner Walnusslegierung bestehen, mag manchem von Bedeutung sein, ich nehme die Info lediglich zur Kenntnis ;)


    Und wieder mal: Warum immer nur Memoryclamps für die Racktoms und nicht für die Floor Tom Legs? Was soll das?

    Das ist doch selbst bei Premiumherstellern wie Sonor schon vorgekommen. Mein Vintage beispielsweise hatte auch keine, musste ich extra nachrüsten. Nicht von Sonor versteht sich, da gibt es günstigere Alternativen.

    Das erscheint mir recht wenig.

    Habe schon oft gehört, dass Drummer oder Drumtechs dieses Intervall nutzen. Ich mag's und nutze es auch. Warum scheint dir das zu wenig, bzw. für welches Ziel bräuchte es deiner Einschätzung nach ein größeres Intervall? Letztendlich geht es doch um harmonisches Zusammenklingen der beiden Felle, und da nimmt sich kleine und große Terz jetzt net arg viel. Ne Sekunde wär schräg und nimmt dem Tom häufig etwas Resonanz. Finde ich jedenfalls.