Beiträge von trommla

    Bin wohl zu doof dazu

    Ich glaube, nach deinen sonstigen Wortmeldungen können wir das getrost ausschließen. ;)

    Aber manchmal merkt man halt, dass du wenig Banderfahrung hast. Für Bandmusiker sind solche "Codes" einfach sofort klar, wie ich ja schon schrub.


    Ich hatte mal als Basser nen Drummer, der es spaßig fand, gelegentlich 4/4 einzuzählen

    drei ... fünf ... sieben ... neun

    Hätten wir uns über die mathematische Reihe Gedanken gemacht, statt den Puls zu spüren und loszuspielen, wären wir vermutlich heute noch nicht mit der ersten Nummer fertig.


    Edit: im übrigen bin ich gespannt, ob sich der TS noch mal meldet, oder wir ihn so verwirrt haben, dass er sich ein anderes Hobby sucht.

    Das Problem an deiner "Interpretation" ist, dass zwar die Anzahl der Viertel stimmt, aber das Feeling kein 3/4 ist, und zwar hinten und vorne nicht. Wenn man es ausnotieren wollte, gäbe es zwei Varianten bezüglich der Taktart. Entweder ein ständiger Wechsel zwischen 5/4 und 4/4, was nicht schön aussieht, oder aber ein 9/4 Takt.


    Hab jetzt mal bewusst auf allen "fancy stuff" wie Ghostnotes, offene Hihat und Kram verzichtet, um das Grundprinzip verständlich zu machen.


    PickPocket74 Kommst du denn mit Noten halbwegs klar? In meiner Version ist die oberste Zeile die rechte Hand auf der Hihat, die mittlere die linke Hand auf der Snare und die untere die Bass Drum. Sollte eigentlich nicht schwieriger lesbar sein als (diese, sorry, unsinnigen) Tabs.

    Bei der alten Sonor-Hihat ist der Gewichtsvorteil eines kleinen Aufbaus schnell aufgezehrt :D

    Billy Cobham meinte zur damaligen Zeit mal, er hätte wenig Verständnis für Hihat-Maschinen, die man ebenso gut als Wagenheber verwenden könnte.

    Ich möchte zwar selbst die Hi-Hats ungern missen an meinem Set, aber vergesst nicht, dass in den letzten Jahren möglicherweise mehr neue Popsongs ohne Hi-Hat übers Radio geäthert sind als solche mit ...! Ersetzt meist durch irgendwas Rhythmisches von einem Synth oder so. Siehe bspw. Alan Walker.

    Na ja, was in den letzten Jahren an Popsongs produziert wurde, sollte und kann aber auch nicht zum Maß der Dinge werden. Diese ganze Grid-basierte Arbeitsweise hat mit echtem Drumming doch schon lange nichts mehr zu tun. Dass dann auch die klassische Funktion der Hihat substituiert wird durch wasweisich für Synths, während die Snare schön mit Schellen gedoppelt ist, mag dem aktuellen Geschmack (von wem denn eigentlich?) entsprechen, aber ich spiele immer noch am liebsten an einem Set, an dem ich mich musikalisch so ausdrücken kann, wie ICH das mag.


    Übrigens, wenn manche Drummer es aktuell cool finden, minimalistisch zu trommeln (ich übrigens auch ;) ), wär's doch mal was, das ganze Blech wie anno tobak ganz wegzulassen und mal wieder so zu spielen:


    09.jpg (1000×1292)

    Falls du noch ein Beispiel oä hättest wäre ich dankbar. :)


    Ist zwar ein Bsp. nicht aus dem Shufflebereich, aber hör dir mal typische Ridepatterns bei Latingrooves an. Oder das klassische Swing-Pattern, natürlich von nem richtigen Jazzer gespielt. Da gibt es auch ganz viele Nuancen innerhalb der Ridefigur.


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    Beim Üben kannst du das ruhig bis in die Extreme steigern, denn erst dann hört und fühlt sich dein Spiel auch für Zuhörer dynamisch und lebendig an.


    Und als hoffnungslos empfinde ich dein Spiel überhaupt nicht ;) Grooven muss man auch üben, nicht nur Rudiments oder Unabhängigkeit.

    Ich höre da ehrlich gesagt gar keinen Shuffle, sondern einen 6/8 oder 12/8

    Shuffle würde für mich bedeuten, dass die führende Hand den Shuffle durchgehend bedient, nämlich

    x x x x x x x x x x x

    Ob das nun auf dem Ride, der Hihat oder der Snare ist, völlig egal.

    Dein Pattern ist sicher herausfordernd, bis man ihn zum grooven bringt, auch wenn's kein Shuffle ist ;)


    Was mir beim Anhören auffällt: es fehlt etwas die dynamische Abstufung. Zwar sind die Zwischenschläge auf der Snare etwas leiser als der Backbeat, aber wirkliche Ghostnotes sollte man fast nicht hören, eher unterschwellig fühlen. Auch die Ridefigur ist sehr starr, da könntest du etwas akzentuieren, damit es etwas Flow bekommt. Schwer zu beschreiben, und ich hab grad keinen Nerv, es auszunotieren.

    Hab aber gerade mal versucht, deinen Handsatz auszuprobieren, und fand ihn spontan nicht sehr intuitiv spielbar. Ne echte "Kopfnuss"

    Danke für die Aufklärung. ;)

    Ich denke, dass dürfte für die meisten hier vertretenen Drummer (zumindest die sog. "alten Hasen") Basiswissen sein, ändert aber nichts daran, dass vermutlich auch ein Canopus-Teppich keine Klanggarantie mitliefert.


    Mal sehen, ob ich ihn irgendwann mal anteste. Noch haben alle meine Snares funktionierende Teppiche, und zwei liegen sogar noch im Reservekästchen. Das ist übrigens das beim Masshoff mitgelieferte Kastl, da passen locker 5 Teppiche rein. Insofern schon praktischer als die meist anzutreffenden Plastikhüllen mit etwas Pappe drin.

    Die Tama Bell Brass ist, anders als der Name suggeriert, ja nicht aus Messing

    Tut es das? Ich war bei Bell Brass eigentlich immer der (irrigen?) Annahme, das sei Glockenbronze und der Begriff Bell Brass nur eine sprachliche Unsauberkeit. Und jedes präsentierte neue Bell Brass Modell wurde im Deutschen meiner Erinnerung nach auch als solche vorgestellt.

    Hier sind die Preisunterschiede also tatsächlich im Kesselmaterial zu suchen

    Na ja, oder bei irgendwelchen "tradierten" Kosten aufgrund der Beliebtheit unter Drummern. Ich erinnere mich, dass Drumcraft damals eine Bellbrass-Snare auflegte, die weit von 2000 Euro entfernt war. Die Preisgestaltung dürfte häufig auch eine willkürliche Festlegung sein, je nachdem wie man die Marktakzeptanz als Hersteller einschätzt. Klar, natürlich nicht unter dem Materialwert, aber wie weit drüber, darüber schweigen viele Hersteller verständlicherweise.

    Bitte schön. 😁😁😁

    Haha, danke. Jetzt bin ich wieder froh, dass ich bei Blech ganz gut aufgestellt bin und nicht wirklich noch ne Metallsnare brauche. Mit Holz sähe es anders aus. Wehe du schickst noch nen Link zu irgendeiner Starphonic Maple. Ich brauch eigentlich gerade nen Bass, keine Snare...

    Die 40 öcken sind es mehr als wert auszugeben.

    Das ist ja gerade mein Problem. Jeder, der zufrieden mit seinem Teppich ist, wird das sagen. Auch über Masshoffs von Elfen handgelöteten Luxusteppiche in edler (vermutlich bei Alibaba für 10 Cent je Stück) Holzschatulle haben das schon Leute gesagt. Ich selbst war offen gestanden komplett enttäuscht, weil ich wirklich keine Verbesserung zum 20 Euro-Teppich feststellen konnte.

    Gut, am Ende ist er dann auf meine Supra gewandert. Über Supras wird ja oft gesagt, sie seien maßlos überteuert (erst heute wieder), da dachte ich mir, passt ein Masshoff wohl gut dazu ;)

    Spoiler: er klingt nicht schlechter als der Original-Ludwig-Teppich.


    Vielleicht weicht mein Klangideal einfach von dem ab, was die meisten unter einem guten Teppichsound verstehen :/

    Ganz ehrlich sprechen mich die neuen Ludwigs durchaus ein wenig an, wenngleich natürlich in dieser Preisklasse Markenfelle Pflicht sein sollten. Glücklicherweise sehen die Badges so billig aus, dass ich sie an keiner teuren Snare haben wollte.

    Ansonsten bin ich bei 500 Euro schon lange in einer Preisregion angekommen, wo die Vernunft in meinen Augen nichts mehr zu suchen hat, ob nun Ludwig, Canopus, Dunnet oder Meiermüller draufsteht. Eine Snare für 500 Euro braucht man nicht, man will sie. Und das ist keine Frage der Qualität, man findet für 300 Euro mit Sicherheit Snares, die keinen Deut schlechter sind. Der Rest ist persönlicher Geschmack.


    Liefe mir eine gebrauchte Starphonic über den Weg, käme ich definitiv in Versuchung.

    Ich möchte nochmal die Snareteppich-Ansprache hervorheben, die für mich fast schon Referenz-Charakter ha

    Weißt du denn, welches Modell du unterm Fell hast? Gibt ja irgendwie Vintage und Backbeat, jeweils noch in der Version Dry und Chrome, ich kann aber zwischen Vintage und Backbeat keine gravierenden Unterschiede der Specs erkennen. Optisch scheinen mir auf den Produktfotos die Saiten beim Vintage-Modell etwas filigraner zu sein, aber wirklich sicher erkenne ich nur eine Abweichung der Form/Struktur bei den Endplättchen.


    Kennt sich vielleicht jemand anders mit den Unterschieden aus? Gefühlt würde ich mich intuitiv bei den Vintage-Teppichen sehen, aber das ist einfach eine Reaktion auf alles, was als "vintage" eine Remineszenz an alte Zeiten darstellt. Und offen gestanden scheue

    ich trotzdem eine Investition von fast 40 Öcken für einen Teppich, nachdem ich bisher eher die Erfahrung machen konnte, dass ich mit halb so teuren Teppichen auch hervorragend fahre. Da sag ich nur Masshoff...


    Übrigens: optisch echt edel, und so schön in Szene gesetzt. Hattest du Besuch vom Hebbe?

    Da nicht Sonor drauf steht, bräuchte man nicht mal Angst haben, dass er sie einem abschwatzt.