Beiträge von trommla

    Es gibt für mich exakt EINEN Grund, auf OH fast völlig zu verzichten, und doch ist der entscheidend. Ich hör mich einfach OH schlechter an als über Kreuz. Meine Linke ist gut genug, um bei Bedarf damit führen zu können, reicht mir.


    Hinzu kommt, dass ich noch keinen Drummer gesehen habe, der mich wegen seiner OH-Skills inspiriert hätte. Am Ende machen die "einschlägigen" OH-Player auch nichts wirklich neues. Also einfach spielen, wie du dich wohler fühlst, und gut is.

    mit dem 3000er wärste flexibler und für das Acryl würdeste mehr im Verkauf erzielen als fürs 3000er, denke ich.

    +1

    Außerdem ist - wenigstens gefühlt - ein Set aus Holz leichter mit Hausmitteln instandzuhalten als eins aus Acryl. Kratzer beseitigen, folieren, lackieren geht da alles besser. Zumal Acryl mit Kratzern schlimmer ist als Kratzer auf undurchsichtiger Oberfläche, wenn wir von Klavierlack absehen.

    Mich hat es gewundert wie man mit so 8tel/198 BPM spielen kann, dass ist ja technisch nicht möglich oder?

    Nö, das geht schon, man sollte aber fleißig üben. Für diesen Song passen aber 4tel besser, finde ich, hört sich im Original auch danach an.

    aber was sie da macht, ist wahrlich simpel.

    So pauschal würde ich das nicht sagen. Ich hatte z.B. in jungen Jahren mit solchen Viertelgrooves arge Probleme, obwohl ich schon deutlich komplexere Sachen gespielt hab ;)

    Da war mir einfach zu viel leerer Raum zwischen den Schlägen, dadurch hab ich für meine Schläge wohl keine "Leitplanke" gehabt, wie wenn 8tel durchlaufen.

    Ich würde den Frequenzgang an dem Mischpult daher reichlich Bass anheben, und ebenfalls die Höhen. Wenn ein semiparametrischer Mittenregler da ist, sollte man mit diesem irgendwo zwischen 250-400hz das fiese "trötige" tiefmittemgewummer wegmachen, so ählich wie man das bei einer Bassdrum auch tut.

    Das Thema hatte ich kürzlich mit nem Toni auch. Der hat auch gesagt, er mischt Cajon im Grunde wie ne Bass Drum. Insofern passt das schon, dass ein charakteristisch "badewannig" abgestimmtes Mikro wie das D6 ganz gut funktioniert. Ich selbst nutze inzwischen ne günstige Behringer-Grenzfläche für die Kiste, das funktioniert hervorragend und klingt richtig erwachsen. Für deutlich unter 100 Euro gibt's nichts besseres, da kommt ein SM57 nicht ran.

    Wenn ich darüber nachdenken, wie wenig wir Kunden i.d.R. von Firmenübernahmen mitbekommen (wie jetzt, die gehören auch zu Konzern XY?), ist m.E. überhaupt nicht gesagt, dass wir spürbare Auswirkungen mitbekommen. Da DW für Roland eine Erweiterung ihres Portfolios bedeutet, geht es ja nicht drum, nen Konkurrenten zu schlucken, sondern für beide wird es Vorteile und nutzbare Synergien geben. Was das für GEWA bedeutet, ist mir im Grunde wumpe, solange ich zu denen keinerlei vertragliche Bindung habe. Leben ist Veränderung, Wirtschaft ist Veränderung, glücklicherweise fand ich DW immer schon völlig uninteressant.

    Wenn es sich jeweils um verstärkt aufspielende Combos mit vergleichbarem Energiebedarf (Strom u. Heizung) handelt, halte ich anteilige Berechnung je BAND für am fairsten. Denn es ist ja die Nutzungsdauer je Band, die diese Kosten generiert, nicht die Anzahl der Musiker. Ob nun 3 oder 8 Nasen, der Energieverbrauch dürfte sich nicht wesentlich unterscheiden, wenn nicht irgendein Profilneurotiker eine Pultbeleuchtung mit 500W-Halegenscheinwerfer braucht. Aber da a) heute alles LED ist und b) der gemeine Rockmusiker nicht vom Blatt spielt, darf man das vernachlässigen;)


    Getränke laufen üblicherweise über ne separate Kasse, und Proberaummöbel kenne ich häufig so, dass man über Abnutzung net reden braucht, weil die eh schon ihr drittes oder viertes Dasein fristen und man gar nicht so genau wissen will, was auf der Couch schon alles stattgefunden hat.

    bewerbe mich auch bald als Lehrer bei der Musikschule, bei der ich damals Unterricht hatte

    Da drücke ich dir die Daumen. Bei uns setzen Musikschulen in der Regel entweder ein Musikstudium oder ein Musiklehrerdiplom irgendeiner freien Musikschule voraus. In München gibt's da ausreichend Angebot, ich hoffe in deiner Ecke sieht es ähnlich aus. Der Nachteil ist natürlich, dass man u.U. nicht sofort durchstarten kann und noch dazu finanziell erst mal in Vorleistung geht. Oder ist das ein Bayrisches Phänomen wegen Schickimicki-Klientel, dass man woanders nicht antrifft?

    Da kommt glaub ich nix mehr, ist wieder so ein Ferien-Fred.

    Hält die Abhebung die Teppichspannung auch bei härterer Spielweise über längere Zeit oder nicht?

    Spannst du den Teppich nie ab? Bei mir kommt das regelmäßig vor, daher muss für mich auch das An- und Abspannen leise und ohne zu hakeln funktionieren. Ist aber vielleicht son Jazzer-Ding, wo man durchaus mal nen teppichfreien Sound braucht. Übrigens kann man Abhebungen durchaus etwas modifizieren, wenn sich die Rändelschraube durch zu geringe Friktion löst. Z.B. etwas Zahnseide ins Gewinde reindrehen, oder bei manchen Abhebungen Schaumstoff ins Gehäuse, der auf die Schraube drückt und sie somit schwergängiger macht.

    Langjährige Bands kenne ich so nicht, ist aber auch nicht mein Interesse. Ansonsten kommen mir viele Schilderungen sehr bekannt vor. Ob nun Amateure oder Profis, mit gewissen Unzulänglichkeiten muss man leben. Zu glauben, dass Profis immer diszipliniert und organisiert sind, ist ein frommer Wunsch, mehr auch nicht.


    Wenn allerdings Charaktere wie eingangs beschriebener Bassist die gesamte Band mit sich in den Abgrund ziehen, ist es Zeit für klare Worte. Da gibt es für mich nur zwei Wege. Entweder beseitigt man ohne Umschweife den Störfaktor, oder ich bin raus.

    Wer sich mit dem Feeling schwertut, spielt halt dann diese Fassung: 😉

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    Gehört für mich zu den "Dingen, die die Welt nicht braucht"

    da ich sie die meiste zeit sowieso sehr tot gestimmt spielen werde. den throw off benutze ich auch so gut wie nie.

    Der aufmerksame Leser fragt sich natürlich nun, weshalb der Protagonist sich denn überhaupt eine neue Snare leisten möchte. 😉


    Es gibt m.E. neben unter Musikern nicht ganz seltenem irrationalem G.A.S. genau 2 Punkte, in denen man sich durch Austausch verbessern kann:

    1. Besserer Klang (bei totgedämpfter Snare tuts auch ein Schuhkarton)

    2. Besseres Handling durch besserer Hardware (wenn du s.o. eh nicht stimmst und den Strainer nicht nutzt, für dich vermutlich irrelevant)


    Ob ne geile Optik ein Kaufgrund sein kann, lasse ich mal offen, fällt aber wohl eher unter G.A.S.


    Auf jeden Fall kann man dir nur raten, bei knappen Finanzmitteln auf jegliche Investition zu verzichten, bis du dich mit den technischen Grundlagen deines Instruments vertraut gemacht hast. Selbst wenn du sagst, daß das eben dein Wunschsound ist, funktioniert so eine Stimmung eigentlich nie im Bandkontext, sondern klingt immer wie Pizzakarton mit Rascheln.

    Ich habe aber den Eindruck, dass meine 22x14 Buchentrommel mehr schiebt als die 22x18 Hyperdrive Birke. Liegt aber wahrscheinlich an vielen anderen Dingen und ist am Ende subjektiv.

    Das liegt vor allem am Badge ;)

    Irgendwie fand ich Sonor-Bassdrums schon immer besonders fett. Da ist auch meine Vinage Series keine Ausnahme.

    Das Spielen zu Musik lenkt nur von dem Kern des Ganzen ab, einer sauberen Technik und einem präzisen motorischen Ablauf.

    Sorry für's Widersprechen, ich glaube, es funktioniert genauso anders herum. Erst mal zur Musik spielen, um den Bewegungsablauf allgemein zu verinnerlichen, und wenn dann noch bezüglich der Präzision Verbesserungsbedarf erkennbar ist, mittels Metronom Feintuning. Denn ums Musik spielen geht es doch, die Technik sollte kein Selbstzweck sein.