Ich selbst spiele 22x18 und 22x14, hatte zudem letztens im Studio eine nagelneue 22x16 in den Fingern bzw. dann unter den Füßen. Wenn ich ehrlich bin, halte ich die Diskussion mittlerweile für akademisch. Ich finde zwar definitiv meine 14 Zoll tiefe Sonor klanglich am besten, die 16 Zoll Recording Custom machte mir bezüglich Reboundverhalten (mit fremdem Pedal) die meisten Probleme, und die 18er Drumcraft hatte gestern auf der Bühne nen hohen Spaßfaktor. Bei 3 unterschiedlichen Fabrikaten in unterschiedlichen Tiefen erkenne ich keinen linearen Zusammenhang zwischen Kesseltiefe und Sound bzw. Spielgefühl. Interessieren würde mich daneben jetzt noch ne 20 Zoll tiefe BD, die angeblich durch die Luftverdrängung immens nachteilig sein müsste. ![]()
Wenn überhaupt, dann könnte es für Studioequipment ne sinnvolle Fragestellung sein, wo man die Nuancen rauskitzeln kann/möchte. Im Grunde halte ich tiefe Bassdrums aber auch für eine Entwicklung mit dem Ziel, Kaufanreize zu setzen. Hat sich im Gegensatz zur 23" Bassdrum von DW nur besser etabliert. ![]()
Für mich bleibt als entscheidender Faktor die Transport(un)freundlichkeit, die mir gestern bei gleichem Durchmesser schon zwischen 14" und 18" Tiefe wieder deutlich aufgefallen ist. Der andere ist die Optik, wo ich flachere Bassdrums von 14 oder max. 16 Zoll deutlich hübscher finde.
Wenn ich mir deine Größen ansehe, bist du aber doch eh nicht auf der ganz tiefen Seite der Macht, schließlich sind das 24" Hupen. Und mit ner 26x14 hättest du ja die Luftmasse im Innern nicht wirklich verkleinert. Also mal so unter Kerlen: ich würde den Quatsch lassen ![]()