Beiträge von trommla

    Die doppelhändige HH bei dem Song ist mein Erzgegner. Es ist nicht so, dass ich das mit viel Fleiß nicht irgendwie hinbekäme, aber es macht mir einfach überhaupt keinen Spaß ^^

    Ich würde wahrscheinlich 0,37 Sekunden überlegen und entscheiden, die Hihat als nicht songtragend zu klassifizieren. Schnöde 8tel tun's auch, man hört ja auf Aufnahmen die Hihat eh kaum. Aus Gründen der Authentizität könnte man das eine oder andere Zwischenspiel beidhängig gestalten, im übrigen gilt "reduce to the max".


    Ich kann mich zwar erinnern, als Band vor manchen Nummern kapituliert zu haben, das lag aber selten am Song, sondern an der Zusammenstellung und den Fähigkeiten der Band, wie es MoM Jovi beschreibt. Leider wird m.E. der Schritt eher zu selten gegangen, einen Song ad acta zu legen. Lieber gibt man sich mit kastrierten Versionen zufrieden, für die man sich vor kundigem Publikum eigentlich schämen könnte. Da aber das gemeine Publikum bei einer Coverband eh nur abfeiern möchte, störts eben niemand.


    Mein persönlicher "Feind" war mal von Incognito "Always There" in irgendeiner Live-Fassung mit gefühlt mehr Synkopen als ganzen Zählzeiten bei ner Band, wo ich mal ausgeholfen hab.

    <X Ich versuch nachher daheim mal noch nen Link zu finden.

    Mir war so, als würde sich das Separieren lohnen. Aber nicht alle Entscheidungen sind immer 100% eindeutig und nicht alles auch optimal umsetzbar. Lebbe is hatt.

    Von meiner Seite zwar ein Anflug von Kritik, gleichzeitig aber allergrößte Anernennung eurer manchmal schwierigen Aufgabe. Dass ich mir persönlich manchmal mehr Mut wünschte, Diskussionen etwas Luft zu lassen, ist ja auch nur eine Einzelmeinung eines Users, der sich im Zweifel einfach raushält, statt die Scherben zusammenkehren zu müssen. Also bitte nicht als Meckern missverstehen 😉

    Mir scheint, hier wird grad manches durcheinandergeworfen. Die Ausgangsthese warf doch zunächst nur in den Raum, dass Parts, die man nach Gehör noch nicht (zum Zwecke der Transkription) erfasst, vermutlich vom Schwierigkeitsgrad noch zu hoch sind.


    Nachdem die Moderation, wie ich finde mal wieder voreilig, die zwei Handlungsstränge eines Themas voneinander abgekoppelt hat, verliert sich der Bezug zum Raushören und damit der Sinn dieser Diskussion.


    Die Forderung nach Demut find ich auch völlig daneben, kam aber glaube ich nur als singuläre Meinung und repräsentiert (hoffentlich) nicht die Mehrheit.


    Als "Alter Hase" wird man schließlich nicht geboren, und jede*r von uns hat manche Chops geübt, lange bevor wir diese geschmackvoll in unser Spiel hätten integrieren können. Ist doch logisch, dass man erst sein Handwerk lernt, ehe man damit Kunst macht 😉

    Äpfel und Birnen

    Nö, überhaupt nicht. Eine komplette Schlagzeugstimme zu transkribieren, ist richtig Arbeit, und mehr Spaß als Kistenschleppen macht mir das bei solcher Musik auch nicht.


    Und du, liebe Ambitious, weißt genau, dass ich für Foristen auch unentgeltlich mal ne Hilfestellung gebe ;) Nur mag ich's einfach nicht, wenn Leute unbequeme Dinge auf andere abzuwälzen versuchen und dann noch nicht mal danke sagen können. Die ausbleiben Reaktion von KellerKind666 auf sämtliche kritischen, aber durchwegs nicht unfreundlichen Kommentare spricht Bände. Drum Bee hat sogar echte Hilfe gegeben, scheint ihn nicht zu tangieren. Man kennt diese Kandidaten zur Genüge.

    Jetzt musste ich doch mal beim T. reinschauen. Von Serie 6 ist weit und breit nichts zu sehen. Die Hoffnung, der altbekannten Hausmarke Millenium ne klangvollere Alternative zur Seite zu stellen, ging wohl bislang nicht zu 100% auf. Schade, hätte mich über ne Reinkarnation gefreut, Ahorn hin, Walnuss her.

    Jetzt musste ich doch mal beim T. reinschauen. Von Serie 6 ist weit und breit nichts zu sehen. Die Hoffnung, der altbekannten Hausmarke Millenium ne klangvollere Alternative zur Seite zu stellen, ging wohl bislang nicht zu 100% auf. Schade, hätte mich über ne Reinkarnation gefreut, Ahorn hin, Walnuss her.

    Aber: man kann von jedem (von wirklich jedem!) etwas lernen.

    Absolut deiner Meinung. Einzelnen nachzueifern, noch dazu Akrobaten wie Lang und Co., war nie mein Weg, aufmerksam zuhören jedoch umso mehr. Selbst der gemeine Feld-Wald- und Wiesentrommler hat mich da schon beeinflusst, weil was besonderes dabei war. Und Negativvorbilder sind schließlich manchmal auch nicht zu verachten !!! :D

    denn ich erinnere mich noch an meine eigene Zeit als Anfängerin zurück und das sollte jeder tun der hier „nein, sorry“ schreibt.

    Folgerichtig muss ich also jedem mir nicht bekannten Menschen helfen, seine Umzugskisten zu schleppen, weil ich mich an Umzüge erinnere, bei denen ich noch kein Geld für Umzugsunternehmen zahlen konnte und froh über helfende Hände war? 😉


    Mal ehrlich, das TS hat nicht ein einziges Mal reagiert hier. Ich lese daraus, dass seine Bereitschaft zur Eigenleistung gegen Null tendiert. Kann man so machen, aber da bin ich dann raus. Der will uns Kisten schleppen lassen und währenddessen im Eck sitzen und Bier trinken. :thumbdown:

    Habt ihr vielleicht auch unterschiedliche Definitionen von Spielen können? Für mich heißt das beispielsweise nicht, sich Note für Note durchhangeln zu müssen, sondern im Wesentlichen flüssig vom Blatt weg zu spielen. D.h. der im Song verlangte musikalische Wortschatz entspricht zumindest zu großen Teilen meinem bereits erworbenen Vokabular.


    Ich stelle fest, dass ich heute die gleichen Instrumentalparts anders höre als zu Beginn meiner Laufbahn, was sicher daran liegt, dass ich mehr Bandbreite habe, das Gehörte richtig zuzuordnen, weil ich eben mehr spielen kann. Natürlich wird man mit Fleiß und Geduld auch Songs lernen, die beim "Erstkontakt" viele unbekannten Elemente enthalten. Aber Spielen können ist das in meinen Augen deshalb nicht von Beginn an, nur weil einen das Notenbild nicht gleich überfordert.