Beiträge von trommla

    Aber grundsätzlich favorisiere ich den ungedämpften Sound auch

    Ich habe auch selten Dämpfung auf der Snare, könnte das aber pauschal so nicht unterschreiben. Es gibt Kombis aus Trommel, Fellen, Teppich und Stimmung, die wunderbar ohne irgendwas funktionieren, andere finde ich schrecklich. Da greife ich sofort zu Moongel o.ä., statt ewig rumzustimmen, nur um am Ende am selben Punkt zu enden. Dass man bei YT-Produktreviews komplett auf Dämpfung verzichtet, um ein unverändertes Klangbild zu hören, leuchtet mir ein. Trotzdem gibt es viele Snares, vor allem in tiefen oder mittleren Stimmungen, in denen meine innere Stimmer "Moooooongeeeeeel" brüllt. Für mich ist das immer eine Einzelfallbetrachtung je nach Instrument und Anwendungsgebiet. Der wichtigste Grund, nichts auf die Felle zu bappen oder zu legen, ist mein häufiges Besenspiel. Da stört mich jede Unregelmäßigkeit außen auf dem Fell. Deshalb hat meine bevorzugte Snare zum Wischen auch einen Innendämpfer :D

    Das beste ist immer wenn man gar nicht dämpfen muss.

    Das beste ist, wenn ne Snare gut klingt. Ob nun mit oder ohne Dämpfung, ist eigentlich völlig wumpe ;)

    Zumal bei der identischen Snare die Dämpfung schon mal variieren kann, je nach Raum und Anwendung. Gerade im Studio hat kaum jemand die Geduld, mit dem Drummer über das richtige Maß an Dämpfung zu diskutieren. Dass ne totgedämpfte Snare nicht mehr State of the Art ist, da sind sich ja viele einig.

    oder IMC

    Was soll denn IMC sein, außer I stambul M ehmet C ymbals?

    Hab ich noch nie gehört.

    Bei Becken gibt es diverse Hersteller, die gute günstige Linien herstellen. Auf dem Gebrauchtmarkt findest du z.B. recht häufig Masterwork Troy, Anatolian findet man meist recht günstig, Sonor hat mit seiner Armoni-Serie durchaus auch was zu bieten. Und Zultan (Thomann-Hausmarke) ist vom Angebot zwischenzeitlich ähnlich unübersichtlich wie die Großen, da kannst du dich auch umschauen. Ich persönlich bevorzuge B20-Bronze, abgesehen von den guten Paiste Serien aus B8, die aber dann auch teuer sind. Der ganze B8-Einsteiger-Kram ist für ne Weile schon ok, macht aber auf Dauer nicht glücklich. Insbesondere wenn man auch mal irgendwann anfangen will, Musik mit dynamischen Abstufungen und Feinheiten zu spielen. Das klingt mit den meisten B8 Serien aller Hersteller außer o.g. grauenvoll nicht richtig schön.

    Schlagzeug ok, aber nichts besonderes. Ich mag die Optik mit den Plastikreifen an der Bass Drum nicht. Und die Becken sind halt echte Einstiegsklasse. Nicht vergleichbar mit dem oben verlinkten Silverstar zum ähnlichen Kurs, was du dir dann wohl hast durch die Lappen gehen lassen ;)

    Insgesamt landest du da vermutlich knapp unter den 500,- hast dann aber schon mal 2 geile Snares.

    Die Logik hat sich mir noch nie erschlossen. Für mich bliebe das eine Snare und ein Kessel. Ich will ja schnell die richtige Snare für die gewünschte Anwendung parat haben, ggf. auch zwei verschiedene anbieten können. Wer fängt dann an, alle Felle abzumontieren, um den Kessel zu tauschen? Plus, danach hast du ein runtergenudeltes Fell wieder aufgespannt, was mich klanglich noch nie überzeugt hat. Bei mir gibt's da ne Grundregel, wenn ich ein richtig bespieltes Fell runter mache, bleibt's drunten.

    Wobei ne FF ja trotzdem ne gute Snare ist, hab ich mir sagen lassen (selbst hatte ich noch nie eine unter den Sticks, glaube ich)

    Bei 260bpm ist es mir nicht möglich auch nur ansatzweise die Zwischenzählzeiten zu berücksichtigen.

    Bei 260bpm ist es mir nicht möglich auch nur ansatzweise zu trommeln, warum sollte ich dann zählen? ;)


    Einzelne Takte zähle ich überhaupt nicht, wobei ich natürlich den Beat im Kopf laufen hab. Zählen muss ich aber, wenn ich z.B. 32 Takte Pause hab oder an einer ganz bestimmten Stelle eine bestimmte Figur kommt, ohne dass die übrigen Instrumente das schlüssig ankündigen. Oder auch beim Erarbeiten rhythmisch komplexer Nummern, bei denen die Eins nicht zu hören ist, wenn ich keine Noten dafür haben.

    Zum Beispiel im folgenden Konzert die erste Nummer, The Wind Up von Keith Jarrett. Da geht ohne Zählen erst mal gar nix :D

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    Ich kenn ja dein Prolite, da gibt's nichts einzuwenden, nur kaufen würd ich's mir halt net. Sonor-Klang passt, aber die Optik ist halt net meins.

    Wann ist denn die nächste Session? Grad gehn ja die Spritpreise wieder leicht zurück, und ehe sie dann Richtung 3 Euro den Liter klettern, sollte ich vielleicht bald mal rüber kommen, bevor ich mir nur noch a Radl leisten kann.

    Ich glaube, so allgemein gehalten ist die Frage nicht sehr sinnvoll, zumindest nicht sinnvoller, als einfach mal die Thomannseite durchzuschauen und die Rezensionen zu lesen. Ich habe schon oft festgestellt, dass die Einschätzungen, was gut ist, so weit auseinander liegen, dass man es genauso gut auch lassen kann, überhaupt zu fragen. Jeder Drummer hat einfach einen anderen Geschmack und andere Prioritäten. Der eine steht auf Gussreifen, die andere auf Stahlreifen oder Holz. Mir ist z.B. fast am allerwichtigsten, dass mich die Abhebung nicht nervt. Ein Strainer, der Geräusche macht oder sich ständig von alleine löst, ist Hölle. Selbst hochwertige Snares sind hierbei nicht immer vorbildlich.


    Und ich stelle - nicht zum ersten Mal - die Behauptung auf, dass ich dir aus jeder technisch einwandfreien Snare genau den Sound raushole, den du haben möchtest, ob sie nun 200, 500 oder 1000 Euro kostet. Ob eine Snare hochwertig ist, spürt man natürlich schon beim ersten Augenschein, was aber genau den Reiz eines bestimmten Instrumentes ausmacht, kann wiederum jeder sehr unterschiedlich wahrnehmen.


    Edit: ansonsten schließe ich mich dem Hebbe an, wäre bei mir auch ne heiße Kandidatin

    Und generell weiss jeder, geht eh nichts über Sonor

    Ja, das wär schön, wenn's noch so wär ;)

    Früher für mich das Nonplusultra, heute würde ich mir außer meinem Vintage kein aktuelles Sonor-Set mehr kaufen. Jaja, die älteren Herren halt...

    oha, wollte gar kein Fass aufmachen mit meinem Kommentar. Spiele ja auch begeistert Tama-Hardware, nur die Sets sprechen mich größtenteils nicht an. Hätte niemand nach dem warum gefragt, wärs das auch gewesen.

    Im Grunde ja auch rational nicht immer zu erklären, was einen anspricht, und was nicht. Wo die Liebe eben hinfällt ;)

    Der Punkt ist-bekommt Er/Sie sprichwörtlich einen vorn Bug geknallt. dann ist es manchmal schneller vorbei als es angefangen hat. Das sollte sich jeder mal bewusst machen. Sich mal ihn die Lage des anderen versetzen. Wie würde ich vielleicht darauf reagieren?

    Ich denke, das sehen die meisten hier ähnlich. Aber muss man deshalb jeden Unsinn unkommentiert stehen lassen, nur damit ein sensibles Gemüt nicht entmutigt wird? Da muss ich fast an den Altmeister von DSDS denken, der schon zu "Sangeskünstlern" gesagt haben soll, wenn jemand aus eurer Familie euch sagt, wie toll ihr singen könnt, hört nicht auf sie.


    Wir neigen in Deutschland, dem Land der unbegrenzten Selbstverwirklichung, vielleicht gelegentlich zu sehr dazu, aus pädagogischen Erwägungen künstlerische Darbietungen unehrlich positiv zu bewerten, nur damit der/die Kritisierte nicht eingeschnappt oder gar demoralisiert ist. Ich habe schon oft Hobbykünstler (Musik, Gesang, Laientheater, you name it) gesehen, bei denen ich mir vor Fremdscham gewünscht hätte, irgendwer hätte sie viel früher darauf aufmerksam gemacht, dass es noch viele andere, ebenfalls sehr erfüllende Hobbies gibt. Vom Mikrokosmos Youtube mal ganz abgesehen.


    Es ist ehrlich nicht alles Gold, was in den USA glänzt, aber dort wird schon bei Schulaufführungen gecastet und nach Qualität besetzt, statt jeden Hinz und Kunz auf die Bühne zu lassen, nur weil er/sie drei Sätze fehlerfrei aufsagen kann. Ein kleines bisschen mehr Qualitätsanspruch und Realitätsbezug täte uns manchmal in der Kunst ganz gut, vor allem wenn man gegen Geld auftritt.


    Und wer hier als Newbie "auftritt" und wirklich wohlmeinende Ratschläge arrogant zurückweist, nur weil sie nicht dem eigenen Erwartungshorizont entsprechen, darf nicht erwarten, dass er auch noch in dieser Haltung bestärkt wird.

    Oooch, n schönes (altes) Gretsch in gutem Zustand würd ich nicht von der Bettkante stoßen.

    Tama ist halt Mättl, und Mättl ist vieles, aber nicht sexy. Da sehe ich leere Bierflaschen, schwitzende nackte Oberkörper und volle Aschenbecher vor mir, akustisch gibt's dazu so viele Noten, wie man irgendwie in einem Takt unterkriegen kann, aber kein Gefühl, bei dem einem warm ums Herz wird. Das wär sexy ;)