Hab genau so eine Baumarktkette in meinem Stickbag. Finde die Soundveränderung dezent, aber hörbar. Wenn man den Effekt nicht dauerhaft braucht, ne prima Sache. Für den regelmäßigen Einsatz finde ich aber ein echtes Sizzle-Ride klanglich schöner.
Beiträge von trommla
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Man darf sich ja wohl sein urteil bilden wenn man nach über 20 jahren Beckensuche und intensives auseinandersetzen mit Becken immer noch nicht das gefunden hat wonach man sucht und nur wenige Becken es schaffen zu überzeugen...
Natürlich darf man das. "Nicht meins" ist ja ein sehr aussagekräftiges Urteil, was weder ich noch irgendwer anderes dir abspricht. Ich denke, das habe ich auch zum Ausdruck gebracht, lies noch mal nach.
Nur der ganze Rest ist halt häufig sehr daneben, was auch dieses Zitat offenbart. Um es mal hart zu sagen, beschäftigst du dich m.E. seit Jahren nicht mit der Beckensuche, sondern mit der intensiven Suche nach YT-Videos von Becken, weshalb du auch deins noch nicht gefunden hast. Das geht nämlich nicht mit Videos!!! Weder kannst du einzelne Becken richtig beurteilen, noch ob sie zusammenpassen.
Spar doch mal ne ganze Weile, bis du wirklich Geld für nen ganzen Beckensatz hast, und dann mach nen Kurzurlaub in der Nähe eines gut sortierten großen Händlers in Franken. Ich bin mir sicher, wenn du dir vor Ort einen Satz zusammenstellst, statt auf Verdacht immer wieder blind irgendwelche bezahlbaren Exoten zu kaufen, wirst du ein Setup finden, welches dich für lange Zeit glücklich macht. Gerade beim T. gibt es mit der umfangreichen Zultan-Produktpalette wirklich auch ne Menge Auswahl für Drummer, die nicht so viel Geld übrig haben.
Manchmal kommst du mir vor wie jemand, der seit Jahren Kochsendungen im TV schaut und von den tollsten Aromen schwärmt, obwohl er selbst nur TK-Pizza in den Backofen schiebt und noch nie im Restaurant war. Und du bezeichnest dich dabei auch noch als Koch

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Auch wenn ich das Gefühl hab, dass das Thema hier eigentlich erst mal durch ist und du den Rest bis zum Gig selbst klar kriegen wirst, vielleicht noch ein Tipp für die Bühne, der glaube ich noch nicht kam. Fehler passieren JEDEM, ob Bühnenneuling oder den Stones. Selbst nach einigen Hundert Konzerten hat sich da bei mir nicht viel geändert, geändert hat sich aber, wie ich mit Fehlern auf der Bühne umgehe. Heute denke ich nicht mehr drüber nach, egal ob vorher, oder wenn der Fehler schon passiert ist. Fehler gehören einfach dazu, und wenn sie passieren, lache ich darüber.
Der Raum, um sich mit Fehlern kritisch zu beschäftigen, ist nicht die Bühne oder der Veranstaltungsort, sondern der Proberaum!
Weder muss man sich auf der Bühne nen Kopf drum machen, dann läuft man nämlich Gefahr, sich zu verkrampfen und nen Tunnelblick zu bekommen. Noch sollte man im Anschluss beim "Aftershow-Bier" groß drüber diskutieren, denn hier zählt doch erst mal das schöne Gefühl, gemeinsam das Publikum gerockt zu haben.
Wenn jemand aus der Band nen Fehler reinhaut, ob nun ich oder jmd anderes, hake ich das sofort ab, sonst könnte mir das die gute Stimmung ja verderben

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Ne weitere gute Snare kann man immer brauchen

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Bei Close Miking halte ich das für durchaus glaubhaft. Und gerade wenn man nur die akustische Information zur Verfügung hat, macht es vermutlich Sinn, selbst die kleinsten Nuancen herauszuarbeiten. Aber wenn du zwei optisch völlig verschiedene Instrumente vor dir hast, erwartest du spontan auch eher drastische Klangunterschiede, die aber ausbleiben.
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Und ich denke nicht, dass man so ein Model in Alu mir der Ausstattung grad zwischen 300-400€ neu bekommt. Es ist ja auch tatsächlich nur ein optischer Fehler, welchen man fast nie sieht.
Gut, lass es 500 sein. Ich sehe halt darin im Grunde ne Standardsnare mit etwas Make Up (Finish und Böckchenanordnung). Ohne Signature Badge würde sie sich zwar optisch trotzdem abheben, aber ob irgendeine Redaktion deshalb einen Testbericht verfassen würde? Wie du sagst, Geschmäcker sind glücklicherweise verschieden

Mal das Design außen vor gelassen, freue ich mich bei neuen Sachen vor allem über den tollen neuen Zustand und werde bei jedem Fingerdapper erst mal narrisch. Über so deutlich erkennbare Lackfehler könnte ich nicht hinweg sehen. Selbst wenn es die einzige Snare auf der Welt wäre, die exakt meinen Ansprüchen gerecht wird, wäre meine Laune nachhaltig angegriffen und die Freude für den Allerwertesten. Sobald ich aber weiß, dass es etliche Alternativen auf dem Markt gibt, hole ich mir für's Geld lieber was fehlerfreies.
Wie einzigartig dieses Exemplar für dich ist, kannst nur du selbst entscheiden, ich finde dich definitiv nicht kleinlich.
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Zum Glück finde ich diese Snare so nichtssagend bis hässlich, dass ich sie eh zurückgeben würde

Aber ernsthaft, selbst wenn du nur 4 bis 5 Hunnis dafür hingelegt hast, erwarte ich ne tadellose Snare. Minimale Gebrauchsspuren wie nach kurzem Gebrauch mag man noch verschmerzen, aber mangelhafte Verarbeitung geht gar nicht. Ich frage mich immer, wieviel mir die gleiche Snare ohne Signature-Badge wert wäre, und da käme ich bei diesem Modell vielleicht auf 300 bis 400 Euro, tadellose Verarbeitung vorausgesetzt. Und für wenig mehr kann ich mir schon ne Snare ganz nach meinem Wunsch bauen lassen.
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aber auch alt geworden
Kennt noch wer Catweazle?
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Die Becken gehen nicht auf und haben schreckliche Obertöne (besonders das crash)und klingen sehr eintönig. Nicht meins
Manchmal wäre ein einfaches "Gefallen mir nicht" besser als deine peinliche, mit Versatzstücken aus Marketing- und Pressesprech garnierte Attitüde. Von jemandem, der zwar begeistert, aber doch ohne Erfahrung nur für sich daheim trommelt, klingen solche Aussagen häufig ein bisschen unangenehm nach "auf dicke Hose machen".
Mir gefallen sie übrigens auch nicht besonders

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Mir gefällt Danys Beschreibung ihrer ersten Live-Erfahrungen gut. Sie hat ja wirklich später als die meisten von uns angefangen und ist halt ins kalte Wasser gesprungen und geschwommen. Ganz viele tolle Tipps kamen auch von anderen.
Was dir als Drummer bewusst sein sollte: keiner geht ins Konzert, um einen tollen Drummer zu sehen. Na gut, vielleicht der eine da hinten links im Eck, den man eh nicht erkennen kann. Alle übrigen wollen mitwippen oder tanzen, und dazu braucht es einen durchgehenden Beat ohne Schnörkel und Aussetzer. Wenn du nervös und unsicher bist, lass einfach alle Fills weg und markier neue Parts höchstens mit nem herzhaften Crash. Kein spielerisches Risiko, jeder weiß wo er ist, und das Publikum nimmt ne echt coole Socke von Drummer wahr It's that easy.
Wenn ein Song mit markanten Drums alleine beginnt, du dich möglicherweise gleich am Anfang verspielen solltest, dann bricht ab, lach laut auf oder schüttel den Kopf und sag deutlich hörbar zum Publikum "Wir können das besser, also fangen wir jetzt nochmal von vorne an." Das funktioniert und ist überhaupt nicht peinlich, selbst bei bekannten Acts. Frank Zappa war berühmt für solche Aktionen und hat schon mal ne Nummer spontan 20 bpm langsamer gespielt, wenn der Drummer nen schlechten Tag hatte.
Zu mir kam sogar mal ne Gruppe nach dem Konzert (mit Abbruch) und haben gelobt, das sei die allerbeste Stelle gewesen, total professionell, weil wir genau NICHT versucht haben, uns verkrampft nichts anmerken zu lassen. Die empfanden das als hochsouverän, und alle anderen Fehler haben sie eh nicht gehört. Weiß ja außer der Band niemand, wie es klingen soll.
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Ich habe ähnliches festgestellt. Bei gleichen Maßen, gleicher Befellung uns Stimmung höre ich Unterschiede nur noch sehr marginal, und auch nur, wenn ich alle Dynamikstufen und Fellzonen durchspiele. Ich klinge glaube ich einfach immer nach mir, nur bin ich komischerweise deshalb nicht berühmt

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egal welche Technik genutzt wird, es dürfte wohl immer eine deutliche Naht übrig bleiben. Vom Profi ausgeführt vermutlich halbwegs dezent, wenn ich das machen m0sste wohl eher im Stil "San Andreas Spalte".
Aber die Struktur des Acryl ist unterbrochen, und das wird so bleiben. Ich vergleichs mal mit nem zerbrochenen Spiegel. Man kann so sauber arbeiten wie man will, ne Klebenaht bleibt.
Ob du damit leben kannst, wissen wir alle natürlich nicht.
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Die beste Abdeckung für eine ungenutzte Rosette ist ein funktionierender Tomhalter

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Traumset, Gratulation! Ich habe bisher immer einen Bogen um Tama-Sets gemacht, da ich Gußreifen auf den Toms nicht mag. Wenn du mit diesem schönen Teil nicht mehr zufrieden bist, könntest du dich gerne bei mir melden

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Mit Gear 4 Music hat man genug finanziellen Background um nicht gleich wieder pleite zu gehen.
Dass das alleine nicht reicht, um eine Marke dauerhaft zu etablieren, hat man bei Drumcraft gesehen.
Die Preisklasse ist wohl mehr auf Einsteiger ausgerichtet, da wird ein Traditionsname natürlich als ein Hinweis auf (vermeintliche) Qualität empfunden. Und wenn es gelingt, zumindest klassentypische Qualität zu liefern, finde ich das auch völlig legitim. Ob das am Ende reicht, um auch erfahrene Drummer zu überzeugen, wird man abwarten müssen.
ich würde es eher als "legales Plagiat" bezeichnen und bin ansonsten völlig bei Hochi. Wenn bei Ebay jemand Sonor-Klöppel auf eine Noname-Snare pappt, ist der Aufschrei groß, wenn eine Firma völlig legal eine ganze Produktpalette umlabelt, denken anscheinend manche, der Messias sei gekommen.

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Jetzt bin ich doch einigermaßen sprachlos, noch nie von Roadstar gehört zu haben. Ok, zu der Zeit kaufte ich noch ausschließlich bei "realen" Musikgeschäften in der Nähe. Wenn man immer im Einzugsgebiet von Großstädten lebte, war das Angebot damals ja noch vielseitig gegeben. Versandhandel kannte ich nur von Musik Produktiv, allerdings hab ich dort nur ein einziges Mal bestellt, und das war der Katalog

Wenn aber Newsound quasi die Hausmarke von Roadstar war, mussten wohl einige dort Kunden gewesen sein. Die Kübel sah man ja doch bei diversen Gelegenheiten.
Das Musiker-Board gibt noch ein paar mehr Dinge preis, allerdings kommen da vor allem die 6Saiter zu Wort.
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Wenn die Tickets dann etwas Geld kosten und sie nicht wieder jeder umsonst bekommt, müsste das doch machbar sein. Wenn man denn möchte. Im Kleinen gibt es solche "Messen" ja.
Ich suche gerade mit der Lupe den Nutzen, den etablierte Hersteller von solch einem Event haben könnten, kann aber leider nichts finden

Exakt die kleinen "Messen" haben ja eine ganz andere Ausrichtung, wenn man an Vintage oder Custom Drum Meetings denkt. Das ist tatsächlich eine geeignete Plattform für Enthusiasten, ob nun Hersteller/Verkäufer oder Kunden. Eine Turnhalle kann man fast überall für einen kleinen Obulus anmieten, dadurch lassen sich Standmieten und Eintritt gering halten. Ein bisschen Catering durch lokale Betriebe bekommt man ebenfalls ohne besonderen logistischen Aufwand gestemmt. Und wenn noch ne Live-Stage dazu kommt, ist der technische Aufriss nicht größer als beim Straßenfest einer durchschnittlichen Kleinstadt.
Demgegenüber sind Messegesellschaften Großbetriebe mit vielen fest angestellten Mitarbeitern, die neben hohen Fixkosten auch noch eine Gewinnerzielungsabsicht haben. Ich wüsste wirklich nicht, wie es klappen sollte, eine P2C Musikmesse so aufzuziehen, dass die Hersteller, die uns interessieren, überhaupt darüber nachdächten, daran teilzunehmen. Schließlich übernehmen die großen Musikhäuser ziemlich die gleiche Funktion ohne Zusatzkosten. Mal ehrlich, ein Tagesausflug nach Treppendorf inkl. Mittagessen in der T-Kitchen bietet zwar vielleicht nicht das Flair einer Messe, dafür kostet es nur einen Bruchteil an Geld und Nerven, sich einen ebenso aktuellen Marktüberblick zu verschaffen, der nur nicht so breit ausfällt
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Recht teuer, sogar ...
...klingen aber trotzdem billig

Ich hab noch kein Set gehört, auf dem mich EC2 überzeugt hätten, mag einfach den Klangcharakter nicht, hat was "papieriges". Vielleicht geht's dem TS ähnlich.
Gegenfrage: Welchen Sound erhoffst du dir, wenn du statt Ambas Diplomats als Reso verwendest? Ich hätte ja instinktiv Emperors über Ambassadors vorgeschlagen, das lässt sich immer noch resonant-offen mit ordentlich Punch stimmen. Mit Diplomat-Resos wird der Sound halt etwas definierter und kürzer.
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Zum Thema Felle, würdet Ihr mir da bitte etwas detallierter auf die Sprünge helfen
Erst mal beginnt alles mit frischen (=nagelneuen) Fellen. Aus runtergenudelten Pellen kann nämlich der gewiefteste Profi kaum erträglichen Sound zaubern. Und auch wenn man heute wieder dämpfen darf, ohne gleich von der Musikerpolizei abgeführt zu werden, sind deine Klebeorgien meist ein verzweifelter Versuch, aus einem katastrophalen Sound ("ich tu' mich etwas schwer beim Stimmen") was zu machen, was keine Schmerzensgelforderungen nach sich zieht. Dabei sollte gezieltes Dämpfen eigentlich dazu dienen, eine gut und sauber gestimmte Trommel zu optimieren.
Man nehme also ein originalverpacktes Markenfell aus der Packung und taste sich entlang der Arbeitsschritte eines der unzähligen "How to tune your drums"-Videos im Internet. Meist lässt sich damit recht schnell ein vertretbarer Grundsound erreichen, und nach der 4. Trommel tritt schon eine Art Routine ein. Dabei ist es sekundär, welches Logo auf dem Fell ist, alle relevanten Hersteller haben ein vergleichbares Produktportfolio. Häufig werden simple einlagige Standardfelle empfohlen wie Remo Ambassador, Evans G1 oder Aquarian Texture Coated. Ich persönlich mag auch etwas dickere doppellagige Felle wie Remo Emperor/Evans G2. Mit diesen Fellen findet man flexibel seinen Wunschsound von offen/jazzig hoch bis fett/rockig.
Gaffa/Tempo kommen ins Spiel, um nervige Oberschwingungen oder Resonanzen abzumildern, keinesfalls um alle Phänomene zu eliminieren. Denn davon lebt der Drumsound!
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Ich bin da recht pragmatisch. Mein Zeug stell ich der Allgemeinheit nicht gerne unbeaufsichtigt zur Verfügung, da ich kein Geld übrig hab, um ständig Ersatz zu beschaffen. Selbst vermeintlich sanfte Jazzer haben mir schon ins nagelneue Snarefell Dellen reingehauen. Als Proberaumset würde ich mir ggf. irgendein Billigset mit Stativen für wenige Hundert Euro besorgen, und Snare, Becken und BD-Pedal bringt jeder Drummer mit, wie sich das gehört. Bin aber ansonsten net so penibel, dass ich niemand ans Set lasse oder alles unter Decken verhülle. Schlagzeuge sind Gebrauchsgegenstände, für emotionale Bindungen oder erotische Gefühle gibt's Menschen.
Wenn ich Unterschlupf in einem fremden Proberaum suche, ist es Sache der Hauptmieter, die Konditionen festzulegen, ich entscheide dann, ob es für mich interessant ist. Mit einem Hauptmieter, der mir vorschreibt, nichts, aber auch gar nichts verstellen zu dürfen, käme ich vermutlich nicht ins Geschäft. Mit nem entspannten Kollegen, der nicht meckert, wenn mal die Snare zu hoch steht, könnte ich hingegen leben und das vorhandene Set durchaus zum Üben nutzen. Bei dem, was man so an "Dienstsets" geboten kriegt, hab ich mir ne gewisse Flexibilität angewöhnt, auf nahezu allem spielen zu können und nur das mitzunehmen, was jeweils gar nicht funktioniert. Meist habe ich für die erste Probe Becken, Snare und FuMa dabei, damit ich auf der sicheren Seite bin.
Auch bei Livegigs darf gerne das Hausset aufgebaut werden, wenn vorhanden, und ich stelle gerne ggf. Snare und Becken dazu. Alles was die Schlepperei reduziert, ist willkommen. Und ob das Schlagzeug gut klingt, hängt wie immer wesentlich von der Bedienung ab.