Beiträge von trommla

    habe ein paar bei Youtube gefunden, aber es sind sehr oft die gleichen.

    So sind wir Drummer halt, nicht sehr flexibel, spielen immer nur das gleiche ;)


    Aber mal ganz im Ernst, für einen Anfänger gibt es doch sooo viel zu entdecken, reichen da nicht eine Handvoll Fill-Ideen erst mal aus, um Spaß zu haben? Es geht ja nicht darum, jeden Fill einmal hinbekommen zu haben, sondern jeden Fill aus nem Groove heraus temposicher, dynamisch und groovig spielen zu können, danach aber ebenso sicher wieder in den Groove zurück zu finden. Ein Video wie das folgende sollte einem Anfänger mehr als genug Stoff für den kommenden Monat bieten, da auch der musikalische Zusammenhang beleuchtet wird:

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    Bücher gibt es wie Videos reichlich, das hättest du aber auch selbst ergoogeln können. Zumindest meine Suchanfrage drum fills book

    hat mir unmittelbar einige Bücher und Pdf ausgespuckt. Soll ich sie für dich noch lesen und bewerten? ;)


    Edit: st_b und ich haben parallel geschrieben, die Idee, den Lehrer nach einem Buch zu fragen und dieses gleich im Unterricht zu behandeln, finde ich hervorragend.

    Masterwork Troy gibt es regelmäßig budgetkonform zu haben

    Sind absolut taugliche Becken und mit Sicherheit ein Upgrade zu den derzeit genutzten PST5

    Was ist so ganz prinzipiell von Becken mit ausgesägten Rissen zu halten? Ist das eine Option?

    Für mich nicht. Erstens weiß ich nicht, welche Schäden ein grobmotorischer Vorbesitzer sonst noch hinterlassen hat, ohne dass sie bislang augenfällig wurden. Zweitens sehe ich sie, Klang hin oder her, ebenfalls als defekt an, und für defekte Instrumente gebe ich kein Geld aus, wenn man's nicht richten kann. Ein hochpreisiges und seltenes altes Schätzchen würde ich zwar trotz Verletzung weiterspielen, aber schon defekt kaufen NIE.

    Was die Kritik am Budget angeht: Als alleinerziehender Teilzeittonmann kann man manchmal keine großen Sprünge machen. Wenn ich warte, bis genügend Geld für das dicke dw Set da ist, ist die Brut volljährig.

    Ich verstehe das total, bin selbst in der Situation. Allerdings sind die teuersten Dinge die, für die man Geld ausgibt, ohne am Ende den erwarteten Gegenwert zu bekommen. Und für zweistellige Kaufsummen ist der Gegenwert, sagen wir, meist sehr überschaubar. Gerade du als Soundmann wirst das schnell merken.

    So, hab mich gerade mal beim T. durch die günstigen Crashbecken U100€ durchgeclickt. Wie schon geschrieben wurde, letztendlich muss man das Zeug live hören. Aber zumindest dem ersten Eindruck nach könnte man sowohl die MilleniumB20 als auch die Zultan Aja als vernünftige Budgetlösung bestellen und mal anspielen. Der Rest an Neuware ist halt Messing (Finger weg!!!) und B8, und das hört man. Die B8 fangen erst in der Preisklasse ab 100 Euro langsam an, besser zu klingen, also PST7 und darüber. Allerdings finde ich dennoch die billigen B20-Deckel besser als selbst die teureren B8-Zimbeln. Nochmal, ich beziehe mich rein auf Soundfiles online, das muss man live überprüfen.


    Bestell doch einfach mal ein 16er und ein 18er beim T. und vergleiche mit den geliehenen PST5. Das dürfte dir den besten Eindruck verschaffen, ob der Weg zu deinen Vorstellungen passt. Und wenn es Alternativen bei der Beckenstärke gibt, nimm eher Thin oder maximal Medium, keinesfalls Heavy. Dünne Becken entfalten schon bei leichtem Spiel ihren Klang, und der Filius muss nicht reindreschen wie ein Bekloppter. Insgesamt wärst du bei 2 Crashes noch (deutlich) unter 200 Euro, das passt zu deiner Budgetaussage vom Beginn.

    Es ist in meinen Augen motivierender, wenn man nicht dauernd von Ausstattungsmängeln gebremst wird

    Dann frag ich mich, weshalb du beim Set des Sohnes so knauserst. ;)


    Ohne Budget ist das auch beim Schlagzeug nicht machbar. Vergiss erst mal den Kauf einer Snare und beschäftige dich (gratis) mit Tuning.


    Bei den Becken scheinst du ja Ersatz beschaffen zu müssen, also pack den zweistelligen Snarebetrag zum Beckenkauf mit dazu. Dafür gibt es zwar immer noch nicht gescheites, aber wenigstens was brauchbares. Ich persönlich mag billige Becken aus B8-Bronzelegierung klanglich gar nicht und möchte daher nichts empfehlen. Schöne musikalische Klänge bekommt man im Set bei Becken ab ca 400 Euro aus B20 Bronze. Gerade bei Crashes hört und fühlt man das deutlich. Wenn ihr aber mit den PST5 zufrieden seid, sollte es vergleichbares günstig bei Ebay KE geben.


    Dreh doch mal den Spieß um und suche Angebote, die deinem Budget entsprechen, dann können wir dir zumindest Feedback geben, wovon man lieber die Finger lässt. Aber gerade bei Becken gilt m.E., dass man lieber etwas mehr investieren sollte, da ein Becken im Gegensatz zu Trommeln klanglich nicht veränderbar ist.

    Klar kann man das abtrainieren. Alles eine Frage der Stimmung und Dämpfung.


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    Leg mal sowas auf die Snare, und du hast bei gleicher Stimmung nen fetten Rocksound. Das geht natürlich auch kostengünstig aus nem alten Fell ausgeschnitten. Nur verkauft es sich so halt für irgendwen gewinnbringend ;)

    Die berühmten Gaffa/Tempo-Orgien von früher gehen auch, man muss es ja nicht gleich exzessiv betreiben. Beide Varianten haben Nachteile, wenn man mit Besen wischen möchte, aber das erwarte ich bei einem 9jährigen nicht unbedingt.

    Es gibt viele Beispiele, wo Metallsnares nicht wie Timbales klingen. Umgekehrt gibt's das natürlich auch, dass jemand ne Holzsnare eher timbaleartig stimmt. Und es gibt viele Beispiele, in denen erfahrene Drummer mit geschlossenen Augen nicht erkennen, welche Snare woraus gemacht ist.


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    BTW: wenn die Snare nach Timbale klingt, ist vermutlich auch der Teppich viel zu fest gespannt und spricht kaum noch an. Ein häufiger Fehler, wenn Drummer eine pathologische Angst vor Mitrascheln des Teppichs haben.

    Ich behaupte einfach mal, ohne die Snare selbst zu kennen, kannst du zwar zwei "Abfalleimer" nebeneinander stellen, es bleiben aber Abfalleimer. Yamaha sollte qualitativ gut genug sein, dass man mit etwas Zuwendung (ggf. andere Felle, anderer Teppich, andere Stimmung) noch mehr rausholen kann, als du mit deinem Know How hinbekommst. Solche Kitsnares sind zwar limitiert, können aber durchaus funktionieren. Ich spiele seit kurzem in einer meiner Bands auf einem Dienstset (Musiktherapeutische Praxis - Pearl Vision glaube ich), das war grottig gestimmt. Auf den Toms bräuchte es tatsächlich neue Felle, aber die Snare klingt richtig brauchbar, nachdem ich sie gestimmt habe. Und das klappt bei vielen Billig-Eimern, sofern Verarbeitung und Kesselhardware in Ordnung sind. Nennenswerte Unterschiede zwischen Metall und Holz habe ich dabei eigentlich nicht feststellen können, weil eben andere Aspekte entscheidend sind.


    Für Zweistellig irgend eine Holzsnare zu kaufen, die dann möglicherweise richtig mies ist gar nicht klingt, wär mir das Geld nicht wert. Ein Schüler hatte mal ne Sonor Force 2003 Holzsnare, da fand ich es schwierig, überhaupt nen brauchbaren Klang rauszukriegen, trotz Markennamen und gutem Holz. Wär vielleicht mit Austausch aller Verbrauchsmaterialien etwas besser geworden, aber ich wäre mit dem Sound wohl trotzdem nicht warm geworden.

    Wie man's nimmt. Ich glaube, da verklärst du den Künstler ein wenig ;)


    Vergleichbare Fälle von Scheitern (an seinen Dämonen) gibt es in allen Bereichen, ob nun bekannt (z.B. Robert Enke) oder unbekannt (Millionen andere). Die meisten verbergen solche Störungen nach wie vor, aus Angst davor, gesellschaftlich stigmatisiert zu werden. Ich denke eher, hier haben Künstler eine Sonderstellung, weil sie eher als andere Branchen solche "Eskapaden" zum Image stilisieren können - bzw. wohl eher die Medien, die darüber berichten. Ich sag nur Amy Weinhaus...äh Winehouse.


    Man stelle sich vor, ein erfolgreicher Manager gäbe öffentlich zu, unter Depressionen zu leiden. Vermutlich bekäme er dann noch ne fette Abfindung zum Karriereende, und das war's dann.

    Aber von thc und benzos stirbt man jetzt nicht.

    Na ja, trizyklische Antidepressiva sind kontraindiziert bei hochdosierter Opioid- und Hypnotikaeinnahme, weil sich das Zeug alles gegenseitig verstärkt. Die im Artikel beschriebene Kombination dürfte mit Sicherheit das Potenzial haben, dich ziemlich schnell um die Ecke zu bringen, weil du nämlich eine unbemerkte Atemdepression (ich gehe davon aus, dass er alleine im Hotelzimmer schlief bzw. bewusstlos wurde) nicht lange überlebst.

    Ungeplante Narkose gewissermaßen, nur dass der Anästhesist fehlte, um ihn zu beatmen und den möglichen Kreislaufzusammenbruch zu verhindern.

    Und bei insgesamt 10 Substanzen dürfte Alkohol gesetzt sein, was sich auch nicht mit o.g. Substanzen verträgt, den Rest kennen wir nicht einmal. Ich halte es für absolut möglich und wahrscheinlich, dass diese Mischintoxikation todesursächlich gewesen sein dürfte.


    Traurig, dass manche ein solch erfolgreiches Leben nicht davor schützen kann, die Kontrolle komplett zu verlieren. Mir tut besonders die Familie leid. Mit einem Polytoxikomanen zu leben ist schon schwer, ihn von heute auf morgen unwiederbringlich zu verlieren, übelst.

    Hab nicht viel mit Foo Fighters am Hut, und ich könnte wirklich nicht sagen, ob T.H. für die Drummerwelt eine bleibende Bedeutung haben wird. Aber 50 ist einfach viiiiel zu früh. Ich wünsche ihm, dass er sein Leben trotz Drogenproblemen insgesamt glücklich lebte.

    Der übliche Tipp, ruf mal bei St-Drums an und lass dich beraten. Wenn jemand das weiß und dann auch gleich das richtige Produkt da hat, ist es der Stegner.

    Ich frage trotzdem mal ganz naiv, weshalb möchtest du das denn machen? Die früher üblichen Flügelschrauben sind doch viel praktischer und gehören optisch zur Zeit einfach dazu.

    Stimmt ihr euer Snare-Reso mit dem Tunebot? Das mache ich schon länger nach der Methode von "Sounds like a drum" (mit Lineal). Die exakte Tonhöhe ist mir da weniger wichtig als die exakte Auflage des Teppichs. Mir fehlt zwar die Relation eurer Frequenzangaben, aber mir ist noch nie ein Reso beim Stimmen kaputt gegangen. Stimme allerdings nicht "bretthart", sondern nur relativ hoch.