Beiträge von trommla

    Da wird wieder mal die Lösung eines Problems verkauft, das vorher niemandem aufgefallen ist.


    Ich meine im Video auch diskrete Klangunterschiede zu hören, wie sie durch unterschiedliche Hörposition, verschiedene Räume oder andere Mikros schlüssig zu erklären wären. Die Becken selbst scheinen mir aber vom Klangcharakter her absolut identisch, ob nun gefedert oder nicht. Mei, die Drum- und Zubehörindustrie muss halt auch schauen, wo sie bleibt.


    Leute, kauft fleißig weiter überflüssigen Kram, das schlimmste wäre doch, wenn die Firmen dichtmachen würden und wir plötzlich gezwungen wären, Klangverbesserungen durch ÜBEN herbeiführen zu müssen. 😀

    Es gibt einige Drummer (unter anderem auch Simon Phillips) die wegen dem Effekt der Dämpfung ganz bewusst auf einen Teppich unter dem Drumset verzichten.

    Ja, der gute Mr. Phillips. Bei aller spielerischen Klasse schon auch ein ziemlicher Nerd ;)

    Bin leider auch kein Holzwurm, aber das Furnier sieht ziemlich exakt aus wie das Innere meiner Vintage Series Kessel, und die sind ja bekanntlich Buche. Vielleicht hilft's.

    Was bedeutet denn gefedert?

    Die Höhenverstellung funktioniert hydraulisch, und du sitzt ähnlich drauf wie auf einem LKW-Sitz. Man "sinkt" beim Platznehmen etwas ein, und die Hydraulik federt harte Stöße ab. Natürlich wippt da nix, wenn du normal spielst oder ein Bein anhebst, das wär arg.


    Für ein solches Konzert wäre es vielleicht nicht der optimale Hocker

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Für alles andere perfekt :)

    Herrlich! Wie früher! Tolle Snares mit Schlüsselloch. War die Größe gesetzt, oder bist du zufällig auf den Kessel gestoßen?


    Bei sonem Faß würde mich so spontan interessieren, was man klanglich geboten bekommt. Hab noch nie ne 15" Snare gehört und erst mal Zweifel, ob man sowas braucht. Vor allem in puncto Dynamik, Präzision und Spielgefühl sind Snares mit kleinerem Durchmesser ja eher im Vorteil. Andererseits bringt 1 Zoll mehr vielleicht noch keinen grundlegend anderen Sound? Würde ich gerne mal hören, die Neue.

    Gerade beim Hocker würde ich keine Kompromisse machen, schließlich ist es das Utensil, welches ein Drummer - außer Bela B. Und Slim Jim Phantom - am häufigsten nutzt. Mein Favorit ist nach wie vor der gefederte Tama Ergorider, auch nach 10 Jahren regelmäßigem Einsatz noch. Der PearlD2500 ist preislich und qualitativ auf einer Stufe, aber nicht gefedert, was ich als gigantisches plus an Sitzkomfort empfinde.

    Tama Rhythm Watch mit irgend nem ollen prähistorischen "In Ear", was aber eher an traditionelle Hörgeräte erinnert, mit Bügel hinter dem Ohr. Hab ich mal von irgendwem geschenkt bekommen. Ich nutze es nur einseitig, quasi einohrig, da es eh nicht wirklich abschirmt. Bei vernünftigen Lautstärken reicht mir das völlig.


    Allerdings bin ich kein Fan von Click auf der Bühne und wehre mich dagegen, wenn es nicht aus technischen Gründen zwingend erforderlich ist, daher fehlt mir so ein bisschen die entsprechende Erfahrung. Für Proben funktioniert es aber gut.

    Was spielst du denn überhaupt für eine Schnarre an deiner Vintage Bude, trommla?

    Hängt bisserl vom Kontext ab, häufig meine Slingerland Sound King 14x6.5 mit nem Skyntone befellt, oder aber meine Supra LM402 mit Weather Master Heavy, also quasi Amba. Erstere für richtig altmodischen Sound, zweitere wenn's etwas neutraler sein soll. Die Supra funktioniert halt irgendwie für alles, hat aber nicht so viel Charakter.

    nur 4 Snares besitze und davon nur eine "teure"

    Die "teure" würde sich auch noch gut in meinem Snareregal machen. Aber fast 800 Euro gehen für mich mal gar nicht. Eine soooo teure Snare müsste schon ne echte Ausnahmeerscheinung mit bezifferbarem Mehrwert sein.

    Die hatte ich auch schon auf meiner Einkaufsliste. Glücklicherweise hat das Teil aber eine Abhebe, die für mich gar nicht in Frage kommt. Diese Plastikknöpfe will ich nicht!!! Hat mir ein paar Euro gespart, außerdem hab ich doch schon genug flache Snares in 5 oder 5,5. Ne tiefere Holzsnare wär aber vielleicht mal was. Gibt's da nichts von Ratiopharm Millenium?

    Letztendlich besagt ja das Gesetz sinngemäß, dass bei Onlinekauf die gleiche Testmöglichkeit gegeben sein muss wie im Ladengeschäft. Und wenn ich im Geschäft eine Snare oder ein Set anspiele, bekommt das Fell ebenfalls Spielspuren, ohne dass einem beim Verlassen des Ladens ein Nutzungsentgelt abgezogen wird. Sofern die heimische Nutzung nicht mehr Spuren hinterlässt, sollte Rückgabe kein Problem sein. Zur Bandprobe oder Studiosession würde ich dann aber doch eher ein anderes Fell aufziehen und sehr genau darauf achten, wo jemand Gaffa draufklebt. Und ganz sicher nicht den befreundeten Drummer der Nachbarband drauf rumklöppeln lassen!!! Ich hatte schon so oft Krater in nagelneuen Fellen, selbst von Jazzdrummern :rolleyes:

    Wenn die O.H. vom Holz her rausfällt und die B.G. dich überfordert:

    alleine beim T. gibt's (ohne Signature-Modelle) 47 Snares mit 13" Durchmesser aus Holz oder Stahl. Dazu kommen dann noch Modelle aus Alu, Messing und wasweisich, und natürlich weitere Signaturemodelle. Es kann also alles noch gut werden ;)


    Du scheinst da wohl einfach zwei gute Angebote vorliegen, dich aber noch gar nicht näher mit der Materie beschäftigt zu haben. Dann würde ich einfach nach harten Fakten entscheiden, oder meinetwegen auch nach Instinkt. Beide Snares werden grandios klingen KÖNNEN, wenn du sie entsprechend stimmst. Das kann aber auch jede andere Snare oberhalb von sagen wir mal 300 Euro oder sogar weniger. Worauf ich primär achten würde, sind Spannreifen und Abhebe, denn die will ich ja nicht gleich wechseln müssen. Die Cast Hoops klingen einfach anders als Stahlreifen, und bei Strainern gibt's selbst auf "besseren" Snares Licht und Schatten.

    Und an oberster Stelle steht natürlich, dass mich auch die Optik ansprechen muss. Sonst wird es nix zwischen ner Snare und mir.

    Oooch, ich find Schlagzeug gar nicht sooo schlimm, so lange ich nicht jeden Tag spielen muss ;)


    Was mich wirklich nervt, sind meine Füße, die einfach nicht so wollen wie ich. Logisch, wenn man meist daheim nur das Pad beackern kann. Ich geh in letzter Zeit regelmäßig mit anderen Instrumenten fremd, bei denen das Üben auch im Wohnzimmer komplett möglich ist.

    Kann man denn anders als rückblickend entscheiden, wer stilprägend war? Wenn man einen Drummer (im Fall von Copeland) nach über 40 Jahren noch eindeutig (er)kennt, würde ich mal behaupten, das SIND große Fußabdrücke, auch wenn heutige Kids vielleicht grad wem anders nacheifern. Das ist nämlich erst mal nur ne Mode ohne echten Wert, wenn man den Begriff in diesem Zusammenhang verwenden will.


    Was Copeland bis heute auszeichnet, ist auf jeden Fall seine Reputation als Komponist und Musiker. Das ist weit wichtiger für unsere Wahrnehmung als Drummer, als jeder Signature-Groove oder Mörderfill es sein könnten.

    In der Regel steht der Beater-Schaft ja nicht senkrecht, wenn er aufs Fell auftrifft, sondern ist schon leicht zum Fell geneigt. Insofern würden "fast" 90° Auslenkung in Ruheposition nicht waagrecht sein.

    Yep, so versteh ich das. Wäre mir wohl immer noch etwas zu viel des Guten, aber ich muss auch nicht schnell spielen, zumindest nichts, was mehr als Doppelschläge mit dem rechten Fuß heißt.