Beiträge von trommla

    Und noch eine Pro-Stimme :thumbup:

    Die M.-ProTour sind selbst bei regelmäßigem Transport völlig ausreichend. Die einzige Anwendungsbeschränkung, die mir einfallen würde, ist echter Toureinsatz mit Transport im Truck und Verladung durch "Drittpersonal". Da würde ich immer solide Roadcases bevorzugen, und zwar nicht Plasteschachteln, sondern 9mm Birkenmultiplex.

    Ich schreib's ja nicht zum ersten Mal im DF, meine Optimum-Lösung ist derjenigewelche, und ich kenn "Rücken" aus leidvoller Erfahrung. Ob der Spinal Glide nur Marketing ist oder wirklich was hilft, kann ich nicht beurteilen. Die gefederte und sich drehende Sitzfläche des Tama mag nicht jedermanns Sache sein, ich finde aber, sie hilft meinem Rücken enorm, weil die Rotation der Wirbelsäule beim Spielen durch nichts behindert wird, was Fehlhaltung und Verspannungen vermutlich sogar vorbeugt.


    Hinzu kommt die schnelle Höhenverstellung, die ich manchmal nur einfach ein paar Zentimeter ändere, wenn ich das Gefühl habe, irgendwas stimmt nicht mit meiner Körperhaltung. Geben tut's den auch in Rund, was zum Transport von Vorteil sein mag, da die Sitzfläche kleiner ist. Ich bin mit dem Ergo Rider jedoch rundum zufrieden und fühle mich darauf extrem gut aufgehoben.

    Letztendlich ist vor allem wichtig, mit Freude zu musizieren, nicht mit Effizienz. Für viele hier ist die Musik ein Ausgleich zum stressigen Alltag, für die meisten davon wird es das auch immer bleiben.


    Auch wenn ich es gut und wichtig finde, sich Ziele zu setzen, müssen diese nicht "zeitgeistig" quantitativ (=in x Wochen will ich Singles mit y bpm spielen) sein, sondern können/dürfen auch qualitativ formuliert sein (ich möchte mittelfristig in einer Band mitspielen können). Ob und wie schnell du Singles lernst, entscheidet nicht über deine Qualitäten als Drummerin, und eine ausreichende Technik sehe ich eher als Vehikel zum musikalischen Ausdruck, nicht als Selbstzweck.

    Was denn für "Silent-Stroker"?

    Wahrscheinlich diese Adoro-Teile mit diesen "Scheebesen-Tips". Ich würde auch immer normale Sticks empfehlen, insbesondere zum Lernen von Rudiments. Ohne realistischen Rebound lernt man keine realistische Technik.

    Wir wissen ja nicht, wieviel Kraft deine Finger haben ;)


    Du hast natürlich Recht, rein mit den Fingern bist du ziemlich limitiert. Es macht auch wenig Sinn, die Singles nur per Finger Control spielen zu können, denn auch wenn jeder (Youtuber) irgend ne andere Technik propagiert, die Übergänge sind im Idealfall fließend, ebenso wie man nicht exklusiv French, American oder German Grip spielt.


    Unterschiedliche Stile, Tempi und Dynamikstufen erfordern eine andere Stickführung, und je mehr technische Bandbreite du dir erarbeitest, umso besser. Das sollte aber schon beim Betrachten anderer Drummer klar werden.


    Gleicher Drummer, unterschiedliche Spielweise


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    Ich glaube ja, dass keiner mehr sich traut, nach Gefühl und Geschmack zu stimmen, seit der Tunebot immer mehr Leuten suggeriert, es gäbe "richtige" und "falsche" Stimmungen. 8o


    Und Drummer, die alle 5 Jahre ihre Felle wechseln, sprechen von Reproduzierbarkeit ihres Sounds...


    Edit: ich stimme für Jazz bei 12/14 übrigens auch Quinten, und das schon seit Jahren

    Ich bin Fan von der stufenlosen Einstellung, daher geht hier Stagemaster leider nicht.

    Du hast ja deine Alternative auch schon ;)


    Trotzdem eine Anmerkung zur stufenlosen Einstellung. Die Rasterung bei den Stagemasters ist so fein, dass es für die Praxis mE überhaupt keine Relevanz haben dürfte. Ich habe jedenfalls noch NIE eine Einschränkung deshalb wahrgenommen, und ich baue jedes Jahr viele Male in ganz unterschiedlichen Settings auf und ab.

    Ich bin da schon lange raus ehrlich gesagt.


    Aber so lange genügend Leute bereit sind, für die Superstars nahezu jeden aufgerufenen Preis zu zahlen, dafür dass sie eine technisch perfekt durchkonzipierte und völlig seelenlose Performance konsumieren "dürfen" und als Cocktailkirsche obenauf teilweise noch Fan-Packages und Merch abdrücken, hält sich mein Mitleid mit den "armen Geschröpften" doch arg in Grenzen.


    Wir konsumieren weiter fröhlich, als gäbs kein Morgen, da ist Jammern imho fehl am Platz. Geht einfach nicht mehr hin, dann werden sich die Preise schnell wieder nach unten bewegen. Denn ehe Tailor Swift gar nichts mehr verdient, wird sie schnell merken, dass 15 Euro je Karte beim Stadiongig immer noch 100000 Euro je Konzert sind. Diese astronomischen Preise sind schließlich nicht die Ursache, sondern die Folge unseres Konsumdenkens.

    ich würde keinen anderen mit Normalgewicht mehr aus der Serie kaufen.

    Ich war auch lange Zeit ein überzeugter Roadpro-User. Meine Entwicklung zur Gewichtsersparnis ging noch ne Stufe tiefer hin zu einstrebiger Stagemaster-Hardware. Formal vielleicht eher Tamas Einstiegsklasse, für mich aber in allen Belangen ausreichend. Wer gerne alles mögliche an nur einem Beckenständer hängen hat, also beispielsweise 2 größere Hängetoms und Gedöns, erhält vielleicht nicht ausreichend Stabilität. Für ein bis zwei Becken reichen die Dinger bei mir aber allemal, ich hatte in den letzten Jahren weder auf stabilen Bühnenböden noch auf unebenen Untergründen irgendwelche Probleme.


    Die Gewichtsangaben hatte ich hier 2018 schon mal bekannt gegeben.

    "Das" Tom ist im Deutschen sächlich, soweit ich weiß.

    Danke, dass mal wieder jemand daran erinnert, mir stellt's immer noch jedes Mal die Nackenhaare auf.

    Ob allerdings dieser Feldzug noch zu gewinnen ist, wage ich zu bezweifeln. ;)

    ich stehe extrem auf den Sound von dem Drummer:

    Wenn du den Sound als Referenz anführst, ist das alles am Ziel vorbei. Er spielt bis auf die 13er (?) Snare, die immerhin tief ist, ja eher große Eimer. Die Bassdrum dürfte sogar ne 24er sein, finde ich bei weitwinkligen Aufnahmen aber immer schwer abzuschätzen. Das Floortom ist ein 16er, würde ich meinen, optisch und klanglich.


    Was wozu passt, ist aber relativ. Benny Greb spielt beispielsweise 10/16 bei den Toms, und er ist nicht unbedingt wegen seines schlechten Sounds beliebt ;) Kann man also durchaus machen. Und wie wir wissen, klingt Benny sogar auf nem Spongebob-Minikit sehr ordentlich. Hängt also wohl mehr von der Inspiration ab, die dein Set dir bietet. Unsere Empfehlungen und persönliche Vorlieben helfen da nicht weiter. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich übrigens zum 16 greifen. Gefällt mir klanglich einfach besser.


    Zur 18er Bassdrum ist aber doch das 14er die gängigere Ergänzung, 18/12/14 ist ja einer der Klassiker schlechthin als Bopkit. Und 18/10/14 funktioniert ebenfalls hervorragend. Nur eben nur bedingt für Sounds wie in dem Video.

    Ich kenne vor allem einen deutlichen Konzentrationsabfall bei langer Spieldauer, und wenn die Kondition mich im Stich lässt, ist es wie beim Laufen, man wird langsamer.


    Schmerzen sind aber immer ein Hinweis auf ne Überlastung!!!


    Wie diese entsteht, können wir aus der Ferne nicht beurteilen. Mir fallen mehrere Dinge ein, die du überprüfen kannst:

    - generell zu hartes/lautes Spiel

    - zu hart eingestelltes Pedal, das zu viel Kraft erfordert

    - schlechter Monitorsound. Wenn ich mich nicht gut höre, neige ich u.U. dazu, lauter zu spielen als erforderlich

    - ungünstige Programmabfolge. Wenn beispielsweise zu viele Uptempo-Nummern direkt hintereinander kommen, sage ich schon mal "Leute das schaff ich so nicht, das killt mich". (Sänger starten ja i.d.R. auch nicht gleich mit Songs, die an die Grenzen gehen, so lange die Stimme nicht warm ist)

    - zu ambitioniertes Drumming. Wenn das Original mich spielerisch zu sehr herausfordert und ich es nicht auf mein Niveau runterbreche, spiele ich ggf. zu viel außerhalb meiner Komfortzone


    Edit: hab mir inzwischen mal ein paar deiner Videos angeschaut. Ich finde, deine Technik wirkt kraftvoll und nicht unbedingt locker. Viel aus dem Arm heraus mit relativ steifen Handgelenken. Insbesondere dein Trad.Grip sieht etwas "homegrown" aus, finde ich. Ein bisschen scheint es, als würdest du ausgeprägt ins Fell reinspielen und den Rebound nicht optimal für dich nutzen.

    Bei den Füßen ist es schwerer zu sehen, aber das sieht mir auch nach eher hohem Kraftaufwand aus. In Summe könnte das schon ne mögliche Ursache für vorzeitige Erschöpfung und Schmerzen sein.

    Tim Rustemeier kannte ich nicht. Bin ich hier der einzige, der den Webauftritt als ziemlich unseriös wahrnimmt? Solche Art Heilsversprechen habe ich doch schon öfter in den unterschiedlichsten Branchen gelesen, allen gemein war ein völliges Fehlen jeglicher Evidenz. Was ich hier sehe, besonders der "Drummer des Monats", erinnert mich an Fernsehberichte über einschlägige Telemarketing-Agenturen, deren Mitarbeiter für ihre "Karriere" zunächst vierstellige Schulungsgebühren zahlen müssen, um ihren Traum vom großen Geld zu verwirklichen.

    Um ganz ehrlich zu sein, war bei mir schon Ende bei der Aussage "In 20 Wochen das erreichen, wofür andere Jahre brauchen". Denn solche Versprechen treffen imho vor allem auf eins zu, nämlich auf den Kontostand des Anbieters.


    Heutzutage gibt es so (beinahe unendlich) viele Möglichkeiten, ein Instrument zu erlernen, da im Internetzeitalter ja nichts verborgen bleibt (außer vielleicht mir Tim Rustemeier ;) ). Ob es da unbedingt eine der teuersten Möglichkeiten sein muss, hängt ausschließlich von deiner "Investitionsfreude" ab. Zu erwarten, du könntest damit schneller zum Ziel kommen, scheint mir mutig. Zumal es ja für einen vermutlich schon erwachsenen angehenden "Drummer vom Land" nicht darum geht, seinen Lernerfolg auf Effizienz zu trimmen. Such dir ein normales sprich bezahlbares Angebot, und dann versuch in deiner Umgebung Leute zu finden, die wie du Spaß am Musizieren haben. In ner Band zu spielen, bringt die weitaus größeren Lernerfolge, wie einige Drummerkolleg*innen hier im DF immer wieder demonstrieren. Selbst wenn nicht jeder technische Aspekt fehlerfrei oder brilliant sein mag, aber da gibt es sogar berühmte Namen, bei denen man sich fragt, wie die mit so ner Technik so weit gekommen sind.


    Ohne zu wissen, wo genau du herkommst, bin ich mir trotzdem fast sicher, dass es auch für dich irgendwo in erreichbarer Nähe nen Lehrer geben könnte, bei dem du für bezahlbares Geld ne gute Grundlage erhältst. Vielleicht verrätst du uns mal, wo das ist?

    Warum nicht? Klingt wie n Drumset. "Besser" oder "schlechter als" interessiert mich nicht, und von Remo gab's schon vor Urzeiten Drums aus Pappe. Wurden auch gespielt, haben sich aber nicht durchgesetzt. Mal abwarten, was mit Pearls gedruckten Kesseln geschieht. Ich sehe wenig Bedarf, so lange es bei zylindrischen Röhren bleibt. Ach ja, gab's da nicht mal Staccato und North, die andere Wege gehen wollten?


    Interessant wird sein, ob uns Drummern das Herstellungsverfahren irgendeinen Mehrwert bietet, denn wir sollen es ja kaufen. Noch sehe ich da nichts, außer vielleicht ner gewissen Gewichtsersparnis. Aber bei konventioneller Kesselhardware dürfte sich das in Grenzen halten.

    An sich hat Jürgen K mit seinen Ausführungen absolut recht. Insbesondere als langjähriger Drummer mit bereits entwickeltem Gehör schützt diese Herangehensweise vor Fehlkäufen. Die von Druffnix genannten Komplettsets kann man imho trotzdem bedenkenlos kaufen.


    Es mag zwar sein, dass sie präzises Sounderwartungen nicht erfüllen, die sind halt ziemlich Middle of the Road. Ich habe aber wirklich noch nie gehört, dass jemand Gurken erwischt hätte, die nicht gut geklungen hätten. Und die Troys, Armonis und Rockbeats, die ich bisher unter den Sticks hatte, waren alles richtig gut klingende Zimbeln.


    Insofern können gerade Anfänger damit mMn keinen Fehler machen, außer sich nicht gleich ein zweites Crash dazu zu kaufen. Denn 2 zueinander passende Crashes machen einfach mehr Spaß. Schau mal Drummern auf die Finger, wie oft sie mehrere Crashes in Kombination anschlagen. Vermutlich zu 99% ;)