Beiträge von trommla

    dass das Lautstärke-technisch kein signifikanter Gewinn zu Bassdrum Pads ist

    Günstig sind Autoreifen ja nicht unbedingt. Aber er sprach davon, dass die im Keller liegen, wo es niemand stört :D

    Tatsächlich könnte ich mir vorstellen, dass ein kompletter Autoreifen auch in der Wohnung unproblematisch ist. Aufgrund der großen Masse und des vielen Gummis vermute ich, dass ein Großteil des Trittschalls eliminiert wird. Aber Autoreifen in der Bude muss man mögen.

    Sprichst du vom Trittschall bei einm E-Set oder einer richtigen Bassdrum? Unabhängig vom pingeligen Nachbarn: Konntest du ganz objektiv feststellen, dass sich der Trittschall in anderen Räumen zumindest ein wenig reduziert?

    Ich spreche von einem BD-Übungspad. Da hörst du im Raum von Haus aus nur Zimmerlautstärke, und der Nachbar hört's auch in Zimmerlautstärke ;)

    Und zwar auch, wenn alles auf Matten steht. Ich hab keine vergleichende dB-Messung durchgeführt, aber die Nachbarn haben sich trotz Moosgummi beschwert. Also war es wohl noch deutlich hörbar.

    Deine Frustration kann ich gut verstehen, geht wohl den meisten so, wenn sie nicht weiter kommen. Wer da die Flinte nicht ins Korn wirft, ist ja eigentlich schon einen Schritt weiter ;)

    Deine Idee ist mir aber trotz deiner Ausführungen nicht klar. Wenn ich dich richtig verstehe, hast du völlig den Überblick verloren, welchen Weg du gehen sollst, um die Dinge zu lernen, die du gerne lernen möchtest. Du siehst sozusagen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.


    Also brauchst du eigentlich jemanden, der dein Spiel beobachtet, deine Fehler erkennt und dich auf ein Gleis setzt, auf dem du deinen Zielen deutlich näher kommen kannst? Der also mit dir gemeinsam den Wald etwas lichtet, damit du wieder weißt, wo es langgeht? Mit noch ein paar neuen Übungen, aus dem Bauch raus zusammengetragen, wird es aber doch nicht klarer, wenn der ganze Rest, nämlich der Dialog mit dem Lehrer, das Beobachten deiner Skills, das individuelle Eingreifen des Lehrers, außen vor bleibt. Ich habe keine Erfahrung mit Distanzunterricht, da meine Lehrertätigkeit schon seit weit vor der Pandemie ruht, aber für mich schreit das tatsächlich nach ein paar Stunden Präsenzunterricht mit ggf. anschließender Fernbetreuung. Ich weiß nicht, wie weit du es in die nächste Stadt mit Musikszene hast, aber in den Metropolen gibt es i.d.R. gut gebuchte Drummer, die nicht primär vom Unterricht leben und gerne auch mal ein paar Einzelstunden anbieten. Für ne Doppelstunde lohnt sich u.U. auch die Fahrt nach HH. Und danach hast du vielleicht etwas klarere Sicht drauf, wo du stehst und woran du üben könntest.


    Ich kenne deine Aussagen zu bisherigen Unterrichtsversuchen und weiß, dass ich da ein anscheinend heikles Thema anspreche. Vielleicht gäbe es ja tatsächlich die Möglichkeit eines reinen Onlineunterrichts, da müsstest du recherchieren. Bedenke aber, dass vermutlich jeder Schlagzeuglehrer dieser Welt ein eigenes Unterrichtskonzept favorisiert, und die meisten sich vermutlich schwer tun, wenn ein Schüler dann sagt "ich hätt gern Unterricht bei dir, aber ich hätte ihn gerne soundso." Sind ja schließlich auch nur Menschen.


    Abgesehen davon, wenn man sich an einer bestimmten Stelle festbeißt und nicht weiter kommt, sollte man herausfinden, ob die Ursache dafür nicht an ganz anderer Stelle liegen könnte. Taktverschiebungen können das Salz in der Suppe sein, aber vielleicht fehlen dir mangels kontinuierlichen Unterrichts die Grundlagen hierfür, ohne dass du es selbst erkennst. Da hilft ein Blick von außen meist sehr, daher mein obiger Gedanke.

    Ich kann dir natürlich nicht den (Fach)ärztlichen Rat ersetzen, aber ich würde mir ums Trommeln keine allzu großen Sorgen machen. Risiken entstehen bei bestehendem Leistenbruch vor allem durch Bewegungen, die zu einem erhöhten Druck im oder auf den Bauchraum führen. Schweres Heben, Bankdrücken und so Kram.

    Beim Schlagzeug spielen ist der Bauch normalerweise ziemlich entspannt, denn eine Anspannung des Rumpfes wäre für entspanntes Spiel eher kontraproduktiv.

    Sitzen tust du ja im sonstigen Leben - je nach Job - auch einen erheblichen Teil des Tages, und ich habe noch nie gehört, dass jemand ein Sitzverbot vom Arzt bekommen hätte.


    Postoperativ sieht es natürlich etwas anders aus, da kann es schon sein, dass man einige Wochen auch aufs Trommeln verzichten sollte, bis die Operationswunde abgeheilt ist. Aber auch das erfährst du vom Arzt.

    Du spielst seit 3 Monaten und sagst ein Übungstipp von einem international angesehenen Musiker sei Schwachsinn?

    Das finde ich ja schon wieder sympathisch. Kein Respekt vor großen Namen, die natürlich auch mal irren können ;)

    Ich gebe dir völlig Recht, nur ohne Pedal auf dem Boden rumtrappeln alleine wird dich nicht dahin bringen, eine Beinarbeit wie Thomas Lang hinzulegen. Da gehören natürlich (viele!!!) Übungsstunden am echten Set ebenso dazu. Aber viele bekannte und unbekannte Drummer trainieren ihre Füße in dieser Art, wenn sie gerade nicht am Set üben können.


    Die Idee mit den Autoreifen klingt witzig, ich bin mal gespannt, ob die Maschine ohne Fixierung lange an der gleichen Position stehen bleibt. Ich würde auf jenen Fall auch eine Snare oder ein Pad mitnehmen, denn den rechten Fuß alleine zu trainieren, bindet ihn ja trotzdem nicht in deine Bewegungsabläufe ein.


    Übst du eigentlich gelegentlich am Pad? Man kann nämlich wunderbar mit den Händen alles mögliche üben und untern die Füße möglichst exakt mitlaufen lassen. Das kann man dann wahlweise mit Wechselschlägen (ja, auf dem Fußboden ;) ), einseitig oder mit einfachen Rudiments machen. Das trainiert die Koordination zwischen Händen und Füßen.


    Die Frischhaltefolie hast du hoffentlich nicht ganz ernst gemeint

    Erklär das mal bitte genauer. Meinst du jemand, der dir einfach zur Verfügung steht, wenn du gerade mal wieder nen Knoten im Hirn hast? Der dir bei eigenen Ideen hilft, diese zu notieren und zu bearbeiten? Der dir ausnotierte Ideen zum Üben liefern? Der Videos von dir analysiert und kommentiert?

    kannst du es ja mal mit einer Antivibrationsmatte für Waschmaschinen probieren.

    Meine Erfahrung mit 1 cm Moosgummimatten ist, die helfen gegen geräuschempfindliche Nachbarn nicht viel, vor allem nicht bei der Bass Drum. Allerdings glaube ich inzwischen, gegen MEINE Nachbarn hilft nur ne 45er. Hat jemand eine übrig? ;)

    Mal so als Idee, poste doch deine Covers alle im gleichen Thread. Fände es interessant, verschiedene Covers zu vergleichen, auch um sich nicht zu wiederholen.


    Zu diesem neuen Cover beschränke ich mich man nur aufs Drumming, da ich den Rest ja schon gelobt habe und das für dein neues Werk auch gilt.

    Gut finde ich an deinem Spiel, dass du nicht krampfhaft versuchst, aller Welt zu demonstrieren, was du alles drauf hast. Du beschränkst dich auf einfache Songs mit einfachen Drums und versuchst diese dann tight zu trommeln.


    Und genau da sehe ich noch deutliches Potenzial, wenn ich ehrlich bin. Der Beat schleppt häufig, zwar nur Nuancen, aber man merkt's halt, weil der Drive verloren geht. Ähnlich empfinde ich es auch mit deinen kleinen Fills. Die sind im Prinzip gut, weil sie den Beat nicht völlig verlieren, trotzdem klingt es etwas unruhig, weil sie nicht 100% auf den Punk sind. Und gerade wenn man da noch Unsicherheiten hat, ist weniger meist mehr. Nach meinem Eindruck würde dein Drumming davon profitieren, mehr zum Click zu üben, um noch präziser zu werden. Zumindest wenn ich den Fehler mache, von mir auf andere zu schließen ;), kaschiert ein cooler Song häufig meine Unsauberkeiten, die ein Click mir gnadenlos aufzeigt.



    Seelanne hat die Risiken ganz gut zusammengefasst, und da nicht jeder Bruch gleich ist, muss der Chirurg das anhand des individuellen Befundes einschätzen.

    Die Dauer des Krankenhausaufenthaltes ist heutzutage nicht mehr die Welt, in 7-10 Tagen bist du raus

    Ich denk nicht einmal, dass das so lange dauert. Man kann solche Sachen heutzutage ja auch meist minimal-invasiv operieren, und dann ist man bei normalem Verlauf nach 3-4 Tagen daheim mit ein paar Pflastern am Bauch.

    Ich bin ja ein Fan von Cozy Powell. Aber bei den damaligen Herrenfrisuren frage ich mich immer wieder, wovon die Friseure in den 70ern gelebt haben.

    Cozy beim Friseur: "Danke, können wir gleich den nächsten Termin in 10 Jahren ausmachen?"

    Die sahen alle aus wie ich in den ersten Monaten der Pandemie, als alle Friseure zu hatten =O

    Ooooch nöööö <X ;)

    Klar, natürlich darf jeder die Felle spielen, die ihm taugen. Und, pssst, wenn du es nicht weitersagst, ich hatte auch schon mal Evans auf den Toms und fand sie nicht mal sooo schlecht. Aber so lange ich im Remo-Sortiment was für meine Trommeln finde, ziehe ich die Krone halt vor.


    Hat dich das Thema zwei Jahre nicht losgelassen? Mit der Auflösung hätte ich jetzt nicht unbedingt gerechnet.

    Gibt's für das Gretsch denn aktuell keine Verwendung? Ein solches Zweitset einzumotten, ist doch viel zu schade. Oder landet es über kurz oder lang bei den Kleinanzeigen?

    ich denke ja das meine Mapex Aufhängung sogar noch etwas weiter absteht

    Stimmt, könnte sein, hab mir gerade mal ein paar Bilder angeschaut. Einfach eine bestellen und testen. Oder gleich auf die teureren GEWA-Bags gehen, da wissen wir ja jetzt, dass reichlich Platz ist ;)


    Ohne respektlos sein zu wollen… schätze Du fällst vorher auseinander

    Ist doch net respektlos, ich sag ja, das Set ist gut verarbeitet. Besser als ich allemal, wenn ich grad an meinen Rücken denke.

    Wenn ich meine Drums selber in meinem PKW transportiere mag dass ja noch gehen.

    Das ist bei der ganzen Thematik glaube ich die Prämisse. Für einen Transport im Pkw, auch regelmäßig, kann man ausreichend gepolsterte Taschen bedenkenlos nehmen. Wer als Tourdrummer unterwegs ist oder sein Set häufig im Lkw/Anhänger zusammen mit der kompletten PA, Bühne, Backline etc. verladen muss, braucht mit Sicherheit eher Hardcases oder sogar Flightcases.

    dieses DrumCraft Set in genau der Farbe wollte ich damals auch haben...als ich dann das Geld dafür gehabt hätte, gab es die Serie schon wieder nicht mehr.

    Ja, da hat sich die Gewa damals wohl ein Eigentor geschossen wegen der Konkurrenz im eigenen Hause. Ich finde nach wie vor, es ist ein hochwertig verarbeitetes Set mit hervorragendem Klang, welches man damals zu nem wirklich fairen Preis kaufen konnte. Da hätte man sich wirklich gewünscht, dass sich die Marke etablieren kann.

    Nun muss ich es zwangsläufig spielen, bis es auseinanderfällt, weil es auf dem Gebrauchtmarkt nix mehr bringt. Fällt mir aber auch nicht schwer ;)

    und ggf. den Lack zerkratzt.

    ...beim folierten Vintage :D

    Danke für die Erläuterung. Hat schon Vorteile, wenn man nicht mehr jeden Cent umdrehen muss für solche Anschaffungen. Wobei mir die M.-Bags tatsächlich auch in Zukunft völlig reichen dürften und ich den gesparten Betrag für weitere Instrumente aufhebe. Jetzt, wo ich wieder mehr in der Saitenfraktion aktiv bin, erst recht.
    Beim Abbauen lass ich mir übrigens selten helfen. Ich bin einfach schneller, wenn ich keinem auf die Finger schauen muss. Schleppen dürfen andere aber immer gerne

    Mit 80 muss man wohl damit rechnen, dass irgendwann der Gevatter anklopft, aber sooo schnell überrascht mich doch etwas. Wer weiß, was für eine OP der Grund für die Absage der Tour war und ob es zu der Zeit inoffiziell schon schlecht um ihn stand. Auch wenn ich nie Stones- oder Watts-Fan war, geht da eine Ära zu Ende. Vermutlich die der Stones insgesamt, denn wer sollte den Gentleman ersetzen? Er war ja wohl derjenige, der die Band trotz vieler Animositäten zusammengehalten hat.