Beiträge von trommla

    Wenn die O.H. vom Holz her rausfällt und die B.G. dich überfordert:

    alleine beim T. gibt's (ohne Signature-Modelle) 47 Snares mit 13" Durchmesser aus Holz oder Stahl. Dazu kommen dann noch Modelle aus Alu, Messing und wasweisich, und natürlich weitere Signaturemodelle. Es kann also alles noch gut werden ;)


    Du scheinst da wohl einfach zwei gute Angebote vorliegen, dich aber noch gar nicht näher mit der Materie beschäftigt zu haben. Dann würde ich einfach nach harten Fakten entscheiden, oder meinetwegen auch nach Instinkt. Beide Snares werden grandios klingen KÖNNEN, wenn du sie entsprechend stimmst. Das kann aber auch jede andere Snare oberhalb von sagen wir mal 300 Euro oder sogar weniger. Worauf ich primär achten würde, sind Spannreifen und Abhebe, denn die will ich ja nicht gleich wechseln müssen. Die Cast Hoops klingen einfach anders als Stahlreifen, und bei Strainern gibt's selbst auf "besseren" Snares Licht und Schatten.

    Und an oberster Stelle steht natürlich, dass mich auch die Optik ansprechen muss. Sonst wird es nix zwischen ner Snare und mir.

    Oooch, ich find Schlagzeug gar nicht sooo schlimm, so lange ich nicht jeden Tag spielen muss ;)


    Was mich wirklich nervt, sind meine Füße, die einfach nicht so wollen wie ich. Logisch, wenn man meist daheim nur das Pad beackern kann. Ich geh in letzter Zeit regelmäßig mit anderen Instrumenten fremd, bei denen das Üben auch im Wohnzimmer komplett möglich ist.

    Kann man denn anders als rückblickend entscheiden, wer stilprägend war? Wenn man einen Drummer (im Fall von Copeland) nach über 40 Jahren noch eindeutig (er)kennt, würde ich mal behaupten, das SIND große Fußabdrücke, auch wenn heutige Kids vielleicht grad wem anders nacheifern. Das ist nämlich erst mal nur ne Mode ohne echten Wert, wenn man den Begriff in diesem Zusammenhang verwenden will.


    Was Copeland bis heute auszeichnet, ist auf jeden Fall seine Reputation als Komponist und Musiker. Das ist weit wichtiger für unsere Wahrnehmung als Drummer, als jeder Signature-Groove oder Mörderfill es sein könnten.

    In der Regel steht der Beater-Schaft ja nicht senkrecht, wenn er aufs Fell auftrifft, sondern ist schon leicht zum Fell geneigt. Insofern würden "fast" 90° Auslenkung in Ruheposition nicht waagrecht sein.

    Yep, so versteh ich das. Wäre mir wohl immer noch etwas zu viel des Guten, aber ich muss auch nicht schnell spielen, zumindest nichts, was mehr als Doppelschläge mit dem rechten Fuß heißt.

    Sollte ich mir jemals so eine zulegen, kommt da erst mal mein standard CS Coated drauf, das klang bisher auf jeder Snare, auf der ich das gehört habe, gut passend für Rock und Metal :)

    Haha, genau so läuft der Hase nämlich. Die Industrie wirft uns immer wieder neue Stöckchen hin, damit wir dann am Ende unsere Lieblingsfelle draufspannen, um unsere Lieblingsmusik damit spielen zu können. Und wenn man dann ganz ehrlich unsere Trommelsammlung betrachet, klingen doch viele unserer Schätze ziemlich ähnlich. Außer für uns selbst natürlich :D

    Bei Concert-Snares dürfte man wohl am ehesten durch die Abhebung limitiert sein, wenn die Konstruktion die Montage eines normalen Teppichs nicht zulässt.


    Ne Snare für 1k€ und mehr müsste schon einen enormen Mehrwert bieten, mir fehlt die Vorstellungskraft, welcher das sein könnte. Gerade letzte Woche habe ich in einer Probe auf die Schnelle eine Pearl Export Snare bandtauglich stimmen müssen. Ehrlich gesagt klang die auch ausreichend gut, dass ich feinfühlig damit jazzen konnte und vermutlich auch im Studio und live keinen Stress hätte.

    Gut, bin schon still, will euch ja nicht beim Träumen stören ;)

    Dieser Fred hat ja schon Tradition. Von Jahr zu Jahr lese ich mit, von Jahr zu Jahr stelle ich fest, dass ich gar nichts mehr wirklich spannend finde im Bereich Produktneuvorstellung. Irgendwie hat man das Gefühl, es gibt schon alles, was das Drummerherz begehrt, und das im Überfluss. Nur eben noch nicht von allen Herstellern.


    Spannender für die Zukunft fände ich, nicht nur An-, sondern auch Produktabkündigungen zu nennen, sofern jemand davon Kenntnis erlangt. Nicht nur einmal war ich super enttäuscht zu erfahren, dass ein bestimmtes Produkt aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen vom Markt genommen wurde. Bei frühzeitigen Infos über ein drohenden Produktionsende hätte ich mir das eine Utensil vielleicht noch rechtzeitig gekauft.

    Äh, worum geht's nochmal in dem Fred? ;)

    Ganz ehrlich, orinocco, so ein Video bzw. die technische Verlässlichkeit einer extremen Slomo, hat mit Beckenmythen aber mal gar nix mehr zu tun. Da interessiert auch keine Lese-Rechtschreibschwäche. Deine Anamnese kennen viele Forenuser durchaus, deinen Hang zum Rumschwurbeln aber auch. Du könntest auch einfach mal vor dem Verfassen mancher Beitrage kurz nachdenken, ob sie sich wirklich nachvollziehbar auf's Thema beziehen bzw. es sinnvoll weitertragen. Oder hab ich dich nur grad mal wieder nicht verstanden? ;)

    Tolle Snare, die hatte ich auch schon mal auf dem Einkaufszettel. Nur lief mir dann meine Slingerland über den Weg, und damit war der Bedarf an Messing in mittlererer Tiefe gedeckt. Und noch ein paar Hundert Euro für andere Schweinereien übrig.


    Finde die einlagigen Felle übrigens eindeutig klanglich überlegen, zumindest wenn wir von offener Stimmung reden. Gedämpft verspielt sich das eh. Ich würde vermutlich aus Gewohnheit zur weißen Variante greifen, weil ich es auf den meisten Snares einerseits schöner, andererseits aber auch von den Anwendungsmöglichkeiten vielseitiger finde. Ich sach nur Besen...

    Obwohl man den Dreck auf klaren Fellen weniger sieht und daher weniger kehren muss.

    wenn an einem 12er Tom nur 5 Spannschrauben sind (wie bei Gretsch), dann kann man den Spannreifen nicht mal eben tauschen, weil 12" 5-Loch sehr selten vorkommt.

    Deshalb gibts aber doch im Fachhandel sogar die originalen von Gretsch. Kosta fast gar nix :D

    praktisch. Am Ende aber leider auch tierisch schwer.

    Genau aus diesem Grund hab ich solche an sich komfortablen All-in-one-Lösungen immer wieder gestrichen. Nicht jede Band/jedes Projekt braucht den gleichen Aufwand, und am Ende muss ich ja selbst schleppen. Da sind ein paar Universalcases in verschiedenen Größen für mich praktischer, in denen ich - natürlich dann lose - jeweils den Tagesbedarf einpacke. Kleinscheiß muss ja nicht in ne Schublade, sondern lässt sich auch in Plastikdosen oder Beuteln verpacken. Wenn ich überwiegend und langfristig mit nur einer Band unterwegs wäre, sähe die Sache evtl anders aus, denn eigentlich stehe ich schon auf aufgeräumte Lösungen.

    Letztendlich ist es doch auch egal, ob die Leute vergoldete Armaturen im Bad oder wohltemperierte Becken aus der Gefrierkammer kaufen. Beides leuchtet sachlich nur sehr begrenzt ein, und trotzdem gibt es dir das tolle Gefühl, dich durch den Kauf irgendwie von der Masse abheben zu können. Das ist es glaube ich, worum es letztendlich geht, die Lust am Besonderen.

    in der Woche tut sich auch was am Klang, aber eher Nuancen als grundlegende Änderungen.

    Glauben tu ich dir das, wenn ich von beiden "Zuständen" eine Messgrafik gesehen habe, vorher bleibt es für mich Esoterik ;)

    Lexikon75:

    Ich bin auch der Ansicht, man solle miteinander respektvoll umgehen. Aber ist es nicht auch ein bisschen pervers, heutzutage jeden Unfug hinnehmen zu müssen, nur weil sich Gläubige:innen mittlerweile nicht mehr vor Scham verkriechen, sondern sich in sozialen Netzwerken austauschen und solidarisieren können?

    Brauchts in einer aufgeklärten Welt wirklich noch Kinder, um dem König zu sagen, dass er nackt ist?

    Eigentlich hast du doch schon eine klare Tendenz. Manchmal verleiten wohl die Möglichkeiten des Internets, nicht mehr der eigenen Intuition zu vertrauen, sondern sich vor (vermeintlichen) Fehlentscheidungen abzusichern.


    Zumindest in einem Punkt solltest du dich nicht verunsichern lassen. Sinngemäß schreiben hier alle, es gibt wenig, was sich mit der Studiokonfiguration musikalisch nicht abdecken ließe. Ich versichere dir, dass du mit der Standardkonfiguration auch Jazz spielen kannst. Zusammengenommen scheint also deine Wahl musikalisch in keiner Richtung mit nennenswerten Kompromissen behaftet zu sein. Auf gut Deutsch: völlig wurscht, welches du wählst ;)

    Seit wann heißt Pancake denn nur einseitig befellt? Die einzigen Pancake genannten Trommeln, die ich kenne, sind alte Snares von Sonor, und die sind unbestritten doppelt befellt. Pearl hat sich da halt einfach ne unter Drummern geläufige Bezeichnung einer flachen Snare "ausgeliehen".

    Gut klingende Trommeln bauen auch andere, aber die Wahl deiner Rohmaterialien machen deine Sets für mich zu wirklichen Highlights auf dem gesamten Sektor. Sollte ich je ein echtes Customset erwerben wollen (=bezahlen können), wärst du ganz vorne dabei. Wieder mal ne klasse Arbeit.