Beiträge von trommla

    Ich hab Ewigkeiten 20" gespielt, seit ich aber 22" spiele, möchte ich nicht mehr zurück. Allerdings ist meine Lieblings-Bassdrum auch 22x14, das macht den Transport dann wieder leichter. Insbesondere bei unmikrofonierten Bigband-Gigs bin ich um jedes Zoll Durchmesser froh. Und natürlich geht damit auch fast jede andere Art Jazz.


    Ich würde die Frage wirklich individuell beantworten. Wie groß ist das Kfz, mit dem der Transport üblicherweise erfolgt? Wie groß sind typische Locations? Wie ist mein favorisierter BD-Sound? Am Ende wäre meine persönliche Devise "So groß wie möglich, so klein wie nötig".

    Spaß hab ich eh auf jeder gut klingenden Trommel ;)


    Meine Wahl fiele klar auf 22/12/16, auch weil ich das Pfund größerer Floor Toms mag.

    Direkt nach jedem Kamerawechsel scheint das Vid kurz langsamer zu sein, fängt sich jedoch wieder.

    Interessant, bei mir ist nur die Frontkamera sauber, die auf deiner linken Seite weist eine deutliche Bild-Ton-Schere auf, und der Ton läuft hinterher. Extrem schwer, da irgendwas zu beurteilen, da ich mir oft nicht sicher bin, ob das gesehene oder das gehörte unsauber ist.


    Zum Song insgesamt: ich kenne Metallica kaum und musste mir erst mal das Original anhören, um deine Interpretation beurteilen zu können. Von den bisher präsentierten finde ich diese Nummer deutlich am schlechtesten. Nicht, weil du schlechter trommelst als vorher, sondern weil die Nummer noch deutlicher deine Schwäche, nämlich wackeliges Timing, offenbart. Insgesamt eiert es schon ziemlich, und an zwei Stellen wird es dann besonders deutlich. Einerseits diese sowieso schon original sehr elastisch interpretierten Triolen, die sich durch deinen Drumtrack noch holpriger anfühlen. Andererseits der Wiedereinstieg nach der großen Pause, an dem man ziemlich deutlich bemerkt, wie du aus der Kurve fliegst.


    Tja, langsame Songs können schwieriger sein als schnelle ;)


    Da steckt noch viel Arbeit drin, und ich merke grad wieder, dass selbst einfach klingende Songs ihre Tücken haben können.

    Dass es manche Hersteller so praktizieren, habe ich auch schon öfter gehört. Sabian war die Firma, die einen Jahrgang mal in der Erde verbuddelt hat, soweit ich mich erinnere. Aber beweisen tut das überhaupt nix. Was haben Menschen nicht schon alles wider besseres Wissen gemacht? Die hier angeführten Argumente GEGEN diese Strukturveränderungen klingen fundiert und nachvollziehbar, ich kann mir daher gut vorstellen, dass der Herr eben doch so daneben liegt.


    Am Ende zählt für uns, dass ein Becken gut klingt, und für den Hersteller, dass er genügend verkauft, um seine Existenz zu sichern. Klappern gehört zum Handwerk, also was soll's?

    Zu der "Showmanship" - das ist eine zweischneidige Sache. Ich persönlich finde es meist ablenkend bis nervend dauernd aufgesetzte Lässigkeit, endlose Sticktricks oder so ein künstliches Dauerlächeln wie bei Emanuelle präsentiert zu bekommen

    Da bin ich zu 100% bei dir, aber es gibt ja auch authentische Spielfreude ohne solche Übertreibungen ;)

    Meine Performance ist mir eigentlich noch zu wackelig,

    Ich glaube, der überwiegende Teil der Forenuser würde was drum geben, so "wackelig" wie du zu spielen ;)


    Ich höre, was du meinst, und Selbstkritik ist der Motor, der dich besser werden lässt. Für mich hat - die Einschätzung hab ich ja vor Ewigkeiten schon mal abgegeben - vor allem deine Präsentation noch Luft nach oben. Ich erinnere mich, dass dir "Showmanship" wenig bedeutet. Aber wie soll man andere mit seiner Performance mitreißen (das ist auch für potenzielle Mitmusiker wichtig!), wenn man eine emotionslose, beinahe verbissen Ausstrahlung an den Tag legt? Mag sein, dass ich das zu eng sehe, aber je mehr Freude ein Drummer ausstrahlt, umso lieber sehe und höre ich ihm zu, und umso weniger achte ich auf kleine Unsauberkeiten.

    Deswegen verstehe ich einige feindseelige Reaktionen nicht ganz.

    Hast du den Corona-Blues? 😉

    Hier war doch wirklich KEINER feindselig. Klar, kritisch waren manche Reaktionen durchaus, aber damit sollte man im RL wie auch in Foren und sozialen Netzwerken klarkommen, meinst du nicht?

    Hat er ja keins, da steht geschlossene 22x18 Bassdrum.

    Ansonsten teile ich die Einschätzung, besserer Ergebnisse dürfte es bringen, ein Loch ins Reso zu schneiden und das Sennheiser ins Port Hole zu stellen. Beim Kelly Shu unterstelle ich jetzt mal Liveeinsatz. Ich kenne niemand, der live noch das Schlagfell von außen mikrofoniert.

    Ich würde eins meiner alten Sonor C8 dafür testen, aber ob es große Chancen gibt, so eins gebraucht zu finden, bezweifle ich.

    Ah, hier gibt's was:

    Herzlich Willkommen bei Onkel Tom's Musik - An- und Verkauf - Zubehör

    Wow, gar keine Reaktion? Spielen inzwischen alle hier Schweizer Blech? Oder möchte niemand mehr zu Sultan Recep reisen und riskieren, für irgendwas eingesperrt zu werden?

    Mich zieht's jedenfalls aktuell gar nicht in die Türkei, Lira hin oder her. Die Ersparnis beim Beckenkauf hebt den Verzicht auf eine Reise nun mal nicht auf.

    Das sind sicher gute Übungen für daheim, und als Fill eingesetzt auch sehr effektvoll. Wenn du sowas allerdings bei der Probe mit einer mittelmäßigen Hobbyband raushaust, könnte es passieren, dass einige der Mitmusiker:innen etwas verwirrt aus der Wäsche schauen oder die Orientierung komplett verlieren. Die Drumnmerin möglicherweise mit eingeschlossen ;)


    Das ist eben das ungerechte am Musik machen. Während Keyboarder jederzeit spannenden neue Harmoniefolgen ausprobieren können, Gitarristen im Solo geile Licks einstreuen dürfen, und Bassisten zumindest das ausbaden dürfen, was andere Harmoniker verursacht haben, sind Drummer meist dann am besten, wenn sie ihren Groove durchziehen wie ein Fels in der Brandung und dabei nicht wesentlich mehr Abwechslung haben als das Duracell-Äffchen, ob nun 3 Chord Song oder Rockoper.

    Wer es anders möchte, muss halt Progressive oder Jazz spielen.


    Ich glaube, der wichtigste, bisher auch schon genannte Punkt ist der des aktiven Musikhörens. Rauf und runter hören, was im eigenen Genre von etablierten Bands bzw. Drummern so gespielt wird, hat mir immer am meisten geholfen, eigene Ideen und ein Gefühl für meine Bands zu entwickeln.

    Hab nur das Gefühl, dass ich dann überall am besten die BD auf 1, 2+, 3 und 4+ spieken müsste...

    Drummer wie Phil Rudd von ACDC haben ihre gesamte Karriere auf Bumm Tschak Bumm Tschak aufgebaut und sind legendär dafür. Als enthusiastischer Newbie möchte man natürlich optimal begleiten ... und spielt dann schnell zu viel. Niemand außer dir selbst erwartet abwechslungsreiches Spiel, der Band und den Zuhörern reicht in der Regel ein "rocksteady" Beat, der alles zusammenhält. Insofern hast du bei Eigenkompositionen alle Freiheiten, das zu machen, was du spielerisch beherrschst. Hört eh keiner drauf ;)


    Der letzte Satz ist auch mein Haupteinwand dagegen, nur als Drummerin nen Click auf dem Ohr zu haben. Meiner Erfahrung nach haben Hobbymusiker häufig nicht nur Mühe, zum Click zu spielen, sie tun sich auch schwer, nem Drummer zu folgen, der unnachgiebig die Time hält. Selbst dann wird eher behauptet, der Drummer hätte das Tempo nicht gehalten :D


    Wenn alle damit einverstanden sind, kann es ne tolle Übung sein, gemeinsam zum Click zu spielen. Wenn nicht, halte ich es für besser, als Drummer ein stummes Metronom zur Orientierung mitlaufen zu lassen, oder auf dem Handy oder Tablet LiveBMP zur Kontrolle zu haben. Da wird der Verlauf sogar in Form einer Kurve aufgezeichnet. Falls ihr Mathematiker in der Band habt, könnt ihr im Anschluss prima Kurvendiskussion betreiben ;)

    Ha, ich glaube dieses Jahr kann ich auch mal wieder was posten. Habe uns auf Wunsch meiner Tochter ein E-Piano geschenkt. Also es stand für sie unter (eher natürlich neben) dem Baum, aber es war auch mein lange gehegter Wunsch, endlich mal was mit Tasten daheim zu haben. Nur hätte ich es mir für mich selbst wohl weiterhin verkniffen. Danke an meine Tochter für diesen großartigen Weihnachtswunsch 😀

    Wenn du allerdings hoffst, in Zimmern darüber und vor allem darunter nicht zu hören zu sein, könnte das ne Bauchlandung geben. Das Klappern wird auch hervorragend vom Trittschall übertragen und stresst manche Nachbarn nicht deutlich weniger als ein lautes Set.

    Ein Set, ob nun e, a oder a-mute, ist in Wohnungen meist keine allzu gute Idee.

    Hast du n Foto von der gesunden Seite? Ich vermute, wir reden von einer Schraube mit Vierkant-Kopf? Im Moment kann ich mir nicht recht vorstellen, was da 70 Euro kosten kann. Oder meinst du das komplette Bein?

    Kenne Hypermobilität nur aus der Literatur. Was ich dort finde, deutet aber darauf hin, dass du dir erst mal keine riesigen Sorgen wg. Schlagzeug machen solltest. Bei ordentlicher Technik sollten nämlich die Belastungen der Arme und Beine gering und somit echte bleibende Schädigungen unwahrscheinlich sein. Klar, dass sportliche Aktivität eher zu Belastungs- oder Ermüdungsschmerzen führt als bei "Normalos", ist so und muss erst mal hingenommen werden. Da aber von bis zu 10% aller Menschen von dieser Gewebsschwäche betroffen sind, vermute ich stark, dass es darunter etliche Schlagzeuger gibt, denen das Drummen gut gelingt. Andererseits gibt es hier immer wieder Fälle, in denen Drummer vom Üben Schmerzen bekommen, ohne (d)eine Diagnose zu haben.


    Du solltest versuchen, das Schlagzeug nicht zu ehrgeizig anzugehen, zu "krampfhaft" Ziele zu setzen und zu verfolgen. Sich zu verkrampfen ist bei körperlichen Betätigungen ja immer nachteilig, weil es natürliche und gesunde Bewegungsabläufe behindert. Z.B. statt Technik zu trainieren, einfache Songs (ruhig erst mal ohne Fills) mittrommeln und den Rhythmus genießen :)


    Lehrer halte ich in deinem Fall für extrem sinnvoll. Da es aber kaum Schlagzeuglehrer mit medizinisch fundierten Kenntnissen geben dürfte, würde ich zum klassisch ausgebildeten Schlagwerker gehen, in der Hoffnung, dass es bei diesem weniger um Punch als um lockere Bewegungsabläufe geht. Das scheint mir nämlich für dich essentiell zu sein. Je mehr du lernst, den Stick nur locker zu führen und den Rebound zu kontrollieren, umso weniger Stress bekommt dein Bewegungsapparat. Und somit sollte kein Schmerz mehr ausgelöst werden.

    Denn Aha-Effet stellte sich aber noch nicht ein

    Auf welchen Aha-Effekt wartest du denn? Dass das Döschen wie eine ausgewachsene Bassdrum klingt?

    Das Problem an diesen Mini-Sets ist unsere Erwartungshaltung. Klar sind die erstaunlich für Preis und Größe(n), aber die Physik können sie nicht austricksen. Für fette, bassige Sounds braucht es einfach Membranfläche und Gehäusevolumen, wie bei Lautsprechern. Das Marketing soll uns natürlich was anderes vermitteln, das ist logisch. Aber woher sollte eine Kesselgröße, die im Orchester als Tenortrommel geeignet wäre, plötzlich als Basstrommel funktionieren? Das wäre, wie wenn Michael Jackson den Sarastro hätte singen sollen.


    Wenn du von "Plopp" berichtest, vermute ich als Ursache, dass beide Felle am Rande des Faltenwurfs gestimmt und mit extra Dämpfung versehen sein könnten. Bei großen BD-Durchmessern klappt das auch ganz gut, aber bei 16 Zoll fehlt einfach das Kesselvolumen. Ich würde erst mal versuchen, die Trommel auf einen Ton ähnlich einem tief und wuchtig gestimmten 16" Standtom zu bringen und dann ganz sachte mit Dämpfung rumprobieren. Aber keinesfalls versuchen, den Ton komplett zu eliminieren!


    Ich habe noch nie die Gelegenheit, eine 16er BD zu stimmen, aber das wäre meine Herangehensweise. Beim Spielen muss man dann nur noch lernen, sich an Stelle der Keksdose akustisch ne 24er Bassdrum vorzustellen :D