Beiträge von trommla

    Also bei mir passen genau die Trommeln rein, für die die Taschen gedacht sind. Nur bei den Drumcraft-Hängetoms wird's mit den elend ausladenden Freischwingern etwas eng, aber gehen tut's. Die Taschen sind halt dann gefüllt nicht mehr ganz rund. Ich mach mal bei Gelegenheit Fotos.

    Krass!!! Was möchte Gewa denn in den jeweiligen Taschen noch alles unterbringen können?

    Beim 16er Tom den Drumriser? Beim 14er das Hardwarecase? Beim 12er den Teppich?

    Sorry, aber wenn jede Trommel in die nächst kleinere Tasche passt, ist es vielleicht etwas zuviel des Guten. Klar, die Vintage Toms haben keine ausladenden Freischwinger, aber das hat ein 16er Floortom ja in der Regel nie, von ein paar Experimenten für Sustainliebhaber mal abgesehen.


    Mal ne andere Frage, was können die Gewa SPS Taschen in deinen Augen besser als die Millenium Tour Bags für ein Fünftel des Preises? Eingelegte Fiberglasdeckel, 20 mm Fütterung, reiß- und wasserfest, Gummifüße, gepolsterte Tragegriffe, das alles liest sich ziemlich vergleichbar, außer dass der Schultergurt bei Millenium fehlt.

    Natürlich erwarte ich bei dem Preis die höherwertige Verarbeitung und Langlebigkeit, aber wie an anderer Stelle schon geschrieben, hab ich manche M.-Bags seit über 10 Jahren in Gebrauch und entdecke nur vereinzelt minimale Mängel. D.h. wenn ich die defekten jetzt austausche (was noch überhaupt nicht erforderlich wäre), amortisiert sich der Mehrpreis in 50 Jahren, auf die einzelne Tasche bezogen. Da die meisten ja noch unbeschädigt sind, dürfte die durchschnittliche Haltbarkeit deutlich länger als 10 Jahre sein. Und sind nicht Gewa-Bags im Grunde auch nur Hausmarken eines großen deutschen Vertriebes? ;)

    Ich seh überhaupt keinen Fehler, da ich das Set ja nicht selbst gehört habe. Sind amtliche Becken, keine Frage.

    Nur habe ich mit anderen Sets die Erfahrung gemacht, dass man bei konkreten Soundvorstellungen bei fertigen Sets oft nicht auf ganzer Linie glücklich wird. Das ist herstellerübergreifend mein Eindruck und kommt bei allen Brands vor. Wie soll denn auch ein Hersteller wissen, welcher Drummer exakt welche Sounds sucht?


    Wenn tatsächlich eines der Becken nach DEINEM Empfinden aus dem Rahmen fällt, lässt sich das in der Regel gut gebraucht weiter verkaufen, statt das gesamte Set in Frage zu stellen. Also alles gut ;)

    Ne ich denke das passt schon. Selbst wenn das Set am Ende nicht zu 100% das richtige ist, bist du immer noch in einer Liga, nach denen sich manch Einsteiger die Finger lecken würde. Die ersten paar Jahre geht es ja vor allem drum, Equipment zu haben, das einem nicht den Spaß am Üben verleidet. Und da sehe ich mti den A-Customs keine echte Gefahr.

    Schade, dass du anscheinend schon bestellt hast. Ich wollte nämlich sofort aufschreien "kein Set!!!", denn die fallen meiner Erfahrung nach häufig so inkonsistent aus, dass man selten alle Becken verwenden will. Mal fällt das eine, mal das andere gegen den Rest ab, irgendetwas stimmt oft nicht. Vermutlich sind aber deine Ohren nicht so trainiert, dass du es merken würdest, so zumindest meine Hoffnung.


    Und zwei Crashes sind absolutes Minimum! ;)

    Das wird also meine erste Billigsnare

    Ich tu mich ja schwer, eine Snare für 200 Öcken als Billigsnare zu bezeichnen. Zwischen Teuer und Billig gibt es ja auch noch das große Mittelfeld, und da kann man doch schon ein gewisses Maß an Verarbeitungsqualität erwarten. Da wird dann zwar an Werksfellen und -teppichen gespart, vielleicht auch weil man davon ausgeht, dass jeder Drummer eh seine Lieblingsfelle draufschraubt. Aber der Rest, nämlich Kessel und Hardware, spielen in der Regel in einer soliden Liga, nur typischerweise ohne das Brimborium der "großen Namen". Bei der Millenium sehe ich übrigens einen weiteren Schwachpunkt, nämlich die Abhebe. Vielleicht ausreichend funktional, aber optisch billigst. Na gut, die kostet ja auch noch mal n Eck weniger.


    Als Billigsnares empfinde ich die typischen Beipackschnarren diverser Einsteigersets und so Kram, die haben dann aber oft noch andere Probleme als schlechte Werksfelle.

    Ich glaube, ich habe auch den Artikel vom Forum hier gefunden.

    War das

    der

    Trommla?

    Exakt. Da war ich ja erinnerungsmäßig gar nicht mal allzu weit weg. Geht doch noch mit der Demenz! :D

    Das Thema Kupfer oder Messing konnte anscheinend schon damals nicht abschließend geklärt werden, auch wenn Hammu bei seiner Dimavery-Ausführung wohl eindeutig Messing gesehen hatte.

    Könnte tatsächlich Shine gewesen sein, ich möchte mich da nicht auf eine vage Erinnerung verlassen. Allerdings war der Preis damals tatsächlich eher "Boutique". Was da akutell bei Shine angeboten wird, passt ja preislich zur Fernost-Snare. Und die angeblich limitierte Auflage von 25 Stück zur Verarsche.

    Ehrlich gesagt nicht, bei der Suche habe ich jetzt auch nichts finden können. Es könnte SJC gewesen sein, möchte aber da nix unterstellen. Ich meine aber, dass irgendein User damals die Hausmarke erwarb und hier vorstellte, und das war in Relation zum (damals meiner Erinnerung nach noch einiges günstigeren) Preis wirklich sehr brauchbar. Viele günstige Snares brauchen zwar nach dem Kauf noch etwas Zuwendung wie z.B. Felle und Teppich tauschen, aber das mache ich selbst bei teuren Snares teilweise, um den Sound exakt nach meinen Vorstellungen zu bekommen.

    Diese Fame Copper war schon mal Thema hier, denn es gibt/gab ein identisches Modell unter dem Label eines US Customherstellers zum mehr als doppelten Preis. Da lag der Verdacht nahe, dass auch die Boutique-Hersteller nicht immer so exklusiv sind, wie sie vorgeben zu sein. So frech das damals gewesen sein mag, scheint die betreffende Firma von der Qualität dieses Fernostmodells ebenfalls überzeugt gewesen zu sein.

    Für mich wirds dann die Copper, ich bin wirklich gespannt, was die so liefert.

    Auf jeden Fall schöne Optik. Gerade Raw Copper finde ich entzückend, aber auch stinknormale Kupferkessel sind hübsch.

    Klangrelevant mag das Blech alleine nicht sein, aber schließlich spielen ja meist auch andere Vorlieben in die Kaufentscheidung rein.


    Da könnt's dann auch sowas werden

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    oder sowas?

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    Ok, das sprengt dann das Konto unter Umständen doch :D

    Ich würde glaube ich auf unterschiedliche Durchmesser bauen und statt des 20 Medium Crash vielleicht ein 18er oder 19er nehmen. Ein Medium sollte zwar auch höher klingen als ein Dark, aber vielleicht ist es auch einfach träger, ohne tonal wirklich ne Alternative zu bieten. Ich kenne Mehmet nicht, aber interessant finde ich auch deine Ride-Alternativen. Zwischen einem 24 Dark und einem 22 Heavy würde ich einen ziemlichen Sprung erwarten. 24 ist eh schon tief, und als Dark ja nochmal tiefer. Ein Heavy dürfte hingegen eher hoch und durchdringend klingen für ein 22er. Auf jeden Fall ne ziemliche Powerkombi, tät ich meinen.

    Ich kann auch nicht aus eigener Erfahrung sprechen, da ich (natürlich) nicht ansonsten identische Snares in beiden Versionen habe. Allerdings war ich überrascht, wie ähnlich selbst meine 14x6,5 Supra aus Alu und meine 14x6,5 Slingerland COB bei ähnlicher Befellung und Stimmung klangen, und die beiden Trommeln unterscheiden sich konstruktiv und ausstattungstechnisch in vielen Dingen:

    - Kessel mit Sicke in der Mitte vs. glatter Kessel

    - Ludwig Werksteppich vs. Fat Cat Dual

    - Ludwig Stahlreifen vs. Slingerland Hoops (ähnlich den nach innen gebördelten S-Hoops oder Sonor-Vintage Hoops)

    - Ludwig ohne Innendämpfer vs. Slingerland mit Innendämpfer

    - Ludwig mit "weichem" Snarebed vs. Slingerland mit gecrimptem Snarebed


    Klangunterschiede stellte ich insbesondere bei der Dynamik fest, die Slingerland COB kann einfach laut gespielt noch deutlich mehr knallen, während die Supra sich etwas schüchterner gibt. Aber erst durch komplett unterschiedliche Felle (Ludwig Weather Master Heavy vs. Remo Skyntone) habe ich den beiden Trommeln einen wirklich unterscheidbaren Charakter spendiert.


    Ich erwarte also keine relevanten Soundunterschiede zwischen verchromten und unverchromten Messingkesseln, und würde mir die kaufen, die mir insgesamt besser gefällt oder günstiger hergeht. Der Rest ist akademisch.

    Wenn ich das Alter von Charlie Watts bedenke, bleibt abzuwarten, ob man ihn überhaupt noch mal auf Tour sehen wird. Bei der Truppe könnte ja jedes Konzert der potenziell letzte gemeinsame Auftritt sein.


    Das trifft natürlich ähnlich auch auf andere Dinosaurier des Rock zu, aber wenige Bands haben so lange Zeit in annähernd gleicher Besetzung verbracht. Andere Bands verjüngen sich ja kontinuierlich, bis nur noch ein einziges Originalmitglied mit dabei ist. Oder gar überhaupt niemand mehr, weil alle längst das Zeitliche gesegnet haben. Molly Hatchet fällt mir da immer ein, da stehen bei Wikipedia dann erschreckend viele Kreuze hinter den ehemaligen Bandmitgliedern, und mit der Band der Anfangstage teilt sich der heutige Haufen Musiker nur noch den Bandnamen, die immer gleichen Songs und vermutlich die Vorliebe für ungesunde Lebensweise.

    Die allermeisten Becken mit dunklem Klang sind dann halt eher auf der leiseren Seite angesiedelt.

    Diese Aussage halte ich für schlicht falsch. Dunkle Becken sind aufgrund der weniger ausgeprägten hellen Klanganteile nicht so durchdringend, aber zu leise sind sie deshalb nicht. Ich spiele mit meinen HH Thin Sabians so ziemlich alles, und mangelnde Lautstärke war noch nie mein Problem. Eher fangen meine Ohren zu bluten an, weil die Gesamtlautstärke unerträglich wird. Speziell im Studio sind es meist die Becken, die ich etwas dezenter anspielen MUSS, damit sie im Kontext nicht zu dominant werden. Und verzerrte Gitarren sind kein Maß für Lautstärke, denn einen kleinen Röhren-Combo fährt man mit viel geringerer Lautstärke in die Sättigung als einen Marshall Full Stack ;)


    Ungeachtet dessen habe ich hier mal irgendwo einen Kurzbericht verfasst, mit welchen Eindrücken ich mit zwei Kollegen (beide Profimusiker mit ausgebildeten Ohren, aber keine Drummer) beim Thomann diverse vorkonfigurierte Beckensets getestet habe. Verschiedene Hersteller, Serien und Legierungen waren am Start, was wirklich spannend war. Als "lauter" oder "leiser" habe ich dabei keine Serie empfunden, eher als in sich harmonisch oder unausgewogen. Lautstärke war nur innerhalb der Sets ein Thema. Mal war das Ride gegenüber den Crashes zu zurückhaltend, mal die Hihat zu unpräzise, mal fiel ein Crash gegenüber dem Rest auf, weil zu blechern.


    Meist ist es genau umgekehrt. Es gibt dezidierte Becken für laute Musik, mit denen kannst du aufgrund der Materialstärke nicht leise. Das sind Backbleche, die erst bei entsprechender Intensität ihren "Klang" entfalten. Für meine Ohren klingen die häufig eher grausig und unmusikalisch. Viele dünne Becken können durchaus auch laut, fangen aber schon bei leichtem Spiel zu klingen an und sind deshalb universeller. Schau dir mal die Artists der bekannten Hersteller an, da findest du so manchen "härteren" Drummer mit vermeintlich dunklen, handgehämmerten Becken.

    Das is ne Fotolovestory, kein Meme. In meinem Alter brauch ich was kurzes, knackiges, was ich sofort verstehe :D


    Ansonsten find ich den Producer, der den Drummer anmosert, ein eher schwaches Klischee aus lang vergangenen Tagen.