888, 847, 917
War beim zweiten Durchlauf kurz abgelenkt, was sich (offensichtlich) sofort gerächt hat. Ganz nettes Gadget, für mehr als 3 mal hat mein Interesse dann aber doch nicht gereicht.
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War beim zweiten Durchlauf kurz abgelenkt, was sich (offensichtlich) sofort gerächt hat. Ganz nettes Gadget, für mehr als 3 mal hat mein Interesse dann aber doch nicht gereicht.
Angeboten in "Großrinderfeld"
![]()
und gefrickelt
Widerspricht das nicht gut und kreativ? ![]()
Jungs, das ist doch logisch, ich freu mich doch auch über guten Sound. Man sollte ihn m.E. bei dem von Olli beschriebenen Setting halt nur nicht zu hoch aufhängen.
Wow Marcel, willst du uns eigentlich alle hier veralbern???
Mit deiner ausgeprägten Fähigkeit zur Selbstreflexion und Kritikfähigkeit wird das sicher ne ganz große Nummer mit dir als Drummer, viel Spaß weiterhin. ![]()
Sorry, dass ich es nochmal anspreche. Ich sehe bei denen Videos so viele Baustellen, dass ein Lehrer gut investiertes Geld sein dürfte, und wenn es erst mal für ein paar Stunden ist. Beispiele gefällig?
-> Dein Bewegungsablauf sieht völlig unkontrolliert und nach Fuchsschwanz aus, nicht nach einem zielführenden Bewegungsablauf.
-> du würgst den Rebound deiner Sticks regelrecht ab, (auch wenn der natürlich auf Hihat-Becken weniger stark ausfällt als auf Fellen).
-> Der Sound der Hihat ist ne Katastrophe, als wenn du entweder irgendwas völlig falsch eingestellt hast oder mit dem Fuß keine Kontrolle über die Becken hast.
-> Der Snaresound lässt überhaupt kein dynamisches Üben zu, weil schlecht gestimmt und viel zu hohe Teppichspannung.
-> Die Bass Drum will viel, trifft aber so gut wie keinmal den Beat.
-> dein Körper zuckt in Achteln mit, statt geerdet auf dem Stuhl den Viertelpuls zu tragen.
Nicht dass du mich falsch verstehst, das ist überhaupt nichts schlimmes, sondern ganz normal nach 1 Monat spielen. Nur hilft es bei deinem Status überhaupt nicht weiter, mit Warp 9 schon 16tel Hihat-Figuren lernen zu wollen, nur weil ein (für mich fragwürdiges) Onlinekonzept das so vorgibt. Meines Erachtens macht es im Moment überhaupt keinen Sinn, dich auf den Bewegungsablauf der rechten Hand zu versteifen, weil die Schaltzentrale, nämlich dein Hirn, noch gar nicht in der Lage ist, zu schalten.
Wenn du die Hände gezielt trainieren willst, lenk dich nicht mit Grooves ab (=zusätzlicher Koordinationsbedarf), sondern mach klassische Handübungen wie langsame Single Strokes mit Akzenten. Natürlich mit dem Ziel, beide Hände gleich zu trainieren. Stichwort Stick Control.
Oder, wenn du lieber erst mal Spaß am Set willst, üb einfache Grooves, angefangen beim ollen Gustav, und versuch die gründlich und gewissenhaft zu üben, bis deine Synapsen so vernetzt sind, dass du über die Koordination nicht mehr nachdenken musst.
Du kannst nach dem Aufwärmen beides nacheinander bedienen z.B. ne halbe Stunde den Fokus auf die Hände, ne halbe Stunde auf Grooves.
Ich glaube, es war Quincy Jones, der einmal sagte (zumindest sinngemäß) "Kein Mensch kommt aus einem Konzert und summt das Mischpult. Es ist immer die Musik, die zählt".
wenn es nicht die Technik ist, wie heißt die Technik dann die ich im Video spiele
Die nennt sich einfach "falsch" ![]()
Dein Eingangspost erinnert mich an einen Blinden, der Sehende bittet, ihm die Farben zu erklären, aber noch ehe jemand damit beginnen kann entgegnet "jetzt erzähl mir bitte nichts von Rot und Grün, objektive Farbwahrnehmung gibt es schließlich gar nicht!"
Rat No.1: nach einem Monat dürften jeden Anfänger einhändige 16tel auf der Hihat komplett überfordern, vermutlich auch dich. Back für den Anfang erst mal kleine Brötchen und lerne 16tel von 8teln zu unterscheiden. ![]()
Nicht umsonst bauen die Grundrhythmen auf nem Achtelfeel auf.
Rat No.2: übe einfache Achtelgrooves so diszipliniert, bis du sie in verschiedenen Tempi sauber zum Metronom spielen kannst, statt wie in deinem Democlip den Click zu umzingeln, bis er nicht mehr auskommt.
Rat No.3: vergiss die heute so beliebten Spezialtechniken wie Open-Close oder Push-Pull. Wie Lexi schon sagte, hilft es, erst einmal eine solide Basis zu entwickeln und die von ihm genannten Grundschläge sicher draufzuhaben. Was du in der Anfangsphase deiner Drummerkarriere lernst, ist durch die Bank damit spielbar, denn erst mal muss sich die Koordination makroskopisch entwickeln, ehe du mikroskopische Feinheiten üben kannst.
Rat No.4: ich schließ mich an, nimm nen Lehrer. ![]()
hat mich dafür allerdings nur 110 EUR gekostet
Da scheint der Vintage-Boom aber auch mächtig zuzuschlagen. Ich erinnere mich an Einzelpedale, die für 20 Öcken angeboten wurde, und Doppelhuf ging glaub ich auch für 80 bis 100. Wobei Variante 2 natürlich nicht an jeder Straßenecke rumsteht.
Edit: trotzdem natürlich ein tolles Pedal und die 110 Euro sicher wert ![]()
Das ist seltsam.
Denn die Bezeichnung "one drop" bedeutet ja wörtlich, dass die Eins weggelassen wird
Wer weiß, wer alles so Schlagzeugliteratur schreibt. Ob irgendein "Heini Müller" die Referenz für Reggae-Drumming ist, wissen wir ja nicht. Ich kenne One Drop auch nur ohne 1 und hatte mich ebenfalls gewundert. Welches Buch ist das? Ich tu mich schwer bei dem Gedanken, mir ein komplettes Buch über den One Drop vorzustellen, selbst den 3 gängigen Reggae-Rhythmen One Drop, Steppers und Rockers zusammen würde man in der Regel wohl maximal ein Kapitel widmen.
Im Nachbarthread geht es ziemlich genau um diese Thematik, lies dir das mal durch. Keine Sorge, ist nicht besonders lang ![]()
Generell: eher höher und offen stimmen.
Orinocco, ich hoffe dass du dich musikalisch besser ausdrücken kannst als schriftlich, sonst empfehle ich Free Jazz ![]()
Ich versteh mal wieder nur Bahnhof...
Vielleicht noch ein Tipp als Ergänzung von jemandem, der schon oft solche Frischluft-Konzerte gegeben hat. Ich hab mir so ziemlich abgewöhnt, mir groß Gedanken über den Sound zu machen. Da das Publikum bei solchen Events fast ausschließlich aus musikalischen Laien besteht (wenn man nicht blöderweise die Kumpels aus anderen Bands eingeladen hat), konzentrier ich mich darauf, mit meinen Mitmusikern Spaß zu haben. Wenn auf der Bühne ein paar Leute miteinander offensichtlich Party haben und lachen, fällt KEINEM auf, ob es toll klingt oder man sich granatenmäßig verspielt.
Wir haben bei einem kurzfristigen Gig ohne vorherige Probe sogar mal eine Nummer in zwei verschiedenen Tonarten gleichzeitig gespielt, also Gitarre und Sax in G, der Bass in D, und auch aufgrund der mauen Akustik hat keiner exakt gehört, wo der Fehler lag. Also haben wir eisern und ziemlich schlapp vor Lachen bis zum Schluss durchgespielt. Am Ende kamen die Gäste und haben Komplimente gemacht, weil die Nummer so toll war ![]()
Wichtig ist eigentlich nur, dass man den Leadgesang hört (fürs Publikum, aber auch für die Band als Orientierung) und der Groove nicht abreißt, der Rest ist total nebensächlich. Je mehr Wert ich bei solchen Veranstaltungen auf guten Sound lege, umso wahrscheinlicher ist es, dass ich Stress habe, wenn er doch nicht so klasse ist. Falls ich meine Mitmusiker oder mich selbst nicht so richtig höre, dann isses halt so. Man sollte - insbesondere in ungewohnten Formationen - sowieso immer mit deutlicher Körpersprache spielen, damit alle auf der Bühne wenigstens sehen, wo die Wechsel sind, wenn man im Soundbrei schwimmt ![]()
Super, ihr habt Recht, so ist es schneller zu Erfassen, gerade wenn man nicht so viel Übung hat. Danke euch beiden für's Feedback. Ich hoffe, der TS hat auch was davon, hat sich ja zu den Transkriptionen bisher nicht geäußert ![]()
Meinst du nicht eher geshuffelte 16tel?
Natürlich hast du Recht, hab das zwischen Tür und Angel notiert und nicht aufgepasst. Danke für die Korrektur, hab's geändert ![]()
Meiner Erfahrung nach sind Kombinationen wie hier bei der Hi-Hat-Stimme eher
schwieriger und unübersichtlicher zu lesen, also eine 8tel plus eine 16tel und dann mehrere folgende "8tel", die aber synkopisch
sind.
Das kann durchaus sein, ich glaube ich bin diese Form der Notierung einfach gewohnt durch diverse Bigband Arrangements. Stell doch mal gegenüber, wie du es notierst, da profitieren ja andere auch davon.
Herrlich. Und natürlich die Bimmel wieder mit auf einem Foto ![]()
Hatte am Samstag einen Open Air Gig mit Big Band, die teilweise verstärkt war. Mein Schlagzeug wurde unverstärkt zu keiner Zeit als zu laut bezeichnet, obwohl die Akustik nicht so offen und vor einer halbrunden hohen Mauer sogar wirklich fett war. Eine Bass Drum kann da eigentlich nicht groß genug sein, damit man nicht nur Tock Tock, sondern auch etwas Bauch bekommt. Ich hatte meine 22x14 Vintage dabei mit 4" Loch im Reso. Schlagfell schön tief mit Punch, Reso etwas auf Ton gestimmt in der Erwartung, dass der Ton sich im Gesamtsound eh verliert, ohne aber zu trocken zu klingen. Sonst meint noch wer, das wär ein Knacken auf der PA gewesen. Hat gut funktioniert, würde ich sagen.
Die Toms stimme ich für sowas mittelhoch, die Snare sowieso eher hoch. Und dann tatsächlich nicht zu zaghaft spielen. Toms Set ist in Kempten in der Fußgängerzone ja wirklich zwischen "Häuserschluchten", da sind Reflexionen von überall her eher ein Problem. Auf so ner begrünten Freifläche schaukelt das Set sich kaum so auf.
Ich hab z.T. je nach vorhandener PA tatsächlich Overheads aufgebaut, um den Drumsound etwas breiter zu machen und besser zu integrieren. Selbst bei - nicht zu kleinen - Fullrange Boxen fand ich das Ergebnis mit ner Rockband schöner als ohne OH. Weniger wegen der Bässe, sondern weil die Präsenz des Drumsounds besser war. Typischerweise gehen ja vor allem die Höhen auf Distanz verloren, und übrig bleibt Mumpf.
Übrigens: Die Klampfe hat ganz schön viel Dampf
Danke
Du selbst scheinst mit 6 Saiten ja auch nicht ganz schlecht umgehen zu können, wenn du nicht für deine jüngsten Audios Eric Clapton gebucht hast.
Lästig ist halt, dass man danach alles gleich wieder auspacken, trocknen und polieren muss. Da machen kompakte Setups sich dann bezahlt. ![]()
Nen Tacken teurer, aber über jeden Zweifel erhaben:
Die Mapex Mars werden in der Presse ganz gut bewertet, könnte man vermutlich bedenkenlos mit neuen Fellen nutzen. Foliert oder lackiert ist eher ne Geschmacksfrage, für mich zählt, ob das Finish gefällt. Ein Folienfinish ist natürlich unempfindlicher gegenüber dem harten Liveeinsatz, und die gaaaanz früher gerne getroffene Aussage, dass Folien die Kessel zu sehr dämpfen, ist glücklicherweise heute nicht mehr haltbar. Das hing nämlich vor allem mit der nicht flächigen Verklebung günstiger Sets zusammen, bei denen die Folie schon mal Wellen warf.
Was mir am Mars gar nicht gefällt, ist die Snareabhebung. Hatte zwar noch keins unter den Sticks, aber die schaut extrem billig aus, und Beipacksnare mit schlechter Abhebe macht keinen Spaß ![]()
Kesselmaterial rangiert für mich ehrlich gesagt ganz weit hinten, ich würde keine Kaufentscheidung davon abhängig machen. Mein Gretsch Catalina hat z.B. Kessel aus Lauan (="philipinisches Mahagoni"), und trotzdem spiele ich es gerne und mag den Sound. Wenn die Lagen sauber verarbeitet sind, darf meinetwegen auch Pappe(l) drin sein.
Zu PDP mag ich nix schreiben, bin da voreingenommen.