Der Thorens TD 160 ist allerdings gebraucht schon noch ne andere Preisklasse. Den haben dir damals durchaus auch "High Ender" empfohlen, wenn man wenig Budget hatte.
Beiträge von trommla
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Haha, ja genau, so ungefähr hat er das ausgedrückt.
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Ist das das Set, von dem der Hochi bei seinem Besuch so begeistert war? Optisch auf jeden Fall lecker

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Heutzutage muss man das immer fragen: hat Dein Verstärker einen Phono-Eingang? Wenn nicht, brauchst Du noch eine Phono-Vorstufe, denn der Output des Plattenspielers braucht noch zusätzliche Verstärkung (ist weniger als line-level) und Entzerrung
Und dann gab's ja auch noch MM und MC Tonabnehmer. Die brauchen unterschiedliche Vorstufen bzw. ne umschaltbare, sonst hörst du mit nem MC System nämlich nicht viel. Wenn heutige Verstärker Phonoeingänge haben, dann meist nur MM.
Hatte mal von meinen Eltern nen alten Dual, der war wirklich ganz ordentlich, obwohl schon steinalt.
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Haha, der Pessimist nennt es
Inkonsistenzen bei den Zildjian Beckenserien
der Optimist freut sich, dass
kein Becken gleich bearbeitet wurde
und am Ende scheinen komplett hand- und vollständig maschinengehämmerte Becken sich in dem Punkt nicht wesentlich voneinander zu unterscheiden.
Da bleibt als Fazit wohl wirklich nur
Ich kaufe ein Becken doch nach dem Sound, der mir entweder gefällt oder nicht. Was interessiert mich der Hammer?

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Hand- oder maschinengehämmert ist mit Sicherheit auch wieder ein tiefer Griff in die Marketing-Trickkiste gewesen, wenngleich schon ein paar Jahrzehnte alt und seitdem bewährt. Wenn aber "handgehämmert" ein objektives Qualitätsmerkmal wäre, müsste Zildjian schon längst aus der Liga der Premiummarken rausgefallen sein, da wird schon seit Jahrzehnten nix mehr von Hand gehämmert.
Zumindest meine ich das schon vor Jahren in einem Interview mit Craigie und Debbie Zildjian in der D&P gelesen zu haben. Bitte um Korrektur, falls ich halluziniere.
Der Nimbus der "echten" Handarbeit spricht natürlich andere Käuferkreise an als automatisierte Effizienz, daher ist die Unterscheidung wohl trotzdem sinnvoll. Aber halt mehr für den Hersteller

Edit: in den FAQ's auf der Zildjian-Page steht es auch.
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Ich empfinde die Dinger auch eher als unnütz, komme aber damit klar. Deshalb habe ich bislang noch keine Umbauaktion durchgeführt. Wurde da seit den 80ern eigentlich was verändert? An meinem Sonorlite damals haben mich die Teile noch extrem genervt, weil "fingerfest anziehen" komplett unmöglich war.
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Stimmt natürlich, aber bei der Menge an Bühnenabschieden div. Künstler aus gesundheitlichen Gründen (Phil Collins, Brian Johnson u.v.m.) hatte ich das bisher wohl nicht so ernst genommen

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Von den grossen 3 der goldenen Generation (Jarrett, Hancock, Corea) spielt jetzt nur noch einer
öhm, ich glaube du irrst dich, die beiden anderen leben noch.
Wenngleich sie wohl auch keine 20 Schaffensjahre mehr vor sich haben dürften.
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Sehr amtlich getrommelt, und ob nun Wampe oder nicht, sollte in einer toleranten Gesellschaft keine Rolle spielen

Was du am Timing schlecht findest, erschließt sich mir nur, wenn man die Perfektion heutiger grid-orientierter Produktionen zugrunde legt (also gääähnend langweiliges Zeug). Ob das für nen Drummer erstrebenswert oder überhaupt machbar ist, lasse ich jetzt mal dahin gestellt.
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Grundsätzlich: Technisch absolut beeindruckend - keine Frage!
Seine Drumcover sind jedoch - aus meiner ganz eigenen Sicht - überflüssig, weil einfach gnadenlos totgekloppt.
Ich dachte schon, ich wär hier der einzige, den das bei aller technischen Finesse eher kalt lässt. Wer Trommeln als Sport versteht, dem hat der Herr sicher einiges zu bieten, allerdings fehlt mir da die Komponente "Musikalität" völlig. Das erste verlinkte Video - sonst hab ich mir nichts von ihm angesehen - finde ich bezogen auf den Puls der Nummer sogar an manchen Stellen etwas untight, nur geht das bei den vielen Noten unter. Die einzelnen Chops hat er dafür überragend trainiert, da wackelt nix, präzise wie ein Uhrwerk.
Die Idee mit dem Schneeschlagzeug ist natürlich klasse, fast zirkusreif

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Hab das mal mit meiner Catalina-Snare gemacht, nachdem ich einen Internet-Beitrag dazu fand, wie man eine ziemlich mittelmäßige Snare pimpen kann. Die Verarbeitung des Leinöls fand ich nicht so spektakulär, hab das mit nem Ballen aufgetragen und den Ballen dann sorgsam so entsorgt, dass Selbstzündung vermieden wird.
Optisch fand ich das Ergebnis etwasnhübscher als vorher, klanglich konnte ich keine wundersame Verbesserung feststellen. Weiterempfehlen würde ich so eine Maßnahme wohl nur dem, der Spaß an Handarbeit hat und Räumlichkeiten, wo Schleifstaub nix ausmacht.
Die Schutzwirkung kann ich noch nicht nachvollziehen, da nach bald 10 Jahren die Snare und die unbehandelten restlichen Catalina-Kessel alle noch in Ordnung sind.
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Ich selbst bin glaube ich vor dem Gig viel zu zwanghaft, als dass ich was wichtiges vergessen würde. Aber mein Bruder hat es schon erlebt, dass sein Drummer in irgendeiner Afro-Band zum Gig kam und sein komplettes Set vergessen hatte...
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DankeTwo, du hast mich verstanden.
Manche der Freunde hätte ich ja gerne als Freunde behalten, und Freunden folge ich auch im RL nicht immer

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Warum sind meine früheren Freunde jetzt nur noch "Benutzer, denen ich folge"? Wie kann ich das ändern? Jedem wieder ne Freundschaftsanfrage senden, oder geht das auch gesammelt?
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Daher vielleicht tatsächlich eher American Grip. Habe nochmal dieses Video dazu in Slow Motion angesehen. Auch dort sieht man, dass das kein reiner French ist.
Warum willst du dich denn überhaupt festlegen? Wenn ich meine Spieltechnik analysiere, sind das fließende Übergänge. Während meine Hand sich rechts auf dem Ride ganz natürlich in den French Grip bewegt, spiele ich auf der Hihat German, weil ich dadurch meine Ellenbogen am besten vom Rumpf wegbekomme und das Zusammenwirken aller beteiligten Gelenke dadurch am geschmeidigsten empfinde. Allerdings habe ich dazu nie(!) überlegt, welchen Grip ich spiele, sondern entschied intuitiv, welche Hand- und Stockhaltung sich am "rundesten" anfühlt.
Einfach mal ohne Stick mit dem ausgestreckten Arm nach rechts ins Leere (=Richtung Ride) greifen und schauen, welche Position sich die Hand sucht. Das gleiche dann überkreuzt nach links Richtung Hihat. Bei mir enden die Bewegungen nach rechts mit der Handfläche vertikal, nach links eher horizontal. Wenn ich an den Endpunkten einen Stick in die Hand nähme, käme auf der rechten Seite French Grip raus, nach links German, und nach vorne irgendwo dazwischen, was man am ehesten mit American beschreiben könnte.
Mich aus welchen Gründen auch immer für eine Variante zu entscheiden, wäre für mich am Drumset weder begründbar noch sinnvoll. An der Snare oder an Pauken, wo das Spiel ja viel weniger körperbetont ist, kann man solche Dinge gerne unterscheiden.
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Die Dämmung nach aussen ist leider i.d.R. aufwändig und kostspielig. Meist hast du nämlich Schallbrücken an vielen Stellen, und nur vordergründig stimmt der Eindruck, es wäre nur die Türdichtung verantwortlich. Ich habe mal in einen Keller ein besonders schallisolierendes Fenster eingebaut und war ernüchtert, wie viel trotzdem noch in Nachbars Garten zu hören war. Bei Türen führt meist nichts an einer Doppeltüre vorbei, wenn man einen richtigen Effekt erzielen will.
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Achso, ich hatte das so verstanden, dass du den gesamten Prozess des Schlagfell Erneuerns auf dem Boden machst. Also auch das Fell auf Spannung bringen. Mysthisch...
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und der direkte Bodenkontakt der Snare beim Zentrieren neuer Schlagfelle. Allerdings liegt bei letzterem ja eigentlich der Spannreifen auf dem Boden auf, nicht der Teppich.
Ob's daran liegt, weiß ich natürlich nicht, aber bei abgespanntem Teppich sehe ich hier ein deutliches Risiko. Meine Snares liegen in dieser Phase immer auf einem Kissen, das ich mitdrehe. Also bewegt sich die Resoseite der Snare nicht relativ zum Untergrund. Zumal ich auch da den Teppich gespannt lasse, weil durch das Kissen ja nix mitrascheln kann.
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Da kann ich mich meinem Vorschreiber nur anschließen. Klar kann man isoliert triolische Fills üben. Um aber mit triolischem Feeling vertraut zu werden, führt glaube ich kein Weg daran vorbei, die Auseinandersetzung mit Shufflegrooves zu suchen

Es gibt viele tolle Rockdrummer, die völlig abkacken wenn sie shuffeln sollen, da hören sich auch einstudierte "Triolenfills" steif und rumplig an.
Die Referenz für Rockdrummer stellt vermutlich John Bonham dar, da grooven die Shuffles und shufflen die Grooves. Da passen die Bonham-Triplets natürlich dann auch wie die Faust aufs Auge.