Beiträge von trommla

    das hochwertige, das es zu schonen gilt

    Die (mir nicht unbekannte) Logik hat bei mir noch nie funktioniert. Man kauft sich doch auch keinen Mercedes, um ihn dann in der Garage stehen zu lassen. Wenn ich richtig Geld für ein Set ausgebe, will ich es doch auch und vor allem dort nutzen, wo es andere sehen und hören können. Was hab ich mich letzte Woche gefreut, mein Sonor Vintage endlich mal wieder auf ner Bühne in der Sonne funkeln zu sehen, und jetzt ist das noch kein extrem teures Set.

    Ich hab bei der Nummer nen Train Beat auf dem Spannreifen gespielt. Das imitiert ein bisschen die Nebengeräusche eines Kontrabasses beim Slappen, behält dabei aber das Feeling des Originals bei.

    Hier gibt's eine (schlechte) Aufnahme, aber für einen Eindruck langt's.

    Ich staune über die anscheinend häufigen Outdoor-Gigs, die ihr so bei Regen spielen müsst. Wenn ich weiß, dass ich einen wetterabhängigen Job vor mir habe, und wenn nicht aufgrund Schlechtwetter der Veranstalter eh in der Früh absagt, packe ich eine große Plane ins Auto, und sobald es zu regnen anfängt, wird das Programm unterbrochen und die Instrumente abgedeckt oder in Sicherheit gebracht. Noch mehr als ums Schlagzeug geht es ja um PA und elektrisch verstärkte Instrumente. Strom und Wasser ist bekanntermaßen keine allzu gute Kombi. Ich kann mich in meinem ganzen Leben an einen Gig (wir waren jung und brauchten das Geld) erinnern, bei dem wir trotz Regen und ohne Bühnendach weitergespielt haben, aber das war ein reines Percussiontrio ohne PA.

    Jeder dieser Händler kann dir über den deutschen Vertrieb deine Wunschkonfiguration bestellen, sofern das Kesselmaß von Tama angeboten wird. Ein 14" Tom in 18" Tiefe könnte natürlich schwer werden ;)

    Allerdings gibt's das b/b nicht mehr, schau dich mal bei Tama um, welche aktuellen Sets und Finishes auf dem Markt sind. Am ehesten sähe ich Walnut/Birch als Nachfolger, hatte es aber noch nicht unter den Sticks.


    Und was deine letzte Frage betrifft, man kann auf allen Tama-Sets Metal spielen. Auf Sets anderer Hersteller ebenso. Es soll sogar Metaldrummer geben, die auf 5-piece-Sets mättln. (z.B. Mark Zonder, aber auch andere). Das ist primär ne Frage deiner Spielweise und der Stimmung/Befellung deines Sets. Klar, der durchschnittliche Mättler spielt meist nicht auf edlen Naturholzfinishes, aber das ist Geschmackssache.


    Edit: bist du sicher, dass die Sets Starclassic Performance heißen? Kenne nur SC Performer.


    Das Starclassic Performer (nicht b/b) gibt es ja immer noch, allerdings sind die Finishes recht überschaubar. Dafür bleibt's bezahlbar, was für dich vielleicht ein Thema sein könnte. Tama hatte schon im MIttelklassesegment einige tolle Sets auf dem Markt, ich erinnere mich sehr positiv an's Silverstar. Je teurer die Sets, umso individueller sind natürlich die Möglichkeiten.

    So, ich hab dir das mal rausgeschrieben, allerdings zum Üben vereinfacht. Die Bass Drum in Vierteln durchlaufen lassen, und auf der Snare erst mal die definierenden Schläge ohne die vielen Ghost Notes. Fills habe ich auch weggelassen.



    Dein Videobeispiel ist geshuffelt, deshalb der Hinweis, der Groove funktioniert aber gerade auch, falls du dich damit erst mal leichter tust. Vielleicht sind klassische Second Line Nummern ja eher für dich "anhörbar", zumindest dieser Groove ist m.E. viel näher am Second Line als an klassischem Latin, den du ja nicht leiden kannst ;)


    Damit hast du wenigstens mal eine Variante, die spielbar ist, und Variationen/Fills ergänzt du mit der Zeit.

    Die verlinkten Übungen sind hervorragender Stoff, haben aber m.E. mit deinem Anliegen so ziemlich gar nichts zu tun. Sagen wir es mal so, für die Erledigung deiner Bankgeschäfte ist das Laufen lernen im Kindesalter ne wichtige Voraussetzung, da du ja irgendwie zur Bank kommen musst. Das war es auch schon (aufs Schlagzeug übertragen), wie man Geld abgebt oder ne Überweisung tätigt, weißt du aber immer noch nicht.

    Ok, machen wir heutzutage eh alles online ;)


    Wenn du ungefähr klingen willst wie der Drummer im Video, wirst du dich wohl oder übel mit der entsprechenden Rhythmik beschäftigen müssen. Lerne zu verstehen, wie man Songo (schon genannt), Bossa, Mambo, Merengue, Mozambique usw. spielt, gerne auch mal in Second Line Drumming reinhören. Mit deinen Triplets übst du zwar auch Unabhängigkeit, aber du lässt das typische Feeling völlig außen vor. Wenn ich dich richtig verstanden habe, ist genau das Feeling aber für dich faszinierend.


    Der direkte Ansatz wäre, das YT-Video mal auf langsamer Geschwindigkeit laufen zu lassen und diese Passage auszunotieren. Und zwar zerlegen, Hand für Hand, Bein für Bein separat anhören und dann zusammenfügen.

    Und so bin ich nun hin- und hergerissen, ob ich mir für den einen Proberaum tatsächlich noch mal ein Sonor Vintage genehmige und das Basix Custom ersetze. Letzte Woch habe ich die Basix Snare zuhause genau gleich wie die Vintage gestimmt und die haben sich zuhause zu 99% gleich verhalten. Im Proberaum wars ne Katastrophe.

    Als Vintage-Spieler könnte ich die Frage für mich sofort und ohne Zögern beantworten. Ich würde mir das Geld für ein zweites Vintage sparen, denn auch ein Basix Custom klingt gut befellt und gestimmt amtlich. Zwei gleiche Sets zu haben, macht für mich überhaupt keinen Sinn. So sehr ich mein Vintage liebe, ist es schon speziell im Klang, und manche Bands oder Projekte verlangen doch eher nen modernen Drumsound.

    Beipack-Snares günstiger Drumlinien klingen oft limitiert, da könnte man tatsächlich über ein Upgrade nachdenken. Da reichen aber auch +/- 300 Euro, und den Rest heb ich mir für was anderes auf, ob nun Schlagzeug, Möbel oder Urlaub.

    Hey Marius, freut mich für dich, dass du gleich wieder so durchstarten kannst nach der langen Durststrecke. Und nach so langer Zwangspause etwas an Routine verloren zu haben, ist keine Schande. Auf den Videos merkt man es dir jedenfalls nicht an, du wirkst auf mich locker und entspannt. Dein konzentrierter Blick ohne große Show war ja quasi vorher schon dein Markenzeichen ;)

    kommt aber durchaus vor 🙃

    und zwar gar nicht so selten. Hab ein paar Konzerte mit ner Jazzcombo gespielt, und wir hatten extra vorher ne Probe, um wenigstens die schwierigeren Nummern mal angespielt zu haben. Von diesen Nummern kam dann letztendlich nicht wirklich viel auf die Setlist, und wenn ich je Konzert 3 bis 4 Nummern kannte, war ich schon froh. Glücklicherweise alles Oldschool-Jazz und kein moderner Kram, aber trotzdem war ich nach jeder Nummer happy, ohne Patzer durchgekommen zu sein.

    Reine Nervensache :D

    Hallo lieber MikeUnger,


    jetzt muss ich mal wieder ein bisschen rumbitchen ;)

    Statt uns ein ums andere Mal Videos in Zeitlupe, Zeitraffer oder 3D zu präsentieren, könntest du in der gleichen Zeit damit beginnen, dich an dein Set zu setzen und mit den Einstellungen deiner Maschine, deiner Bass Drum und deines rechten Fusses zu befassen.


    Lies dir alle Posts bitte noch einmal aufmerksam durch und versuche, an allen Stellschrauben zu drehen und zu beobachten, was passiert. Ich denke, wir haben dir so ungefähr jeden Tipp gegeben, den man dir geben kann, was du daraus machst, bleibt dir überlassen. Im Sinne einer systematischen Fehlersuche möchte ich vielleicht noch ergänzen, geh die Sache systematisch an und verändere immer nur eine Sache gleichzeitig, um den Effekt besser zu erkennen und zu verstehen. Zwar dauert das möglicherweise etwas länger, dafür lernst du selbst Lösungen zu finden deine Spiel- und Instrumententechnik besser zu verstehen.


    Es ist leider wie so oft im Leben, es gibt häufig keine Instantlösungen, man muss sich schon selbst ein wenig bemühen ;)


    LG Jan (der jetzt raus ist aus diesem Thema)

    Ich spiele lieber Volksmusik mit guten Musikern als Jazz mit schlechten ;)


    Eigentlich bin ich stilistisch recht aufgeschlossen und kann mit vielen Stilen was anfangen. Wenn man auf einer Session egal welcher Stilistik zufällig genau den Moment erwischt, wo alle zuhören und alles "einrastet", ist es doch das größte für uns Musiker, oder? Faszination pur...

    Ich würde gerne mal wissen, welchen Winkel dein Beater bei kompletter Entlastung zum Fell einnimmt. Deine Bewegung startet so dicht am Fell, dass die Neutralposition möglicherweise viel zu steil ist.

    Eine IC kann man hervorragend mit geringer Federspannung spielen, mache ich seit vielen Jahren.

    Eine Erhöhung verschleiert eher das Symptom einer falschen Technik, als dass es irgendwas löst. Klar, das Ergebnis könnte ein einzelner Schlag sein, nur lassen sich schnelle Doppelschläge (wann braucht man die schon? ;) ) damit wiederum schwerer kontrolliert umsetzen. Ich wäre also vorsichtig.


    Edit: mal noch als Ergänzung, neben dem Beaterwinkel beeinflusst auch die Masse des Beaterkopfes die Stärke des Wumms. Die IC hat eher leichte Köpfe, mit denen man zwar sehr kontrolliert spielen kann, aber der schwere Kopf einer DW oder Eli vermittelt natürlich mehr Power unter dem Fuß. Wäre ich dein Lehrer, würde ich dich auffordern, die Maschine mitzubringen zum Unterricht, um Fußtechnik und Pedal gemeinsam zu optimieren. Mir scheint, du hast noch gar nicht angefangen, Bewegung und Technik aufeinander abzustimmen.

    das andere video ist ja ein anderes problem, wenn ich ein kräftiges bum brauche hebt sich mein Fuß vom pedal ab und der Schlägel kommt vorne an das Fell

    vlt. sollte ich den Beater am Fell lassen

    Das hab ich gemerkt, und auf beides kann die Antwort eben nur lauten "mehr bzw. gezielt üben".

    Während der Nachschlag zu einem gewissen Teil vom Equipment herrühren kann (Fell- und/oder Federspannung), scheint mir dein Vorschlag primär ein spieltechnisches Problem zu sein. Dein Upstroke, um es analog zu den Händen zu bezeichnen, stimmt nicht. Mir scheint, dein Fuß will sich zum Schwung holen vom Pedal abstoßen, und das funktioniert natürlich nicht ohne die Gefahr eines Vorschlages. Actio gegengleich Reactio, sagt man in der Physik. Der Impuls sollte aus dem Bewegungsapparat von Fuss und Bein kommen, ohne Druck aufs Pedal auszuüben.

    jetzt frag ich mich grad, was du eigentlich von uns willst. Die ersten Videos zeigen uns eindeutig einen Nachschlag, und wenn wir den erörtert haben, demonstrierst du uns plötzlich ein ganz anderes Problem? Watt denn nu?


    Scheint mir in jedem Fall eine Frage deiner Technik zu sein, aber da bin ich jetzt raus, denn üben musst schon du selbst.

    Schöne Idee, so eine Videoreihe. Leider konnte ich mir das von dir verlinkte Video nicht sehr lange ansehen, spätestens als Daniel Denglish zu sprechen begann, suchte ich die Stopptaste.


    Hast du bzw. habt ihr als Bonedo-Reaktion Erfahrungswerte, was das "Internationalisieren" von Videos betrifft? Meines Erachtens bringt das nämlich bei regional/national bekannten Seiten wenig bis gar nichts, da die weltweite Drummer-Community wenig bis gar nicht nach Deutschland schaut, wenn man mal von Sonor und Meinl absieht. Bonedo als Portal scheint auch nicht unbedingt den internationalen Markt im Blick zu haben, sonst gäbe es sicher die Option, Englisch als Menüsprache zu wählen.


    Das ist wirklich nur meine persönliche Meinung, aber ich finde, es hört sich nach völliger Überschätzung der eigenen Reichweite an, wenn man glaubt, "der Markt" wolle, dass man seine Videos auf Englisch präsentiert. Warum nicht englisch untertiteln, wenn man tatsächlich die kleine Chance nicht vertun will, ein internationales Publikum erreichen zu können? Dann fiele bei Spießern wir mir das Fremdschämen weg, und ich sähe mir das Video gerne bis zu Ende an.


    Nur mal so als Gedanken, ohne euer Engagement in irgendeiner Weise schmälern zu wollen.

    ..und du bist ja gut..nennt man auch Musik. :wacko: ...Erstmal können....

    Sorry, sollte nicht überheblich rüberkommen. Das ist doch eigentlich das Level, das man eigentlich als Musiker anstrebt, oder? Sein Handwerkszeug so beieinander zu haben, dass man solche Dinge intuitiv und eben musikalisch einsetzen kann, statt trainierte Patterns abzuliefern.

    Dass man dazu erst mal die entsprechenden Patterns trainiert haben muss, darum kommt man wohl nicht herum.

    Hmm, da gibt's keinen festen Begriff. Das Ride-Pattern könnte man vielleicht wie im Latin als Cascara bezeichnen, der gesamte Groove hat auch was von Second Line Feeling, finde ich.


    Das dürfte wohl eher intuitiv gespielt worden sein, nennt sich auch "Musik" ;)