Zu dem Thema hat sich das DF schon viele Gedanken gemacht z.B. im
Ich putze meine Becken von Zeit zu Zeit, weil ich die Optik lieber mag, der etwas "aufgehellte" Klang danach mir nichts ausmacht, und Ideologien mir zuwider sind.
Zu dem Thema hat sich das DF schon viele Gedanken gemacht z.B. im
Ich putze meine Becken von Zeit zu Zeit, weil ich die Optik lieber mag, der etwas "aufgehellte" Klang danach mir nichts ausmacht, und Ideologien mir zuwider sind.
im HighEnd HiFi gibts ne Menge Voodoo die man in den Sand setzen kann, warum dann nicht auch LS.
Da hast du sicher nicht unrecht, die Erklärung mit der Quarzsandfüllung fand ich aber im Gegensatz zu manch anderem Hifi-Voodoo schlüssig. Und meine Selbstbau-Grundplatte vom Subwoofer funktioniert auf diese Weise hervorragend, war aber deutlich günstiger als eine massive Granitplatte. Ok, den Beweis mittels objektiver Messergebnisse muss ich schuldig bleiben, aber dass die Nachbarn nicht jedesmal über die Bässe jammern, wenn ich etwas lauter Musik höre, ist mir Beweis genug. Und ich habe ziemlich resonierenden Boden im Wohnzimmer sowie extrem lärmempfindliche Nachbarn unter mir.
Ein Podest irgendwie zu bedämpfen, um möglichst wenig Mitschwingen zu erzeugen, halte ich für sehr sinnvoll.
Wobei bei mir der ganze Raum auf den Entkoppelelementen steht
Das dürfte dem TS vermutlich zu viel Aufwand sein ![]()
Aber es zeigt, dass effektive Schallschutzmaßnahmen nicht Ohne sein können und Podest nicht gleich Podest ist. Wer sich ohne eingehende Recherche in Unkosten stürzt, läuft Gefahr, Geld zu verbrennen.
Ich bring mal noch ne andere Note rein, damit nicht drüber diskutiert werden muss, wieviel Prozent Leistungseinbuße erlaubt sind ![]()
Ich kenne auch den umgekehrten Fall, dass ich an ein fremdes Set komme, welches mich plötzlich in einer Weise inspiriert, dass ich das Gefühl habe, besser zu spielen als je zuvor. Ungewohnte Beckensounds, ne andere Stimmung, tolle Raumakustik, was auch immer diese Wahrnehmung begünstigt.
Mattmatt da stimme ich dir absolut zu. Wie oft stand man schon auf irgendeiner Bühne und hatte das Gefühl, eine ziemlich mäßige Leistung abgeliefert zu haben, und die Mitmusiker schauen dich mit großen Augen an, weil keiner was gemerkt hat.
Sand funktioniert nicht!
Doch. Im Hifi-Bereich werden z.B. Lautsprecher auf Podeste gestellt, die mit Quarzsand gefüllt sind. Der feinkörnige Sand wird durch Schwingungen angeregt, die Schwingungsenergie wird dadurch in Wärmeenergie umgewandelt und abgestrahlt. Somit kommt nur noch wenig Schwingungsenergie im Untergrund an. Der Rest der Schwingungsenergie wird dann, wie du schreibts, durch gummiartige Puffer absorbiert.
Also Sandkasten, der direkt auf dem Boden aufliegt, schlecht, sandgefülltes Gehäuse ohne direkten Bodenkontakt, gut, wenn noch Böckchen drunter kommen.
Ich hab das mal in den 90ern im Prä-E-Commerce-Zeitalter gemacht und mir ausm Baumarkt selbstklebende Gummipuffer gekauft. Ich glaube das waren 16 Stück, die ich unter meine Konstruktion auf die Kanthölzer geklebt habe. Hab leider kein BIld gefunden, das ich dir hätte verlinken können.
Bin mir aber nicht sicher, ob deine Umsetzung so gut funktionieren wird. 4 Holzplatten ohne tragenden Unterbau werden möglicherweise schwingen wie ein Lämmerschwanz. Und dann stellst du dein Schlagzeug auf diese Membran und verstärkst damit vielleicht das Geschepper noch. Selbst wenn nicht, macht es keinen Spaß, auf so wackeligen Untergründen zu spielen. Jeder der häufiger live auf der Bühne steht, hat das schon mal erlebt.
Ich würde mir einfache Kanthölzer nehmen, daraus eine Rahmenkonstruktion mit zusätzlichen Längs-, Quer- oder Diagonalverstrebungen bauen, und die dann mit Platten belegen. Das braucht kein MDF sein, wenn eh Teppich draufkommt, sondern irgendwas billiges.
Etwas mehr Masse ist in keinem Fall verkehrt für dein Podest, denn Masse absorbiert die Schwingungen.
(und vor Allem unnötig)
Ich hab immer mal wieder solche Dämpfarien beseitigen wollen und dabei festgestellt, es war doch nötig, weil die Eigentümer null Plan vom Stimmen hatten. Gegen nervtötende Oberschwingungen hilft halt entweder, neue Fell und Stimmen lernen (teuer und langwierig), oder Tempos und Gaffatape (günstig und schnell). Ist doch klar, wofür sich die Leute entscheiden, zumal nicht jeder Schlagzeugbesitzer auch Schlagzeuger ist und besseres mit seiner Zeit anzufangen weiß, als an einem Drumset rumzuschrauben.
Kenn ich. Wobei es sich bei mir primär manifestiert durch Snare und Pedale. Ne Snare ohne Crack in der Art eines Balladeneimers kann ich nicht, schwergängige Pedalerie bringt mich auch aus dem Tritt. Wenn es nur die Federspannung ist, könnte man ja nachjustieren, aber der Eigentümer des jeweiligen Sets möchte wohl auch spielen können, also stell ich da besser nicht dran rum und bring mein eigenes Zeug mit.
Der Rest ist mir relativ, weil ich so oft an fremden Sets sitze, dass ich weiß, wie ich damit umgehen muss. Alles eine Frage der Gewohnheit.
Ach verdammt, für den Trommelwirbel war ich jetzt zu spät dran. Ich tippe auf ein hübsches Renown ![]()
Bekehren wird mich das wohl auch nicht, da die Kosten-Nutzen-Abwägung für mich ganz persönlich nicht passt. Hab gestern mal spaßeshalber auf der Drumtec-Seite geschaut, da sind wir dann mindestens beim Faktor 2,5 gegenüber dem Efdings. Das ist mir für ein Spielzeug, und sei es noch so elaboriert, zu viel. Ich bin überwiegend mit Bands auf Bühnen unterwegs, gelegentlich auch mal im Studio, und für all das brauche ich Natur. Zumal ich ja meist eher jazziges Zeug spiele. Die Bezeichnung "Spielzeug" bitte ich nicht abwertend zu verstehen, damit meine ich einfach etwas, was man gerne zum Spaß nutzt, ohne es aber wirklich zu brauchen.
Und aus nem Akustikset gute Sounds rausholen macht mir auch viel Spaß. ![]()
Aber das ist hier ja nicht Thema und wurde glaube ich schon mehr als ausführlich diskutiert.
häää? Ich find die Sounds vom Efnote nicht gut, was hat das mit anderen (gscheiten?) E-Drums zu tun?
Wobei du Recht hast, außer im Laden hab ich noch nie auf solchen Elektrodingern gezockt. Aber wenn überhaupt, hat mich in der Summe das TD50 gefallen. Das fällt aber wohl auch nicht unter gscheit?
Ich glaube, das liegt an den relativ wenigen Betriebsstunden. Ich höre seit Jahren kaum noch Musik über die Anlage ![]()
Wobei, den Lautsprechern hab ich mal ne Generalüberholung inklusive neuer Sicken spendiert. Die waren schon ganz schön durch.
Edit: ach ja, und den Tonarm meines Linn habe ich mal beim Spezialisten revidieren lassen. Kostete keine 100 Euro, und jetzt muss ich leider meine LP's wieder mit umziehen
![]()
Welche alten Geräte sind bei Euch noch im Einsatz?
Ich höre immer noch auf der gleichen Hifi-Anlage Musik wie vor 30 Jahren. Gilt das?
Ich kenn mich ja mit den Iiih-Drums nicht aus, aber die Sounds hauen mich nicht vom Hocker. Klingt für mich total synthetisch und steril.
Oh, das ist hart. Derartiges konnte ich bei mir nicht feststellen, und nach mehreren Fellwechseln weiß ich auch sicher, dass die Gratungen in Ordnung sind. Nicht so elegant wie bei höheren Serien, aber das hätte mich auch überrascht ![]()
War das ein Ur-Catalina mit Mittelböckchen an der Bass Drum, oder hatte es schon die Einzelböckchen wie die aktuelle Baureihe? Über die erste Version habe ich nämlich häufiger Kritik gelesen. Meins ist aus der zweiten Generation mit viereckigem Badge, aber schon "normalen" Bass Drum Lugs. Und das klingt, wie ein Set klingen soll. Es gibt Sets mit mehr Sustain, aber das wusste ich vorher, und das brauche ich auch nicht. Ich hab's eh lieber definierter.
Generell sollte man nach dem Kauf insbesondere günstige Sets immer genau auf Verarbeitungsmängel kontrollieren. Wir wissen ja, dass der Rotstift nur allzu gerne bei der Qualitätskontrolle angesetzt wird. Das spricht aber nicht gegen das Catalina im speziellen, das ist eine typische Begleiterscheinung der kostenoptimierten Fernostproduktion.
Wobei ich mal ne Lanze brechen muss für die Catalina-Snare. Mit dem Skyntone drauf gibt sie bei mir ein prima Fotorequisit für Shootings, bei dem ich keine Angst haben muss, falls doch mal jemand unsachgemäß damit umgeht. Und zumindest live hab ich sie schon gespielt, das ging tatsächlich. Nur wenn's drauf ankommt, hab ich natürlich bessere im Schrank.
Wenn die Dynamik des Lebens in die richtige Richtung tendiert, ist doch alles prima ![]()
Sonderzuwendung, neue Band, vielleicht bald neues Set, ich würde sagen, das IST die richtige Richtung.
Dann drück ich dir die Daumen und erwarte positiven Bericht demnächst ![]()
Das Catalina ist ... naja... ich würde es nicht kaufen. Alleine schon die Splitteranfälligkeit des recht weichen Holzes an den Gratungen (Die Kessel lassen sich kaum vernünftig nachgraten) schreckt mich persönlich ab
Hast du damit persönliche Erfahrungen gemacht? Diversen Holzlexika nach zu urteilen soll sich die Lauan/Meranti/Balau-Familie nämlich leicht verarbeiten.
Ich zitiere mal
<<<Das mässig harte Holz ist dauerhaft und witterungsfest. Es lässt sich leicht bearbeiten, gut messern und schälen, normal Leimen und polieren>>>
Es ist nicht das härteste Holz, liegt aber vom Brinell-Härtegrad mit Birke und Mahagoni ziemlich gleichauf. Und die (Ex-)Nutzer von Catalinas, mich eingeschlossen, scheinen mehrheitlich sehr zufrieden. Könnte es sein, dass hier umgekehrt ein gelegentlich als "minderwertig" bezeichnetes Holz mehr Mythos als Wahrheit ist? Wie verhält es sich dann deiner Meinung nach mit Kesseln aus deutlich weicherer Fichte? Jeder, der schon mal im Baumarkt Fichtenbretter gekauft hat, weiß, dass Fichte weder hart noch edel ist. Trotzdem haben es renommierte Drumhersteller vor ein paar Jahren als neuesten "heissen Shice" entdeckt.
Sorry für's Klugscheissen, ich glaub nur nicht, dass unsere Einstufung von Lauan immer ganz faktenbasiert ist. Und die der Fachpresse sicher ebenso wenig.
Ballroom Schmitz Jessas ![]()
Ja, das Starclassic als Komplettpaket wär nen Ausflug nach Holzwickede allemal wert. Das macht nochmal 18 Jahre Freude.