Beiträge von trommla

    Das Yamaha ist klanglich in allen Belangen besser

    Der individuelle Geschmack gibt halt manchmal den Ausschlag ziemlich eindeutig und unüberhörbar :)

    das Gretsch ist zum Einmotten zu schade, aber was tun damit?

    Ein Käufer findet sich bei einem so schönen Set mit Sicherheit. Allerdings wäre ich doch neugierig, ob man ein Oberklasse Set klanglich nicht am Ende in den Griff bekäme. Zugegeben, ich bin ein bisschen traurig, dass du am Ende resigniert hast.

    Nun aber mal Butter bei die Fische, um was für ein Set geht es? Dann lässt sich zumindest einschätzen, ob der ideelle Wert halbwegs mit dem materiellen kongruent ist. Zwischen dicken und dünnen Kesseln würde ich nicht unterscheiden, denn auch ein dicker Kessel hat nur eine äußere Furnierschicht. Machst du die beim naggisch machen kaputt, wars das erst mal mit Lackieren, ob nun der Kessel selbst dick oder dünn ist. Nur Massivholzkessel bzw. Faßbau hat hier Vorteile, weil genügend Substanz zum runterschleifen wäre.

    Da ist man halt im normalen Paiste 502, Mcs, oder Meteor Spektrum.

    Was andere bleibt einen eh nicht übrig, was jetzt auch nicht so schlimm ist.

    Das würde ich nicht zwingend unterschreiben. Zwar gibt es selten Einsteigerdrums mit nem Satz Profibecken, aber manche haben zumindest Paiste Alphas oder Masterwork Troy dabei, was schon ein bis zwei Klassen über den von dir genannten liegt. Aber dafür müsste man dann halt etwas Zeit und Geduld mitbringen.

    Hätte tatsächlich auch mehr Gewicht auf ordentliche Becken gelegt, auch wenn ich immer wieder erfahre, dass Anfänger das überhaupt nicht wahrnehmen. Aber man kann auf völligen Gurken akzeptabel klingen, wenn die Becken was taugen. Ne Bekannte hat ein Gruselset mit Masterwork Customs, und selbst damit habe ich schon so manche Probe bestritten. Das einzige, was man nicht machen darf, ist allzu viel daran verstellen, sonst könnte es passieren, dass alles auseinanderfällt :D


    Gut, nu isses geordert, und das nächste ersparte kann ja dann in Becken investiert werden. Dann aber bitte auch darauf warten, was erfahrene DF-Kollegen für Feedback geben, nicht gleich nach dem ersten Zuspruch zuschlagen. Gabi wird mit der Zeit merken, wie vielfältig die Geschmäcker und Einschätzungen ebenso wie der Erfahrungshorizont der User sein können. Wer eine verlässliche Einschätzung sucht, sollte den Dingen auch etwas Zeit widmen.

    meiner Meinung nach auch falsch, unübersichtlich und nicht logisch.

    Begründen werde ich wenn jemand meckert.

    Ne lass mal ;)

    Notation ist ne Schrift, und ne Schrift dient dazu, Information über Distanzen hinweg zu übermitteln. Was da steht, verstehen notenlesende Musiker überall auf der Welt, ob das nun logisch ist oder nicht.


    An den letzten großen Rechtschreibreform sieht man, was passiert, wenn Fachleute glauben, eine Schrift verbessern zu müssen. Es wurde zwar manches anders, aber wenig besser, würde ich behaupten.


    Zu dem Beispiel von Olsch: sobald die Tonlänge wichtig ist, hättest du alternativ nur die Möglichkeit, mit gebundenen Achteln zu arbeiten. Das mag für deine anfängliche Detektivarbeit von Vorteil sein, aber im Fluß eines komplett aussortieren Stückes fände ich es eher noch unübersichtlicher. Und Achtel mit Pause sind halt was anderes als Viertel. Der Klang einer Snare mag das nicht abbilden, aber es ist auch eine Info, was das restliche Ensemble an der betreffenden Stelle macht. Wird der Ton abgesetzt, begleite ich nämlich u.U. anders, als wenn alles sehr gebunden gespielt wird.

    Wenn du hier schreibst oder deinen bestehenden Post bearbeitet, findest du neben den Formatierungsoptionen auch ein Symbol, das wie 2 Kettenglieder aussieht. Damit kannst du Seiten verlinken. Die Anwendung sollte selbsterklärend sein.

    Gute Frage, evtl. ist es gar nicht sooo verkehrt auf verschiedenen Bassdrums/Fellen/Abständen etc. zu üben? Oder das ist gerade kontraproduktiv?

    Lässt sich das überhaupt mit einem klaren Ja oder Nein beantworten? Wer auf Höchstleistung "trainiert", der dürfte am Ende besser fahren, immer auf dem gleichen hochspeziellen Equipment zu spielen. Wer eher vielseitig ist und häufig auf neue Gegebenheiten trifft, profitiert vielleicht von nicht allzu eingefahrenen Gewohnheiten. Ich selbst bin froh, mich im Lauf der Jahre immer weniger mit dem "richtigen" Equipment beschäftigen zu müssen, da ich es gewohnt bin, auf völlig unterschiedlichen Instrumenten zu spielen und dabei die jeweiligen Bands trotzdem verlässlich zu führen. Das hilft auch gegen die lästige Verknüpfung, sich auf schlechtem Equipment schlecht zu fühlen.

    In meinen Augen ist das besserer Fahrstuhlmusik. Alles ganz nett gespielt, aber Songs wie "Hallelujah" können durch künstlerische "Interpretation" nur verlieren. Das Lied - für mich ist es ein modernes Volkslied - lebt und berührt durch seine Unmittelbarkeit. Ein Musiker, der das nicht spürt, stellt seine Interpretation über das Werk und hat damit das Thema verfehlt, ob er nun frickelt oder nicht.

    200-400 Euro

    Selbst ein solides Rollencase bekommt man günstiger. Ich habe mir bei Th. ein Standardcase in dieser Art gekauft und einen Satz Rollen darunter montiert. Reicht für meine Roadpro Hardware problemlos, nur das Gesamtgewicht ist natürlich alles andere als rückenfreundlich. Das liegt aber weniger am Case als an der Hardware selbst. Damals kostete alles miteinander 120 Euro, und auch nach einem gewissen Preisanstieg ist man noch weit von 200 Euro entfernt.

    1st Chair ist auch nicht gleich 1st Chair. Ich sitze seit über einer Dekade auf einem 1st Chair in Ergorider Form mit Hyraulik-Lift und bemerke nur optischen Verschleiß. Für mich und mein Kreuz gibt's nichts besseres. Ein Kollege, der sich letzten Sommer auf meine Empfehlung das gleiche Modell gekauft hat, bestätigte mir vor einigen Tagen, dass es die beste Entscheidung war, diesen Throne - und der verdient den Namen wirklich - zu kaufen. Echte "Motorradsitze" mit Spindel fand ich im Gegensatz dazu von Tama in der Vergangenheit nicht 100% überzeugend.


    Jeder Sitz für deutlich weniger Geld (Aktionsangebote wie den o.g. Pearl ausgenommen) konnte da bisher nach meinem Geschmack noch nicht einmal entfernt mithalten.

    Betonbunker fand ich immer schrecklich zum Spielen. Mein Beileid. Und diese komische Schallschutzwand würde ich meinen Mitmusikern vor die Füße werfen. Das sind Maßnahmen, die man möglicherweise für große Orchester und vielen Kanälen zur optimalen Kontrolle in Erwägung ziehen kann. Für kleine Bands finde ich es dem Drummer gegenüber wirklich unverschämt, ihn so einzukasteln. Man ist beinahe komplett von der Band isoliert, und zwar nicht nur akustisch.

    Ich hab meine Cobra (3. Generation) gebraucht für angemessenes Geld gekauft und finde sie immer noch völlig ausreichend für meine Zwecke. Wichtig bei der IC ist es, sich zu entscheiden, welche Cam (=Kettenblatt) und Zugband man möchte. Ich persönlich bevorzuge Rolling Glide, also rundes Kettenblatt mit linearer Kraftübertragung. Ob nun Kette oder Band wäre mir persönlich ziemlich egal, ich komme mit beidem klar. Was ich allerdings nach dem Erwerb sofort entfernt habe, sind die Cobra Coils genannten Sprungfedern unter der Trittplatte.


    Generell sollte man Pedale testen. Ich hatte zunächst z.B. immer ne DW 5002 im Hinterkopf, bis ich mal im Laden eine IC unter die Füße bekam. Dadurch war mir sofort klar, dass mir die Tama besser liegt als irgendein Modell von DW. Ähnliches mit dem Jojo-Pedal. Für mich von Beginn an zunächst völlig uninteressant, da teuer und "Promihype", bis ich den Fehler machte, mal im Laden draufzulatschen. Vom Spielgefühl das beste Pedal, das ich jemals unter den Füßen hatte, und natürlich landete es dann auch bald in meinem Fundus bzw. ist bis heute mein Hauptpedal.


    Wenn IC, muss es m.E. kein aktuelles Modell sein. Eine gut gewartete Maschine läuft viele Jahre anstandslos, und wenn wirklich mal was wäre, hat Tama einen Ersatzteilservice, bei dem man so ziemlich alles an Einzelteilen nachbekommt. Ein solches Modell ist mit Sicherheit mehr als ausreichend, um lange damit Freude zu haben. Aber aufpassen, Tama hat irgendwann damit begonnen, alle Pedale Iron Cobra zu nennen und auch Einsteigerhardware unter dem Label zu verkaufen. Die Profimodelle sind nur diejenigen aus der 900 Baureihe, auch wenn man die günstigen "Iron Cobras" wirklich gebrauchen kann.