Beiträge von trommla

    Was du da aufgeschrieben hast, verwirrt mich. Ist das irgendwo abgeschrieben?


    1. Es fehlt als Bezug die Taktart. Man kann nur mutmaßen, dass es sich beim ursprünglichen Anliegen auch hier jeweils um 4/4 handeln sollte. Notiert hast du aber auf Blatt 1 nur die ersten 3 Viertel

    2. Im ersten Blatt in der ersten Zeile steht am Ende eine punktierte Viertel, welche in deinem 3/4 Beispiel viel zu lang wäre. Auch dadurch vermute ich, dass du eigentlich auf einen 4/4 raus willst.

    3. Auf dem zweiten Blatt seh ich zum Ende hin gar nicht mehr durch. Vor der letzten Achtelpause ist ein Punkt, den du irgendwo verloren haben musst. Zumindest in dieser Position macht er nämlich überhaupt keinen Sinn.

    4. Auf der Vier steht eine Achtelpause, danach kommen aber noch eine Sechzehntel und eine Achtel, die Pause dürfte also max eine Sechzehntelpause sein, damit sich's rausgeht.


    Was auf den beiden Blättern steht, ist falsch notiert, und ohne korrekte Vorlage (gerne auch Audio) könnt ich nicht sagen, was da gespielt werden soll.

    Der Tornado-Strainer ist tatsächlich kein sehr zuverlässiges Modell, aber selbst bei minderwertigen Abhebungen habe ich es bisher nicht erlebt, dass die Klemmung für die Schnüre/Haltebänder versagt hätte. Zwei Metallteile mit zwei Schrauben aneinanderzupressen und dabei die Bänder zu klemmen, hat bei mir selbst beim billigsten Pfusch funktioniert. Wenn nicht, waren erkennbar die Schrauben ausgerissen oder überdreht. Das solltest du erkennen können. Sofern die Schrauben greifen und sich anziehen lassen, dürfte das Fixieren keine Probleme bereiten. Es sei denn, du hast den Teppich mit dem falschen Material befestigt. Sind vielleicht die mitgelieferten Schnüre zu dünn oder zu glatt? Dann probier es mit Maurerschnur aus dem Baumarkt in 1mm Dicke. Damit habe ich bisher jeden Teppich montiert bekommen. Ist abgesehen davon mti ein paar Euro für die Rolle deutlich günstiger als Snareschnüre aus dem Fachhandel und reicht für die nächsten 100 Snares.

    Nicht bös gemeint, aber so kommst du nicht weiter. Das was dir vorschwebt, klappt so nicht.


    Entweder du akzeptierst, dass der Natursound eines Sets nicht wie irgendeine produzierte Aufnahme klingen kann. Egal welches Label auf dem Set klebt. Oder du kannst dich schon jetzt auf Frust einstellen. Da ist dein Basix mit neuen Fellen gut gestimmt keinen Deut anders als ein Tama Super-Duper-Star.


    Du kommst mir grad ein bisschen vor wie ein Kind, was ein Nein nicht akzeptieren will und stattdessen versucht zu verhandeln ;)


    Im übrigen schließ ich mich dann Beeble an.

    Deswegen würde ich mir ja gerne ein Tama Schlagzeug zulegen

    Ich glaube, das hatte ich im anderen Fred schon geschrieben. Tama kann das genauso gut oder schlecht wie andere gute Marken. Da hat dir gutes Marketing nen Floh ins Ohr gesetzt.

    Was du in deinem letzten Clip hörst, ist kein Natursound, sondern das Ergebnis einer ganzen Kette von Gerätschaften, um einen guten Akustiksound in maximal bearbeitetes Material zu konvertieren. Neben einem soliden Set mit guten Fellen und passender Stimmung brauchst du dazu einen ordentlich klingenden Raum, nen Haufen Technik (mit der man sich auch auskennen muss) und - vor allem - viel Erfahrung. Es hat schon seinen Grund, dass hier einige Drummer neben dem reinen Drumming das Recorden als fast schon eigenständige "Kunstform" praktizieren. Gib mir die entsprechenden Rahmenbedingungen an die Hand, und ich falle komplett auf die Fresse, weil ich außer vom Trommeln und Stimmen überhaupt keinen Plan habe. Es bräuchte etliche weitere Jahre, um das halbwegs so zu beherrschen wie das Instrument an sich.


    Wenn du Drumsound in Hochglanzoptik zur Motivation fürs Drummen brauchst, empfehle ich dir den Kauf eines E-Kits, alles andere wäre wahrscheinlich bald frustrierend.

    Warum holt man sich wohl so einen super Drumtech wie Herrn Rossi ins Boot? Ein Virtuose an der Stimmschraube!!!

    Ich glaube ehrlich gesagt, dass du das ein wenig hochstilisierst. Ein gut gestimmtes Set ist natürlich die Grundvoraussetzung, sofern nicht rein getriggert wird. Weshalb aber Herr Rossi gebucht wird und nicht Herr Meier, liegt m.E. weniger daran, dass Herr Rossi besser stimmen kann als Herr Meier, sondern dass der Kunde aufgrund seiner Referenzen WEISS, dass Herr Rossi dazu aufgrund seiner Erfahrung schnell und sicher in der Lage ist, egal welches Ziel ausgegeben ist. Beim unbekannten Herrn Meier weißt du halt nicht, für welche Leistung du dein Geld ausgibst. Kann prima sein, kann aber auch überhaupt nicht gut sein.


    Dass man ein kurzes, gut kontrollierbares Tomsignal mit Pinstripe über Diplomat hinbekommt, ist aber nun wirklich kein Expertenwissen, und sauber stimmen kann das auch jeder zweite hier im Forum (ok, ob nun das Verhältnis stimmt, lassen wir mal außen vor ;) ). Ansonsten sind glaube ich bezüglich der akustischen Komponente des Stadionsounds hier durchaus schon die wesentlichen Aspekte genannt worden, aber die meisten Forenuser stehen halt eher selten auf Riesenbühnen mit Riesen-PA. Vor allem, wenn unsereins auf großen Bühnen spielt, dann i.d.R. im Rahmen von Festivals. Da wird dann mehr Wert auf zügige Umbauten mit Minimalsoundcheck gelegt werden (müssen) als auf Sounddesign wie bei einer großen Tourproduktion.


    Und jetzt begebe ich mich mal auf spekulatives Terrain, weil ich noch nie selbst einen hatte. Ich glaube nämlich, dass der Drumtech einer großen Produktion nicht primär nur dafür gebraucht wird, das Set jeden Tag gleich klingen zu lassen. Manche (viele?) Techs sind durchaus schon in der Preproduction mit ins Sounddesign einbezogen und müssen sich mit der gesamten Signalkette auskennen. Wenn Studiosounds für Liveperformances adaptiert werden sollen, kann je nach Produktion nämlich schon etwas Kopfarbeit nötig sein. So die typische Fragestellung "wie können wir das live machen?". Und da sehe ich den Drumtech als Bindeglied zwischen Drummer und Soundmensch, der beide Welten kennen muss.

    Nur dass die Bandbreite der Dinge, die man auf Becken machen kann, viel größer ist. Insofern höre ich die Nuancen nicht nur, sondern kann sie für mein Gefühl auch musikalisch "gewinnbringend" nutzen. Diesen Nutzen erkenne ich beim Triangel nicht, weil es (auch für mich als Schlagwerker) hauptsächlich "Ping" macht ;)

    Ich frag mich tatsächlich, wie man die Preisdifferenzen zwischen Kinder-, Normalo- und Luxustriangeln für ~250 Euro rechtfertigen will. Kann mir nicht vorstellen, dass IRGENDWER (den Spieler eingeschlossen) von der hohen Güte profitiert. Oder gibt es wirklich Percussionisten, denen das Edeltriangel nach eigenem Bekunden eine neue Dimension des Triangelspiels eröffnet hätte?

    Vielleicht muss man aber das Fass auch weiter aufmachen und fragen, was Musik überhaupt bezweckt. Wenn ich von unserem westlich geprägten hochtrabenden Kunst- und Kulturbegriff mal ganz weggehe und sie wie zu Urzeiten als Kommunikationsmittel, als eine Art Sprache verstehe, dann erfordert Musik nämlich per se gar keine besondere Kreativität. Sprache verändert sich natürlich evolutionär, ohne dass es groß interessiert, wer nun dafür verantwortlich gewesen wäre. Sprachen kann man studieren, ohne deshalb die Veränderung der Sprache zu unterbinden, weil es nicht der studierte Sprachwissenschaftler ist, der die Sprach verändert.

    Jemand der besonders "kreativ" spricht, überschreitet hingegen schnell die Grenze des Anstrengenden/Unerträglichen, und hat trotzdem nichts Bleibendes geschaffen.


    Ich frage mich immer, ob herausragende Komponisten morgens aufstehen und sich vornehmen, heute neue Wege zu beschreiten, oder ob nicht wir unbegabten (also die breite Masse, die gerne kreativ wäre), künstlerisches Schaffen ein bisschen hochstilisieren. Was, wenn die Mozarts und McCartneys dieser Welt doch überwiegend festhalten, was ihnen gerade in den Sinn kommt? Dann wäre möglicherweise dieses ganze Geschwafel von Kreativität viel zu hoch aufgehängt, und die Menschen sollten einfach weiter mit Freude das machen, was sie glücklich macht, ob es nun neue oder alte Musik, "ernste" oder "Unterhaltungs"musik, schwarze oder weiße Musik ist.


    Zumal ein nachhaltiger Einfluss auf die Kultur ja nicht alleine durch die Kunst an sich entsteht, sondern häufig durch die auffällige Persönlichkeit des/der Kunstschaffenden. Und die kann man meines Wissens nach noch nicht studieren.

    Ich pfeife hab gedacht es wäre verostet.

    Da hast du dann aber in den letzten Monaten echt was verpennt. Dieser rohe Look ist schon seit vielen Jahren ne feste Größe bei fast allen Beckenschmieden, dem kann man eigentlich nur schwer entgehen. Zumindest blank bekommst du das durch Polieren eh nicht, das geht nur durchs Abdrehen weg. Oder mit der Flex ;)

    was der Gelegenheits-Sinfoniker konkret spielt?

    Tja, wie gesagt war das vor Jahrzehnten, geschätzt um '90 rum und in der tiefsten Vorinternet-Steinzeit. Da hab ich mit Sicherheit im Laden probegedengelt, weiß aber nicht mehr, ob ich überhaupt nach dem Hersteller gefragt hatte. Dank farbiger Hochglanzprospekte kannte man die tollen Schlagzeugmodelle, Triangelbroschüren hatte mein Musikgeschäft aber nicht ausliegen. Deshalb hab ich wirklich nur gefragt, ob sie was dahaben, was dreieckig ist und Ping macht. Na ja, wenigstens in der Art ;)


    Dieses hier kommt meinem in Form und Klang recht nah, zumindest auf Basis des aufgenommenen Klanges. Live nebeneinander mag das anders klingen.

    Ich würde genau die Becken einsetzen, die ich immer einsetze, nämlich meine alten und semi-alten Sabians, mit denen ich eigentlich alles spielen kann, wenn ich's spielen kann.

    Ich stelle mir vor, dass man für Akkordeon mit "klassischen" Sounds eh nicht viel falsch macht. Rudes fänd ich dagegen eher komisch.

    Jazz braucht eigentlich auch eine Prise Anarchie, wenn er lebendig bleiben soll

    Jazz ist heute ähnlich elitär wie dereinst die "Klassiker". Wirklich lebendig scheint mir da wenig. Generell finde ich, Musik büßt einen großen Teil ihrer Innovationskraft in dem Moment ein, in dem sie in eine Schublade gesteckt wird. Wo der Künstler "Jazz" spielt, geht es immer auch um Konventionen, die eine Genre-Einordnung mit sich bringt. Wirklich neue Wege wie vor Jahrzehnten, als sich innerhalb weniger Dekaden vom Ragtime über New-Orleans und Chicago-Jazz über Swing, Bebop, Hot-, Cool- und Freejazz (t.b.c.) die gesamte amerikanische Musikkultur ständig neu erfand, sehe ich im Jazz schon lange nicht mehr.


    Insofern kann ich der These durchaus in Ansätzen was abgewinnen, denn Kreativität und akademisches Wissen sind zwei Komplexe, die höchstens zufällig miteinander eine Verbindung eingehen. Wobei ich denke, dass ein Studium für Orchesterwerke ungleich vorteilhafter ist als für Jazzcombos. Aber es gibt gerade in der populären Musik so viele Autodidakten mit riesengroßen Fußabdrücken, dass ein Studium zumindest als nötige Voraussetzung für kreatives Schaffen so ziemlich komplett rausfällt.

    Kann man pauschal nicht beantworten, weil nicht jede(r) die gleiche Borniertheit aufweist und nicht jeder(r) die gleiche Art hat, Defizite zu benennen. Ich gehöre selbst auch zu den Drummern, die gerne mal im Sinne der gesamten Performance in den "Zuständigkeitsbereich" andere Instrumentalisten hineinargumentieren. Und ich habe leider immer mal wieder die Erfahrung gemacht, dass es Punkte gibt, die, obschon in meinen Augen wirklich logisch, aus Sicht der Saitenfraktion nicht verhandelbar scheinen. Ein Plus ist, wenn dir deine Mitmusiker hohe Kompetenz zuschreiben und dir in deiner Einschätzung vertrauen und daher auf dich hören, selbst wenn sie es anders empfinden. Tun sie es nicht, dann bleibt meiner Erfahrung nach meist nur, sich mit dem Erreichten zu begnügen. Weiter zu insistieren gleicht dem berühmten Kampf gegen Windmühlen.


    Gerade Hobbyisten scheint es oft schwerzufallen, sich zu Gunsten eines besseren Gesamtbildes unterzuordnen, denn das schränkt (Achtung Ironie!) die Selbstverwirklichung zu stark ein. Ich gehe da inzwischen recht konsequent den Weg, Bands zu verlassen, bei denen ich mich mit solchen Unzulänglichkeiten nicht arrangieren kann. Aber meist hilft es, die Dinge mit etwas Milde zu betrachten.

    Steht da ein Besuch bei Paiste an ???

    Wohl eher im Paiste-Museum ;)


    Doug Clifford war jedenfalls eher genügsam, ich höre und sehe bei keiner Aufnahme, die ich auf die Schnelle gefunden habe, mehr als ein Crash. Es gibt Liveaufnahmen, auf denen sieht es zumindest nach 16" Crash aus. Klanglich ist es wohl ein eher dünnes Becken, also Thin oder Dark Crash wären die Varianten, die ich heute suchen würde. Bei manchen Songs klingt das Crash für mich allerdings eher nach18", was ja auch den Markenwechsel nach 2 Platten unterstützen könnte.


    Jeder Hersteller hat Modelle im Repertoire, die dem nahe kommen sollten. Vermutlich solltest du auf eher klassische Herstellung achten, also sicher B20, damals vermutlich handgehämmert und abgedreht, jedoch nicht Hochglanz poliert. Da selbst langjährig bewährte (oder wieder aufgelegte Serien wie 602) sich dem Zeitgeist anpassen und nicht mehr klingen wie vor 50 Jahren, wäre vermutlich die Suche auf dem Gebrauchtmarkt nach original alten Becken noch zielführender. Ich habe ein paar alte Sabian Hollow Logo aus den Anfangstagen gebraucht für wenig Geld erstanden, die könnten da gut reinpassen.