Beiträge von trommla

    Hängt das nicht auch vom effektiven Preisvorteil ab? Wegen 20 Euro würde ich wohl kaum von meiner Wunschkonfiguration abweichen, bei 200 schon eher ;)


    Ich erwarte im direkten Vergleich zwischen 16 und 17 keine gravierenden Soundunterschiede, also würde ich meine Entscheidung an Optik und Transportfreundlichkeit festmachen. Da die 2,5 cm wohl auch optisch wenig auffallen, bleibt der Transport. Und da kann dir nun wirklich keiner mehr helfen. Wer sein Set im Smart transportieren muss, bei dem zählt jeder Zentimeter. Wer wie ich einen Fort S-Max zur Verfügung hat, der kann gelassen bleiben :D


    Im übrigen fand ich Sonor Bassdrums, auch in der zeitweise modernen 17,5 Zoll Tiefe, immer ziemlich geil klanglich, wenn ich mal hinter einem saß.


    Hast du eigentlich mit diesen Lochverstärkungen gute Erfahrungen gemacht? Ich hab zweimal versucht, welche einzubauen, zweimal hat mich das Ergebnis nicht überzeugt. Erstens hielten die Dinger nicht vernünftig, zweitens ist mir das Zeug zu schwer an nem eh schon (durchs Loch) schwingungsbehinderten Fell. Drittens habe ich irgendwo gelesen, dass die Dinger manchmal mitrappeln. Daher bleibt bei mir die Schnittkante unveredelt, was sich trotz Mikrofonierung oder gelegentliches Hinzufügen und Entfernen von Dämmmaterial noch nie als Problem erwiesen hat.

    Oh, da habe ich in der Tat falsch verlinkt. Zweimal Yamaha. tsss...


    Korrigieren wolltest du es dann lieber doch net, oder? ;)
    Ich hol das mal nach: Tama Stagemaster in einstrebig oder doppelstrebig.


    Ich habe selbst aus Rückengründen die einstrebige Version und bin absolut zufrieden. Die Roadpro-Hardware ist zwar natürlich noch standfester, aber eben auch teurer und schwerer. Daher wohnt meine Roadpro-Ausstattung seit vielen Monaten nur noch ungenutzt im Case.

    das ist ja fast ein "Mausloch"


    Jetzt hab ich glatt noch mal nachlesen müssen, ob ich versehentlich 4 cm statt 4 Zoll geschrieben habe. 4" sind etwa 10 cm, das finde ich als Resoloch eine absolut praktikable und gängige Größe. Man bringt Mikros mühelos rein (und auch wieder raus!!!), und selbst Noppenschaum kann ich auf die Schnelle reinpacken, wenn's denn nötig ist. Allerdings klappt das dann ohne Reso natürlich deutlich leichter.

    Ich habe sowohl eine 22x14 als auch eine 22x18 unterschiedlicher Hersteller, aus unterschiedlichen Hölzern, aber mit ähnlicher Befellung und Stimmung. Beide haben ein 4" Resoloch relativ am Rand. Das Schlagfell ist recht tief und punchig gestimmt, das Reso etwas höher mit einem tiefen, aber klaren Ton.
    Bei beiden habe ich gerade so viel Dämpfung reingepackt, bis mir der Klang gefiel, das ist bei der 14er ein Handtuch als Rolle am Resofell und etwas Noppenschaum im unteren Kesseldrittel gegen den Basketball-Effekt. Die 18er hat nur Noppenschaum, der minimal die Felle berührt. Beide BD klingen unterschiedlich, aber druckvoll, und bei beiden hatten wir in Member Hochis Proberaum den Eindruck, dass sie mehr Druck entwickelten als Hochis BD.


    Mein Einschätzung: Raum, Position im Raum und ggf. Stimmung sind wesentlich entscheidender als die Kesseltiefe.
    Eine 14er reicht in meinen Augen bei entsprechender Stimmung für tollen Sound und fette Bässe, und mehr als 16 würde ich aktuell nicht mehr kaufen, wenn ich die Wahl hätte.

    Ich weiß nicht, ob ich das Tempo ein ganzes Konzert lang durchhalten würde. Ein paar Nummern gehen aber ohne weiteres, und das sowohl rechts als auch links. Offen gestanden überrascht es mich, dass ihr bei diesem Tempo schon so zu kämpfen habt.


    Das soll überhaupt nicht überheblich klingen, eher verwundert, da ich mir um die angewandte Technik noch nie Gedanken gemacht habe. Das Tempo und die erforderliche Kondition kam unbemerkt (und ungezielt!) einfach über die Jahre durch's regelmäßige Bandspiel. Dabei hat meine Hand wohl einfach selbst rausgefunden, wie sie die Anforderung am besten meistert.


    Ich schreib das ja nicht zum ersten Mal im DF, aber diese Bpm-zählerei halte ich für völlig kontraproduktiv, weil man sich ohne Not die Latte auf eine bestimmte Höhe legt. Dann die Latte andauernd zu reißen, erzeugt natürlich Frust, und den will man nicht beim Drummen. Auch wenn ich nicht zu der Fraktion "Früher war alles besser" gehöre, haben wir früher halt einfach die Musik gespielt, auf die wir Bock hatten, waren aber so frei, unser Drumming unseren Fähigkeiten anzupassen. Und wenn wir (noch) keine schnellen Achtel drauf hatten, ham wir halt Viertel gespielt. Klar, klingt anders, aber es hat einfach keinen interessiert. Und wer wirklich Technik geübt hat, wurde von manchen Musikerkollegen schon mal abgekanzelt, weil er (angeblich) kein Feeling hatte ;)
    Denn darum ging es, um gutes Feeling, nicht um Bpm-Quatsch.


    Auf jeden Fall behaupte ich, 8tel bei 160+ kannst du mit jeder Technik lernen. Du musst halt dran bleiben und auch mal ein paar Stunden am Stück spielen. Bandproben sind da ganz hervorragend, denn wenn man nen Song nicht durchhält, wird man zwar etwas langsamer, was einen die Bandkollegen danach auch wissen lassen werden. Aber man hat die Ausdauer trotzdem trainiert, und peu a peu kommst du dann schon auf Touren.

    Ich habe seit ca 10 Jahren den hier. Entspricht dem von HOHK verlinkten, nur als Ergo Rider. Gab bei mir nie Anlass zu Reklamationen, und ich möchte auf keinem anderen Möbel mehr sitzen.
    Die Höhenverstellung ist wie gefordert völlig unkompliziert in Sekunden zu bewerkstelligen, der Sitzkomfort ist grandios.

    Auch wenn du schon etwas Klarheit bekommen zu haben scheinst, möchte ich doch gerne noch auf einen Umstand hinweisen, den ich über die Jahre gelernt habe.
    Die Frage, wie du sie stellst, funktioniert so nicht, denn pauschal lässt sich das nicht beantworten. Ich merke immer wieder, dass unterschiedliche Trommeln unterschiedliche Maßnahmen erfordern, um ihr Soundpotenzial auszuschöpfen, ob das nun das Zusammenwirken von Toms und Aufhängung, Snare und Teppich oder sonstwas ist. Nicht jede Trommel braucht das gleiche "Feintuning".


    Leider kann ich dir bislang noch nicht die genauen Zusammenhänge erläutern, das ist mein Lernprojekt für die nächsten 40 Jahre Drumming und Tuning ;)
    Allerdings lohnt es sich immer, jede Trommel für sich zu betrachten und den Klang zu analysieren. Etwas Hang zum Experimentieren ist da nicht verkehrt, etwas Kleingeld in der Portokasse ebenfalls nicht.


    Vieles ist natürlich auch Geschmackssache. Im Gegensatz zu m-tree habe ich bei meinem einzigen Tom mit RIMS Style Aufhängung überhaupt kein Problem mit der Stimmstabilität, wenn die Last an 4 Stimmschrauben hängt. Das Drumcraft hängt seine Freischwinger ebenfalls an die Schrauben, und auch da sind die Erfahrungen positiv. Beides sind aber auch sehr dünne und leichte Kessel. Ich halte es durchaus für möglich, dass das System bei schwereren Kesseln problematischer ist.


    Wichtig zur Beurteilung der Effektivität ist immer, ein Tom in der Hand gehalten anzuschlagen und den Sound mit dem aufgehängten Tom zu vergleichen. Dadurch merkst du sofort, ob die Art der Montage den Klang verändert oder gar abwürgt. Ein Tom am Spannreifen in der Hand zu halten, erlaubt der Trommel nämlich, ganz ungehindert zu schwingen, und das ist es ja, was wir erreichen wollen.


    Bei Floor Toms bin ich auch Fan dieser weichen Füße, aber das Pro M hatte glaub ich in den Brackets eingebaute Federn, die noch "weicher" als die von Olli genannten Füße waren. Das könnte natürlich für einen schwammigeren Sound gesorgt haben. Aber wenn man an die ein prall gefülltes Stick Bag hängt, gleicht sich das auch wieder aus :D

    Mir geht's wie Druffnix, auf so einen Aufwand hab ich keine Lust. Musizieren braucht für mich einen gewissen Wohlfühlfaktor, der bei diesem "Hygieneoverkill" auf der Strecke bleibt. Mich regt es schon immer auf, wenn Veranstalter den Drummer unter Verweis auf besseren Sound einglasen. Aber freiwillig im Proberaum? Kein Bedarf!

    Gibt es zu diesen Tom-Aufhängungen irgendwo einen guten Vergleich?


    Ein Vergleich wäre mir nicht bekannt, vermutlich weil die Hersteller ungern ihre in höchsten Tönen gepriesenen "revolutionären" Systeme für einen neutralen Vergleich zur Verfügung stellen ;).


    Allerdings gibt es immer mal wieder Varianten, die nicht halten, was sie versprechen. Z.b. würgt das billige Gretschsystem, das an zwei Stimmschrauben befestigt ist und sich zusätzlich über einen Gummipuffer am Kessel abstützt, den Tomsound ziemlich ab. Die an den teuren Gretschs eingesetzten RIMS artigen Aufhängungen funktionieren hingegen.


    Sollte ein Set oder eine einzelne Trommel tatsächlich aufgrund der insuffizienten Aufhängung "unrund" klingen, lässt sich das für wenig Geld umrüsten, daher hab ich mir über eine systematische Betrachtung ehrlich gesagt nie nen Kopf gemacht.


    Der Name ansich klingt halt nicht hochwertig


    Stimmt schon, hat was von Import/Export :D Und das aktuelle Logo ist grauenhaft.


    Aber ich finde tatsächlich eher die Optik insgesamt wenig ansprechend, Finishes, Hardware usw.
    Ähnlich geht es mir häufig bei Sonor, nur dass das Markenimage ein völlig anderes ist.

    Naaaa... da schätzt Du Mapex schlechter ein als sie sind


    Nein, überhaupt nicht, Mapex und insbesondere das Saturn wären klanglich immer eine Alternative für mich gewesen, und dass Mapex heutzutage qualitativ absolut hochwertig fertigt, habe ich schon oft gesehen, gehört und gelesen. (Schade, dass mich optisch irgendwas an der Marke stört, sonst hätte ich schon lange ein Saturn ;))


    Mein Gedanke bezog sich ja eher auf die prophylaktische Kontrolle der Gratungen nach Lieferung, und ob nicht in vielen Fällen solche Toleranzen einfach unbemerkt bleiben, da ein Set gut klingt und viele Käufer - wie auch ich - das dann einfach nicht oder erst viel später bemerken. Wie schon gesagt, ist mir das Prinzip einer planen Gratung geläufig, und physikalisch ist das auch logisch. Nur kenne ich eben neue und alte Trommeln, die das nicht so 100% genau nehmen und trotzdem völlig sauber klingen. Denen hat wohl dann noch niemand mitgeteilt, dass sie das eigentlich gar nicht dürften :D


    Manchmal ist glaube ich etwas mehr Gelassenheit nicht unvorteilhaft. Wenn ich allerdings den "Fehler" schon festgestellt habe, tausche ich natürlich auch um. Oder, falls die Kiste klingt, verhandle einen großzügigen B-Ware-Rabatt nach. Von dem gesparten Geld kann ich dann immer noch nachgraten lassen, falls mir die Angelegenheit schlaflose Nächte bereitet.

    Aus diesem Grund kontrolliere ich nach dem Kauf keine Gratungen, sondern stimme erst mal. Falls mir da nix auffällt, alles gut ;)


    Ich befürchte leider, dass das kein Einzelfall ist. Das Hängetom meines vor knapp 10 Jahren gekauften Catalina Club Sets habe ich auch mal aufgrund eines Fellwechsels auf dem Ceranfeld überprüft, es kippelte ähnlich wie deins und hatte einen deutlich wahrnehmbaren Spalt. Da es zu dem Zeitpunkt schon knapp aus der Garantie raus war, hätte Umtausch keinen Erfolg gehabt, also dachte ich tatsächlich drüber nach, beim Trommelbauer "umme Ecke" neue Gratungen schneiden zu lassen. Da allerdings die neu aufgezogenen Felle in keinster Weise seltsam klangen, sondern so, wie man sich ein Hängetom eben wünscht, verzichtete ich angesichts der Preislage des Sets letztendlich darauf.


    Auch wenn die reine Lehre immer sagt, dass eine Gratung exakt plan aufliegen muss, scheint mir da eine gewisse Toleranz möglich zu sein, ohne dass eine Trommel schlecht klingt. Erfahrungen mit manchen Vintage-Kesseln bestätigen das. Bei einem nagelneuen Set der Profiklasse würde ich derlei Unsauberkeiten nicht erwarten und vermutlich, inklusive wochenlanger schlechter Laune während der Wartezeit, ebenfalls wandeln bzw. umtauschen.


    Oder eben gar nicht vorauseilend nach kleinen Abweichungen suchen und mich stattdessen am tollen Sound erfreuen. Was nämlich, wenn das Umtauschset ähnlich verarbeitet wäre und Mapex eben (vielleicht erwartbar) nicht die Präzision einer Edelschmiede aufweist?

    Die folgenden Angaben sind wie immer ohne Gewähr:


    Ich meine mich zu erinnern, dass damals die 3. Generation der IC auch in Chrom auf den Markt kam. Allerdings wären das dann nicht ganz 15 Jahre, könnte so ca. 2007 gewesen sein. Die zweite und dritte Generation sind sich optisch recht ähnlich, allerdings kann man beide auf den ersten Blick an der verbauten Cam unterscheiden. Während die 2. Generation die Cambezeichnung (Rolling Glide, Power Glide, Flexi Glide) als kompletten Schriftzug trug, verwendete man in der 3. Generation nur noch den fett gedruckten Anfangsbuchstaben des Begriffes, also "R", "P" oder "F" in unterschiedlichen Farben. Auf deinem Foto kann ich das leider nicht erkennen.


    Der Wert lässt sich bei so einer Sonderedition schwer schätzen, wenn man nicht weiß, wie begehrt die Dinger tatsächlich sind. Ich wüsste aus dem Stand nicht, dass irgendwer schon mal den Wunsch nach genau dieser Chromversion geäußert hätte, daher würde ich nur mit sehr viel Glück einen Verkaufserlös von mehr als der normalen schwarzen Version erwarten. Und da gehen die Angebotspreise auf dem Gebrauchtmarkt auch auseinander. Man findet Modelle für unter 200 Euro, manche wollen aber auch über 300 Euro haben. Ob irgendwer einen Preis nahe dem Neupreis zahlten würde, wage ich allerdings zu bezweifeln.


    Ich selbst fand jedenfalls die Idee damals schon merkwürdig, weshalb man ein Chrompedal spielen sollte.

    Rausgeworfenes Geld ist qualifizierter Unterricht keinesfalls. Selbst wenn du nach 1,5 Jahren Unterricht noch einiges über die lange Pause rübergerettet hast, behaupte ich mal frech, es gibt noch viele Dinge im Schlagzeugkosmos, die du noch nicht beherrschst. Zwar lässt sich manches davon mit Sicherheit auch im Selbststudium lernen, aber wie Nils schon schrub, läuft man Gefahr, auch manchen Fehler unbemerkt zu kultivieren, den man dann nur schwer wieder los wird.


    Dank vielfältiger Onlineangebote ist es m.E. heute tatsächlich aber leichter, auch autodidaktisch an gutes Lehrmaterial zu gelangen und sich auf dem Weg immer neue Ziele zu setzen. Eine wichtige Funktion des Lehrers bleibt aber, durch den Blick von außen Stärken und Schwächen zu analysieren und zu bearbeiten.


    Je klarer du für dich selbst formulieren kannst, welche Aspekte des Trommelns du beim Lehrer gerne lernen würdest (z.B. Rudimental Drumming, Jazz, Double Bass, Latin etc. pp.), umso besser lässt sich im Vorfeld abstecken, welcher Lehrer Sinn macht und welcher nicht.

    Den Millimeter Differenz sollte man notfalls durch Erweitern der Löcher hinbekommen. Da hätte ich überhaupt keine Sorge, dass das kompatibel ist.


    Sinnvoll oder nicht? Hängt vielleicht auch davon ab, ob der Sound ausreichend gut ist, um die Snare noch ne Weile bespielen zu wollen. Es gibt leider manch billige Snare, bei denen mir schon beim ersten Anspielen, auch nach Umstimmen und Teppichjustage, der Spaß sofort vergeht. Da hätt ich dann keine Lust, auch nur einen weiteren Euro zu investieren. Habe aber selbst schon Snares für unter 50 Euro geschossen, die klanglich so überzeugen, dass sich die Aufwertung definitiv lohnen würde.


    Dass man das Handling der einen oder anderen Bauform bevorzugt, leuchtet mir ein. Bei mir ist es z.B. umgekehrt, ich mag die Dinger zum Abklappen nicht. Mein Eindruck ist, dass sie beim Bedienen lauter sind.

    Ich sehe gerade, dass du wohl aus dem Münchener Südwesten bist. Ich spiele regelmäßig Montag Big Band in Neuried, und dort steht exakt das Yamaha DP, welches du anscheinend gerade erworben hast. Als Musikschulset ist es schon ziemlich verranzt mit runtergerockten Fellen, aber man kann durchaus was damit anfangen.


    Deine Auswahl von Fellen weist darauf hin, dass du nicht wirklich eine Vorstellung von deren Klang hast. Da liegen Welten dazwischen. Das Skyntone ist das dünnste Fell, was Remo im Programm hat und soll eher den klassischen Natursound vergangener Tage imitieren, es bringt ein sehr warmes ausgewogenes Obertonspektrum mit, wenn man sich traut, es klingen zu lassen. Das Evans Hydraulic hingegen dürfte seit Jahrzehnten das toteste Fell auf dem Markt sein, was aus Spielerperspektive noch gerade so ok ist, aber gegen eine Band ohne Mikrofone absolut untergeht. Pur gar nichts (aus meiner Sicht) mit fettem, durchsetzungsstarken Rocksound, allerdings natürlich sehr kontrolliert.


    Wenn du eh nen Ring drauflegen willst, dann kannst du auch ein günstiges Ambassador Coated ohne Schnickschnack nehmen. Das ist nicht umsonst eines der meistgespielten Felle, weil man so ziemlich alles damit machen kann. Wenn es länger weiß bleiben soll, wäre mein Favorit das normale Aquarian Texture Coated. Klanglich ungedämpft zwar nicht ganz so lebendig wie das Amba, aber insgesamt recht ähnlich. Optisch lange "frisch" bleiben m.M.n. auch die Ludwig Weather Master, aber nach einem Preisanstieg von rund 50% aktuell mit 30 Euro völlig jenseits von Gut und Böse.


    Mir persönlich ist ein Ring für alles, was nicht tiefe, trockene Ballandensnare ist, zu viel des Guten, da reicht häufig auch etwas Moon Gel. Manche meiner Snares spiele ich sogar ungedämpft, wenn das Obertonverhalten dezent ist. Den Unterschied hört man natürlich am besten im direkten Vergleich. Zum Erlernen einer sauberen Schlagtechnik und Rudiments ist eine mittelhohe Stimmung von Vorteil, da der Rebound den Stick besser unterstützt und auch der Teppich präziser anspricht.

    Ich habe mich bewusst gegen ein Headset entschieden, wobei ich nur Zweitstimme beisteuern kann und ganz sicher nicht das Potenzial zum Solosänger einer Band habe. Insofern mag die Anforderung eine andere sein als bei dir.


    Ich mag einfach das Gefühl nicht, zu wissen, dass jedes Geräusch, jedes Lachen oder jeder doofe Kommentar gleichermaßen öffentlich übertragen wird. Lieber habe ich selbst die Kontrolle über meine verbalen Entgleisungen. Zwar könnte man das Mikro muten, aber es ist mehr als einmal passiert, dass jemand im sichern Gefühl, das Mikro sei ausgeschaltet, irgendeinen hochnotpeinlichen Ausrutscher von sich gegeben hat.
    Dabei vertraue ich schon seit vielen Jahren auf ein SM58.


    An die Gestaltung meiner Stimme mittels Nahbesprechung/Distanz habe ich mangels Stimmqualität noch nie wirklich einen Gedanken verschwendet :D

    Jetzt muss ich blöd fragen. Ist das richtig, dass bei der verlinkten Variante keine Bohrungen nötig sind? Zwar bräuchte m.E. kein Mensch RIMS an Floor Toms zur Sustain-Maximierung, aber zur schnellen reversiblen Umrüstung definitiv ne Überlegung wert.