Beiträge von trommla

    Wie immer tadellos gespielt, der Herr.


    Ich bin leider ein Solodengler,aber doch wissbegierig,wie sich solche Dinge auf das spielen in einer Band und üben von Songs auswirkt.


    Ne ähnliche Frage ging mir auch gerade durch den Kopf. Sind solche Übungen dazu da, für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein, wenn du ins Clinician-Geschäft einsteigst und Drummer beeindrucken musst? Oder wendest du vergleichbare Dinger auch im Tagesgeschäft beim Musizieren an? Da meine ich jetzt nicht 2 gegen 3 oder 3 gegen 4, was man so unter Standard-Polyrhythmik zusammenfassen könnte.


    Meine Altersklasse 50+ kennt ja mehr oder weniger nur gerade 4/4, eventuell 6/8 und gaaanz evtl. das ganze auch noch geshuffelt. Mit solchen Verschiebungen würde ich vermutlich manch einen Mitmusiker aus der Fassung bringen. Und zwar durchaus nicht nur Amateure.

    Dann heißt es nur noch, die Tompositionierung zu überdenken ;), und dann gleich loszulegen. Glückwunsch, richtige Entscheidung getroffen.
    Nur wo hast du das 15" Splash versteckt?


    Lexis Einschätzung schließe ich mich übrigens an, das Force 3007 gab's 2010 glaub ich neu nur noch als Ladenhüter, da waren schon die Essential Force, Select Force und Co auf dem Markt zu bekommen. Aber das hat sich ja nun erledigt.

    Kessel und Becken nehmen sich bei beiden nicht so viel, das ist alles recht brauchbar. Vor allem die enthaltenen Becken sind im Gegensatz zu so vielen gebrauchten Komplettpaketen wirklich spielbar und klingen vernünftig. Kein Vergleich zu den üblichen Einstiegsserien aus B8 Bronze oder gar Messing. Ich staune immer, wie lange es manche Menschen mit so einem Mist aushalten, aber Gehör ist vermutlich auch nicht gerecht verteilt auf dieser Welt :D
    Mir persönlich lägen die Tomgrößen beim Gretsch mehr, also 10/12/14/16 gegenüber 12/13/16, aber das ist reine Geschmackssache.


    Interessant wären in dem Zusammenhang noch die Kesseltiefen. Bei den Toms vermute ich Standardgrößen, also weder tiefe Powertoms noch ultraflache Hyperdrive Maße. Richtig? Interessant wird es bei den Bass Drums. Da waren zu dieser Zeit teilweise ziemlich tiefe Fässer modern, was nicht jedermanns Sache ist. Eine 22x20 hat schon ein ziemliches Luftvolumen, das bewegt werden will. Dadurch fühlen sich manche BD etwas "indirekt" an, sagt man. Wenn man dem einen oder anderen Crack glaubt, sind hingegen 22x14, also eher oldschool flache Bass Drums das Maß aller Dinge, wenn man einen fetten, punchigen Sound sucht. Da würde ich einem Anfänger raten, eher nach mittleren bis kürzeren Tiefen zu suchen.


    Viel, viel wichtiger als Kessel und Becken finde ich die Qualität der Hardware. Sonor hat zwar nicht die beste Hardware auf dem Markt, aber was ich von Sonors Mittelklasse kenne, ist brauchbar. Gretsch Hardware kenne ich überhaupt nicht, allerdings wurden die Catalinas glaube ich immer als Shell Sets verkauft. Da müsste man genauer schauen, ob da gute Qualität oder der allerletzte Billigkram dabei ist. Wer allerdings so viel Recherche betreibt, Sonor Armoni Becken zu kaufen, wird vermutlich auch nicht Alteisen zum Kilopreis ans Set stellen, hoffe ich ;)


    Insgesamt wäre meine Tendenz ebenfalls das Gretsch, sofern nicht bei genauer Betrachtung noch irgendwas dagegen spricht. Alleine der günstigere Preis bei ähnlicher Qualität ist ein gutes Argument, da man vermutlich zumindest über den Zukauf einer besseren Snare nachdenken sollte. Sowohl die Force als auch die Catalina Snares sind m.E. nicht der Brüller. Für die eingesparten 180 Euro (plus x) gibt es Snares, die beide Sets spürbar aufwerten könnten. Muss ja nicht sofort sein, für den Beginn reicht es allemal.

    Solo ganz gut und auch ungedämpft ok, aber im Bandkontext stelle ich mir das schwierig vor


    Ob gedämpft oder ungedämpft, ist durchaus auch Geschmackssache. Ich finde z.B., eine Bass Drum braucht ein gewisses Maß an Dämpfung, um so zu klingen, wie ich das von einer Bass Drum erwarte. Dass irgendwelche Bebop Drummer aus der Bass Drum mal ein Fußtom gemacht haben, kann ich nix für, ich will Punch und Attack mit etwas Ton im Abgang. Und das bekomme ich nun mal eher mit Dämpfung hin, wobei es meist gar nicht so viel braucht. Also nix mit Ommas Plümmo ;)


    Die Werksfelle sind ja auch immerhin Remo USA. Sind das dann denn echte Ambas?


    Ja, die sind schon echt, nur fand ich sie bei meiner bevorzugten Stimmung etwas zu dünn. Emperors kommen mir da eher entgegen. Deshalb bin ich auch gespannt auf deine Ergebnisse.


    Ich hab mich mit Hochi regelmäßig über Felle und Stimmung ausgetauscht, nachdem wir beide das Vintage 22/13/16 neu hatten. Schon interessant, wenn zwei Drummer (fast) zeitgleich das gleiche Set kaufen und unabhängig voneinander mit Stimmungen rumexperimentieren. Bei den Toms waren wir uns relativ einig, bei der Bass Drum hingegen sind wir total unterschiedliche Wege gegangen. Praktisch daran war, dass wir nicht allzu weit voneinander weg wohnen und mehrfach beide Sets direkt vergleichen konnten.

    Herrlich. Bin ja gespannt, ob du die Werksfelle behältst bzw. welche Fellkombination und Stimmung bei dir längerfristig das Rennen macht.


    Die Bass Drum war bei mir die Trommel, mit der ich am längsten beschäftigt war, bis mir der Sound gefiel. Das lag möglicherweise auch am Werksfell, was aus Publikumsperspektive zwar ordentlich klingt, aus Fahrersicht aber für mein Empfinden etwas zu knochig war. Mein übliches weißes PS3 brachte auch hier die Lösung, dazu eine Handtuchrolle am Schlagfell, danach alles bestens.

    Habe ein Ausstellungsstück Sonor Vintage in Red Oyster bestellt


    Glückwunsch, willkommen im Club. Die Bude macht Spaß, soviel kann ich dir schon verraten ;)
    Der Gedanke nach nem zweiten Floor Tom kam mir auch schon gelegentlich, zwei Hängetoms sind aber sicher auch nicht verkehrt. Allerdings finde ich die One Up One Down Konfiguration im Grunde ausreichend, um ne Menge Genres beackern zu können. Ach wie auch immer ... viel Vergnügen mit dem schönsten Set, das Sonor im Programm hat.

    Sorry aber mit der Kritik kann man auch ein wenig übertreiben


    Fettes Sorry, ja das hatte ich befürchtet. Morgens nach dem Aufstehen sollte ich einfach nix schreiben. Da ist das Hirn noch standby, und die Worte kommen aus einer Zwischenwelt.


    Und klar, Carlton Barrett hatte keine Resos drauf. Allerdings starb er auch schon zu einer Zeit, als die ultratrockenen Sounds gerade aus der Mode kamen und die Drummerwelt anfing, wieder über volleren Klang und Sustain nachzudenken. Hätte er mehr Zeit auf Erden gehabt, wäre er dem neuen Trend möglicherweise gefolgt, Toms mit Freischwingern zu verwenden, wir wissen es nicht. Trotzdem behaupte ich, sein typischer Sound lag an seiner Spielweise, nicht primär an Toms ohne Resos.

    Über welche Art von Produktionen reden wir denn hier? Oder besser ausgedrückt, in welcher Liga arbeitest du denn, dass sich solche Fragen in Zukunft stellen? Die allermeisten Musiker verdienen über Leistungsschutzrechte doch eh schon fast nix, lohnt es sich dafür überhaupt, sich nen Kopf zu machen?
    Ich handhabe das in der Regel so, dass ich mich gerne im Anschluss mal zum Essen einladen lasse, damit habe ich vermutlich den Gegenwert zu erwartender Erlöse sogar überschritten ;)

    Klasse, dass du dich in die Thematik so reinstürzt. Aber...


    Warum willst du die Toms überhaupt ohne Resonanzfell spielen?


    Na endlich spricht's mal wer aus, den Gedanken hatte ich auch beim Lesen der letzten Seiten.


    Ich möchte es nicht zu absolut formulieren, nur glaube ich nicht, dass viele Reggae-Drummer sich gedacht haben "Ich spiel' Reggae, also muss ich die Resos runtermachen". Klar, es gab eine Zeit, in der - nicht nur im Reggae - die Mode gepflegt wurde, Toms und Bass Drum ohne Reso zu spielen. Von einigen vermutlich sogar aus klanglichen Gründen, andere haben möglicherweise nur nachgeahmt, was sie optisch als neu und cool wahrnahmen (ich erinnere mich noch gut an die Phase, als ich überall Bass Drums ohne Reso oder riesigen Löchern sah und das aus kindlicher Nachahmung selbst auch wollte). In etlichen Fä(e)llen war es möglicherweise schlicht der Mangel an Nachschub. Klar, wenn man sein Schlagfell durchhaut, was läge näher, als das unversehrte Reso nach oben zu schrauben, zumindest wenn es kein Geschäft in erreichbarer Nähe gibt. Die nahezu flächendeckende Versorgung mit Internetzugang lässt uns ja heute manchmal vergessen, welchem Mangel wir früher ausgesetzt waren ;)


    Ich kenne viele Reggaeproduktionen mit richtig fetten Tomsounds, käme nie auf die Idee, meine Resos abzunehmen, um nach Reggae zu klingen. Wenn ich diese offenen knalligen Sounds bräuchte, würde ich mir eher zusätzlich zu punchig gestimmten Toms ein Paar Timbales ans Set stellen und mit dem klanglichen Kontrast arbeiten.


    Der Rest ist wie immer Üben. Stimmen üben, Abnehmen üben (experimentieren), und vor allem Spielen üben. Denn dass deinen beiden Tracks nicht authentisch klingen, liegt in allererster Linie am völlig unzureichenden Drumming. Damit daraus Reggae wird, benötigst du möglicherweise so viel Zeit, dass dir ganz nebenbei mehr als genug Gelegenheit zum Stimmen und (übungshalber) Recorden bleibt. Für einen Nicht-Drummer ist das alles schon ganz bemerkenswert getrommelt, das sollte man auch erwähnen. Aber man hört halt sofort, dass da ein Anfänger am Werk ist. Und das wird sich vermutlich nicht in ein paar Wochen oder Monaten ändern, auch wenn viele Musiker anderer Instrumentengattungen denken, das könne doch jeder.


    Snare, Hihat und Bass Drum funktionieren klanglich ganz gut, wenn ich mir etwas Reggae drumrum vorstelle :D Glaube ich wenigstens.
    Da vor allem der Rockers klanglich eher den Charme elektronischer Klangerzeugung hat, drängt sich trotzdem die Frage auf, weshalb du eigentlich den ganzen Aufwand betreiben willst.


    So, und jetzt ist mein Beitrag leider zunehmend doch recht kritisch geworden, aber vielleicht dient es ja zur Reflexion statt zur Ernüchterung. Denn ein paar Hürden gehören ja dazu, wenn man was neues starten will.


    Edit: irgendwie hat mir das mit den Resonazfellen keine Ruhe gelassen, und ich habe mal auf YT in alle möglichen Konzertmitschnitte von Reggaekonzerten reingeschaut. Also da hat KEINER seine Resos abgeschraubt. Auch wenn es die Fälle entsprechend der Mode gegeben haben mag, bist du da glaube ich dem Rat einiger Marschtrommler aufgesessen, die selbst so wenig Ahnung von Reggae haben wie ich von Gourmeküche. Sorry für die etwas provokante Formulierung, aber ich glaube du kannst die Resos wieder draufmachen, deine Toms ordentlich stimmen lernen und hoffentlich bald bessere Ergebnisse erzielen.

    Vielleicht gibts auch noch ein paar seeehr komfortable features bei teureren


    Keine Ahnung, ob das eine Empfehlung für dich ist, aber ich war schon immer Fan der Sonor'schen Schnellspannhebel bei den teuren Serien. Kennen gelernt in den 80ern (da gab's die Dinger allerdings schon seit einigen Jahren), war das für mich immer das Maß an Komfort. Abgesehen vom Gewicht, weil die selbst einer Atomexplosion standhalten würden. Die aktuelle Version liegt bei schlappen 200 Euro.
    Egal, was sonst so rumfährt, in diesem Punkt hält kein Hersteller mit, und der stufenlose Schrägsteller in nur einer Achse reicht für mich im Alltag auch völlig. Ich habe hier immer noch zwei alte Phonic Plus Ständer rumstehen und möchte sie nicht missen.

    Die Bass Drum schaut exakt nach vorne, ich nicht.


    Beim Aufbau richte ich als erstes Bass Drum, Hihat und Hocker aus, dass sie ein gleichschenkliges Dreieck bilden. Ich nehme Platz und teste, ob ich beide Pedale bequem erreiche. Zwischen die Beine kommt als nächstes die Snare so, dass beide Oberschenkel sie bei geraden Beinen eben nicht berühren. Ich sitze also gerade vor der Snare, ein Bein rechts und eins links davon entspannt auf den Pedalen. Die Höhe des Hockers dürfte etwa so hoch eingestellt sein, dass mein Becken etwas über den Knien ist, die Oberschenkel also nicht exakt waagrecht. Allerdings auch nicht deutlich höher, dadurch hätte ich das Gefühl, nicht mehr stabil zu sitzen.


    Manche Leute stellen ja ihre Bass Drum schräg, damit sie mit dem Oberkörper exakt nach vorne schauen. Ich wüsste nicht, wozu das gut sein sollte, denn am Spiel ändert das gar nichts. Man stelle sich vor, das Set steht ordentlich aufgebaut auf einer Drehbühne. Glaubt irgendwer, man würde unterschiedlich spielen, je nach momentaner Blickrichtung? Der ergonomische Aufbau wäre ja zu jeder Zeit exakt der gleiche, selbst wenn der Drummer gerade mit dem Rücken zum Publikum spielt. Und wer nicht mit HWS-Schleudertrauma und Halskrause spielt, kann wohl trotzdem jeden Musiker in jeder noch so großen Band sehen, wenn er den Kopf etwas dreht. Wobei das natürlich trotzdem erlaubt ist, wenn man sich lieber frontal dem Publikum zeigt.


    Man könnte auch sagen, ich richte das Frontfell in der Regel zu Bühnenmitte hin aus, also bezogen auf die Vorderkante des Bühnenbereichs. Sozusagen Downstage Center ;)
    Im Proberaum analog zur Raummitte hin.


    Sowohl Oberkörper, als auch Bassdrum exakt frontal zu zeigen, wie du es beschreibst, macht in meinen Augen überhaupt keinen Sinn, sondern führt nur zu unentspannter Spielweise, wie du es ja selbst auch empfindest. Entweder oder, beides zusammen ist Schmarrn.

    bist du dir sicher, Trommla, dass du jährlich zahlst für die tune App? Ich hab grad in den AppStore geschaut, da steht nix von jährlich, normalerweise gelten die Preise dort für den einmalkauf.


    Ganz sicher, habe gerade nochmal nachgeschaut. Yearly Subscription steht da, und wenn du dir die Rezensionen durchliest, wird dies auch von anderen Usern erwähnt.


    Allerdings stimmt es, dass man das mit dem Abo nicht in der Übersicht sofort erkennt. Ich meine, das wäre anders gewesen, als ich die App vor ca. 1,5 Jahren installiert habe. Oder wurde man erst bei der Installation darauf hingewiesen? K.A. mehr ?(


    Ergänzung: in der App habe ich jetzt herausgefunden, dass man die App 7 Tage gratis testen kann, danach aber bezahlen muss. Hierfür gibt es inzwischen 3 Modelle:
    1. monatlich für 99 Cent
    2. jährlich für 6,49 €
    3. lifetime access für 12,99 €


    Gut, dass wir drüber schreiben, sonst hätte ich die Möglichkeit des Kaufs gar nicht mitbekommen ?(

    Man sollte sich aber auf ein System festlegen


    Da hast du sicherlich recht. Allerdings sind absolute Werte im Grunde irrelevant, da ja das Ohr entscheidet, ob's gut klingt. Die App oder der Tune Bot helfen dabei, einerseits alle Lugs gleich fest zu spannen (=gleiche Hz an allen Schrauben), andererseits kann man eine einmal gefundene Stimmung jederzeit nachvollziehen.


    Ob dabei auf dem Display 250 oder 300 angezeigt wird, spielt keine Rolle. Wenn jemand mir erzählt, seine Snare hat 35,5 cm Durchmesser, erzähl ich ihm ja auch nicht, er soll sich unbedingt stattdessen eine mit 14 Zoll kaufen, weil die Standard und damit besser ist ;)


    Lediglich wenn man in Foren danach fragt, auf wieviel Hz die Leute ihre Felle stimmen, sollte man die Bezugsgröße definieren. Geeicht ist mit hoher Wahrscheinlichkeit keine der beiden Varianten, weil a) zu teuer und b) überhaupt nicht nötig.


    Ich kann auf jeden Fall für den Drumtune Pro sagen, dass die Messungen definitiv so genau sind, dass gleiche Messwerte gleiche Tonhöhe bedeuten.
    Somit hättest du auch den Tunebot verkaufen und stattdessen 10 Jahre den Drumtune bezahlen können ;)


    Den Tunebot 30 Tage zu testen ist sicher keine schlechte Idee, ebenso kannst du aber auch Drumtune Pro für 6 Euro ein Jahr lang testen. Welchen Weg du bevorzugst, hängt glaube ich mehr davon ab, ob du eine "Immer-am-Mann"-Lösung oder ein Spezialgerät suchst. Für mich war das Spezialgerät von Anfang an der Drum Dial zur Messung der Fellspannung (geht auch, wenn drumherum im Lärm die Welt untergeht), zur ergänzenden Frequenzmessung aus Gründen der Neugier reichte mir folgerichtig eine Handyapp.

    Dann wünsche ich viel Spaß mit der Neuerwerbung. Klingt nach einem guten Konzept, und Pinstripes sind zwar etwas aus der Mode, aber für fette Rocksounds genau richtig.
    Ich liebäugel ja auch schon, mal wieder die Zeit ein paar Jahrzehnte zurück zu drehen und mir wieder welche zu holen. Den letzten Satz hatte ich glaube ich in den 90ern.

    Gibt übrigens statt Tunebot auch Handy-Apps zum Stimmen. Machen das gleiche wie ein Tunebot, kosten aber deutlich weniger. Ich nutze Drumtune Pro und zahle dafür jährlich ein paar Euro. Der einzige Nachteil, der mir auffällt, ist die fehlende Option, das Ding am Spannreifen anzuklemmen, um die Hände frei zu haben. Ansonsten funktioniert es ebenfalls recht zuverlässig über die Messung der Frequenz. Speichern verschiedener Presets für Einzeltrommeln und Sets sind möglich, wobei ich das noch nicht exzessiv getestet habe.


    Solche Devices helfen durchaus, ersetzen aber nicht das geschulte Ohr. Denn ob eine Trommel gut klingt, erkennen Stimmhilfen natürlich nicht. Eine einmal gefundene Stimmung lässt sich damit aber überprüfen und bei Bedarf schnell wiederfinden.

    Nach 24 Stunden ne Vermisstenanzeige zu schalten ist vielleicht auch etwas früh. Die Rückmeldung kommt sicher noch, sagt mir mein Gefühl. Spätestens dann, wenn's mit dem Stimmen net so recht klappen will :D

    wenn mein Schlagzeug im PR gut klang, hat es das auch anders wo. Jedenfalls hinterm Drumset!


    Das ist natürlich die große Frage. Von wo aus und für wen soll das Set gut klingen? Klar will ich auch Spaß beim Spielen haben, aber die Nuancen, die ich vom Fahrersitz aus höre, können einerseits täuschen (Set klingt u.U. aus Spielersicht solala, aber aus Perspektive des Publikums oder schon der übrigen Musiker hervorragend), andererseits macht man sich eventuell auch selbst verrückt, wenn man mit dem Ohr am Fell den Klang seiner Instrumente beurteilt.