Beiträge von trommla

    Für mich wirds dann die Copper, ich bin wirklich gespannt, was die so liefert.

    Auf jeden Fall schöne Optik. Gerade Raw Copper finde ich entzückend, aber auch stinknormale Kupferkessel sind hübsch.

    Klangrelevant mag das Blech alleine nicht sein, aber schließlich spielen ja meist auch andere Vorlieben in die Kaufentscheidung rein.


    Da könnt's dann auch sowas werden

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    oder sowas?

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    Ok, das sprengt dann das Konto unter Umständen doch :D

    Ich würde glaube ich auf unterschiedliche Durchmesser bauen und statt des 20 Medium Crash vielleicht ein 18er oder 19er nehmen. Ein Medium sollte zwar auch höher klingen als ein Dark, aber vielleicht ist es auch einfach träger, ohne tonal wirklich ne Alternative zu bieten. Ich kenne Mehmet nicht, aber interessant finde ich auch deine Ride-Alternativen. Zwischen einem 24 Dark und einem 22 Heavy würde ich einen ziemlichen Sprung erwarten. 24 ist eh schon tief, und als Dark ja nochmal tiefer. Ein Heavy dürfte hingegen eher hoch und durchdringend klingen für ein 22er. Auf jeden Fall ne ziemliche Powerkombi, tät ich meinen.

    Ich kann auch nicht aus eigener Erfahrung sprechen, da ich (natürlich) nicht ansonsten identische Snares in beiden Versionen habe. Allerdings war ich überrascht, wie ähnlich selbst meine 14x6,5 Supra aus Alu und meine 14x6,5 Slingerland COB bei ähnlicher Befellung und Stimmung klangen, und die beiden Trommeln unterscheiden sich konstruktiv und ausstattungstechnisch in vielen Dingen:

    - Kessel mit Sicke in der Mitte vs. glatter Kessel

    - Ludwig Werksteppich vs. Fat Cat Dual

    - Ludwig Stahlreifen vs. Slingerland Hoops (ähnlich den nach innen gebördelten S-Hoops oder Sonor-Vintage Hoops)

    - Ludwig ohne Innendämpfer vs. Slingerland mit Innendämpfer

    - Ludwig mit "weichem" Snarebed vs. Slingerland mit gecrimptem Snarebed


    Klangunterschiede stellte ich insbesondere bei der Dynamik fest, die Slingerland COB kann einfach laut gespielt noch deutlich mehr knallen, während die Supra sich etwas schüchterner gibt. Aber erst durch komplett unterschiedliche Felle (Ludwig Weather Master Heavy vs. Remo Skyntone) habe ich den beiden Trommeln einen wirklich unterscheidbaren Charakter spendiert.


    Ich erwarte also keine relevanten Soundunterschiede zwischen verchromten und unverchromten Messingkesseln, und würde mir die kaufen, die mir insgesamt besser gefällt oder günstiger hergeht. Der Rest ist akademisch.

    Wenn ich das Alter von Charlie Watts bedenke, bleibt abzuwarten, ob man ihn überhaupt noch mal auf Tour sehen wird. Bei der Truppe könnte ja jedes Konzert der potenziell letzte gemeinsame Auftritt sein.


    Das trifft natürlich ähnlich auch auf andere Dinosaurier des Rock zu, aber wenige Bands haben so lange Zeit in annähernd gleicher Besetzung verbracht. Andere Bands verjüngen sich ja kontinuierlich, bis nur noch ein einziges Originalmitglied mit dabei ist. Oder gar überhaupt niemand mehr, weil alle längst das Zeitliche gesegnet haben. Molly Hatchet fällt mir da immer ein, da stehen bei Wikipedia dann erschreckend viele Kreuze hinter den ehemaligen Bandmitgliedern, und mit der Band der Anfangstage teilt sich der heutige Haufen Musiker nur noch den Bandnamen, die immer gleichen Songs und vermutlich die Vorliebe für ungesunde Lebensweise.

    Die allermeisten Becken mit dunklem Klang sind dann halt eher auf der leiseren Seite angesiedelt.

    Diese Aussage halte ich für schlicht falsch. Dunkle Becken sind aufgrund der weniger ausgeprägten hellen Klanganteile nicht so durchdringend, aber zu leise sind sie deshalb nicht. Ich spiele mit meinen HH Thin Sabians so ziemlich alles, und mangelnde Lautstärke war noch nie mein Problem. Eher fangen meine Ohren zu bluten an, weil die Gesamtlautstärke unerträglich wird. Speziell im Studio sind es meist die Becken, die ich etwas dezenter anspielen MUSS, damit sie im Kontext nicht zu dominant werden. Und verzerrte Gitarren sind kein Maß für Lautstärke, denn einen kleinen Röhren-Combo fährt man mit viel geringerer Lautstärke in die Sättigung als einen Marshall Full Stack ;)


    Ungeachtet dessen habe ich hier mal irgendwo einen Kurzbericht verfasst, mit welchen Eindrücken ich mit zwei Kollegen (beide Profimusiker mit ausgebildeten Ohren, aber keine Drummer) beim Thomann diverse vorkonfigurierte Beckensets getestet habe. Verschiedene Hersteller, Serien und Legierungen waren am Start, was wirklich spannend war. Als "lauter" oder "leiser" habe ich dabei keine Serie empfunden, eher als in sich harmonisch oder unausgewogen. Lautstärke war nur innerhalb der Sets ein Thema. Mal war das Ride gegenüber den Crashes zu zurückhaltend, mal die Hihat zu unpräzise, mal fiel ein Crash gegenüber dem Rest auf, weil zu blechern.


    Meist ist es genau umgekehrt. Es gibt dezidierte Becken für laute Musik, mit denen kannst du aufgrund der Materialstärke nicht leise. Das sind Backbleche, die erst bei entsprechender Intensität ihren "Klang" entfalten. Für meine Ohren klingen die häufig eher grausig und unmusikalisch. Viele dünne Becken können durchaus auch laut, fangen aber schon bei leichtem Spiel zu klingen an und sind deshalb universeller. Schau dir mal die Artists der bekannten Hersteller an, da findest du so manchen "härteren" Drummer mit vermeintlich dunklen, handgehämmerten Becken.

    Das is ne Fotolovestory, kein Meme. In meinem Alter brauch ich was kurzes, knackiges, was ich sofort verstehe :D


    Ansonsten find ich den Producer, der den Drummer anmosert, ein eher schwaches Klischee aus lang vergangenen Tagen.

    Souverän getrommelt, Drumsound passt für mein Empfinden.

    Konnte allerdings kaum auf dein Drumming achten, da ich die ganze Zeit über die alten Tomfelle mit abgeplatztem Coating philosophiert hab, und ob da nicht falsch gelabelte Remos dahinter stecken ;)

    wenn ich auch etwas weniger harsche Worte suche

    Harsch wollte ich nicht klingen, allerdings offen und ehrlich ;)


    Das ist halt die Crux an dieser öffentlichen Fleischbeschau. Freunde und Leute, die weniger Ahnung von der Materie haben, finden's toll, und man fühlt sich gebauchpinselt. Leute, die's möglicherweise besser wissen und das dann auch offen benennen, kratzen am Selbstwertgefühl, denn im Grunde sucht man ja unter dem Label "Anregung und Kritik" doch meist Selbstbestätigung. Das, was man eigentlich möchte, nämlich positive Verstärkung und nen Motivationsschub, läuft man Gefahr zu verlieren.


    Wenn man gelernt hat, sich unabhängig von der Zustimmung anderer realistisch selbst zu reflektieren (wo komme ich her - wo stehe ich gerade - wo will ich hin), dann erübrigt sich meist diese "Rückversicherung" durch Dritte, weil man seine Defizite selbst erkennt. Und wenn man ganz ehrlich ist, kennt man meist auch die - schlichte - Lösung, nämlich gezielt zu üben oder die Ziele anzupassen. Bin kein Fachmann für "Tschaka", aber das gehört für mich auch irgendwie zur intrinsischen Motivation dazu.

    Naja, ich bin davon ausgegangen, dass die Hersteller evtl. ihre Kunden an sich binden wollen

    Das könnte man durchaus denken. Vermutlich ist aber auch den Herstellern klar, dass die dadurch eher Kunden verprellen. Eine Maschine ist Teil eines Musikinstruments, und der Beater Teil der Klanggestaltung. Kein Gitarrenhersteller würde dem Kunden aufzwingen, nur seine Saiten zu spielen, und kein Saxofonbauer den Musiker auf ein bestimmtes Blatt festlegen. Wenn ein Schlagzeughersteller mit solchen Sperenzchen rauskäme, wäre er für mich gestorben.

    Ich stimme Poet zu, habe schon einige Beater gespielt und getauscht, häufig herstellerübergreifend, und es passte immer problemlos. Der Trick wäre mir persönlich zu teuer, ohne dass ich einen Mehrwert erkennen könnte. Ob ich nun den Beaterkopf frei verschieben kann oder nur den Schaft etwas mehr oder weniger herausziehe, macht für mich bei üblicher Nutzung einer Bass Drum und normalen BD-Größen überhaupt keinen Unterschied.


    Der Pearl Quad Beater liegt auch noch irgendwo im Keller rum. Hatte auf meiner alten Camco ordentlich Dampf, war mir aber irgendwann auch zu klobig. Zumal ich den Benefit von 4 verschiedenen Schlagflächen nie genutzt habe. Inzwischen spiele ich außer auf der IC-Dofuma (Werksbeater) wieder die klassischen Filzköpfe.


    Ich hab ehrlich gesagt nie drüber nachgedacht, dass mal ein Beater nicht auf eine Maschine passen könnte. Mag sein, dass die Modellvielfalt heute so groß ist, das man das tun sollte, aber bei den gängigen Herstellern erwarte ich keine Überraschungen.


    Edit: nicht gleich die ganze Maschine tauschen zu müssen, ist eine sehr gute Erkenntnis, auch wenn es die Hersteller nicht freuen mag ;)

    Manchmal haben kleine Änderungen große Wirkung.

    Als erstes mal eine technisch-künstlerische Anmerkung. Es gefällt mir, dass du dir offensichtlich Gedanken machst, die Möglichkeiten des Mediums zu nutzen, und auch auf die Bildaussage achtest. Den Raum ansprechend zu gestalten, verschiedene Kameraeinstellungen zu nutzen, gute Stimmung beim Spielen zu demonstrieren , bei all dem geht zweifelsohne mit etwas Erfahrung auch noch mehr, aber der erste Eindruck ist für mich trotzdem schon mal ansprechend. Allerdings hast du in der Hihat-Einstellung einen deutlichen Bild-Ton-Versatz, und so etwas geht mal gar nicht in meinen Augen und Ohren. Da solltest du unbedingt nachbessern.


    Da du dir in erster Linie aber Feedback zu deinem Drumming wünschst, gerne auch noch ein paar Gedanken dazu. Gleich vornweg, wer sich bei YT öffentlich präsentiert und wie du optisch inszeniert, um einigermaßen professionell rüberzukommen, bekommt von mir auch einigermaßen professionelle Maßstäbe angelegt.

    Und da ist mein Eindruck, dir fehlen noch einige grundlegende technische Fertigkeiten am Set für diese Nummer. Es holpert und stolpert so vor sich hin (ganz ausgeprägt die Bass Drum), die Hände halten die Sticks viel zu fest, Backbeat und selbst Ghost Notes nutzen nicht den Rebound der Snare, sondern werden auf's Fell "geklebt". Die wiederkehrenden Triolen auf der Snare klingen "bemüht", und dein gesamter Bewegungsablauf wirkt unrund.


    Als jemand, der nicht mit YT-Selbstdarstellung aufgewachsen ist und in diesem Kosmos wohl immer noch nicht so recht angekommen ist, kommt mir dabei dann der Gedanke, hättste mal lieber die Zeit für Videoproduktionen in systematisches Üben und Unterricht gesteckt, könntest du mich mit deinem Drumming heute eher überzeugen. Ob du diese Defizite selbst erkennst oder primär auf unseren Beifall hoffst, vermag ich nicht zu beurteilen, wenn es allerdings um echte Fortschritte statt Likes geht, ist ein guter Lehrer in meinen Augen immer noch weitaus effektiver als so allgemeine "Was denkt Ihr denn so?"-Threads. Und so hält sich mein Lob leider deutlich in Grenzen, denn ein Kompliment dafür, eine Nummer von Anfang bis Ende durchgetrommelt zu haben, wäre mir dann doch zu dünn ;)


    Ich weiß (und hoffe!), dass nicht alle hier so streng sind wie ich, denn natürlich ist es immer eine Leistung, sich öffentlich zu präsentieren, ob es nun im Netz oder auf der Bühne ist. Alleine dafür hast du wie jede(r) andere ein Lob verdient.

    Ich bin ja auch ein Fan von Schnüren, weil sich der Teppich damit besser selbst justieren kann. Aber bei sorgfältiger Montage sollte beides kein Problem darstellen. Bei Plastikbändern könnte ich mir allerdings vorstellen, dass Plastik auf Plastik gleitet, wenn die Bänder einfach nur parallel durch die Haltevorrichtung geführt sind. Und wenn dann die Innenseite der Halteplatten nicht genügend Reibung erzeugt, mag sich das unter Zug lösen. Da hilft dann evtl eine Führung "um die Ecke", also einen Strap abknicken und wieder nach unten zurückführen, um den Querschnitt zu erhöhen und oberhalb des Strainers/Buttends eine "Verdickung" einzubauen. K.A. ob du verstehst, wie ich das meine, ich find's gerade schwer zu beschreiben. Oder aber die Straps mit Sandpapier leicht anrauen? Hab ich noch nie gemacht, erhöht aber auch die Reibung.

    Schön war's jedenfalls beim Hebbe im Garten, und bis auf einen kurzen Gewitterregen auch trocken. Der hat uns allerdings nicht mehr wirklich gestört, da wir schon bei einem Glas Whisky beim Trommeln testen in Hebbes Wohnzimmer standen. Gut, dass ich noch fahren musste, sonst hätte ich's am nächsten Morgen wohl büßen müssen.

    Die hervorragenden Quarkkartoffeln vom Grill hab ich ein paar Tage später übrigens gleich nachgegrillt/-gekocht. Danke wieder mal an Hebbes und Susis Gastlichkeit :)

    Ich stelle mir gerade vor, wann dich deine Frau wohl das letzte Mal gesehen hat. Seit Jahren im Keller am Basteln, und nach Fertigstellung auch nicht bereit, diesen tollen Raum mal kurz zu verlassen, weil's Üben grad so viel Spaß macht. Zur völligen Autonomie fehlt vielleicht noch der Snackautomat und die Kaffeemaschine, soweit ich sehen kann.