Und der Musikverein im Nachbarort hat sich doch tatsächlich die 150er Vintage Kiste gegönnt mit gleich 4 Toms.
Beiträge von trommla
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Ich wüsste ja nicht, was ich mit nem Designer anfangen sollte, hab nicht mal nen Kamin, für den ich Brennholz bräuchte.

Da kann das Ding klingen, wie es will, am Ende bleiben es Holzzylinder mit Fellen drauf, nur dass diese aufgrund der verbauten Kesselhardware besonders hässlich sind. Der Rocket Launcher könnte interessant sein als Exponat für entsprechende Museen, aber doch nicht für den Eigenbedarf??!!
Daher würde ich das Aufarbeiten als die sinnvollste Option ansehen, und für ein Schülerset ist ein Designer schon ok. Die 20er Bassdrum mag da besser geeignet sein, aber was wäre ich zu Schulzeiten froh gewesen, überhaupt ein vernünftiges Set an der Schule zu haben.
Alternativ könnte man tatsächlich das Designer verkaufen und vom Erlös ein Yamaha SC kaufen, aber kauft jemand ein derart abgerocktes Set für nen annehmbaren Preis statt zum Kilopreis?
Ok, mit dem Lackieren bin ich jetzt von Kosten für Lackierarbeiten an meinem Auto ausgegangen und habe die ganze Vorarbeit mal gedanklich weggelassen. Rein der Lack und einmal Spritzen sollte eigentlich nicht teuer sein. Das Polieren im Anschluss kann man ja schon wieder selbst machen, und wenn's dann nicht hundertprozentig perfekt ist, fällt das bei nem ollen Schulset wohl auch niemand auf. Man sollte halt mit dem Lackierer vorher absprechen, welche Materialien man zum Füllen und Abtönen nimmt, damit sich das mit dem Lack verträgt.
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Gibt's denn eigentlich beim Kauf dann ein Lifetime-Abo für passende Felle dazu?
Der Erfinder scheint ein bemerkenswertes Verständnis von Marktanalyse (gehabt) zu haben. Neu sind die Teile ja im Grunde nach mindestens 16 Jahren nicht mehr.
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ein gebrauchtes Stage Custom ohne Lackschäden die budgetschonendste Variante wäre
Glaubst du, das wäre günstiger, als die Bassdrum nackig zu machen, die Löcher zu spachteln, zu schleifen und dann nem Lackierbetrien zu geben, der dir das für nen Fuffi (lass es 100 sein) überlackiert?
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…und ja, ans Schulbudget denken…
Je nach Schule also nicht vorhanden

Schwarz hochglanz macht die Sache wenigstens nicht unnötig schwer. Das Designer war bei aller Hässlichkeit kein Billigteil, deshalb würde ich mir schon überlegen, ob es in der Umgebung nicht einen Maler-/Lackierbetrieb gibt, der mir das für ein paar Euro neu macht. Dellen auffüllen und Schleifen solltest du in Eigenleistung hinbekommen, dann muss der Lackierer nicht die ganzen teuren Vorbereitungen machen. Wenn dir ein geeigneter Arbeitsplatz und passendes Werkzeug fehlt, gibt es natürlich auch genügend Trommelbauer mit Spezialmaschinen, da wird es allerdings schon durch den Transfer teurer.
Boris Ritscher/Midmill Drums, hier im Forum als Bruzzi bekannt, ist ne Stunde von Frankfurt entfernt und wäre ne erreichbare Option für ne professionelle Reparatur, und seine Mittelmühle ist noch dazu sehr sehenswert, wie man in einer filmischen Dokumentation über ihn sah.
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Die Deltas sind ein Witz, oder?
Oooch, ohne die Hängetoms könnte man das als Kassentresen in einem Musikgeschäft nutzen. Oder der Geschäftsführer eines Drumherstellers nutzt das Teil als Schreibtisch. Sicher, dass das nicht unter Möbel angeboten wird?
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Ich behaupte mal ketzerisch, dass ältere Ludwig-Abhebung Spiel haben oder hakeln, ist eher der Regelzustand als ne Ausnahme. Zwar ist es mir nur bei Supras mit normaler Abhebung definitiv bekannt, aber die Parallelabhebung der SuSe dürfte mit ihrer Komplexität nicht besser sein. Schon mal in US-Foren geschaut? Dort sind diese Snares ja deutlich verbreiteter als bei uns, und Vintage-Nerds gibt's dort massenhaft.
Ach ja, ich selbst hab keine Lösung, du könntest aber mal Member Hebbe kontaktieren, der ist Fachmann für Drumrestaurationen aller Art.
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ich ziehe die Konsequenzen und kauf mir einen Bass
Hehe, ich hab schon einen

Hab aber nur nicht mitgeraten, weil ich die Paiste Produktpalette nicht gut genug kenne. 505 wär noch richtig geschätzt gewesen, die anderen beiden hätte ich im kompletten Blindflug raten müssen. Und hätte ich mich klanglich entscheiden müssen, wäre wohl B mein Favorit gewesen.
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Wenn man lernen will, wie man möglichst dynamikfrei und vollkommen ohne Swing zu einem komplett sinnlosen
Schrabbelriff trommelt, kann dieses Kaspervideo durchaus hilfreich sein.
Danke! Und für alles außer Mättl (ja, da gibt's noch was
) leider komplett unbrauchbar. -
Sorry, die Steilvorlage muss ich nehmen.
Jetzt versteh ich, weshalb früher wie heute so viele Hobbymucker Metal machen. Weil die Musik so simpel gestrickt ist, dass man nicht mal üben muss, um den Sound authentisch klingen zu lassen *duckundwech*
Abgesehen davon großen Respekt, alle Instrumente solide gespielt, Singst du selbst auch auf der Aufnahme?
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Kein Mensch will sehen, welche Chops du so drauf hast, insbesondere nicht, wenn du sie nicht wirklich drauf hast. Wenn ich die handelsüblichen Amateurdrummer solieren höre, wie sie dann versehentlich im Tempo anziehen oder hörbar den Überblick verlieren, wo im Takt sie sich gerade befinden, denke ich mir nur "Lass es, Junge".
Drumsoli sind überflüssig wie ein Kropf, und bei deinem Plan läufst du Gefahr, dein altes Trauma zu wiederholen. Bei einer Vorstellung reicht es, wenn du deinen Groove 4 bis 8 Takte lang um ein paar gut platzierte Tom- oder Beckenschläge anreicherst, um auf dich aufmerksam zu machen. Das muss nicht besonders schnell oder schwierig sein, und ein Takt Stille wirkt selbst im Drumsolo besser als 4 Takte holpriges Gedaddel.
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Aber made in China (muss man für sich wissen wie man dazu steht)...
Bei Gebrauchtkauf völlig unkritisch, denn das Geld fließt ja nicht nochmal der jeweiligen Volkswirtschaft zu.
Gleichzeitig nachhaltig, denn es wird wieder ein potenzieller Müllberg vermieden. 😉
(Deutsche Sets kaufen wir freilich alle neu!!!)
Beim Rack (nie eins genutzt) stelle ich die kühne Behauptung auf, dass man als Trommler einer größeren Kapelle häufiger mit beengten Platzverhältnissen konfrontiert wird, als wenn man mit seiner Mättlband von Zeit zu Zeit mal ne Stunde auf ner Straßenfestbühne spielen darf. Zumindest erinnere ich mich an so manchen Rahmen mit meinen Bigbands, wo mich ein Rack zur Aufgabe gezwungen hätte, weil der Footprint deutlich zu ausladend gewesen wäre. Dann doch lieber den Aufbau modifizieren, um überhaupt mitspielen zu können.
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Beim Thomann habe ich nicht viel gefunden
???
Gibt doch haufenweise Stompboxen beim T.
Die erste Frage ist, sollte die Kiste analog oder digital sein? Ich hab ne analoge von Meinl, die klingt halt auch analog. Ne digitale verwendet Samples und ist klanglich dadurch natürlich flexibler. Am Ende ist ne Stompbox ein ziemliches One Trick Pony, aber wo man sie braucht halt auch iwie cool.
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vor allem Demonstration eines Hobbys ist und für etwas Reichweite in den Medien inkl. wilden Diskussionen sorgt?
Berechtigter Einwand. Wie auch immer, ich bin da nicht besonders optimistisch, dass man mit dem Ansatz Kunden gewinnt. "Anders" alleine macht noch keinen Kaufanreiz.
Warum sollte ich mir den Namen des Beckenschmieds merken, der ein Zwischending (optisch wie klanglich) aus Becken und Backblech baut? Klar, wenn es tatsächlich nur der öffentlichen Zur-Schau-Stellung der eigenen Kreativität dient, würde ich sagen, Ziel erreicht, dann wäre es allerdings in diesem Fred falsch. Hier geht es ja eher um Artikel, die man kaufen kann.
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Aber einen Winner gibt es doch, der Beckendengler!
Auch nur, wenn er genug doofe findet, die das Teil kaufen
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Wenn das ne Umfrage ist, dann oute ich mich auch mal: ich dampfe - ganz klassisch - so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Meist nur mit wenig Moongel o.ä., nach Bedarf aber insbesondere die Snare auch deutlich mehr. Fetter Rocksound bei leisem Spiel (z.B. in halligen Kirchen) geht zum Beispiel gut mit Geschirrtuch oder einfach nem Blatt Papier auf der Snare. Da nehm ich dann gerne mein Lead Sheet dafür, spart den Notenständer

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Der Schlegel trifft in der Horizontalen das Bassdrum-Fell nicht mittig, sondern rechts davon.
Hast du denn das Gefühl, dass das einen Nachteil bringt? Meine Beater treffen glaub ich nie exakt mittig auf, der Aufschlagpunkt liegt immer irgendwo oberhalb der Fellmitte. Hab sogar mal irgendwo gelesen, dass die Bassdrum fetter klingt, wenn man sie nicht exakt im Zentrum anschlägt. Und seitlich hätte den gleichen Effekt, sieht nur ungewöhnlich aus, würde ich meinen.
kommt sie der unteren aus Fahrersicht linken Spannklaue (7 Uhr) verdammt nahe.
Muss mal bei meinem Perfect Balance (Klapppedal) drauf achten, bisher ist mir da nichts unangenehm aufgefallen, an keiner meiner Bassdrums.
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Bin ein wenig überrascht über deine Einschätzung bzw empfinde es nicht so. Es geht nicht um die Ablehnung technischer Innovationen, die den Drummeralltag leichter machen. Aber
Meiner Meinung nach setzt der Hersteller bei einem
wunden Punkt an: Das Stimmen zu erleichtern.diesen Vorteil sehe ich hier nicht. Das System nach dem Fellwechsel in eine vernünftige Grundstimmung zu bekommen, wirft exakt die selben Herausforderungen auf wie bei konventionellen Drums, würde ich meinen, denn die Basis, ein stinknormales Fell, bleibt ja die gleiche. Wer hier sattelfest ist, hat kaum weitere Probleme, Trommeln passend zur Musik zu stimmen. Und weshalb ich mein Set permanent umstimmen sollte, versteh ich nicht, der Effekt ist doch vor allem dazu gedacht, einen vermeintlichen Nutzen eines Dialtune-Sets heraufzubeschwören. Oder hat jemand das schelle Tunen von Rotos schon jemals regelhaft musikalisch eingesetzt?
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Früher habe ich die Felle im Musikgeschäft händisch ausgewählt, in dem ich den Grundton „abgeklopft“ habe.
Da waren viele weniger brauchbare Remos dabei!
Da bin ich jetzt echt froh, dass es genügend Drummer gibt, die ganz ohne Abklopfen aus Remos nen tollen Sound rausholen. Ich wär untröstlich, wenn es nur noch Evans und Aquarian auf dem Markt gäbe.
Ich verstehe zwar, was du meinst, Evans beispielsweise klingen out of the Box irgendwie "vorgestimmter". Finde aber nicht, dass das den Drumsound irgendwie besser macht, imho sogar eher langweilig.
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Wie schafft es der Hersteller,
mit oder trotz des Seilzuges, gleiche Spannung an allen "Stimmschrauben" auf das Fell auszuüben?Indem er im Physikunterricht aufgepasst hat
