daher ist es für mich völlig natürlich, Toms auf Töne zu stimmen
Was tust du dann, wenn mal ein Song transponiert werden muss? Umstimmen? 
Da Klaviere, Gitarren und Co. im Gegensatz zum Schlagzeug Harmonieinstrumente sind, mag der Ansatz zwar für dich funktionieren, du vergleichst aber trotzdem Äpfel mit Birnen. Versuchst du tatsächlich exakte Töne zu stimmen (kann m.E. bei dem Obertonspektrum einer normalen Trommel gar nicht klappen), oder geht es dir darum, Dissonanzen rauszustimmen, wenn z.B. der Grundton eins Toms um einen Viertelton daneben liegt?
Das klingt für mich plausibel, bei jeder tonalen Stimmung hätte ich hingegen beim Spielen ständig das Problem, mich "verstimmt" zu fühlen, wenn die Tonart des Stückes sich mit meiner tonalen Stimmung beißt. Wenn ich bedenke, wie mich schon dezent verstimmte Melodieinstrumente irritieren, wäre das mein Supergau 
Wenn die Töne schlicht schlicht als Merkhilfe für die Stimmung dienen, bei denen einen bestimmte Trommel am besten klingt, dann mache ich das genauso, spreche aber nicht von "auf einen bestimmten Ton stimmen", weil erst der Klang kommt und ich danach feststelle, welchem Ton das auf der Tonleiter entspricht. Oder wie der Bayer sagen würde "Ah, a A" 