Ich habe das Glück, musikalisch recht einfach gestrickt zu sein. Ich höre und spiele gerne tanz- und mitsingbare Musik, also kein Prog-Metal oder anderes abgefahrenes Zeug für "Studierte". Meine Parts kann ich daher überwiegend im Kopf üben, ohne überhaupt am Set gesessen zu haben. Manche hakeligen Ensemble-Figuren in der Big Band Literatur übe ich maximal am Pad, bis ich ein Gefühl für die Synkopierung habe, gelegentlich mit YT-Videos fremder Einspielungen des gleichen Arrangements. Aufs Set lässt sich das anschließend dann auch gut spontan übertragen. Wie gesagt, für sackschwere Sachen bin ich eh der falsche Drummer, und ein ständiges Hin- und Herschalten zwischen diversen ungeraden Metren ist einfach nichts für mich. Stichwort "Groovedrummer" ![]()
Meist steht und fällt mein Drumming mit irgendeiner Hookline, die ich im Kopf mitsingen kann. Mal ist das ein Bass-Pattern, mal die Leadmelodie, mal ein Gitarrenriff, was sich eben grad so anbietet.