Auch an Dich also meine Frage, wie Du zu diesen Entwicklungen im Bereich der E-Musik stehst?
Verstehe nicht, weshalb du diese Scheindiskussion immer wieder aufrecht erhältst. Es ist doch völlig klar, dass keine(r) von uns SkeptikerInnen mit einem höheren Frauenanteil in der U-Musik ein Problem hätte. (Ebenso würde zumindest ich mich über einen höheren Männeranteil in der Kindererziehung freuen). Und jede(r) von uns trägt auf seine/ihre Weise dazu bei, dass der statistische Frauenanteil in der Musik ein realistisches Abbild der weiblichen Interessenlage ist und hoffentlich bleibt, indem er/sie ohne geschlechterspezifische Ressentiments seinem/ihrem Hobby oder Beruf nachgeht.
Nur erkenne ich auch nach der gefühlt tausendsten Rotation dieses Freds noch nicht die gesellschaftliche Relevanz eines behaupteten "Problems", welches es mit öffentlichen Mitteln zu lösen gilt. An dieser Frage entzündete sich vor Urzeiten diese Diskussion, du erinnerst dich?
Wenn aus finanziellen Gründen immer und immer wieder das alte Lied von systematischer Benachteiligung gesungen wird, wird in Wahrheit die faktische Gleichstellung (Frauen dienen an der Waffe, führen Unternehmen, löschen Brände ...) ignoriert und die Frau weiterhin diskriminiert, indem ihr das Recht abgesprochen wird, andere Wege zu wählen als wir Männer. Sehr viel chauvinistischer kann man als Mann heutzutage eigentlich nicht mehr sein.