Beiträge von trommla

    4 PAR 30 Kannen mit Leuchtmitteln und eine blaue Leuchtstoffröhre.
    2x mit Farbfilter Golden Amber (134) und 2x mit Mauve (126)


    Sieht todschick aus. Auch die verwendeten Filter sprechen für Geschmack :)
    Allerdings würde ich heute aus Energiespargründen keine klassischen Kannen mehr kaufen, so sehr ich Halogenlichtquellen mag.


    Als Tipp für den TS: meines Erachtens erreicht man mit mehreren kleineren Quellen stimmungsvolleres Licht als mit ein oder zwei höherpreisigen Wackellampen. Ob LED-Pars, Birdies oder Baufluter (+Filter).

    Ich bin ebenfalls kaum überrascht über den Vorher/Nachher-Vergleich. Allerdings gehen durch die Aufnahme sicher manche klanglichen Details unter, die eine gut klingende dann doch von einer Billigstsnare unterscheiden wie z.B. Dynamik, Obertonspektrum etc.


    Außerdem sieht mir die verbaute Abhebung nach Totalausfall innerhalb kurzer Nutzungsdauer aus. Wenn ich bei irgendwas an ner Snare ne Vollmeise bekomme, dann bei ner hakeliger Abhebung. Und wenn ich, was bei diesem Video nicht sicher zu beurteilen ist, einen Schlagschrauber brauche, um die Felle zu stimmen, macht mich das auch eher unglücklich.

    Vielleicht solltest du mal eingrenzen, was du genau vorhast? Die zwei bisher genannten Lampen sind ja doch sehr unterschiedlich, und als nächstes empfehle ich dir so ein Effektlaser für Weihnachtsdeko mit roten und grünen Punkten ;)


    Als anheimelnde atmosphärische Beleuchtung bräuchte ich nicht unbedingt irgendwas Flackerndes, und schon gar nicht für hunderte von Euro. Da käme ich mit zwei bis drei Par-Kannen für zusammen unter 100,-€ (indirekt auf die Wände) schon gut in Stimmung. Oder, recht old-fashioned, bunte Leuchtstoffröhren :D


    Anders mag es aussehen, wenn man Videos produzieren möchte oder den Kram von Zeit zu Zeit auch für Gigs nutzen möchte.


    Der für mich klassischste Lichteffekt ist ja immer noch die Moonflower , wie sie früher in jeder Disco hing.

    Was mich aber sehr genervt hat, ist die Snare-Abhebung.


    Find ich witzig, weil genau diese Abhebung bei meiner Supra auch verbaut ist. Erst war ich völlig irritiert, aber im regelmäßigen Einsatz finde ich diese Lösung sogar sehr angenehm, weil sich dadurch nichts mehr von alleine lösen kann. Und soooo viele verschiedene Snarespannungen brauche ich während eines Gigs normal nicht, dass mich das ständige Ab- und Anspannen streßt. Zumal die P85AC auch solider wirkt als die alte P85, über die ja eigentlich (fast) jeder unzufrieden ist.

    Ich würde beides parallel machen, beim Thomann Umtausch, und im Laden live antesten. Vielleicht ist ja das Austauschmodell fehlerfrei. Meine neue Supra, die ich vor nem halben Jahr bekommen habe, war mängelfrei. Die Chance scheint es bei Ludwig-Snares durchaus zu geben.


    Auch wenn der geschätzte Kollege Fürst das natürlich anders sieht. Bei ihm sind Ludwig-Snares ja an sich schon ein Mangel, im Vergleich zu Sonor ;)


    Ach, ja was mich noch interessieren würde, welche Abhebe hat denn "deine" BB?

    weshalb bei steigender Lautstärke die Becken immer weiter vorne dranstehen.


    Bin überrascht über dein Empfinden. Ich habe eher das Gefühl, dass die Becken bei steigender Gesamtlautstärke irgendwann bei harten Crashes eher wieder zu machen bzw. die Härte nur noch zu Lasten des Materials geht. Daher versuche ich die Crashes generell im Vergleich nicht so hart zu spielen. An CymPads o.Ä. hab ich noch nie nen Gedanken verschwendet ;)


    Was allerdings auch an meinen Becken liegen mag, die einfach eher das dunklere gedeckte Spektrum bedienen.

    Danke für die Links!


    Aber so sehr ich diese Ehrfurcht verstehe und teile, würde ich mir solche Teile nieundnimmer (!) ans Set hängen. Selbst oder gerade wenn einige wirklich toll klingen mögen, hätte ich Angst davor, so ein Schätzchen kaputt zu machen.


    Mir reicht das eine Mal, dass mir jemand ein tolles altes K aus nem Dachbodenfund kaputt gehauen hat, als ich das vor 30 Jahren noch nicht wertschätzen konnte. War halt einfach ein toll klingendes Becken mit Patina, also ab ans Set im relativ frequentierten Proberaum ;(


    Ich hab's trotz Riss noch im Keller, müsste eigentlich mal recherchieren, was das überhaupt für ein Jahrgang ist.

    Ich behaupte sogar dreist, der Stockanschlag ist der Hauptfaktor überhaupt. Speziell im Studio sind daher die Crashbecken die Teile, die ich am zärtlichsten behandle, um sie in einen harmonischen Kontext mit dem Rest zu setzen und nicht alles zu übertönen. Und ich spiele Dark- oder Thincrashes...


    Da aber gerade die hohen Frequenzanteile in den Ohren immer so komisch jucken, glaube ich schon, dass eine Reduktion der Reflexionen an der Decke es für alle etwas absoftet.

    Ich frage mich gerade eher, weshalb man sein mühsam verdientes Geld unbedingt in Zildjians inverstieren will, wenn man mit seiner alten Beckenmarke zufrieden ist. Zumal der Beckenmarkt heute ja so bunt ist, dass auch der Weltmarktführer nur eine Möglichkeit von vielen ist, tolle Becken zu bekommen. Und Zildjian ist noch nicht mal handgedängelt ;)

    Respekt, geiler Raum, auch ohne leere Bier- und Whiskyflaschen sowie überquellende Aschenbecher :)


    Zum Thema: wenn du nicht auf Verdacht kaufen willst, könntest du auch erst mal mit ein bis zwei Wolldecken testen, die du übers Set an die Decke hängst. Das gibt oft schon einen ganz guten Eindruck, und ich würde tatsächlich auch auf Verbesserung hoffen.

    Danke für den Verweis zur englischen Wiki, das klingt einleuchtend, wenn es sich auf die Bewegung des Dirigenten bezieht.


    Ob man die deutschen "Definitionen" in so einer heterogenen Fachsprache deshalb als Blödsinn bezeichnen sollte, lasse ich mal im Raum stehen. Oder muss ich in Zukunft in Deutschland auch Crotchet, Quaver, Semiquaver bis zum Hemidemisemiquaver verwenden, weil's die britische Nomenklatur so will?


    Insgesamt scheinen mir diese Begriffe sehr individuell und intuitiv verwendet zu werden, und man tut gelegentlich gut daran, beim gemeinsamen Musizieren die gemeinsame Sprache erst mal zu definieren.

    Wenn man so viel Geld für eine Snare ausgegeben hat, kann ich verstehen, dass alles perfekt sein sollte.


    Dass eine Snare mit Stahlreifen ab Werk 100 % plan aufliegt, glaube ich nicht, ohne es selbst bislang getestet zu haben. Aber alle meine Snares mit Stahlreifen kippeln leicht auf ebener Fläche. Und laut Stegner (oder war es Adoro?) ist das auch völlig normal bei nagelneuen Triple Flanged Hoops. Würde mir da also keine Sorgen machen. Oberflächliche Kratzer auf ansonsten intakten Fellen (=Verschleißartikel) finde ich jetzt auch nicht weiter bedenklich, ist schnell mal passiert.


    Diese Verfärbung hingegen würde mir auch unangenehm aufstoßen. Allerdings wäre mein erster Weg nicht in ein Forum, sondern zur Thomann-Hotline/Drumabteilung mit der Bitte, nachzusehen, ob das bei allen Modellen so ist. Wenn nicht -> Umtausch, wenn ja -> Bitte mit dem Vertrieb klären, ob Chargenfehler oder normal.


    Technisch macht die Verfärbung ja keine Probleme, nur könnte es theoretisch den Wiederverkaufspreis drücken, falls es sich um einen Mangel handelt.

    Ah ok, mir ist Downbeat nur im Rahmen der Schlagtechnik geläufig.


    Obwohl Tante Google noch sagt, dass man darunter auch (in der elektronischen Musik) langsame Tempi bezeichnet z.B. Triphop und Dub, was zur Aussage von Daniel S paßt. Was aber mit dem "it needs to be rushed" kollidieren würde.


    Backbeat bezieht sich jedenfalls gemäß Wikipedia und meiner (unmaßgeblichen) Erfahrung NICHT auf "nach dem Beat" (=laid back?), sondern einfach die akzentuierte 2 und 4.


    Und nun? Steh ich mal wieder da und wünschte mir ne eindeutige Nomenklatur ;)


    Edit: dany: Ich als Süddeutscher kenne "rausnicken" auch nicht, gespreizt trifft es ganz gut.

    Insgesamt klingen deine Vorschläge schlüssig. Den "Downbeat" würde ich gefühlt durch das im Deutschen geläufigere "Backbeat" ersetzten wollen. Lediglich der letzte Abschnitt holpert bzw. stolziert nach meinem Gefühlt etwas. Ich mach mal nen Änderungsvorschlag


    "I'm gonna lead in, give me some space for a few measures, then jump in. Downbeat, rim only. Give us a few measures alone, then everyone joins in on my signal for the chorus. Repeat until I nod you out."


    Ich spiele ein Intro, gib mir ein paar Takte, dann setzt du ein.


    Backbeat, nur Rim. Gib uns ein paar Takte allein, dann setzen alle auf mein Zeichen hin für den Refrain ein.


    Wiederholt ihn, bis ich euch einen Cue gebe.

    Wenn es original von Roger Taylor gespielt worden sein soll, wahrscheinlich unerschwinglich.


    Wenn ich Sleishman außen vor lasse und mich auf Ludwig- und Zildjiankomponenten beschränke, gibt es so ähnliches Zeug ja immer noch im Handel, du wirst also kein Problem haben, ein ähnliches Set aufzubauen. Je nachdem, ob neu oder gebraucht, schwanken natürlich die Preise deutlich, hier eine Zahl zu nennen wäre Kaffeesatzleserei.


    Neupreise erfährst du über deinen Händler, Gebrauchtpreise im Internet. Eine alte Supra LM400 dürfte schon mal bei 400,- oder gar mehr liegen, die restliche Recherche überlasse ich dir.


    Falls für dich Gong, Pauken und Co dazugehören, wird es natürlich sportlich ;)