Nur eine Handvoll aus unserem Forumskreise, wenn überhaupt, hätten die Mittel gehabt, sich einen Satz Becken für sich herstellen zu lassen
Wenn man die Preise der Sonorkataloge mit den damaligen Durchschnittseinkommen vergleicht, scheint das eine Fehleinschätzung zu sein. Hab spaßeshalber mal für 1937 gegoogelt. Durchschnittseinkommen 146 RM, Profischlagzeug 293 RM, einfaches Schlagzeug 94 RM, Konzerttrommel Messing 68 RM, Sticks deutsches Hartholz 1,10 RM, Jazzbesen ausziehbar 1,80 RM, K Zildjian Becken 34 cm Paarpreis 80 €.
Ich finde die Relationen gar nicht so gravierend unterschiedlich zu heutigen Verhältnissen. Es wäre also auch damals vermutlich möglich gewesen, als Normalbürger Instrumente zu erwerben. Nur, wie häufig gab es Musikalienhändler nach heutigem Zuschnitt in erreichbarer Nähe? Und wenn man denn Glück hatte, nahm man wohl, was da war, und freute sich ein Loch in den Bauch.
Ich bin froh, durch heutige Produktionsvielfalt und Onlinehandel manchmal die Qual der Wahl zu haben, trotzdem oder auch gerade deshalb sollte man auch manchmal versuchen, zufriedener zu sein mit dem, was man hat.