Worüber diskutiert ihr hier gerade? Das Video zeigt m.E. mehr als deutlich, dass der Bewegungsablauf der rechten Hand nicht ausgereift ist. Das Akustikset mag das aufgrund seiner Beschaffenheit etwas besser verzeihen (=keine Schmerzen) als das E-Set. Die Schlagtechnik wird dadurch aber nicht richtiger/besser, und bei schnelleren Tempi werden seine Achtel dann auch auf dem Akustikset schmerzhaft
Beiträge von trommla
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so muss ich ja aber in beiden Fällen den Fuß sowieso in das Hardwarecase packen.
Also diese Tasche beherbergt auch das Unterteil und lässt sich wohl für ne 14'' Snare ebenfalls verwenden. -
Dieses Set gehört zu den Dingen, von denen ich Eltern abraten würde, selbst wenn sie es gebraucht für den Filius/die Filia für 20,-€ bekommen. Die Kessel an sich wären vermutlich gerade noch erträglich, aber ALLES, was drum und dran befestigt ist, ist billigste Qualität. Die Felle kann man tauschen, aber die dürren Spannreifen, die vermutlich hakeligen Spannschrauben in hochunfesten Böckchen, verschraubt in weichem, faserigen Holz, werden dich auch als Anfänger zur Verzweiflung bringen.
Eine Bekannte hat so was ähnliches als Musiktherapeutin in der Praxis stehen, damit hyperaktive Kinder irgendwo draufhauen können, ohne viel Schaden anzurichten. Beckenständer fallen vom Ansehen auseinander, lassen sich gar nicht auf die nötige Arbeitshöhe ausfahren, sondern halten das Becken ungefähr in Höhe des oberen Tom-Spannreifens (bei niedrigst möglicher Aufbauhöhe!). Wobei sie dabei auch nur ungefähr halten.
Willst du noch mehr Details wissen? Oder reicht das, um dich von dieser "Investition" abzuhalten?
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Vielleicht wären ein paar Bildchen hilfreich, um das zu beurteilen. Und um welche Black Panther geht es genau? Auch da mag es ja von Modell zu Modell Unterschiede geben.
Klingt sie denn so, wie sie soll? Ich finde nämlich, deine Beschreibung legt den Verdacht nahe, dass das so sein soll.
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Bin nun am überlegen für das Oberteil ne normale Snaretasche zu nehmen
Gute Idee, das werde ich mal testen.
Ich pack die Sitzfläche zum Transport bislang entweder zur Bass Drum mit rein, oder das Teil reist unverpackt. Meistens gar kein Problem, nur wenn wie gestern Abend der Ladeweg durch Scheegestöber und Matsch läuft, nervt es etwas. -
oder einen Muffkopf!
Ich schrieb "kostengünstig". Der Muffkopf mag praktisch sein, überteuert ist er mit Sicherheit.
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und ein Felt Beater kaufen für die Trio Sachen
Als schnelle und kostengünstige Lösung habe ich im Stick Bag immer ein Schweißband für 1-2 Euro dabei. Kost nix und ist bei Bedarf schnell übergezogen. Und bei recht gemischtem Programm, wo man für Funky Stuff auch mal Attack braucht, schneller zu wechseln als der ganze Beater. -
Zunächst mal würde ich mitteilen, wo ich wohne (kannst du auch im Profil hinterlegen)

Dann hast du hier schon mal gute Karten, Tipps von Leuten "um die Ecke" zu bekommen.
Klassische Kreismusikschulen sind vermutlich weniger geeignet, da man dort oft Jahresverträge abschließen muss. Das ist zwar prinzipiell kein Schaden, aber du hast ja ein klar formuliertes Anliegen.
Die örtliche Musikszene bzw. die Musikszene des nächsten Ballungsraumes ist mit Sicherheit ergiebig. Dort kann man über Musikgeschäfte, falls vorhanden Opernhäuser oder Musik(hoch)schulen, Studios, Musikkneipen etc. einfach auf blöd mal nachfragen, wer sich da so rumtreibt. Auch Fachzeitschriften können helfen, Ideen zu bekommen.
Wie so oft im Leben ist einfach Kreativität und Hartnäckigkeit gefragt, dann wird das auch was. Zumindest wenn du nicht als nächstes schreibst, dass du im allerfinstersten Eck Deutschlands lebst, wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen.
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Das 'Problem' oder das was mich wundert ist ja das es nur am e-Drum so ist.
Wurde doch schon beschrieben. Jede Oberfläche hat ein anderes Reboundverhalten. Die eine Oberfläche unterstützt dein Spiel besser, eine andere weniger. Nen Doublestroke Roll kriegt man auf der Snare relativ schnell passabel hin, ihn wie Jojo auf nem Pizzakarton zu spielen wird schon schwieriger
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Ich schließ mich der Einschätzung des Vorschreibers mal an. Dieses Problem resultiert nicht aus falscher Ausstattung, sondern aus verbesserungsbedürftiger Technik. Mein Vorschreiber hat das Problem glaube ich ganz gut beschrieben.Wenn es Zeit und Geld erlauben, würde ich einen Lehrer konsultieren.
Vermutlich brauchst du auch gar nicht regelmäßig bis zum Sanktnimmerleinstag Unterricht, sondern einfach mal eine Hand voll Stunden, um gezielt an deiner Stickhaltung zu arbeiten. Dabei würde ich darauf achten, nicht den erstbesten selbsternannten Lehrer zu wählen, sondern jemanden, der das Handwerk wirklich von der Pike auf gelernt hat. Komisch, irgendwie fallen mir da immer die alten Jazzer ein

Selbststudium mit Videos ist zwar eine gute Ergänzung, aber als alleinige Quelle steht man damit gelegentlich - wie du wohl derzeit - auf der Stelle oder rennt gar in die falsche Richtung.
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Ich kann nur dringend vom Probesitzen abraten!!!
Vor ca. 8 - 10 Jahren war ich in der Drumabteilung des örtlichen Musikgeschäftes, um mir als Austausch meines betagten und etwas verlebten Hockers Alternativen anzuschauen. Dummerweise hatten sie dort zwischen allerlei Spindelhockern den Tama Ergo Rider mit Hydraulik stehen, für damals noch "moderate" 180,-€.
Kaum saß ich drauf, wollte ich keinen anderen mehr haben, obwohl er etwa 100 Euro über dem lag, was ich hätte ausgeben wollen.Zum Glück stand Weihnachten vor der Türe, und ich entschied mich, noch ein paar Wochen zu warten und mir das gute Stück schenken zu lassen

Seitdem freue ich bei jeder Probe und jedem Gig über die Qualität und den Sitzkomfort. Diese Anschaffung war mit Sicherheit eine der sinnvollsten überhaupt, und gerade nicht mehr ganz junge bzw. vorgeschädigte Wirbelsäulen freuen sich über die Wohltat des gefederten Sitzens.
Ich kann mit Sicherheit sagen, dass für meinen Allerwertesten Spindel keine Option mehr ist.
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weil die Jungs ziemlich genau wissen, wer wann was macht. Wirkt auf mich jedenfalls einvernehmlich.
Schätze ich auch. Sähe Perkins nicht stellenweise aus wie bei einem mittelschweren epileptischen Anfall, wäre das Drumming durchaus recht ausgewogen. Übrigens auch ein Beispiel, was ich nicht so sehr mag: übertriebenes "Abzappeln" beim Spielen. -
Dachte ich mir doch, dass du dich noch zu Wort meldest

Ich erinnere mich, dass du das Set hier vorgestellt hast, und wundere mich (immer noch), dass du es so relativ schnell wieder los werden wolltest. -
Na das zweite nenn ich dann mal Kontrast zum klassischen Bop-Kit

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nervendes Stick twirling !!!
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Interessant, wie unterschiedlich das Gretsch hier wahrgenommen wird.
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Die Gratung kannste natürlich nicht mit einer Sonor SQ2 Gratung vergleichen, sollte klar sein. Aber problematische Macken waren bzw. sind bei mir keine drin. Die Schichten sind halt nicht so homogen wie bei einem sündteuren Edelset, schon eher wie bei manch einer Vintagekiste

Zusammen mit der gerundeten Gratung hast du dadurch halt auch eher einen Vintagesound, den ich z.B. mit Remo Renaissance noch unterstütze. Klanglich bin ich super zufrieden, meinen Mitmusikern hat es bislang auch immer gefallen, und die Verarbeitung geht für den Preis absolut in Ordnung.Ob das repräsentativ ist oder ich einfach Glück hatte, kann ich nicht beurteilen. Dass bei dem Preis die Serienstreuung größer ausfallen dürfte als beim SQ2 scheint aber erwartbar.
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Das Catalina Jazz habe ich selbst und spiele es vor allem, wenn es auf der Bühne eng zugeht und/oder ich keinen Bock auf elende Schlepperei habe. Abgesehen von der Snare, die nur mit etwas Liebe zum Klingen zu bringen ist (mit besserem Teppich und nem Skyntone Fell ganz ok bei mir) ist es ein solides Set.
Bei meiner schon etwas älteren Variante, glaube 2012, hat der Freischwinger das 12er etwas gechoked, deshalb habe ich ihn gegen einen RIMS-Style vom Stegner getauscht. Die Floortomfüße waren mir zu hart, dadurch schien mir ebenfalls das Sustain etwas abgewürgt. Mit den gefederten Pearlfüßen, die den gleichen Rohrdurchmesser verwenden, ging das danach auch in Ordnung. Insgesamt hat mich das noch mal 50,-€ extra gekostet. Und letztes Jahr habe ich mir statt des Billig-Risers noch son Arti Dixson BD Lift gegönnt, weil der mitgelieferte etwas wackelig ist und den Spannreifen schon arg malträtiert hat
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Das Silverstar kenne ich nicht in der 18'' Bop Variante, aber in Standard-Rockkonfiguration fand ich es sehr geil. Daher hätte ich keine Sorge, dass es nicht auch als Jazzset taugt. An die Werkssnare erinnere ich mich nicht genau, aber mit deiner Supra bist du ja eh auf der sicheren Seite. -
Ich finde es schwer bis gar nicht möglich, zu beurteilen, was man nach welcher Zeit können sollte. Die Frage ist auch, warum sollte das relevant sein? Gut wird man, wenn man sich traut, öfter mal ins kalte Wasser zu springen.
Einen Shuffle wirklich groovig spielen zu können, erreicht mancher zu Lebzeiten gar nicht. Dem einen gefällt's schlicht nicht gut genug, um sich damit intensiv zu beschäftigen, ein anderer hat vielleicht nicht das Feeling dafür. Ist dir
JarretJared Falk ein Begriff? Ein toller Instructor und ordentlicher Rockdrummer. Aber seine Rosanna-Fassung ist wirklich ARM.Ich habe Jahrzehnte und unterschiedlichste Bands - von Rock über Jazz, Swing, Latin, Chanson und Funk zurück zum Rock - gebraucht, um einigermaßen souverän zu shuffeln. Wobei auch da sicher noch einiges mehr drin ist.
Versuch einfach, in Bands reinzukommen, die lassen dich dann schon wissen, was du gut kannst, und was noch nicht so überzeugend, glaub mir

Und versuch dann nicht ständig an deine Grenzen zu spielen, sondern nur das anzubieten, was du insgesamt sicher drauf hast. Wenn du mit Fills Schwierigkeiten hast, dann spielst du halt wenige. Ein etwas lauterer Snareschlag mit Vorschlag (=Flam) auf die 4 reicht oft völlig als Fill aus und ist oft wesentlich cooler als ein Roll über alle Toms.Im Amateurbereich und selbst im Profilager rennen ja nicht nur Granaten rum, die schon alles können. Auch die Profis kochen oft nur mit Wasser und haben ihre Schwächen. Nur haben sie die Routine, sich das nicht sofort anmerken zu lassen

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Also ich find ja die Stimme und die Songideen net schlecht

Allerdings kommt alles etwas langweilig rüber. Keine Ahnung ob das bei dem Genre so muss (?), aber die Musik schreit für mich nach "expressivem" Spiel. Nicht so was hübsch-dezentes, was du draus machst. Mit mehr Power getrommelt fänd ich insbesondere die zweite Nummer echt überzeugend.
Die erste Nummer fühlt sich für mich rhythmisch nach dem coolen Intro zu holprig an. Ihr beide reitet unisono auf diesem Cascara-artigen Pattern rum, aber den Beat spüre ich nicht. Zuviele Synkopen, zu wenig gerade Elemente. Klar, das ist natürlich eine Frage des Geschmacks, ich möchte halt auch mitwippen oder -tanzen. Der Titel dreht sich ja schließlich um "Walking" und nicht um "Stumbling".
