Beiträge von trommla

    Es gäbe mehrere Möglichkeiten, die Friktion der Schraube zu erhöhen, je nach Konstruktion der Abhebung. Federn wurden schon genannt, bei manchen Abhebungen klappt das auch gut mit einem Stückchen Schaumstoff, oder man dreht ein bischen Zahnseide oder Garn ins Schraubengewinde ein. Ich könnte mir vorstellen, dass ggf. auch eine kleine Veränderung der Stimmung Einfluss hätte, indem es Resonanzen verringert.


    Mit den Tama-Strainern habe ich konkret keine Erfahrung. Manche Abheben sind halt besser konstruiert als andere, aber bei diesen Typ scheint das wohl kein bekanntes Thema zu sein, wie Moe schreibt. Da würde ich durchaus auch über einen Austausch nachdenken, wenn alles andere keine Abhilfe schafft.


    Hier klick hat jemand das gleiche Problem, vielleicht gibt es dort noch andere Lösungsvorschläge.

    Also das hat mit In The Air Tonight nicht wirklich viel zu tun, außer vielleicht, dass das erste Beispiel auch 4/4 ist. Entweder hast du die falsche Seite abfotografiert, oder der Autor hat im Layout was verwechselt

    Hallo Groucho,


    komisch, so ein Threadtitel, und keiner Antwortet? Da war doch eine gewisse Effekthascherei schon eingebaut...


    Ich finde ich deine Gedanken hier sehr anschaulich zusammengefasst. Jeder von uns kennt vermutlich phasenweise diesen Konflikt zwischen Anspruch und Wirklichkeit, egal ob er/sie nun schon Kinderstar war oder spät berufener Quereinsteiger.


    Ich selbst gehöre zur Abteilung "in einem musischen Umfeld aufgewachsen und (relativ) früh mit dem Trommeln begonnen". Die erste Faszination erwischte mich mit ca. 10 Jahren Ende der 70er auf der Feier eines Mitschülers, wo eine Band mit E-Gitarren, Echoletteverstärker und Omo-Schlagzeug zu bewundern war. Das wollte ich auch!!!


    Nach der Omo-Phase, und Ehe ich von meinen Eltern ein nagelneues Hoshino-Schlagzeug ( ;) ) bekam, durfte ich auf einem geliehenen (damals schon) Vintage - Set in "dreckig-und-vergilbt-gold-sparkle" üben. Damals nannte man das noch nicht vintage, sondern einfach nur "alt", aber ich hatte was zum Draufhauen :)


    Meine Feuertaufe hatte ich - noch auf diesem Set - mit einigen alten Feierabendjazzern - auf einer Silvesterfeier, da dürfte ich etwa 12 gewesen sein. Vermutlich dank viel Wohlwollen seitens Mitmusikern und Zuhörern war es für mich ein toller Abend, und vor allzu großer Selbstkritik schützte mich damals mein jugendlicher Leichtsinn.


    Daher habe ich zu Beginn meiner "Laufbahn" nicht wirklich intensiv drüber nachgedacht, was ich da eigentlich tue, ich tat es einfach. Als Erwachsener im Berufsleben hatte ich dann zeitweise eine echte Schere im Kopf, weil ich irgendwie den Ehrgeiz hatte, "der Beste" zu sein, dem Anspruch aber natürlich in keinster Weise gerecht wurde. Irgendwas ließ mich wohl innerlich hoffen, durch einen Zufall doch noch Karriere im Musikgeschäft zu machen. Und jede Erkenntnis, dass mir hierfür gewisse Fähigkeiten fehlten, setzte mich unter Stress. Oder kleinere spielerische Fehler versauten mir gesamte Konzerte, weil ich mich vor lauter Anspannung in mich selbst verkroch, da ich glaubte, vor meinen Ansprüchen nicht bestehen zu können.


    Hat ne Weile gedauert, aber inzwischen stelle ich mich auf die Bühne und will einfach Spaß mit ein bischen Anspruch haben, und wenn mal was daneben geht, lache ich drüber und mache einfach entspannt weiter. Da kann man auch mal - wie vor einigen Monaten geschehen - ein improvisiertes Konzert spielen, bei dem die Mitmusiker eine Nummer konsequent in zwei unterschiedlichen Tonarten spielen, ohne aus der Nummer raus zu kommen. Ich hab den Kopf geschüttelt, gelacht und bis zum Ende durchgehalten. Das schlimmste daran war, das Publikum war danach voll des Lobes ;( :D


    Während ich früher Zeit und Ehrgeiz hatte, zu üben, um besser zu werden, konzentriere ich mich heute vor allem drauf, besser zu spielen, was ich sicher kann, damit keiner merkt, was ich alles nicht (mehr) kann. Musikalisch fühle ich mich dadurch ... besser. :)

    Andererseits kann auch die Auswahl von Sonor (selbst beim SQ2) mit den lieferbaren Collector Finishes nun mal so gar nicht mithalten. Ich kann, zumindest in puncto exklusive Finishes, durchaus verstehen, weshalb jemand DW den Vorzug gibt. Kenne selbst allerdings auch keine aktuellen DW Finishes live, nur was man auf der Page so sehen kann.

    von den Klangbeispielen die ich gehört habe


    Das genau ist das Problem. Klangbeispiele von Becken sind S E E E H R mit Vorsicht zu geniessen. Ich persönlich kenne ehrlich gesagt keine B8 Becken außer den angesprochenen und hinlänglich bekannten Paiste 2002, die mich überzeugen. Die kosten aber auch ebenso wie B20.


    Alles andere, auf das ich bisher geschlagen hab, schwankt für mich zwischen richtig sch..., ziemlich sch..., nicht ganz so sch... und erträglich. Klar, spielen kann man auch da drauf, aber wenn man mal B20 gespielt hat, merkt man erst, dass B8 den Spaßfaktor schon deutlich beschränkt.


    Es gibt allerdings, wenn man mal nicht bei den großen und ganz großen Anbietern schaut, durchaus auch taugliche B20 Becken, wie z.B. Sonor Armoni, Masterwork Troy, Fame Masters B20 (Musik Store Hausmarke) oder Zultan (Thomann Hausmarke). Hinter den beiden Hausmarken verbergen sich renommierte Namen, hab aber gerade vergessen welche. Diese Serien bieten meines Erachtens bei etwa gleichem Budget deutlich mehr Klang.

    Und ich halte dich noch für sehr jung, Konstantin ;)


    Der technische Anspruch mag zwar überschaubar sein, aber ich glaube (obwohl ich es selbst ja nicht gerade für unspielbar halte), dass die Präzision und der musikalische Ausdruck doch herausfordernd sein können. Das spielt ein leicht Fortgeschrittener und auch sonst nicht jeder x-beliebige Amateur mal eben so runter. Zumindest klingt es dann nicht automatisch überzeugend.


    Jede Note gespielt zu haben, heißt ja leider nicht, auch alles auf den Punkt gespielt zu haben, was ich leider immer wieder feststelle, wenn ich Aufnahmen von mir höre :D


    Selbst bei Hebbes Aufnahme - und Hebbe ist jetzt kein schlechter - wäre noch Luft nach oben. Das ist vielleicht wie mit Phil Rudd. Auf den ersten Eindruck Pillepalle, aber trotzdem muss man das erst mal so klingen lassen.

    Allerdings muss man nicht zwingend zwischen 2 Snareschlägen mit der rechten Hand den Stick der linken Hand anfassen :D
    Lustige Angewohnheit.


    Für einen fortgeschrittenen Anfänger/leicht fortgeschrittenen Drummer kann man ohne Sorgen die Ghost Notes auf der Snare weglassen, damit man schnell zu einem präsentablen Ergebnis gelangt. Der Rest ist in der kurzen Zeit glaube ich zu schaffen, wenn man fleißig übt.


    Also dann, hau rein!


    Edit: Slinor ich glaube stellenweise ist das wie mit diesem blauen/schwarzen bzw. weiß/goldenen Kleid vor einiger Zeit im Netz. Unterschiedliche Betrachter sehen/hören machen Dinge einfach unterschiedlich. Auf jeden Fall ist das, was in deinen Noten steht, nicht das, was man auf den Videos sieht, soviel ist klar. Fängt ja schon damit an, dass bis zum berühmten Fill die Drums Pause haben. Im Grunde wird ja nur in gut dem letzten Viertel des Songs überhaupt getrommelt. Und sowas ist dann ein Drummersong ;)


    Edit: groucho die Transkription vom Onlinedrummer scheint ok zu sein, zumindest der Auszug passt. Herr Collins wird vermutlich auch nicht jeden Abend exakt alle Schäge identisch spielen. Das Geld würde ich investieren, ehe ich noch lange suche.

    Ich stelle (wieder mal) fest, dass ich in puncto Becken totaaaal langweilig bin. Hab meine kleine Mischung an Blechen seit Jahren nicht verändert, immer noch im wesentlichen leichte, handgeklöppelte B20 Zimbeln unterschiedlicher Ausführung und Größe. Ein paar Rides, Crashes, Splashes und HiHats halt, um musik- und situationsangepaßt agieren zu können.


    Und nach dem gestrigen Gig (brutal laut auf Mini-Pub-Bühne) frage ich mich wieder mal ernsthaft, ob irgendwer, seien es Publikum, Mitmusiker oder ich selbst, wirklich so feine Unterschiede hören. Wenn das Grundmaterial einigermaßen hochwertig und klanglich flexibel ist, kann man so gut wie alles glaubwürdig zum Klingen bringen, ohne sich schämen zu müssen. Klar nehme ich für nen Jazzgig üblicherweise ein anderes Ride als für Rock, wobei ich auch schon Jazzgigs mit dem Rockride vom Vorabend bestritten habe, ganz ohne Beschwerden. Aber wenn wie gestern Abend im Kacksound das Crash nicht perfekt "durchschneidet", sondern im allgemeinen Brei untergeht, dann ist das halt so und tut keinem weh, inzwischen auch mir nicht mehr ;)


    Als professioneller Studiodrummer (der ich nicht bin) braucht man vielleicht die eine oder andere Option zusätzlich, aber für die üblichen Livegeschichten bin ich mittlerweile recht entspannt. Und bei klanglich durchdesignten Großveranstaltungen (die ich nicht spiele) holen sich die Drummer ihr Zeug eh maßgescneidert vom Hersteller ab. Also werde ich wohl auch weiterhin mit überschaubarem Besteck reisen und nur kaufen, was mir eindeutig für bestimmte Zwecke fehlt. Z.B. könnte mal irgendwann ein China kommen.

    Hat schon seinen Grund, dass du nur eine Nummer spielst, weil danach müssen sie dich zur Erholung nach Rügen schicken. Ist ja wirklich Arbeit, die Nummer.


    Aber ich glaube, wenn man erst mal spielt, läuft das fast von alleine. Und dank Pferdeschwanz brauchst nur noch das Nasenfahrrad dazu, dann hält dich eh jeder für Ian Paice.

    Und jedes Mal, wenn ich das sehe, frage ich mich, was Vater Abraham da auf der Bühne sucht.


    :thumbup: endlich weiß ich, an wen ich bei Lee Sklar immer denken muss


    Edit: Stimmt, jetzt hab ich die getretene Hat auch gesehen. Hebbe, wenn du dir heute noch an Haxn brechen solltest, ich kann die Nummer jetzt übernehmen :)

    Viel Spaß Hebbe! Die Nummer stand komischerweise noch nie auf meiner Setlist, aber vielleicht wird das ja irgendwann noch.


    Mir scheint, Slinor kam zu seiner Version, weil er ohne Sample versuchen musste, auch im langen Anfangsteil irgendwas abzuliefern. Dass das zwangsläufig etwas frei interpretiert werden muss, überrascht mich nicht. Wenn man das Fill aber so spielt wie notiert, ist der Abend gelaufen, dazu kennen es die Hörer einfach zu gut ;)


    Hier klick sieht man recht gut, was Herr Collins bei der Nummer so macht und was nicht. Zum Beispiel spielt er nirgends eine Hihat oder Crashes. Na ja, ob er Hihat Viertel tritt erkenne ich nicht genau, aber als Übung, wie diekoh schreibt, ist es auf jeden Fall gut.


    Slinors Transkription zeigt gut, dass man bei fremden Transkriptionen echt vorsichtig sein muss. Und zwar egal, ob kostenfrei oder bezahlt. Auch da habe ich schon gekaufte Noten gesehen, die man gleich in die Ecke werfen konnte. Ich transkribiere gelegentlich mal für andere Leute Zeugs, und das ist schon gelegentlich etwas zeitaufwändig. Da kann es schon mal vorkommen, dass der Perfektionismus nachlässt und man Dinge in der Eile falsch macht. Zum Glück gibt es Notationssoftware, die einem gleich vorspielt, was man da so geschrieben hat ;)


    Ich würde bei etwas mehr Zeitreserven ja den Schlagzeuglehrer bitten, die Nummer im Unterricht zu erarbeiten.

    Wie soll man das denn nun beantworten? Ja, möglich ist es. Aber da keiner weiß
    a) ob du eine steile oder eher flache Lernkurve hast
    b) was in deinen Augen leicht fortgeschritten bedeutet (Selbst-/Fremdbild)
    c) wie viel Zeit du zum Üben hast


    kann ich da keine Ferndiagnose abgeben, obwohl die Nummer eher leicht zu spielen ist.


    Außerdem müsste man wissen, ob du Note für Note exakt oder nur halbwegs originalgetreu spielen willst/musst.


    Klappt denn das Intro-Fill schon? Wenn das kommt, sind eh alle zufrieden :)


    Quellen für Gratisnoten weiß ich leider nicht, ich schreib mir das selbst raus.

    Für Videos könntest du doch irgendein Schrottset folieren, das kostet vermutlich nicht die Welt, und im Video fällt sowas bestimmt nicht auf. Man wäre überrascht, wie billig manche Filmutensilien und Filmsets ohne Beleuchtung von der Nähe wirken. Sofern man keine Close Ups braucht, wäre das meine Herangehensweise.


    Allerdings glaube ich, dass du dir mit einem karierten Set keinen Gefallen tust, weil du unweigerlich Aufmerksamkeit von dir wegnimmst. Und wenn du konzeptionell den karierten Menschen in einer karierten Umgebung willst, müsstest du es konsequenterweise mit allen Instrumenten machen, und dann flimmerts nur noch vor den Augen.
    Der Look ist gerade gut, weil nur der Mensch kariert ist.


    Apropos, ich hätte jetzt eigentlich erwartet, dass der Protagonist in diesem Video wieder durchgängig einheitlich gekleidet ist. Drummer mit Anzug, Rest mit dem Catsuit finde ich unlogisch.


    Generell sehe ich bei beiden Videos ein paar Dinge, die schlampig wirken. Im ersten war es der "zivile" Gitarrist, im jetzigen die Umsetzung des Anzuges. Warum eine Blue Jeans dazu? Sowas kann ein Nachrichtensprecher machen, bei dem man hüftabwärts nichts sieht, aber hier hätte eine schwarze (Stoff)hose nen besseren Job gemacht. Ich bin da vielleicht perfektionistisch, aber mir fällt sowas störend ins Auge, weil es im (unschlüssigen) Kontrast zum außergewöhnlichen, professionellen Look deiner Videos steht.

    Der Strainer kommt mir bekannt vor :)


    Das Ding basiert auf dem P85AC-Strainer, nur ohne Ludwig-Logo drauf und etwas überarbeitet. Wenn ich mich richtig erinnere (ohne Gewähr) haben Ludwig und der Designer/Konstrukteur die Zusammenarbeit beendet.


    Schöne Hardware jedenfalls. Ich sollte vielleicht auch selbst mal zum Dengeln anfangen ;)

    Generell finde ich das Preisniveau erwartbar und nicht überzogen. Wenn ich ehrlich bin, freue ich mich sogar oft, dass ich kein Streicher oder Pianist bin, denn da kosten richtig gute Instrumente teils deutlich mehr ;) Deshalb legen die sich vermutlich auch nur ein gescheites zu und schwelgen nicht im GAS.


    Allerdings erschließen sich mir die hohen Kosten einiger Details nicht. Die schwarze Kesselhardware ist ein Beispiel, Tomhalterungen für rund 500,- ein weiteres.


    Dass ich nicht ernsthaft zum SQ2 Käuferkreis zählen werde, war mir jedenfalls schon vorher klar, nicht nur der Preise wegen.