Beiträge von trommla

    da Noten im koventionellen Sinne nicht jedermanns Sache sind


    Das ist wohl mein Problem. Ich bin alter Notenspieler, bin daher nix anderes gewöhnt und brauche auch nix anderes, da Noten in meinen Augen unbestreitbare Vorteile bieten.


    tabsundbuntekleckseerinnernmichangeschriebeneswortbeidemaufgroßschreibungleerstellenundsatzzeichenverzichtetwurde
    umdenlernaufwandfürsprachschülerzureduzieren


    ;)

    Ich hab anscheinend wirklich beim Durchsteppen nur Stellen erwischt, bei denen nicht gesungen wird. Also gut, Song. Drumdienlicher Song :)


    Trotzdem heißt "härter" für mich nicht zwingend "Dabbl Bäiss". Es gibt etliche härtere Drummer, die songdienlicher mit nur einer Wumme spielen. Man denke an Nicko McBrain. Das ist für mich songdienliches, schnörkelloses Drumming. Mehr als Gavin Harrison, so gut er technisch auch ist.


    Aber es geht ja auch hier nicht um G.H. ;)

    Nette Grooves, nur würde ich mir statt der Farbkleckse im Vorspann Noten wünschen, um es schneller zu verstehen. Ein Tutorial im eigentlichen Sinne ist es dadurch zwar auch nicht, aber gute Inspiration.


    Ich würde die Grooves auch gerne mal auf nem Akustikset hören!!!

    Gavin Harrison mach (auch) das sehr schön!


    Mir fällt es gerade schwer, von songdienlichem Drumming zu sprechen, wenn ein Drummer zu einem Playalong seine Skills demonstriert, das noch nicht einmal ein Song ist ;)
    Natürlich hat das, was er macht, Hand und Fuß/Füße, aber unter songdienlich verstehe ich, dass sich das Drumming dem Song unterordnet, und davon kann hier kaum die Rede sein. Das würde alles auch mit Single Pedal und weniger R rrrrr ums und Schnickschnack funktionieren, ohne die Nummer schlechter klingen zu lassen.


    Das ist eher ein Drumsdienlicher Song ... ach nein ... Komposition.

    Dem "Aufeinander Hören" steht allerdings manchmal auch das unterschiedliche Empfinden verschiedener Musiker im Wege. Es ist mir nicht nur einmal passiert, dass ich bei wenig resonierenden Venues aus Rücksicht auf die Ohren meiner Mitmusiker (im Jazz und unmikrofoniert) trotzdem sehr leise gespielt habe. Rückmeldung fachkundiger Hörer aus dem Publikum war, dass man das Schlagzeug fast nicht gehört hat. Inzwischen bewege ich mich in diesem Szenario live gerne etwas über dem Niveau, welches meine Mitmusiker sich wünschen (= Pegel gegen null). Da verstärkte Instrumente und Blasinstrumente gerichtet abstrahlen, werden sie vom Publikum anscheinend direkter wahrgenommen. Da müssen die kollegialen Goldohren auf der Bühne dann halt durch, damit der Gesamtsound unten rund klingt.

    In gewissen YT-Videos klingt sie eher nach "töck"


    Das dürfte sich bauartbedingt nicht ganz vermeiden lassen ohne Tiefe und Reso. Ich könnte mich mit dieser Lösung als Hauptinstrument nicht anfreunden, denn meine Augen essen mit. Und optisch finde ich solche Kompaktsets ... na ja ... gewöhnungsbedürftig.

    Ich tendiere im Moment zu Meinl Classic 10" Hihat und Paiste PST5 14" Medium Crash


    Ich würde größere HiHats nehmen, die 10er sind Spielzeug. Als Effekt ok, aber als Haupthihat zu dünn. Kleine Einsteigerbecken aus günstigen B8 Serien haben was von Kinderschlagzeug, ein überzeugender Ohrenschmaus wird das m.E. nicht, auch das Crash kann mich nicht überzeugen.


    Aber deine Vorstellung geht so weit von dem weg, was ich unter Schlagzeug spielen verstehe, dass ich voreingenommen bin. Das Zeug ist jedenfalls besser als gar kein Set.

    Ich würde es mit ziemlicher Sicherheit für eine LM 402 halten. Der arg verbogene Strainer hat mich erst irritiert, aber eigentlich sieht alles aus wie bei ner 402. Für Umme wäre das definitiv ein Fall für den Glückspilzthread.

    Ich finde das Mitrascheln des Teppich ja eher Teil des Tomsounds. Ohne fehlt mir was. Nur sollte der Teppich bei allen Toms natürlich ähnlich starkt mitrascheln und nicht beim 12" Tom besonders ausgeprägt. Auch die Bass Drum klingt ohne Rascheln nicht halb so schön, wie wenn man Teppich hört.


    Ist aber zum Glück alles durch Stimmen zu beeinflussen, wie Seelanne schon schrub.


    Spätestens beim Bandspiel sind die Toms eh nicht mehr das große Problem, wenn der Bass bei bestimmten Tönen den Teppich so richtig "anschiebt". :)


    "Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann..."


    Youtube listet übrigens beim Suchbegriff "sympathetic snare buzz" diverse Videos mit Mehrwert. Das Phänomen beschäftigt nicht nur deutsche Drummer. ;)


    Edit: Manchmal reicht es schon, die Schrauben rechts und links des Teppichs ein Stück höher oder tiefer zu stimmen, das erhält weitgehend den Klangcharakter der Snare im Vergleich zur Totalumstimmung und verändert trotzdem Resonanzfrequenzen.

    Das was den Preis so in die Höhe treibt, wird wohl eher die Individualisierbarkeit und die hohen Lohnkosten in Deutschland sein


    Da wäre ich völlig bei dir. Wobei Sonor ebenso wie DW wohl noch einen "Image-Aufschlag" erhebt.


    Made in Germany hat nur noch nostalgischen Flair, was aber weniger daran liegt, dass Deutschland schlechter, sondern internationale Mitbewerber besser produzieren.


    Edit: bei ST-Drums beträgt der Aufpreis von Chrom auf Schwarz max. ca. 25%. Auf Sonor übertragen würde ein Aufschlag von 1200 Öcken bedeuten, dass die Kesselhardware bei mindestens 48oo Euro läge. Hmmm...
    Hey, was macht der Smiley über meinem Text!!!???

    Auf jeden Fall würde es mich 50€ mehr kosten, weil ich ein neues BD-Reso bräuchte ;)
    Die Slingerland-Homage hätte man auch bzw. schöner mit dem Slingerland-Schriftzug hinbekommen.


    Der Rest ist dafür wirklich hübsch, da könnte ich mich deutlich mehr erwärmen als für ein teures SQ2.

    Wenn die Teile so gut klingen, wie sie aussehen, dann prost Mahlzeit. Besonders die ersten beiden finde ich genial. Was sind das für Böckchen auf dem zweiten Bild? Diese finde ich noch etwas stylischer im Vergleich zur "Schwester". Aber beide würde ich ohne zu zögern bei mir aufnehmen, sollten sie unverschuldet in Not kommen. ;)

    das wäre klangmäßig aber ganz sicher mein persönliches Pearl Harbor


    Wobei man unterscheiden müsste, ob es rein als Playback oder als Abhöre dienen soll. Zur Wiedergabe und Begleitung eines Playbacks reicht es bei durchschnittlichen Ansprüchen meines Erachtens aus, ich könnte jetzt nicht behaupten, dass ein ehedem guter Track hinter dem KH-Verstärker nur noch nach Müll klingt. Wer mit unterschiedlichen Bühnensounds von besch... bis kristallklar klar kommt, schafft das sicher auch ;)


    Bei der Verwendung als Abhöre würde ich dir recht geben und Alternativen suchen.

    Klangliche Verbesserungen? Wohl eher nicht.
    Ich habe den verlinkten Thomann Millenium KH4, und er macht das Signal zumindest (regelbar) lauter. Ich konnte ein ähnliches Problem - zu geringe Lautstärke zum trommeln - damit lösen.

    Gelassenheit gibt's dafür völlig gratis, nur leider ist die Lieferzeit länger als seinerzeit die eines Trabbis :D


    Und da liegt bei dir, lieber TS, vielleicht der Hund begraben. Du bist noch in einem Alter, in dem der Blick schier unendlich in die Zukunft geht. Gelassenheit entwickelt man als Vollblutmusiker vielleicht erst dann, wenn man mal alles erreicht hat. Oder einem klar wird, dass der Zenith schon so weit überschritten ist, dass man beruhigt nehmen kann, was sich bietet, ohne besseres zu verpassen ;)


    Ach du sch..., was laber ich hier eigentlich? ^^

    Auf allerhöchstem Niveau völlig unverbindlich und stressfrei spielen? Habe ich deine Intention einigermaßen richtig erfasst?


    Wie soll das denn gehen? Mit gaaaaanz viel Glück findet man in seiner Umgebung im laufe von vielen Jahren mal einen Hobbymusiker mit ähnlichen Ambitionen/Fähigkeiten. Aber das wird ja dann auch nix, weil Schlagzeug + ein weiteres Instrument alleine meist noch nicht zu musikalischem Hochgenuss führen. Da kann man dann irgendwelche ethüdenartige Dinge exerzieren, aber ob das dann Musik ist, die Spaß macht? ;)


    Ich kann deine Gedanken durchaus verstehen und bin selbst in vielen Bands nicht überaus lange gewesen, da mir vor allem die Stagnation weniger ambitionierter Bandmitglieder ziemlich bald auf die Nerven ging. Mit dem Alter wurde ich dann etwas gelassener und konnte akzeptieren, dass auch Enthusiasmus (Talent?) in einer Band nicht zwingend gleichmäßig verteilt sein muss und das Ergebnis trotzdem zu meinem Wohlbefinden beiträgt, wenn ich meine persönlichen Ziele klar definiert habe.


    Aktuell möchte ich regelmäßig Konzerte spielen, den Probenaufwand allerdings aus Zeitgründen sehr überschaubar halten. Also brauche ich ne Band mit unaufwändiger "Gefühlsmusik", die von allen Beteiligten technisch leicht zu beherrschen ist und Band und Publikum Spaß macht. Die habe ich, also bin ich zufrieden, im Moment zu mehr als 80%. Da im Winter ein Wechsel stattfindet - Profigitarrist geht, Amateur kommt - fallen zwar im Moment ein paar mehr Proben an, aber der Zeitaufwand ist absehbar.


    Zwischenrein auf Zuruf ein paar Konzerte mit alten Kollegen, wo man auch weiß, wie der Hase läuft, und wo man Fehler weglächelt mit dem Statement "ganz ok für nur eine Probe" :)


    Klar, Prog Metal oder intellektueller Jazz geht da nicht, dazu müsste man als Band und individuell fleißiger sein. Aber ich schaffe es auf diese Weise, wenigstens nicht schlechter an meinem Instrument zu werden, wenn ich schon wenig Gelegenheit zum Üben habe.