Auf allerhöchstem Niveau völlig unverbindlich und stressfrei spielen? Habe ich deine Intention einigermaßen richtig erfasst?
Wie soll das denn gehen? Mit gaaaaanz viel Glück findet man in seiner Umgebung im laufe von vielen Jahren mal einen Hobbymusiker mit ähnlichen Ambitionen/Fähigkeiten. Aber das wird ja dann auch nix, weil Schlagzeug + ein weiteres Instrument alleine meist noch nicht zu musikalischem Hochgenuss führen. Da kann man dann irgendwelche ethüdenartige Dinge exerzieren, aber ob das dann Musik ist, die Spaß macht? 
Ich kann deine Gedanken durchaus verstehen und bin selbst in vielen Bands nicht überaus lange gewesen, da mir vor allem die Stagnation weniger ambitionierter Bandmitglieder ziemlich bald auf die Nerven ging. Mit dem Alter wurde ich dann etwas gelassener und konnte akzeptieren, dass auch Enthusiasmus (Talent?) in einer Band nicht zwingend gleichmäßig verteilt sein muss und das Ergebnis trotzdem zu meinem Wohlbefinden beiträgt, wenn ich meine persönlichen Ziele klar definiert habe.
Aktuell möchte ich regelmäßig Konzerte spielen, den Probenaufwand allerdings aus Zeitgründen sehr überschaubar halten. Also brauche ich ne Band mit unaufwändiger "Gefühlsmusik", die von allen Beteiligten technisch leicht zu beherrschen ist und Band und Publikum Spaß macht. Die habe ich, also bin ich zufrieden, im Moment zu mehr als 80%. Da im Winter ein Wechsel stattfindet - Profigitarrist geht, Amateur kommt - fallen zwar im Moment ein paar mehr Proben an, aber der Zeitaufwand ist absehbar.
Zwischenrein auf Zuruf ein paar Konzerte mit alten Kollegen, wo man auch weiß, wie der Hase läuft, und wo man Fehler weglächelt mit dem Statement "ganz ok für nur eine Probe" 
Klar, Prog Metal oder intellektueller Jazz geht da nicht, dazu müsste man als Band und individuell fleißiger sein. Aber ich schaffe es auf diese Weise, wenigstens nicht schlechter an meinem Instrument zu werden, wenn ich schon wenig Gelegenheit zum Üben habe.