Ich glaube, der 7jährige Sohn dürfte noch so am Anfang seiner Laufbahn stehen, dass sein persönlicher Sound noch variabel ist
Das Material dürfte eher nebensächlich sein, allerdings klingt deine Beschreibung, als ob man ihm etwas Unterstützung beim Stimmen geben sollte.
Edit: ups, hab zu lange geschrieben und deinen Post drüber nicht gesehen.
Eine gute Snare sollte bei guter Stimmung nicht übermäßig nachrascheln, egal ob hoch oder tief gestimmt. Eine nicht ganz tiefe Stimmung unterstützt den Schüler beim Entwickeln seiner Handtechnik, da sich der Rebound des Fells besser nutzen lässt. Manche Lehrer bieten an, dem Schüler beim Stimmen behilflich zu sein, vielleicht lohnt eine kleine Nachfrage?
Sehr schade, dass euer Musikladen so katastrophal zu beraten scheint. Eine gute Ausgangsbasis für viele Anwendungen ist der 5A-Stick. Allerdings sind diese Angaben nicht genormt, daher sind 5A-Modelle verschiedener Hersteller zwar meist ähnlich´, selten aber identisch. Auch das verwendete Holz macht einen Unterschied. Viele Stockhersteller verwenden amerikanisches Hickory, ein recht hartes und haltbares Holz. Wer es leichter mag, nimmt z.B. Ahorn (=Maple). Maplesticks spielen sich für mein Gefühl schöner, da leichter und ausgewogener. Daneben gibt es natürlich auch noch andere Hölzer wie Buche oder Exoten wie Paduk. Als junger Schüler braucht man sicher keine hochpreisigen Sticks, aber das letzte Altholz würde ich trotzdem nicht empfehlen. Relativ günstig und qualitativ hochwertig sind die Rohema-Sticks. Allerdings
kann man durchaus auch die Thomann-Hausmarke benutzen, insbesondere ein Kind für den Unterricht und das Üben zuhause.
Nochn Edit: nicht "das Mapex" klingt schlecht, sondern die Art, wie sein Lehrer es gestimmt hat. Leider gibt es genügend Lehrer und Schulen, die ihre Schülersets nicht ordentlich stimmen mit dem Gedanken "ist eh nur ein Schülerset". Oder weil sie es selbst nicht können. Aber klar, in dem Moment ist ne Mapex-Snare erst mal negativ belegt. Ich kann aber versichern, diese Snare kann was.