Beiträge von trommla

    Mmm, finde jetzt nichts spektakuläres dran. Ist zwar weder meine Musik, noch meine Art zu trommeln, aber vermutlich das, was man in dem Genre früher oder später sowieso spielt. Meist von allem zu viel, immer schön mit der Schrammelgitarre mitgehen, und LAUT. :)


    Ganz ehrlich, würde ich ihn auf einem Konzert sehen und hören, würde er mir nicht auffallen. Anhand der Videos käme ich nicht auf die Idee, ihm irgendeine besondere Bedeutung beizumessen. Irgendein lokaler, ganz talentierter Freizeittrommler würde ebenso ins Bild passen.

    Kann man das so pauschal sagen? Klar, eine Jazzcombo mit Proben-Monitoring wäre wohl echter Overkill. Auch Classic-Rock braucht oft keines, vor allem weil die Protagonisten meist so alt sind, dass sie Jahrzehnte lang gar nicht auf die Idee kamen, dass man so etwas brauchen könnte, und sich wohl auch in Jahrzehnten die Hörner abgestoßen haben.


    Aber für ne junge Metalband, oder ne Top40 Combo mit hohen Anforderungen an Detailtreue mag das doch vielleicht sinnvoll sein.


    Zugegeben, ich werde dahin gehend auch immer entspannter, und ob ich jetzt auf der Bühne Kristall- oder Matschsound höre, ist zunehmend nebensächlich. Denn letztendlich lasse ich mir dadurch einfach keine Stimmung mehr "aufzwingen", ebensowenig wie von "gutem" oder "schlechtem" Publikum. Wenn ich mit coolen Leuten auf der Bühne stehe, habe ich eigentlich immer Spaß, selbst wenn im akustischen Blindflug der eine oder andere Fehler passieren mag. Und mit nervigen Kollegen, die nicht zuhören und autistisch ihr Ding fahren, kann der Sound ein Traum sein, und trotzdem bin ich restlos angepisst.

    Neiiin, um Himmels Willen. Natürlich sind Independent Bands wichtig, und kleine regionale Konzerte machen mir idR mehr Spaß als die Majors. Nur sind CDs dabei (in meinen voreingenommenen Ohren) oft amateurhaft produziert, und das hört man auch. Z.B der Versuch, Track by Track zum Click aufzunehmen, nimmt mancher Amateurband das Frische, Dynamische, was eben live voll überzeugt. Die Musik selbst ist mitnichten schlecht deshalb.

    Is ja nett, wie ernsthaft das Thema hier diskutiert wird. ;)


    Ich glaube ja, jede Form von Merch ist bei der kleinen, unbedeutenden Combo von Nebenan absolut verzichtbar bzw. irrelevant, da es überwiegend nur die echten Hardcorefans aus Freundeskreis und Familie interessiert. Kein anderer würde das Fehlen von Verkaufsständen in irgendeiner Weise negativ anmerken.


    Und ganz ehrlich, meist, wenn ich auf solchen Konzerten die recently released CD gekauft habe, entsprach die Qualität der CD der Professionalität der Band. Die meisten CDs habe ich mir im Anschluss einmal angehört, seitdem verstauben sie im Regal. Bleibt also das "Almosen" an bedürftige Musiker, was ja auch völlig in Ordnung ist. Nur, wenn die Musiker rein kostendeckend produzieren und dem Hörer kein wirklicher Mehrwert entsteht, kann man's echt auch lassen.


    Und zum Thema Bekanntheit. Ob nun 500, 1000 oder gar 2000 Leute eine Band kennen, macht am Ende keinen Unterschied. Einen "karrierefördernden" Effekt darf man glaube ich mit Fug und Recht bezweifeln. Die Idee hinter Merchandising ist üblicherweise, die gute Milchkuh noch mehr zu melken.


    Natürlich macht es die Geschichte ein bißchen persönlicher, wenn man sich von ner tollen Liveband nachher ein signiertes Exemplar der CD mitnehmen kann, nur überbewerten sollte man es nicht.

    Klar, wir nehmen einfach außer CDs gar kein Merch mit. :)


    Die CDs lassen sich perfekt in einem dafür gemachten kleinen Case aus dem DJ-Bedarf transportieren.


    Ich würde halt alle gleichen Artikel (z.B. Shirts Gr. L ...) nochmal in einen Klarsichtbeutel verpacken und ein Einlegeblatt reinlegen oder mit Edding auf die Tüte malen. Dann entfällt das Durchwühlen und man holt halt jeweils den richtigen Packen aus der Kiste, um dann vorsichtig ein Exemplar von oben abzuheben und den Rest unangetastet zu lassen.


    Oder man lässt sich ein Verkaufscase mit Unterteilungen anfertigen ;)

    die Patterns sind nicht allzu kompliziert


    So kann man es wohl auch ausdrücken. Phil Rudd ist der Meister der Einfachheit.


    Ich vermute, du hast einige CDs?
    Da ist mal etwas Fleiß angesagt, hör dich mal durch, dann findest du mit Sicherheit mehr als Genug für den Anfang. Da wir weder dein Spiel noch deinen Musikgeschmack einschätzen können, können sämtliche "heißen" Tipps für die Tonne sein.


    Ich glaube, mein erstes Playalong war in grauer Vorzeit Tom Petty "You Got Lucky" oder aber Police "Message in a bottle". Beides hatte mir mein Schlagzeuglehrer rausgesucht, beides habe ich vermutlich nicht (mal annähernd) gerade original gespielt, aber Spaß hat's gemacht!


    Der hatte glaube ich selbst nicht wirklich Ahnung von Noten, daher haben wir uns alles nach Gehör im Unterricht erarbeitet. Aus heutiger Sicht eine hervorragende Schule, weil mein Gehör frühzeitig trainiert wurde. Da ich heutzutage regelmäßig Transkriptionen anfertige, hat dieses Training auch nie aufgehört, und heute merke ich wiederum, was ich damals falsch gehört habe. Es entwickelt sich also ständig weiter.


    Übrigens, gib mal bei You Tube '"Rock Ballads" ein, dann erhältst du mehr als genug Inspiration, welche langsameren Songs sich eignen könnten.

    Mach doch einfach und denk nicht drüber nach. Toms Tipp, mit langsameren Songs zu beginnen, kann man unterstreichen.


    Nicht anders haben es Generationen von Drummern gemacht, als es noch keine Fantastillionen Internetseiten und -foren gab. Man hat irgendwas zu seinen Lieblingssongs dazu gespielt, gelernt und sich gefreut.


    Gerade das aktive Hinhören, Analysieren und Interpretieren ist eine hervorragende Schule für jeden Musiker. Nennt sich dann Gehörbildung :)

    Mit etwas Spannweite/langen Armen kann man ein 100 cm Case mit den Griffen an den Enden heben.
    120 cm würde ich so nicht heben.


    Wenn Case, dann ist das ein guter Hinweis. Ich habe ein 100x30x30 mit nachgerüsteten Rollen, das kann ich alleine gerade eben noch ins Auto verladen. Angenehm geht trotzdem anders, und wann immer möglich, hole ich mir Unterstützung bei den Kollegen. Wenn ich aktuell neu beschaffen müsste, dann würde ich wohl alles auf zwei Kisten verteilen, aber soviel Kreativität besaß ich beim Kauf leider nicht.


    Taschen für Hardware sind eher nichts für mich, auch wenn sie ein Mü leichter sind. Bei der Zuladung vertraue ich Holz mit Stahlkanten aber dennoch mehr, zumal ich das Hardwarecase auch gut im Kfz zu unterst mit anderen, leichteren Dingen beladen kann. Bei Taschen wird das für mein Gefühl dann zu wackelich.

    So ganz verstehe ich die Denke nicht. Was hindert euch denn dran, für alle FÄ(e)lle eine Packung Moon Gels oder ähnliches dabei zu haben? Das macht Tontechnikern das Leben leichter, lässt mich aber bei unplugged Gigs den Sound behalten, den ich möchte, nämlich einen resonanten, und Klebereste vermeide ich auch im Gegensatz zum Gaffa.


    Obwohl ich auch zugeben muss, dass ich immer Spaß z.B. an Pin Stripes hatte, wenn es um rockigere Geschichten ging. Nur an die frostigen EC2 erinnere ich mich mit Grausen, das lag aber vermutlich daran, dass der Besitzer des eigentlich schönen Sets mit dem Stimmen wohl ziemlich überfordert war ;) . Jedenfalls klangen die wie Pappe. Nachdem der Kerl seinem Set die neuen Felle spendiert hatte, klangen die Trommeln noch schlimmer als vorher mit runtergenudelten G2 ^^

    Ups, sorry, habe gerade mein Statement nochmal gelesen und verstehe deine Reaktion. So unfreundlich, wie es sich auch für mich aus einigen Stunden Distanz liest, war das tatsächlich nicht gemeint.


    Deine Anforderungen sind in meinen Augen schon eher speziell, daher glaube ich kaum, dass es eine Standard (also kostengünstige) Lösung gibt, die nicht wieder ein Kompromiss wäre. Welcher Kompromiss für dich praktikabel ist, kann vermutlich kein anderer Drummer beurteilen.


    Ich würde tatsächlich ein gebrauchtes Case für einige Zich Euro kaufen, mir aus Brettern (z.B. Birkenmultiplex) einen Innenausbau selbst schreinern und mich darüber freuen.

    Und je länger ich nun den Fred verfolge, umso sinnfreier empfinde ich die Eingangsfrage. Es scheint noch nicht einmal ZWEI Drummer mit halbwegs vergleichbarer Hardwareausstattung, Transportmöglichkeit, persönlichen Präferenzen sowie Ladeweg zu geben, also bleibt wie so oft nur der Rat "nutze dein Hirn, recherchiere selbstständig, was der Markt so hergibt, passe das an dein Anforderungsprofil an. Und dann entscheide selbst!"


    Sorry, das soll nicht überheblich klingen. Klar ist, man benötigt irgendeine Kiste oder Tasche. War aber ja schon eingangs bekannt ;)


    Je spezieller die Anforderungen, umso mehr Sinn mag es haben, hier erst mal einen Feldversuch zu initiieren. Aber eine Kiste ist eine Kiste ist eine Kiste ist eine Kiste. Der richtigen Form nähert man sich am besten arithmetisch über Gewicht und Abmessungen des Inhalts und des Transportmittels, nicht über gesellschaftliche Stimmungsbilder
    8o

    Mit so "heterogenem" Inhalt käme doch mit Sicherheit statt dem Maßanzug auch was Gebrauchtes für weniger Geld in Frage. Auf den einschlägigen Marktplätzen gibt es doch immer wieder gut erhaltene Cases, die alles aufnähmen. Und fehlende Rollen nachrüsten bekommt bei Bedarf auch ein handwerklich durchschnittlich begabter Mensch hin. Auf die Schnelle habe ich z.B. in den Ebay Kleinanzeigen verschiedene Kisten für (teils deutlich) unter 100 Euros gesehen, die mir für solche Zwecke geeignet scheinen. Teils schon mit Unterteilung, manche ohne.


    Nach einer Saison im Bandanhänger sehen die sowieso gebraucht aus, also muss es wirklich nicht neu sein. Es sei denn, es geht um die steuerliche Abzugsfähigkeit, und der private Gebrauchtkauf ließe sich nicht per Beleg deklarieren.

    Aber auch zu wissen kein Set kaufen zu wollen. Dann abgewiesen zu werden, das Opfer und den Beleidigten zu spielen


    finde ich ein wenig dreist.


    Entschuldigung, einem Kunden nur bei unmittelbarer Kaufabsicht - am besten, wenn die Scheine schon aus der Gesäßtasche hängen - Sticks auszuhändigen, ist nicht minder dreist. Wenn ich in Erwägung ziehe, u.U. mehrere kEuro zu investieren, breche zumindest ich als Normalverdiener das nicht übers Knie, sondern informiere mich und teste in aller Ruhe, gegebenenfalls auch in mehreren Geschäften. Allerdings kläre ich den Verkäufer dann auch unmittelbar darüber auf, dass der mögliche Erwerb sicher erst zu einem anderen Termin stattfinden wird.


    Es hätten wohl Kunde als auch Verkäufer gut daran getan, sich gleich zu Beginn ein wenig besser in den jeweils anderen hineinzuversetzen, dann wäre der Vorgang möglicherweise für beide befriedigender ausgegangen.

    Stadard-Case aus Birken-Multiplex in 100x30x30, einen Satz Rollen darunter geschraubt, fertig. Bis auf den Sattel passt alles rein für den normalen Tagesgebrauch. Der Sattel wohnt zur Untermiete bei einer Trommel (Floor Tom / Bass Drum).
    Sticks, Noten, Stifte, Metronom, Spare Parts, Handtuch etc. haben ein eigenes Köfferchen aus Birkenmultiplex.


    Hab leider gerade kein Bild zur Hand, sorry.

    Jungs, jetzt streitet euch mal nicht. Es gibt wie so oft zwei Seiten der Medaille, und beide Seiten sind nachvollziehbar. Am Ende muss sich sowieso jeder sein eigenes Bild vom MS machen, und der Unternehmer muss für den Erfolg seines Ladens gerade stehen. Möglicherweise sind ja an diesem Tag einfach zwei Menschen aufeinander getroffen, die kommunikativ versehentlich aneinander vorbei geredet haben und sich darüber kurz ereifert haben.


    Vielleicht hat auch die ausführliche Mail dazu beigetragen, den Kundenservice zu hinterfragen und etwas anders zu gestalten.


    Wir wissen es nicht, freuen uns aber alle, dass man nun anscheinend mit etwas offeneren Armen empfangen wird. Also wozu sich jetzt noch die Köpfe einschlagen?!

    So ganz verstehe ich nicht, weshalb das bei Sonor derart auf die Waagschale gelegt wird. Was macht denn Sonor anders als andere Hersteller auch? Sie bringen in regelmäßigen (immer kürzer werdenden?) Zyklen neue Modelle auf den Markt und versuchen diese mit viel Getöse dem potenziellen Kunden zu präsentieren, um überhaupt noch Absatz zu generieren.


    Der Markt wäre halt gesättigt, wenn nicht wir Jäger und Sammler nach der Devise handelten "Ein Set geht schon noch". Und die Kaufanreize fürs Dritt- oder Viertset richtig einzuschätzen und zu setzen ist vermutlich wesentlich schwieriger als bei der Erstausstattung. Daher sind wir natürlich hier auch wesentlich schwerer zu überzeugen.


    Bei der Vintage-Series hat genau das bei mir auf den Punkt geklappt, der Rest von Sonor haut mich schon seit Jahren nicht mehr um. Obwohl die Qualität - und um die geht es letztendlich - ja immer noch mehr als in Ordnung zu sein scheint.


    Man darf nicht vergessen, dass Sonor den Weltmarkt im Blick hat und die Marke z.B. in USA einen Nimbus hat wie Autos made in Germany. International mag daher die Rezeption eine völlig andere sein als bei uns und für Sonor durchaus funktionieren. Das ist allerdings eine reine Vermutung, wissen wird es nur die Unternehmensführung beim Blick in die Quartalsberichte.


    Edit: seh gerade den Post vor meinem. Na ja, ein Schlagzeug halt. Sieht aus wie Sonor, klingt wahrscheinlich wie Sonor. Alleinstellungsmerkmal seh ich keins, und die verfügbaren Finishes hauen mich auch nicht weg.