Beiträge von trommla

    Ich selbst war bislang von solchen Dingen verschont. Allerdings erlebe ich gerade bei meinem Bruder (prof. Gitarrist), wie langwierig Frakturen der Schulter sein können. Zwei Monate sind da noch nicht wirklich viel Zeit. Ich wünsche dir viel Geduld, und versuche es nicht zu früh zu erzwingen, sondern immer nur die Bewegungen machen, die schon einigermaßen schmerzfrei funktionieren.


    Im Merkblatt, welches mein Bruder im August nach der OP bekam, war für den Beginn der beruflichen Wiedereingliederung die Rede von 3 bis 4 Monaten. Sinngemäß würde man das einem Freiberufler vermutlich entsprechend empfehlen, und dieser Zeitrahmen entsprach auch ungefähr dem, ab wann er selbst wieder einigermaßen klar kam.

    ob ich mit cotaed-Fellen endlich vom lästigen abkleben/abdämpfen wegkomme.


    Ich würde diese Frage nicht so eindeutig beantworten wollen. Zwar hat das Coating natürlich einen gewissen Effekt auf den Klang einer Trommel, macht ihn vor allem meinem Empfinden nach weicher und nicht ganz so perkussiv. Allerdings würde ich ein coated Fell keinesfalls per se als "vorgedämpft" definieren. Ein doppellagiges Emperor benötigt häufig natürlich weniger Dämpfung als ein Amba oder Diplomat. Allerdings unabhängig, ob du ein klares oder beschichtetes Fell nimmst.


    Ob und wie stark ein Fell für ein bestimmtes Set vorgedämpft sein sollte, hängt - neben deinen individuellen Vorstellungen - von wesentlich mehr Faktoren ab. Ich spiele zum Beispiel ein Set mit Renaissance Ambas völlig ungedämpft, eines mit coatet Emperors und zusätzlich je einem Moon Gel drauf, noch ein anderes mit coated Ambas ohne weitere Dämpfung, weil mir der jeweilige Klang so einfach auf den Sets am besten gefällt. Diese Sets haben jeweils unterschiedliche Hölzer, Kesseldicken und Gratungen. Die unterschiedlichen Finishes lasse ich mal aussen vor ;)


    Wissenschaftlich begründen kann ich nicht, woran es genau liegt, aber ich höre zum Beispiel bei unterschiedlichen Trommeln unterschiedliche Obertonspektren, die hier mit dem einen, dort mit nem anderen Felltyp (+/- Dämpfung) für meinen Geschmack jeweils unterschiedlich harmonieren.


    Ehrlich gesagt halte ich inzwischen auch nicht mehr viel von den Dogmen der Musikerpolizei. Wenn eine Trommel mit Dämpfung besser klingt als ohne, dann wird eben gedämpft. Und was an einem kleinen Handgriff so lästig sein kann, dass du ihn wie der Teufel das Weihwasser scheust, erschließt sich mir nicht.


    Trotzdem schließe ich mich Trommeltom an, die coated Emperors sind tolle unproblematische Felle. :)

    Worüber diskutiert ihr hier gerade? Das Video zeigt m.E. mehr als deutlich, dass der Bewegungsablauf der rechten Hand nicht ausgereift ist. Das Akustikset mag das aufgrund seiner Beschaffenheit etwas besser verzeihen (=keine Schmerzen) als das E-Set. Die Schlagtechnik wird dadurch aber nicht richtiger/besser, und bei schnelleren Tempi werden seine Achtel dann auch auf dem Akustikset schmerzhaft

    Dieses Set gehört zu den Dingen, von denen ich Eltern abraten würde, selbst wenn sie es gebraucht für den Filius/die Filia für 20,-€ bekommen. Die Kessel an sich wären vermutlich gerade noch erträglich, aber ALLES, was drum und dran befestigt ist, ist billigste Qualität. Die Felle kann man tauschen, aber die dürren Spannreifen, die vermutlich hakeligen Spannschrauben in hochunfesten Böckchen, verschraubt in weichem, faserigen Holz, werden dich auch als Anfänger zur Verzweiflung bringen.


    Eine Bekannte hat so was ähnliches als Musiktherapeutin in der Praxis stehen, damit hyperaktive Kinder irgendwo draufhauen können, ohne viel Schaden anzurichten. Beckenständer fallen vom Ansehen auseinander, lassen sich gar nicht auf die nötige Arbeitshöhe ausfahren, sondern halten das Becken ungefähr in Höhe des oberen Tom-Spannreifens (bei niedrigst möglicher Aufbauhöhe!). Wobei sie dabei auch nur ungefähr halten.


    Willst du noch mehr Details wissen? Oder reicht das, um dich von dieser "Investition" abzuhalten?

    Vielleicht wären ein paar Bildchen hilfreich, um das zu beurteilen. Und um welche Black Panther geht es genau? Auch da mag es ja von Modell zu Modell Unterschiede geben.


    Klingt sie denn so, wie sie soll? Ich finde nämlich, deine Beschreibung legt den Verdacht nahe, dass das so sein soll.

    Bin nun am überlegen für das Oberteil ne normale Snaretasche zu nehmen


    Gute Idee, das werde ich mal testen.

    Ich pack die Sitzfläche zum Transport bislang entweder zur Bass Drum mit rein, oder das Teil reist unverpackt. Meistens gar kein Problem, nur wenn wie gestern Abend der Ladeweg durch Scheegestöber und Matsch läuft, nervt es etwas.

    und ein Felt Beater kaufen für die Trio Sachen


    Als schnelle und kostengünstige Lösung habe ich im Stick Bag immer ein Schweißband für 1-2 Euro dabei. Kost nix und ist bei Bedarf schnell übergezogen. Und bei recht gemischtem Programm, wo man für Funky Stuff auch mal Attack braucht, schneller zu wechseln als der ganze Beater.

    Zunächst mal würde ich mitteilen, wo ich wohne (kannst du auch im Profil hinterlegen) ;)


    Dann hast du hier schon mal gute Karten, Tipps von Leuten "um die Ecke" zu bekommen.


    Klassische Kreismusikschulen sind vermutlich weniger geeignet, da man dort oft Jahresverträge abschließen muss. Das ist zwar prinzipiell kein Schaden, aber du hast ja ein klar formuliertes Anliegen.


    Die örtliche Musikszene bzw. die Musikszene des nächsten Ballungsraumes ist mit Sicherheit ergiebig. Dort kann man über Musikgeschäfte, falls vorhanden Opernhäuser oder Musik(hoch)schulen, Studios, Musikkneipen etc. einfach auf blöd mal nachfragen, wer sich da so rumtreibt. Auch Fachzeitschriften können helfen, Ideen zu bekommen.


    Wie so oft im Leben ist einfach Kreativität und Hartnäckigkeit gefragt, dann wird das auch was. Zumindest wenn du nicht als nächstes schreibst, dass du im allerfinstersten Eck Deutschlands lebst, wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen.

    Das 'Problem' oder das was mich wundert ist ja das es nur am e-Drum so ist.


    Wurde doch schon beschrieben. Jede Oberfläche hat ein anderes Reboundverhalten. Die eine Oberfläche unterstützt dein Spiel besser, eine andere weniger. Nen Doublestroke Roll kriegt man auf der Snare relativ schnell passabel hin, ihn wie Jojo auf nem Pizzakarton zu spielen wird schon schwieriger ;)

    Ich schließ mich der Einschätzung des Vorschreibers mal an. Dieses Problem resultiert nicht aus falscher Ausstattung, sondern aus verbesserungsbedürftiger Technik. Mein Vorschreiber hat das Problem glaube ich ganz gut beschrieben.Wenn es Zeit und Geld erlauben, würde ich einen Lehrer konsultieren.


    Vermutlich brauchst du auch gar nicht regelmäßig bis zum Sanktnimmerleinstag Unterricht, sondern einfach mal eine Hand voll Stunden, um gezielt an deiner Stickhaltung zu arbeiten. Dabei würde ich darauf achten, nicht den erstbesten selbsternannten Lehrer zu wählen, sondern jemanden, der das Handwerk wirklich von der Pike auf gelernt hat. Komisch, irgendwie fallen mir da immer die alten Jazzer ein ;)


    Selbststudium mit Videos ist zwar eine gute Ergänzung, aber als alleinige Quelle steht man damit gelegentlich - wie du wohl derzeit - auf der Stelle oder rennt gar in die falsche Richtung.

    Ich kann nur dringend vom Probesitzen abraten!!!


    Vor ca. 8 - 10 Jahren war ich in der Drumabteilung des örtlichen Musikgeschäftes, um mir als Austausch meines betagten und etwas verlebten Hockers Alternativen anzuschauen. Dummerweise hatten sie dort zwischen allerlei Spindelhockern den Tama Ergo Rider mit Hydraulik stehen, für damals noch "moderate" 180,-€.
    Kaum saß ich drauf, wollte ich keinen anderen mehr haben, obwohl er etwa 100 Euro über dem lag, was ich hätte ausgeben wollen.


    Zum Glück stand Weihnachten vor der Türe, und ich entschied mich, noch ein paar Wochen zu warten und mir das gute Stück schenken zu lassen ;)


    Seitdem freue ich bei jeder Probe und jedem Gig über die Qualität und den Sitzkomfort. Diese Anschaffung war mit Sicherheit eine der sinnvollsten überhaupt, und gerade nicht mehr ganz junge bzw. vorgeschädigte Wirbelsäulen freuen sich über die Wohltat des gefederten Sitzens.


    Ich kann mit Sicherheit sagen, dass für meinen Allerwertesten Spindel keine Option mehr ist.

    weil die Jungs ziemlich genau wissen, wer wann was macht. Wirkt auf mich jedenfalls einvernehmlich.


    Schätze ich auch. Sähe Perkins nicht stellenweise aus wie bei einem mittelschweren epileptischen Anfall, wäre das Drumming durchaus recht ausgewogen. Übrigens auch ein Beispiel, was ich nicht so sehr mag: übertriebenes "Abzappeln" beim Spielen.

    Dachte ich mir doch, dass du dich noch zu Wort meldest ;)
    Ich erinnere mich, dass du das Set hier vorgestellt hast, und wundere mich (immer noch), dass du es so relativ schnell wieder los werden wolltest.

    Die Gratung kannste natürlich nicht mit einer Sonor SQ2 Gratung vergleichen, sollte klar sein. Aber problematische Macken waren bzw. sind bei mir keine drin. Die Schichten sind halt nicht so homogen wie bei einem sündteuren Edelset, schon eher wie bei manch einer Vintagekiste ;)
    Zusammen mit der gerundeten Gratung hast du dadurch halt auch eher einen Vintagesound, den ich z.B. mit Remo Renaissance noch unterstütze. Klanglich bin ich super zufrieden, meinen Mitmusikern hat es bislang auch immer gefallen, und die Verarbeitung geht für den Preis absolut in Ordnung.


    Ob das repräsentativ ist oder ich einfach Glück hatte, kann ich nicht beurteilen. Dass bei dem Preis die Serienstreuung größer ausfallen dürfte als beim SQ2 scheint aber erwartbar.

    Das Catalina Jazz habe ich selbst und spiele es vor allem, wenn es auf der Bühne eng zugeht und/oder ich keinen Bock auf elende Schlepperei habe. Abgesehen von der Snare, die nur mit etwas Liebe zum Klingen zu bringen ist (mit besserem Teppich und nem Skyntone Fell ganz ok bei mir) ist es ein solides Set.


    Bei meiner schon etwas älteren Variante, glaube 2012, hat der Freischwinger das 12er etwas gechoked, deshalb habe ich ihn gegen einen RIMS-Style vom Stegner getauscht. Die Floortomfüße waren mir zu hart, dadurch schien mir ebenfalls das Sustain etwas abgewürgt. Mit den gefederten Pearlfüßen, die den gleichen Rohrdurchmesser verwenden, ging das danach auch in Ordnung. Insgesamt hat mich das noch mal 50,-€ extra gekostet. Und letztes Jahr habe ich mir statt des Billig-Risers noch son Arti Dixson BD Lift gegönnt, weil der mitgelieferte etwas wackelig ist und den Spannreifen schon arg malträtiert hat
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    Das Silverstar kenne ich nicht in der 18'' Bop Variante, aber in Standard-Rockkonfiguration fand ich es sehr geil. Daher hätte ich keine Sorge, dass es nicht auch als Jazzset taugt. An die Werkssnare erinnere ich mich nicht genau, aber mit deiner Supra bist du ja eh auf der sicheren Seite.