Für die Anwendung habe ich mit den Matten wenig Erfahrung, aber in einem anderen Zusammenhang musste ich mal feststellen, dass es wirklich mühsam ist, sie in kleinere Stücke zu schneiden. Meine Scheren versagten gänzlich, und mit einem scharfen Messer gelang es mir zumindest nicht, die Matten sauber in Form zu schneiden. Falls es also auf saubere Paßform ankommt, brauchst du zumindest einen gut ausgestatteten Arbeitsplatz und nicht den heimischen Esszimmertisch und die Allzweckschere.
Beiträge von trommla
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Der Kollege scheint so viel mit der Vorbereitung zu tun zu haben, dass er nicht einmal Zeit findet, auf unsere Ideen zu reagieren

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orinocco hat's wohl am besten beobachtet und Jürgen K am treffendsten analysiert.

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Din A4 je Song oder insgesamt? Und mit Noten oder nur Text?
Ich glaube Lead Sheets sind so individuell wie deine Spielweise. Abgesehen davon hängt es natürlich vom Musikstil ab. Wenn du einfache Rocksongs hast, wo vielleicht gelegentlich mal ein Stop kommt, aber sonst nur 4/4 Teile aneinander hängen, ist es simpel, wenn das so Frickelkram ist, dann brauchst halt mehr Infos.
Ich schreibe mir meist zunächst das Tempo und die Stilistik auf (z.B. "4 on the floor", "train", "HipHop" oder was auch immer), dann die Teile der Reihe nach mit Zusatzinfos
z.B.
"Titel" 88 bpm Rock Ballad 1 Takt einzählen
Intro Riff 4 Takte
1. Strophe Rim Click letzter Takt Stop auf 3
2. Strophe Snare
Chorus
3. Strophe (etwas ruhiger)
4. Strophe (steigern)
2x Chorus
Bridge 16 Takte
2x Chorus
wie Intro Riff 4 Takte bis
Turnaround/rit.Wenn die Grooves sehr präzise sein müssen, dann schreib ich mir das in Noten hin, oder wenn irgendwo Unisono-Läufe oder rhythmisches Gefrickel kommt.
Ich brauche für ein Set von 16 Songs dabei aber vermutlich Vor- und Rückseite des Blattes. Je besser ich die Songs kenne, umso weniger muss ich natürlich aufschreiben.Wichtige Dinge heb ich mir dann noch mit Textmarker hervor. Aber ich versuche eigentlich auch die Songs immer so gut im Ohr zu haben, dass ich die Sheets nur als Rettungsanker neben mir habe.
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Weiß jemand, welche Gründe dahinter stecken?
Ich kenne die Gründe nicht, aber überrascht bin ich auch nicht wirklich. Schlagzeughersteller/Beckenhersteller sind halt nicht primär Wohltäter der trommelnden Menschheit, sondern Unternehmer.Einerseits kann ein zu breites Portfolio unternehmerisch nachteilig sein, da man ja jedes einzelne Produkt entwickeln, fertigen, bewerben etc. muss und eine schlankere Produktpalette u.U. Kosten spart. Andererseits beschließen manche Konzerne irgendwann mal eine Änderung der Unternehmensstrategie aus anderen Gründen bzw. in der Hoffnung, am Ende die Gewinne ausbauen zu können. So geschehen ja unlängst bei Sonor mit der Erklärung, in Zukunft eher gehobene Kost als Discounterware bieten zu wollen.
Ich meine mich zu erinnern, dass Sabian vor einer Weile auch mal Kahlschlag veranstaltet hat. Zwar flogen nicht komplette Serien, jedoch etliche Modelle aus dem Programm. Und die Vault-Serie wurde komplett gestrichen, ebenso die APX. Falls ich mich da irre, bitte gerne korrigieren.
Und dass der sprichwörtliche Beckenwald in den letzten Jahren zunehmend unübersichtlich wurde, haben ja auch wir hier im Forum schon gelegentlich bemerkt. Da ist es nur folgerichtig, dass der eine oder andere Hersteller sich verabschiedet vom "Vollsortimenter".
Edit: war gerade auf der Meinlpage und finde nicht mal mehr die HCS. Macht aber nix

Das klingt, als ob die übrigen Serien nicht wirklich rasenden Absatz fanden. Hatte eh schon länger den Eindruck, dass das die einzigen wirklich beliebten Serien eben die Byzance sind. -
Ich hatte auch schon vereinzelt in geringem Ausmaß oxidierte Stellen an guten Becken z.B. nach Schlechtwetter-Gigs, oder auch möglicherweise durch Schweißtropfen.
Die schlechte Nachricht: ich habe keinen Weg gefunden, die Stellen völlig zu beseitigen. Mit Poliermittel konnte ich zwar die weitere Ausbreitung verhindern und das hässliche Grün beseitigen, aber Flecken sind geblieben.
Die gute Nachricht: sie klingen noch genauso gut wie eh und je. Da meine Becken teilweise Jahrzehnte auf dem Buckel haben, sehen sie aber sowieso nicht mehr wie neu aus, und zu der Patina nach und nach ein Paar zusätzliche Flecken fällt gar nicht weiter auf.
Ich habe irgendwann mal ein altes K aus einem Dachbodenfund bekommen, welches komplett dreckig und oxidiert war, und nachdem ich es mit Poliermittel traktiert habe, wurde daraus das geilste Crash, was ich je besessen habe. Nur leider hat irgendwann, als ich meine Becken im Proberaum hängen ließ, irgendein Kraftmeier nen Riß reingetrommelt. DAS hat den Sound dann leider verändert.
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Gut gewählt. Der Thoman-Link hat mich ja erst auch auf dumme Gedanken gebracht, aber zum Glück hab ich auf die Schnelle kein Saturn mit 22'' BD mit Rosette gefunden, und währenddessen hatte sich dann mein Kopf schon wieder abgekühlt

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Ich weiß jetzt nicht, ob meine "Standpauke" überhaupt bei dir richtig ist, denn ich kenne ja deinen Hintergrund gar nicht. Aber wie die Frage formuliert ist, tippe ich auf Anfänger, oder?
Richtige Schlagzeuglern-Videos kann ich nicht empfehlen. Es gibt unzählige Seiten, die suggerieren, man könne damit Schlagzeug lernen. Aber wirklich sinnvoll ist das m.E. alles nicht. Gerade als Anfänger sollte man unmittelbares Feedback vom Lehrer bekommen. Man selbst hat meist
a) weder Ahnung, worauf man bei den Bewegungsabläufen achten muss, noch
b) das Körpergefühl, seine Bewegungsabläufe zu analysieren und zu optimieren, als auch
c) ...Gerade am Anfang sollte man immer etwas Geld in vernünftigen Unterricht investieren, denn Fehler, die du dir mangels Lehrer zu Beginn angewöhnst, wirst du nur schwer wieder los. Dabei muss man nicht zwingend jede Woche eine Stunde nehmen, wenn man's nicht so dicke hat. Aber besser etwas weniger Unterricht als gar keinen.
Dennoch ist Youtube eine Quelle mit unglaublich viel Angebot, und es lohnt sich, einfach drauf los zu stöbern und schauen, wer einem was erzählt. Seiten wie Drumeo o.ä. sind eine prima Ergänzung zum Unterricht. Ich selbst habe schon früh angefangen, mir Videokassetten reinzuziehen (z.B. in grauer Vorzeit Dave Weckls Kram) und dadurch manche Inspiration bekommen. Aber davor hatte ich eben auch schon fundierten Unterricht. Heute wünsche ich mir, ich hätte den Unterricht ernster genommen und länger durchgezogen.
Was ich komplett durch YT gelernt habe, war Stimmen. Vor YT bin ich regelmäßig fast verzweifelt und hab nur zufällig mit viel Mühe was gefunden, was nicht ganz sch... klang. Heute klappt das dank YT in wenigen Minuten

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Lustig, ich hatte mich schon gefragt, ob du Jazzer auf Abwegen bist, denn Meshuggah völlig entspannt mit Traditional Grip spielen, nachdem man zuvor ein, wie ich finde sehr musikalisches und jazziges, Drumsolo postet, ist schon speziell.
Unabhängig von deinen mit Sicherheit vorhandenen Fähigkeiten finde ich beides trotzdem aus verschiedenen Gründen etwas langweilig.
Das Solo primär, weil ich eine einzige Kameraperspektive über mehrere Minuten langweilig finde. Klar, Hitchcock hat einen ganzen Film mit nur einer Einstellung gedreht (Cocktail für eine Leiche), aber das war eben auch Hitchcock

Rein ÜKopf mag Sinn machen, um in Lehrvideos die Technik besser sichtbar zu machen. Für eine musikalische Darbietung auf Video finde ich es zu wenig.Das zweite Video hat spielerisch enorme Tücken, was die vielen Takes erklärt. Trotzdem passiert - auf die Dauer von 9 Minuten gesehen - für meinen Geschmack viel zu wenig Abwechslung, als dass mich ein Video nur vom Drummer von oben über die gesamte Zeit fesseln könnte.
Richtig spannend wäre hingegen mal einen Mitschnitt eine Livekonzerts o.ä. mit anderen Musikern gemeinsam, denn es wirkt, als ob weit mehr drauf hast als nur durchschnittliche YT-Videos.
Wie immer ist das natürlich nur die ganz persönliche Wahrnehmung eines Menschen, der mit Selbstdarstellung ala Youtube immer noch nicht wirklich warm geworden ist. Für mich fühlt sich das oft genauso abwegig an, wie die getragene Wäsche fremder Menschen zu durchwühlen

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die bauen seit Ewigkeiten, sprich seit 1930
Wenn wir Wikipedia als verlässlich annehmen, ist das so nicht richtig. KHS existiert seit 1930, Mapex erst seit rund 30 Jahren. Bis zur Gründung von Mapex stellte KHS zwar schon lange Musikinstrumente her, aber von Schlagzeugen lese ich da nichts. Das deckt sich auch mit den Erfahrungen mit ganz frühen Mapex-Drums, von denen mir mein Musikalienhändler erzählte, dass es Anfangs deutliche Fertigungsprobleme gab, die aber nach und nach verschwanden. Inzwischen ist Mapex natürlich schon lange bei den Etablierten angekommen.Und die Saturn-Serie klingt tatsächlich phänomenal, auch die älteren Baureihen. Das einzige, was mich an den aktuellen echt stört, ist das hässliche Logo. Wirkt auf mich wie das eines Ultra-Billig-Herstellers aus der Ramschabteilung.
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Aber natürlich gibt es völlig schepperfreie Snares, sind nicht einmal teuer. Du musst nur sicher stellen, dass der Teppich an keinem Punkt das Fell berührt, schon ist himmlische Ruhe

Ernsthaft, dieses Mitrascheln hat jede Snare. Gute, sauberer konstruierte Snares sind möglicherweise etwas besser zu kontrollieren. Aber jede Snare resoniert bei angespannten Snares eben - raschelnd.
Du kannst dem Problem durch Veränderung der Stimmung, der Position im Raum, geeigneter Dämpfung und so Zeuch jedoch entgegenwirken.
Zu diesem Thema gibt es massig Threads in diesem und anderen Foren. Bei englischen Foren mal auch "sympathetic buzz" suchen.
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Bei der Beckenausstattung bekräftige ich meine bereits gemachte Aussage. Du hast so schöne Bleche, dass eine Ergänzung in erster Linie klanglich stimmig sein sollte. Ich wäre glaube ich in diesem Fall mit einem leichten 18er Crash an dieser Stelle sehr zufrieden, aber das ist ja alles völlig subjektiv.
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Wie soll man denn Jazz pauschal über einen Kamm scheren? Unter Jazz wird so vieles zusammengefasst.
Viel interessanter als deine Frage finde ich, welche Becken du bislang schon spielst und welche Art von Jazz du in erster Linie bedienen möchtest. Anhand dessen könnte man dir vielleicht eher zu der einen oder anderen Größe raten.
Ein zweites reitbares Becken ist im klassischen Instrumentaljazz definitiv beinahe Pflicht, denn der Ridesound ist die typische Variation zur Orchestrierung unterschiedlicher Parts bzw. Solisten. Ob du dein vorhandenes Ride um ein 18er oder 21er ergänzt, ist m.E. eher sekundär, wenn beide Sounds sich gut ergänzen. Es muss auch nicht zwingend ein Crash Ride sein, viele leichte Rides lassen sich auch problemlos crashen, und manche Crashes sogar riden.
Mir persönlich ist größer lieber, aber das ist absolut individuelle Geschmackssache. Mein zweites Ride steht übrigens links, und ein kleineres Crash steht ganz rechts aussen. Also 3 Becken, 21'' Ride, 20'' Ride und 16'' oder 18'' Crash. Manchmal nehm' ich aber auch das 18er nach links und spiele das als Ride.
Ein Sizzle Ride wäre ebenfalls ne Option, manche lieben sie in Combos, andere hassen sie. Hab auch schon Chinas als Ridevariante gesehen und gehört.Spielst du denn schon lange Jazz? Dann würde ich einfach den Ohren vertrauen und das kaufen, was meiner Klangvorstellung entspricht.
Oder sind das deine ersten Gehversuche? Dann rate ich eh zur Zurückhaltung, denn üben kannst du das ganze erst mal auf jedem x-beliebigen Set Up und dabei deine Soundvorstellungen ergründen. Nach ner Weile dann mit viel klareren Vorstellung fällt die Entscheidung sicher deutlich leichter. -
Was mir gerade noch einfällt, ich habe mal als Tipp irgendwo gelesen, dass olle Matratzen hilfreich sein können, um die Positionierung von Akustik-Elementen zu testen. Sie absorbieren wohl breitbandiger als Tücher, die vor allem Hallfahnen reduzieren. Also kann man u.U. auch Dröhnen gezielter eliminieren, indem man Matratzen z.B. an die Wand lehnt und die Klangveränderung analysiert.
Ich hab das selbst mal irgendwann in einem Betonkeller getestet, das hatte schon einen spürbaren Effekt, je nach Aufstellungsort. Dauerhaft kann man die ja dann gegen professionellere Hilfsmittel tauschen.
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wird mir dafür zu oft vorgeschrieben wird, was ich zu spielen habe. Dann heißt es: "zu schnell!", "da muss Dynamik rein!" oder "Oah, jetzt wäre 'ne Doublebass schön ". Da könnte ich sowas von ausrasten. Warum kümmert sich nicht jeder um seinen Scheiß?
Bei solchen Erwartungen könnt ICH sowas von ausrasten, aber ich versuche es mal sachlich.Gemeinsam musizieren heißt nicht zwingend, dass ein paar Leute zusammentreffen,nur damit man Bier trinkt und sich ansonsten jeder sich um seinen Scheiß kümmert und man unkoordiniert aneinander vorbei schrammelt.
Es gibt Musiker (auch Schlagzeuger!), die hören auf den Kontext aller Instrumente und haben eine Vorstellung vom Zusammenklang. Und natürlich darf man, je nach Bandgefüge, dann auch Meinungen zur Interpretation der Mitmusiker äußern. Manche Bands sind da recht hierarchisch und haben einen musikalischen Leiter, der festlegt, was wer spielt, andere lösen das eher demokratisch. Wieder andere lassen dem Komponisten der jeweiligen Nummer freie Hand. Aber gemeinsam hat man dann primär den Anspruch, ZUSAMMEN gut zu klingen und nicht jeder für sich.
Wenn ich dich richtig verstehe, vertrittst du eher die Devise, dass jeder völlig autonom entscheiden soll, was er spielt. Aus meiner Band wärest du mit dieser Haltung schon längst rausgeflogen. Genau diese Haltung macht dich zum Schlagzeuger, aber eben nicht zum Musiker, du bestätigst damit selbst den alten Schlagzeugerwitz.
Da aber du im Moment noch eine Lösung anstrebst, kann ich dir nur raten, verabschiede dich von der Band, so lange es noch im Guten möglich ist. Das passt nicht zusammen.
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Eines vorweg: ich bin in der Formulierung meiner Gedanken gelegentlich sehr ehrlich d.h. stellenweise vielleicht nur bedingt
Motivator. Bitte nimm das keinesfalls persönlich.Zu deinem Problem möchte ich einfach mal so meine spontanen Assoziationen zum Ausdruck bringen. Wenn ich mir deine Videos ansehe, sehe ich einen Typen vor mir, der ganz okay trommelt. Ende. Es gibt sicher viele schlechtere Freizeittrommler, jedoch vermutlich ebenso viele ähnlich gute oder sogar bessere. Der Typ, den ich da sehe, wirkt auf mich völlig durchschnittlich mit einem (leichten?) Hang zum Eigenbrötler, der selten unter Leute kommt. Öffentliches Rumgeheule wie im gezeigten Video berührt mich noch am ehesten, allerdings negativ.
In der Summe weiß ich nicht, wer sich für die Karriere des Protagonisten interessieren sollte, daher ist Stagnation vorprogrammiert.
Meines Erachtens gilt für Karrieren auf Youtube exakt das gleiche wie im normalen Leben. Man muss sich vom Durchschnitt abheben und den Leuten in Erinnerung bleiben. Wo im normalen Leben schon nicht alleine die Qualtität des Geleisteten ausreicht (man muss eben auch "gut mit Menschen können" etc.pp.), braucht man bei YT irgendwelche Eye- oder Earcatcher, die einen aus der Masse abheben. Für das Medium Film und Video sollte man ja eh nicht einfach die Wirklichkeit abbilden, sondern geschickt "in Szene setzen" (z.B. Setgestaltung, Acting, Licht, Story usw.), sonst wird's einfach gähnend langweilig.
Wenn du primär als Trommler Spaß und Anerkennung möchtest, würde ich mich an deiner Stelle mehr auf Mitmusiker aus Fleisch und Blut stürzen und YT erst mal etwas hinten anstellen. Wenn Mitmusiker bisweilen sagen, geiler Groove/geiles Drumsolo, fühlt sich das fast genauso gut an wie 10.000 likes

Wenn du als YT-Star rauskommen willst... musst du dir erst mal Gedanken zu deiner Personality machen.
Generell sind, wie Seelanne schon schrieb, deine Ambitionen so unscharf, dass du unbedingt definieren solltest, was eigentlich die Zielvorgaben sind. Je klarer du das weißt und vermitteln kannst, umso eher gelingt der Erfolg.
Trotz meiner nicht allzu positiven Einschätzungen, lass dich nicht entmutigen und mach, was dir Spaß macht. Wenn es beim Drumming gerade stagniert, dann ruhig auch mal andere Dinge testen und den Kopf wieder frei kriegen

Edit: Vielleicht sollte man sich davon lösen, zu glauben, dass YT als Beruf (wie schräg ist das eigentlich
) für jeden geeignet ist, nur weil es ein paar wenige richtig erfolgreiche Youtuber gibt. Nachdem ich nun ein paar deiner VLOGs gesehen habe, bin ich mir umso sicherer, dass du deinen Weg noch gar nicht gefunden hast, er aber wohl mehr in Richtung RL gehen sollte. -
möchte ich gern den Raumklang verbessern, kenne mich allerdings nicht so gut damit aus.
Genau das muss eigentlich der Ansatz sein, um nicht Geld zu verbrennen:
1. erst mal genau hinhören und analysieren, WAS eigentlich verbessert werden muss
2. in einschlägigen Foren oder anderen Quellen einlesen und VERSTEHEN
3. den Raum NOCHMAL mit dem gewonnenen Wissen analysieren und
4. genau die Hilfsmittel anwenden, die geeignet sind, DEINEN Raum zu optimieren.Früher waren es Eierkartons, heute Noppenschaum, welche man sich unbedacht an die Wände pappt, weil man es andernorts so gesehen hat. Beiden gemeinsam ist, dass sie so gut wie nichts (Eierkartons) oder nur im oberen Frequenzbereich (Noppenschaum) optimieren. Hast du aber z.B. Probleme mit tief- oder mittelfrequentem Dröhnen, bist du auf dem völlig falschen Weg. Da brauchst du unter Umständen dann eher Bassfallen (Superchunks, Helmholtz-Resonatoren o.ä.), um spürbar was zu verbessern. Die sind immer größer/dicker als Noppenschaum, in der Anfertigung aufwändiger und möglicherweise auch teurer
Nicht zu vergessen, finde als erstes für dein Set eine Position, die akustisch möglichst gut klingt, indem du mit einer Trommel in der Hand den Raum abgehst und hörst, wo dir der Sound am besten gefällt. Da baust du das Set dann auf. Wäre sozusagen Schritt 0 in meiner obigen Liste.
Ich denke, noch besser als unter Drummern findest du Antworten in Foren für Recording oder Hifi/Home Cinema, denn da rennen auch die richtigen Nerds rum. Ich muss glaube nicht dazu sagen, dass man da nicht alles ernst nehmen darf, aber Infos bekommt man zum Thema Raumakustik mit Sicherheit gute.
Also dann, viel Spaß bei deiner Recherche.
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Ich werde hier sicher keine Ferndiagnose stellen. Die meisten hier kennen das vermutlich, dass es gelegentlich Snares gibt, denen man nicht oder nur mühsam Herr wird.
Andererseits ist es genau die Summe dieser Erfahrungen, aus der man mit der Zeit Sicherheit beim Erreichen des Wunschsounds gewinnt.
Mich hat die Erfahrung u.a. gelehrt, dass nicht jeder Teppich auf jeder Snare gut klingt, und dass der von dir verwendete Sonor-Teppich generell klanglich nach meinem Bedürfnis eher auf der (zu) scharfen Seite liegt. Geralds Tipp ist ein guter Ansatz, um das Problem zu verringern, alternativ würde ich durchaus längerfristig über Experimente mit verschiedenen Teppichen nachdenken.
Eine Supra ist ne tolle, legendäre Snare. Aber auch die hat keine eingebaute "Gefallensgarantie", jedoch einen garantiert fürstlichen Preis.
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Klingt nach am guadn Plan

Bin eh demnächst für ein paar Proben in A, das lässt sich vielleicht kombinieren. Ich sag dir rechtzeitig Bescheid.
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Hatte einmal nen Gig mit Udu auf dem Schoß , da stellte sich als Hauptproblem die feedbackfreie Abnahme des ziemlich leisen Signals durch nicht besonders versierte Techniker raus. Hat sich im Kontext dann wohl ziemlich nach Gerappel angehört, weil die Bässe total verloren gingen.
Vielleicht bist du mit deinem Ständer da etwas besser dran wg Mikropositionen.
Steinklang würde ich mir ja gerne mal anhören, wie kommt man da an Karten?
LG