Auf leisen oder E-Sets üben kann niemals das Üben auf nem echte Set ersetzen, mit Sicherheit jedoch gut ergänzen. E-Sets gaukeln dir allerdings eine Kontrolle über dein Spiel vor, welche am Ende aber nicht da ist. Daher würde ich die kostengünstige Variante mit Silent Fellen oder Matten bevorzugen. Unterschiedliche Rebounds können ja dein Spiel auch verbessern helfen.
Beiträge von trommla
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Gilt das bei Paiste für alle Serien und Materialien? Also auch für alle aus B20?
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Aha, ja wenn das so einfach ist? Vielleicht tun sich die Digital Natives damit leichter, ich müsste mich da schon erst mal damit befassen.
Insofern daher gleich drei Vorschläge:
1) Auf der Page sollte sofort erkennbar sein, dass JEDER aufgerufen ist, die Seite mit Content zu füllen, der das Angebot gut findet. Betreut wird die Seite rein technisch, jedoch nicht inhaltlich.
2) Eine leicht zu findende, ausführliche Anleitung "für Dummies", auf der Page leicht zu finden und für analoge Menschen wie mich geeignet
3) In der Hoffnung, dass der Bestand schnell wächst, wäre ein Register überlegenswert. Ein einfaches Drop Down Menü wird schnell unübersichtlich. Könnte nach Genres unterteilt sein, alphabetisch, wie auch immer. -
Ich glaube, dein Tool limitiert sich leider von selbst, selbst wenn nach und nach mehr Songs dazu kommen. Auch eine kleine "Datenbank" von sagen wir 300 Songs hätte für die allermeisten Nutzer vermutlich den Effekt, feststellen zu müssen, dass ihr Song nicht dabei ist. Schade, wenn man bedenkt, wie viel Zeit und Mühe es vermutlich kostet, einen Song hierfür aufzubereiten.
Am ehesten könnte ich mir vorstellen, dass ein solches Tool für Schlagzeuglehrer interessant wäre, die auf diese Weise ihren Schülern die Songstruktur visualisieren können. Da könnte ich auch mit einem kleinen, aber gut ausgewählten Sortiment an Songs leben.
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die Öffnungszeiten sind nicht unbedingt kompatibel ...
Na ja, wenn du es nicht schaffst, irgendwann mal zu Just Music zu kommen, solltest du deinen Alltag mal hinterfragen. Ich kenne echte Workaholics, die es trotzdem schaffen, mal ins Musikgeschäft zu gehen. Und Just Music ist kein Dorfhändler, der nur zwischenrein mal geöffnet hat.Aber zur eigentlichen Frage. Ich halte es für wenig zielführend, wenn dir jetzt irgendwer zu irgendeiner der genannten Snare irgendwas Subjektives hier reinschreibt. Denn du kannst sicher sein, pro Snare findest du hier so viele unterschiedliche Meinungen wie Bäume im Wald. Geh lieber testen, küre deinen Favoriten, und dann frage nach Erfahrungen. Und sei dabei offen für alles, was rumsteht. Vielleicht gibt es ja noch weitere Optionen, die du noch gar nicht auf dem Schirm hast. Ein guter Verkäufer ist nicht nur Dekoration, sondern sollte dir auch bei der Auswahl helfen können.
Wenn du deine Auswahl rein nach unseren Empfehlungen triffst, hast du exakt keine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt, und darum geht es doch irgendwie, oder?
Ich wünsche dir viel Spaß beim fröhlichen Testen

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und bewegen da uns immer etwas abseits der normalen Pfade
Haha, ja eigenwillig kann man das auf jeden Fall nennen. Beeindruckend, was man heutzutage so an Effekten bekommt, für die man früher ein Vermögen hätte zahlen müssen.
Musikalisch kann ich an meinen Laptop-Quäken nicht wirklich was sagen, hört sich aber erst mal ganz solide an.
Die Videoqualität wirkt auf mich auch durchaus technisch professionell. Trotzdem, und das ist natürlich nur mein individueller Geschmack, geht das Ganze für mich teilweise arg in Richtung albern. Die Bandmitglieder als Krabbeltiere darzustellen und rumzumorphen, mag zwar technisch toll umgesetzt sein, wirkt aber auch nur wie technische Gimmicks.
Effekte nur um ihrer selbst willen fand ich schon bei Hitchcock nicht so dolle, obwohl der mit seinen McGuffins sogar in die Filmgeschichte eingegangen ist.
Sich mit den Möglichkeiten heutiger Videotechnik als Band zu beschäftigen, ist sicher kein Nachteil. Allerdings befürchte ich, dass man zumindest als Amateurband Gefahr läuft, gar nichts mehr halbwegs überzeugend hinzubekommen. Man hat ja meist eh schon zu wenig Zeit für seine Hobbies, und wenn man musikalisch, tontechnisch, video- und schnitttechnisch, marketingtechnisch etc. pp. alles selbst in die Hand nimmt, "weil man das halt so macht", dann bleibt u.U. für immer mehr immer weniger Qualität übrig.
Trotzdem natürlich, wenn man es gar nicht macht, lernt man nix und hat viel weniger Spaß im Leben. Also ... auf jeden Fall weitermachen !!!
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Vielleicht auch mal die Aufgabenstellung von "wieviel bpm schaffe ich" verlagern zu "was ich sonst noch verbessern möchte". Bei moderaten bis langsamen Tempi auf extreme Dynamik zu achten, kann z.B. den Kopf frei blasen und neue Erfolgserlebnisse generieren. Wobei die Art der Übung nur exemplarisch ist.
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Ich habe keinen heißen Tipp für dich. Wenn ich eine Snare jedoch blind nach Budget kaufen würde, würde ich andere Modelle/Hersteller in der Preislage vorziehen. Es gibt definitiv auch interessante Modelle z.B. von Tama, Gretsch, Pearl und anderen. Oder gleich gebraucht kaufen, das minimiert den Verlust bei Wiederverkauf.
Die "normalen" Sonorsnares haben mich bisher jedenfalls nie wirklich vom Hocker gehauen.
Das von dir beschriebene Anforderungsprofil habe ich für mich so erst bei teureren Modellen gefunden.
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Gegenfrage: was erwartest du von der Snare? Mir fällt jetzt nix dran auf, was sie besonders macht. Das könnte erklären, weshalb wenige das Modell kennen.
Ums selber experimentieren wirst du eh nicht rumkommen, da ja keiner deine Soundvorstellung, Spielweise und Musikgeschmack kennt.
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Kann mir kaum vorstellen, dass ein Hersteller Verbrauchsmaterial von Verbrauchsmaterial anbietet. Hilft dir zwar nicht weiter, aber ich glaube, da wird ein neues Fell fällig.
Btw das schöne an beschichteten Fellen ist doch, man sieht die "Dämpfungsbastelei" im Inneren nicht. Da kannst du doch eigentlich reinpappen, was du gerade da hast.
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Dafür, dass die Bearbeitung sehr gewollt, aber insgesamt stocklangweilig klingt, könnt ihr dann wohl nix. Bach mit Swing zu untermalen und zu synkopieren, hat der genannte Franzose vor Jahrzehnten recht erfolgreich gemacht, das reicht dann aber auch irgendwie.
Ich glaube allerdings, dass sich hier zwei junge Talente mit besserer Musikauswahl überzeugend in Szene setzen könnten.
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Die Entscheidung kann man doch pauschal so nicht beantworten. Das Artstar mit neuen Fellen ausstatten, ist sicher der günstigste Weg zu gutem Sound, und ob dafür gleich 400.- € erforderlich sind, wage ich zu bezweifeln. Bei deiner Konfiguration eher 200,- bis 250,- je nach Befellung.
Ein neues Set zu kaufen, macht Spaß, und wenn du im Geschäft Spaß an einem 1000-Euro-Gerät hast, dann go for it, denn Spaß am Gerät ist das A und O beim (Wieder)einstieg.
Das Artstar wird dir vermutlich zur Refinanzierung (bei weitem?) nicht ausreichen, daher tendiere ich eher zum Zweitset. Spätestens wenn eine Band gefunden ist, kann es sowieso sinnvoll sein, ein Set im Proberaum und eines im heimischen Keller zu haben.
Ich werfe zur Klangverbesserung noch gerne die Beckenfrage in den Raum. Da ist nämlich oft mehr Verbesserungspotential als bei (ordentlichen) Kesseln. Und es gibt immer noch erschreckend viele Trommler, bei denen die Beckenqualität teils deutlich hinter der Kesselqualität zurückfällt.
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Keines von beiden, denn bei Fellen setze ich persönlich auf die Qualität der bekannten Markenhersteller.
Ich denke aber, dass beide für deine Zwecke reichen sollten. Allerdings weiß ich nicht, ob es Fame-Pellen überhaupt in 26'' gibt, oder ob du doch den Weg über die "Großen" gehen musst.
Vermutlich würde ich aus Gründen der Langlebigkeit zum dickeren greifen und dieses so tief stimmen wie gerade eben möglich, damit es ordentlich wummst. Und ein dezentes Stück Tempo, mit Gaffa irgendwo in Nähe des Spannreifens sauber aufgeklebt, macht auch längerfristig keine Sauerei.
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Moment mal, Pauken für den Handballverein?
Erst dachte ich, irgendwelche Kesselpauken für irgendeinen Musikverein. Aber dir scheint es um möglichst druckvolle Unterstützung von Seiten der Fans zu gehen, also reden wir wohl eher über irgendwelche Basstrommeln/Bass Drums/Große Trommeln.
Für das übliche Buuum - Buuum - Bumbum - Buuum reichen wohl die günstigsten, dicksten Felle, die du bekommen kannst. Ölgefüllt muss sicher nicht sein, Felle mit eingearbeitetem Dämpfungsring reichen allemal. Im Prinzip kannst du auch normale nehmen und Filzstreifen hinters Fell klemmen.
Klangliche Feinheiten brauchen wir a) wegen der Anwendung und b) wegen der Zielgruppe hier wohl nicht diskutieren

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Versuchs mal mit anderen Becken, ich wette um ein Bier, daß da der Hund begraben ist.
Genau das war auch mein erster Gedanke. Nicht jedes Becken ist konstruktiv/qualitativ in der Lage, alle Nuancen wiederzugeben. Nach welchen Kriterien hast du denn deine HiHat gekauft? Beratung vor Ort? Ausführlicher Vergleichstest? Blind im Internet? -
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Wenn der Drummer hier einen 5/4 Takt erkannt haben will, auf den der Gitarrist absolut nicht klar kommt, solltet ihr eventuell eure Songauswahl überdenken und euch (noch) leichteren Songs widmen. Das wäre sicher mit weniger Umständen verbunden
Auch die Zufriedenheit während der Darbietung steigt dadurch möglicherweise (bei Künstlern und Publikum!) -
Ich würde gerne noch einmal auf Anfang gehen und fragen, wie ihr grundsätzlich bislang bei Gigs arbeitet. Wie sieht die bisherige PA aus und welche Vocals/Instumente werden damit abgenommen? Welche Art von Musik macht ihr überhaupt? Und in welchem Rahmen finden Konzerte statt?
Ich persönlich bin immer bestrebt, den geringst möglichen Aufwand zu betreiben, da ich schon zu oft erlebt habe, dass technische Basteleien auf der Bühne aus den absonderlichsten Gründen nicht oder nicht gleich funktionieren. Wenn Techniker vor Ort sind, deren Job es ist, Fehler zu finden und auszumerzen, ist mir das herzlich egal, weil die Show im schlimmsten Fall verspätet beginnt. In dem Moment, wo ich als Musiker selbst anfangen muss zu rennen, um alles klar zu bekommen, stresst mich dass vor dem Konzert massiv, und ich gehe nicht entspannt auf die Bühne.
Unter der Annahme, dass die Band-PA über genügend Schub, also Leistung und Membranfläche, verfügt, funktioniert nach meiner Erfahrung BD und 2 Overheads durchaus gut und macht einem nicht das Leben schwer. Die würde ich aber persönlich aus o.g. Gründen lieber ins Band-Pult stecken und mich um nix weiter kümmern müssen. So habe ich das schon oft praktiziert, funktioniert zumindest bei Rock/Pop, Funk und Jazz gleichermaßen. Bei richtig lauten, harten Stilen kenn ich mich nicht aus.
In-Ear und Bass Shaker halte ich auf kleinen Bühnen vor wenigen Leuten für völligen Bullshit, sofern die Band diszipliniert spielt. Da reichen zur Not schon zwei Wedges rechts und links, wobei ich ein Drumfill schon immer komfortabel finde. Setzt natürlich voraus, dass ich das Programm kenne, auch wenn ich nicht jeden Ton akkurat höre.
Click hat (für mich) auf der Bühne nur was verloren, um mit Samples oder Sequenzern zu arbeiten, sonst darf das Zusammenspiel ruhig etwas "atmen".
Also: Keep It Simple!!!
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einschließlich der Frage "Wer kann was stellen?"
Ach ja, das hatte ich vorher glatt überlesen. Passiert das regelmäßíg? Ich würde nämlich einem Veranstalter regelmäßig einen gepflegten Vogel bei einer derartigen Anfrage zeigen. Es gibt sowas wie Backline Rental Companies, die das ganze Gerödel verleihen. Gemessen an den Gesamtkosten einer solchen Veranstaltung fallen die Kosten wirklich nicht ins Gewicht (wenn nicht sogar gesponsort). Und sollte am Ende tatsächlich ein Gewinn hängen bleiben, bin ich ja schließlich auch nicht beteiligt.
Anders sieht die Sache bei selbst organisierten Veranstaltungen mehrerer Bands aus, aber da wäre ich dann selbst in der Rolle des (Co)Veranstalters mit in der Pflicht.
Insgesamt lassen wir uns, insbesondere als Amateurmusiker, viel zu viel gefallen. In dem Moment, in dem wir einen Anspruch haben, vor Publikum ein professionell präsentiertes Programm darzubieten, haben wir auch einen Anspruch auf faire Bedingungen und nicht zuletzt faire Bezahlung. Es käme auch keiner auf die Idee, dem studentischen Aushilfskellner in der Kneipe ums Eck nur die Hälfte oder gar nichts zu zahlen, weil er es ja nur in seiner Freizeit macht.