Mmm da käme mir doch als erstes eine Mail oder ein Anruf bei Sonor in den Sinn. Da es sich bei den Böckchen nicht gerade um Vorkriegsmodelle handelt, sollte das klappen. Alternativ ist auch Gerd Stegner / St-Drums immer eine gute Anlaufstelle.
Beiträge von trommla
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... freischwingende Tom-Aufhängung, Drum-Rack, Doppel-Fußmaschine, stimmstabile Böckchen usw. usw.
Kam alles schon vor mindestens 30 Jahren. Das Pearl Jeff Porcaro Rack sah ich dank eines experimentierfreudigen Kollegen damals zum ersten Mal, ebenso RIMS. Sleishman brachte das erste Doppelpedal schon in den frühen Siebzigern raus. Stimmstabile Böckchen mit einer Art Tune Safe hatte mein damals gekauftes Sonor Lite auch schon, ich habe leider keine Ahnung, welcher Hersteller die Idee ursprünglich hatte.Natürlich brachten in den Folgejahren die meisten Hersteller ihre Versionen dieser Features auf den Markt, insofern veränderten sie seitdem immer wieder ihre Erscheinung. Aber die Grundideen waren immer die gleichen.
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Ich kenne weder diesen Monitor, noch den Kopfhörer, den du verwendest. Wenn du aber vom vermutlich ordentlichen Stereosignal auf eine Monoquäke für 130,- € wechselst, überrascht es mich nicht im geringsten, wenn du einen deutlichen Rückschritt wahrnimmst. Ich persönlich sehe auch keinerlei Nutzen in deinem Wunsch.
Wenn du das E-Set laut und raumfüllend mit Spaßfaktor hören willst, führt meines Erachtens kein Weg an einer kleinen (PA-)Anlage vorbei, also je nach verfügbarem Ausgangssignal mindestens ein Paar aktiver Lautsprecher. Ein einzelner LS, selbst ein teurerer, klingt eigentlich immer schlapp, zumindest habe ich noch keine Variante gehört, bei der sowas nicht sch... klingt.
Am eingebauten EQ drehen mag zwar aus sch... nicht ganz so sch... machen, gut wird das aber nie klingen.
Irgendwie ja auch logisch. Ein Schlagzeug ist ein relativ großes Instrument und gibt von Haus aus ein wesentlich "breiteres" Klangbild von sich als eine Piccoloflöte. Wenn das dann aus einem punktförmigen Schallwandler kommt, fehlt natürlich jeglicher natürliche Eindruck.
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Hat der Pearl-Vertrieb denn keine Telefonnummer? Die sollten das doch im Handumdrehen beantworten können.
Ups, sorry, ich vergaß, dass der Digital Native diese Kommunikationsform nicht mehr beherrscht

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Ich komme aus Nordhessen. PLZ 34281 und ich wäre bereit für ein top Set 70-80km zu fahren
Nachdem du dich in knapp 14 Tagen bei deiner Suche dem Anschein nach mehr im Kreis drehst, als Fortschritte zu machen, noch einmal eine kleine allgemeine Hilfestellung. Du suchst ein spielfertiges Schlagzeug mit möglichst nachhaltigem Spaßfaktor. Hierbei gibt es im Wesentlichen bei der Suche folgende Stellschrauben, an denen du drehen kannst:
1. Preis
2. Qualität/Ausstattung
3. Entfernung (bei Gebrauchtkauf)Wenn du bei Preis und Entfernung festgelegt bist, wirst du im Zweifel Abstriche bei der Qualtät machen müssen, wenn du bald Schlagzegbesitzerin sein möchtest. Kann man machen, es gibt viele Anfänger, die auf absoluten Möhren jahrelang spielen. Und so lange alles halbwegs funktioniert und klingt, ist das auch erst mal völlig ok. Allerdings sind wir dann hier nicht die besten Ratgeber, weil unsere Maßstäbe in der Regel (deutlich) höher liegen.
Oder du hältst wie die meisten Kollegen hier im Forum die Qualität hoch, dann kannst du das geringe Budget möglicherweise nur durch Schmerzensanteile in Form weiterer Fahrt kompensieren. Oder durch unendliche Geduld bei der Suche, bis dir tatsächlich dein Traumset aus Nachbars Garten zuwinkt

Generell sind sich hier glaube ich nahezu alle (außer dir) einig, dass wirklich gute Gebrauchtangebote nicht allzu häufig sind und man daher gerne auch mal weitere Strecken fährt. Ums Eck und regelmäßig findet man hingegen die typischen o.g. Möhren.
Über den Spaßfaktor einer solchen "Exkursion" wurde ja schon geschrieben, man kann das aber auch manchmal mit dem Besuch alter Freunde, Familie, Sehenswürdigkeiten etc. kombinieren. Oder Ausflug mit den Kindern. Da ist dann einfach deine Kreativität gefragt.
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Als alter Sonor-Freund bin ich über eine solche Preispolitik entsetzt. Es ist eine Sache, Preise entsprechend der Marktentwicklung und der Inflation anzupassen, eine ganz andere, plötzlich Preissteigerungen in Höhe von rund 20% auf bereits existierende Produkte vorzunehmen.
Dass sich Sonor jahrelang verkalkuliert und massiv rote Zahlen geschrieben hat, sich nun mit solch drastischen Maßnahmen retten muss, kann ich mir schwer vorstellen.
Schade, dass ich bereits vor einem Jahr ein neues Sonor-Set gekauft habe, denn derartige Dreistigkeit gehört im Grunde boykottiert.
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Anspielen würde ich die Dinger auch gerne mal. Aber selbst wenn der Sound seinesgleichen sucht, sind diese Snares wohl eher was für betuchte Sammler als für Working Drummer. Einerseits vom Gewicht, andererseits kann der Werkstoff Stein im Falle eines Sturzschadens aufgrund fehlender Elastizität wahrscheinlich deutlich weniger ab als Holz, Metall oder Acryl. Sprich, es reicht vermutlich schon zum Totalschaden, wenn das Stativ mit Snare mal umkippt. Oder es gibt Abplatzer an der Gratung, was ebenfalls unerfreulich wäre. Zumindest wäre das noch vor dem hohen Gewicht mein größter Vorbehalt gegen solche Boliden.
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Vor allem, wenn man dann wieder überall die guten Sonor-Außendämpfer draufmacht. Aber Gewohnheiten sind ja oft logisch nicht exakt nachvollziehbar.
Ebensowenig wie das Bedürfnis, überhaupt eine Ballerburg rumstehen zu haben. Komischerweise aber leider geil.

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15er gibt es auch in günstig, z.B. Fame Masters B20, Thomann Zultan (sogar verschiedene Modelle). Kann dir zwar nichts zur Qualität sagen, allerdings werden beide häufig sehr gelobt. Hinter beiden verstecken sich bekanntlich renommierte türkische Beckenmanufakturen.
16 sind zwar scheinbar im Kommen, aber wohl noch zu speziell, um im Budgetbereich berücksichtigt zu werden. -
Wenn wir jetzt wüssten, welche Soundvorstellungen Du hast, könnten wir ein paar Empfehlungen geben....
Wie 99% aller Anfänger wahrscheinlich "fett, ohne Obertöne", weil man ja eh nicht stimmen kann und daher verständlicherweise Angst vor disharmonischen Obertönen hat.
Das Problem ist: wenn du jetzt deinem neuen gebrauchten Set alle Felle über die Ohren ziehst, um die Gratungen zu checken, wirst du als stimmunerfahrener Newbie wahrscheinlich bald den nächsten Thread aufmachen "Hilfe beim Stimmen gesucht". Gleichwohl ist dieser Schritt, zumindest bei beschichteten undurchsichtigen Fellen, obligatorisch, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Neue Schlagfelle würde ich daher beim Gebrauchtkauf immer einkalkulieren, die Resos kann man oft erst mal weiter verwenden.
Dass Hardwareteil alleine vom sachgerechten Lagern hinüber sind, glaube ich nicht. Das Imperialstar ist keine Nobelserie, aber schon seit langer Zeit bewährt und oft auf dem Gebrauchtmarkt zu finden. Und 7 Jahre sind für Drums wirklich (im Gegensatz zu Elektronik) kein Alter.
Ob weitere Kosten auf dich zukommen, lässt sich ohne konkrete Infos zum Set schlecht sagen. Tama baut erfahrungsgemäß solide Hardware, daher hätte ich keine Bauchschmerzen.
Oft sind hingegen Becken und auch Snare bei billigen Gebrauchtsets echte Spaßbremsen und schreien nach Austausch, je nach Anspruch und Erfahrung.Am besten ist wie immer, einen erfahrenen Drummer zu Rate zu ziehen, z.B. seinen Schlagzeuglehrer.
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Da ich ja immer versuche, für wenig Geld guten Sound zu finden, würde ich spontan mal ein paar Exemplare Zultan Caz vom Thomann testen. Die Rezensionen und vor allem die Preise finde ich schon länger hochinteressant. Wenn man keinen Wert auf große Namen legt, könnte das nen Versuch wert sein. Gerade als Schüler, der noch mehr aufs Geld achten muss.
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Ist das nur bei mir so oder ist es de facto nicht möglich Heel toe bei höheren Tempos auf Speed Cobra zu spielen?
Ich kenne die Speed Cobra nur aus dem Geschäft, halte es aber bei dem Design für unwahrscheinlich, das ein geübter Heel-Toe-Spieler darauf Probleme hätte. Vielleicht sind bei dir die Foot Boards einfach zu steil eingestellt?
Auf welchen Maschinen hast du denn bisher die Heel-Toe-Technik praktiziert? Oder fängst du jetzt erst damit richtig an?Mir geht es mit Heel-Toe beispielsweise generell so, dass ich das auf keiner Maschine hinbekomme. Das scheint ein Bewegungsablauf zu sein, der mir gegen die Natur geht. Anders ausgedrückt wäre der Übeaufwand so enorm, dass es Jahre dauern würde, diese Technik einigermaßen souverän einzusetzen. Da ich musikalisch nicht in diesen Gefilden unterwegs bin, für mich daher uninteressant, obwohl es eine interessante Option wäre.
Aus dem Bauch raus glaube ich, dein Problem hängt an nicht ausreichender Übung, nicht am falschen Material. Nur würde niemand fragen, ob man mit VicFirth-Sticks generell keine Double Stroke Rolls spielen kann, nur weil man sie bei Tempo 200 nicht hinbekommt.;-)
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Heal-Down
Auch wenn der TS sicher einen gewissen Heilungswunsch verspürt, geht es hier mehr um Heel-Down.
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Hast du deinen Bewegungsablauf beim Treten der Bassdrum mal genauer beobachtet? Am besten stell dir einen Spiegel ans Set und schau dir selbst genau zu. Sitzt du zu jeder Zeit mit deinem Schwerpunkt über der Sitzfläche, oder holst du wie manche Anfänger für jeden BD-Schlag Schwung aus dem Rumpf?
Man sieht das öfter mal, dass Einsteiger für jeden Schlag den gesamten Oberkörper hin und her bewegen. Das ist einerseits absolut nicht notwenig und "verbrennt" Energie, andererseits könnte ich mir vorstellen, dass dies zu einseitiger Belastung der Hüfte und Verspannungen führt, welche sich in Folge als Schmerzen manifestieren. Mit Sicherheit reagiert ein nicht mehr ganz junger Körper intensiver auf Fehlbelastungen, als es ein junger tut.Ich würde in jedem Fall empfehlen, bei Einsetzen der Schmerzen aufzuhören und lieber noch ein Weilchen nur mit den Händen weiter zu machen.
Allerdings ist das wie so oft Stochern im Nebel, und keiner hier kann dir verlässlich Auskunft geben, wo das Problem liegt. Was allerdings auf der Hand liegt: Schmerz ist ein absolutes Warnsignal deines Körpers. Kompetente Hilfe erhältst du nicht anonym per Forum, sondern entweder von Ärzten oder von Schlagzeuglehrern, die deine Technik(fehler) analysieren.
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Dass das Englisch nach passablem Schulenglisch klingt wundert mich etwas. Das hatte ein Engländer für mich übersetzt....
Dann war das wohl so eine Art "Placebo-Effekt" bei mir. Wie Eindrücke manchmal täuschen...;-) -
Mal so, mal so. In Geschäften mit Kaufabsicht testen fällt bei mir als Schutzmaßnahme meist raus, denn meine heimlichen Favoriten kann oder will ich mir erfahrungsgemäß nicht leisten. Und je weniger ich in Versuchung geführt werde, umso besser. Wenn mir eines besonders gefällt, notiere ich das und warte, bis irgendwer es abgeben will. Zum Glück sind ja die Geschmäcker verschieden.
Meinen Beckenfuhrpark habe ich mir über die Jahrzehnte häufig gebraucht über Kleinanzeigen zusammengekauft, bin aber auch dabei immer eher der genügsame Typ gewesen d.h. weder brauche ich am Set 20 Becken, noch muss ich ständig 5 Sets gleichzeitig mit Becken ausstatten, noch ist mein Einsatzspektrum so überaus vielfältig, dass ich mit meinen 2-3 Hand voll Becken nicht hinkäme.
Mycymbal.com empfinde ich als hilfreich, denn man bekommt in der Regel einen guten Eindruck über den Charakter und, falls mehrere identische Becken präsentiert wurden, über Serienstreuung eines Modells. Wenn's dann im Detail doch nicht paßt, lassen sich gute Becken in der Regel ohne Wertverlust weiterverkaufen.
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Hübsches Drömmelsche

Sind das die originalen Spannreifen? Sehen so neu aus.
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Ich glaube, dass viele bei ner guten Metallsnare an Ludwig denken, ist kein ungewöhnliches Phänomen. Bei Markteinführung war die Supra herausragend und hat sich über Generationen als Quasi-Standard etabliert. Dass im Laufe der Zeit immer mehr Hersteller guter Qualität nachziehen, verdrängt den ursprünglichen Platzhirschen eben nicht zwingend vom Podest.
Ein Papiertaschentuch heißt in Deutschland auch immer noch "Tempo", egal welcher Handelsname draufsteht, und das seit 1929. Und echte Tempos sind immer noch teurer als Vergleichbare, selbst wenn die Nase keinen Unterschied merkt.
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Hallo Torsten,
für mich hört sich deine Idee grundsätzlich erst mal interessant an. Da ich im Moment vorübergehend vorerst keinen Übungsraum habe, bin ich darauf angewiesen, wenigstens auf dem Practice Pad meine Hände halbwegs in Form zu halten. Daher gerne schon mal "Finger hoch" als Beta-Tester.
Natürlich wird man abwarten müssen, ob die Umsetzung das hält, was du versprichst. Insbesondere der individuelle Übeplan - ich vermeide bewusst die Wörter Workout und Training, denn Schlagzeug ist neben Sport eben auch noch Musik mit anderen Schwerpunkten - sagt sich leicht, kann ich mir nur noch nix drunter vorstellen. Wie soll eine App oder deren Programmierer einschätzen, wie mein Standard ist, ohne mich differenziert zu beobachten, wie es ein Lehrer täte? Was ist der konzeptionelle oder didaktische Unterschied deiner App zum Selbststudium, bei welchem ich diszipliniert z.B. bestimmte Rudiments zum Click übe und das Tempo peu a peu steigere? Das sind nur ein paar der Gedanken, die aufploppen, wenn ich an eine kostenpflichtige App denke. Insbesondere im Abo muss dass Ding schon einige Versprechen halten, um die fortlaufende Investition zu rechtfertigen.
Und darf ich mir noch einen kleinen, sehr subjektiven Hinweis erlauben? Ich finde es immer sehr schade, wenn Seiten aus Deutschland nicht auch in der Nationalsprache präsentiert werden. Das Ziel ist vermutlich, dadurch professioneller zu wirken und einen internationalen Kundenkreis anzusprechen. Nur, mir geht es genau umgekehrt. Auf mich wirkt es, insbesondere wenn das Englisch wie in deinem Fall nach passablem Schulenglisch klingt, eher wie "gewollt, aber nicht gekonnt".
Überzeugender wäre die Startseite auf deutsch mit der Option Sprachwahl. Und dann ggf. sogar sämtlichen englischen Text von einem Muttersprachler aus dem Bekanntenkreis formulieren lassen. Das sind Nuancen, ich weiß, daher auch nur mein persönlicher Eindruck.Einfach so als Anregung.
LG Jan
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Turbo Kapitalismus? Also ich möchte mal den sehen, der plus minus Null in die Arbeit gehen würde. Das gilt für Angestellte ebenso wie für Arbeitgeber. Wenn Entscheidungsträger zu Lasten der Allgemeinheit maximale Rendite erzwingen wollen, geht mir das auch auf den Sack, aber ich bezweifle, dass Sonor in dieser Liga spielt. Da geht es im Zweifel eher um fortwährendes Überleben am Markt.
Da verzichte ich doch eher auf ehrenamtlich produzierte Sonor - Felle