Beiträge von trommla

    Hallo,


    ich kenne keines der beiden Geräte aus Erfahrung. Vom Funktionsumfang sind sie sich recht ähnlich. Der BOSS hat laut Bonedo-Vergleich eine Stimmfunktion extra, die kleine Rhythm Watch dafür ein beleuchtetes Display. Für mich ein kleiner Vorteil für Tama, denn zum Schlagzeug stimmen brauche ich keine Stimmhilfe, ein beleuchtetes Display macht in abgedunkelten Räumen hingegen oft Sinn.


    Die RW30-Sounds finde ich angenehmer als die DB-30-Piepser, zumal beim BOSS der interne Speaker wohl recht bescheiden ist.


    Ein für mich relevanter Unterschied ist der Batterietyp. Während Tama auf normale AAA-Batterien setzt, kommen bei Boss Knopfzellen zum Einsatz. Finde ich aus Kosten- und Verfügbarkeitsaspekten nicht optimal. Wenn einem das Ding mal unerwartet verreckt, gibt es die AAA sicher auch nachts an jeder Tanke.


    Meine Entscheidung würde in dem Preisbereich wohl auf Tama fallen. Zum Zuhause Üben reichen mit Sicherheit beide allemal aus.


    Grüße,
    Jan

    ich bin auf der Suche nach einem Metronom mit den grundlegenden Funktionen, die für Schlagzeuger wichtig sind


    Kannst du denn pauschal benennen, was für Schlagzeuger wichtig ist? Mir fällt auf die Schnelle ein:


    - Programmierbarkeit
    - Fußschalteranschluß
    - Kopfhörerausgang
    - extra Sound für die "1"
    - Subdivisions zuschaltbar (binär, ternär)
    - umfangreiche Taktarten
    - Halterung/Multiclamp erhältlich
    - Große, gut bedienbare Knöpfe, damit auch im Eifer des Gigs nix daneben geht
    - gut ablesbares Display
    - stabile "roadtaugliche" Verarbeitung
    - gute Lautstärke auch ohne Verstärkung



    Was vergessen?


    Die Tama RW nutze ich schon lange, kostet aber deutlich mehr als dein Budget. Ein Schüler hat sich mal ein Millennium-Teil gekauft für 30 bis 40 Euro. War haptisch nicht so toll, und vor allem hat mich der blecherne, leise Sound gestört. Das kann meine RW viel besser.
    Wenn dir günstige Neugeräte nicht zusagen, gibt es die Rhythm Watch häufig gebraucht. Zumindest die älteren Modelle. Meine RW 105 läuft seit ca. 10 Jahren ohne Probleme.

    Weiß eigentlich jemand genaueres, weshalb Sakae die Aufhängung unten hat? Gibt es dafür praktische Erwägungen, oder ist das eher ein Marketing-Gag bzw. Alleinstellungsmerkmal auf einem Markt, auf dem schon alles erfunden ist?


    Obwohl mir die Sets auf der MuMe ansonsten gut gefallen haben, war ich von diesem Detail eher irritiert. Möglicherweise völlig irrational, aber ein echtes Kaufhindernis.

    Ich bin auf der Suche nach einem neuen Sound


    Felle hin, Kessel her. Ich glaube, oft versteckt sich hinter dieser Aussage auch die schlichte Botschaft: nach etlichen Jahren inspiriert mich mein bisheriges Equipment einfach nicht mehr - gäääähn - laaaangweilig. Ob das nun der Sound ist, das früher so geile Sparge-Finish, die schicke schwarz eloxierte Hardware, man weiß es vielleicht oft gar nicht so genau. Ähnlich wie eine Ehe, einfach abgenutzt.


    Komischerweise stelle ich nach dem Instrumentenwechsel objektiv oft gar keine Quantensprünge fest, da meine Soundvorlieben und Herangehensweisen sich nicht wie Equipment austauschen lassen. So leicht streift man Gewohnheiten eben nicht mit ab.


    Die größte Soundveränderung, und damit vielleicht auch Inspiration, erhielte man wohl, wenn ein andere Drummer einfach mal das eigene Set nach Gusto stimmen dürfte. Denn jeder hört und fühlt ein Set total unterschiedlich.


    Aber darum geht es hier ja nicht :)

    Als Set kannst du das mangels BD vermutlich nicht verkaufen. Die Einzeltrommeln KÖNNTEN ca. 200 bis 350 € je Trommel bringen, sind halt ziemlich übliche Größen. Die Snare wirft vielleicht optimistische 500 € ab. Mein Eindruck zur Zeit ist, dass immer noch viele Verkäufer Mondpreise aufrufen, aber am Ende meist nicht so viel gezahlt wird.

    Roadtauglichkeit steht nicht allzuweit im Vordergrund, da Gigs noch eine Weile auf sich warten lassen werden


    "Roadtauglichkeit" ist meist exakt das, was die teuren Marken von Millennium und co. unterscheidet. Wobei das nicht bedeutet, dass es nicht auch im Hausmarken-Sektor Hardware gibt, die den einen oder anderen Gig klaglos überstehen und stationär im Proberaum jahrelang eine gute Figur machen können. Nur ist die Verarbeitungsgüte eben nicht auf ständiges Auf- und Abbauen in Verbindung mit teilweise rüder Behandlung ausgelegt, und du merkst den Verschleiß schneller.


    Gleichzeitig ist die Anforderung an Standfestigkeit sehr individuell, da nicht nur Beckengrößen, sondern auch Spielweise unterschiedlich sind. Hinzu kommen noch "besondere Umstände" wie vorbestehende Rückenproblem, die möglicherweise möglichst leichte und dennoch standfeste Hardware erfordern.


    Hardware von Tama und Yamaha beispielsweise hat einen guten Ruf, gerade die leichten Yamaha-Stative stehen trotzdem erstaunlich sicher. Sonor und Pearl bauen auch ordentliches Material, soweit ich weiß, habe aber keine Erfahrung damit.


    Allerdings würde ich Einstiegsserien der Markenhersteller nicht zwingend den Pro-Serien der Hausmarken vorziehen. Da gibt es nämlich durchaus auch nicht nur Licht, sondern auch Schatten.


    Auch auf die Funktionen solltest du achten. Wenn du z.B. Double Bass spielst/spielen willst, brauchst du ne HiHat mit drehbaren Beinen, oder ne zweibeinige. Einstellbarer Winkel des Bottoms ist Pflicht, einstellbare Federspannung nice to have, wenn die Maschine gut läuft.
    Bei Beckenständern habe ich z.B. nur welche mit versenkbaren Galgen, die kann ich je nach Bedarf als Galgen- oder geraden Ständer einsetzen. Beim Snareständer musst du mit der Einstellung des Korbes gut klarkommen, d.h. er sollte schnell und sicher in jede Position gebracht werden können, und er muß für deinen Snaredurchmesser passen. Memory Locks wären für dich eher verzichtbar, da du wohl nicht ständig dein Set auf- und abbauen mußt.


    Vieles davon ist heute quasi Standard, aber du solltest dennoch Bescheid wissen.


    Mit diesen Infos kannst du ja bei Thomann mal virtuell deine Wunschgarnitur zusammenstellen und hier nochmal nach konkreten Pros und Cons fragen. Und du kannst im Fachhandel vor Ort schauen, wie sich die Dinger anfühlen, und gezielt Fragen stellen.
    Also, viel Spaß bei der Suche :)


    Edit: Mir fällt grad was auf. Worauf sitzt du am neuen Set?

    Danke dir. Da muss ich mich jetzt erst mal durchfransen. Bin Noten gewöhnt, da geht das bei mir schneller :)
    Wobei ich die Verschiebung immer noch nicht ausmachen kann, aber vielleicht kommt das, wenn ich dein Pattern verstanden habe.

    Kann es vielleicht auch an Temperaturschwankungen liegen?


    Wenn du im Gewächshaus trommelst, in das tagsüber die pralle Sonne scheint und das ganze auf 60° aufheizt, während es nachts -20° Frost hat, dann möchte ich das nicht ausschliessen. In den Proberäumen, die ich so kenne, jedoch eher unwahrscheinlich. Da halte ich es noch eher für denkbar, dass deine Snare letztens von dem Antimateriestrahl dieses vorbeifliegenden UFOs getroffen wurde.

    Nutze mal bitte die Suche, ich meiner mich zu erinnern, dass hier schon mal wer ähnliches beschrieben hat.
    Ich hab bei meiner auch minimale Ölspuren entdeckt, mache mir aber ehrlich gesagt wenig Kopf darüber. Interessant wird es, wenn es zunimmt oder sich die Funktion verändert, und das tut es bislang nicht. Für mich ist es erst mal aber nicht unerwartet, wenn ein Gelenk auch Hinweise auf gute Schmierung zu erkennen gibt. Allerdings finde ich es bei dir schon recht ausgeprägt.


    Mit der "Strebe nach oben" meinst du vermutlich die Säule, oder? Würde mich interessieren, wie stark das Ding wackelt. Ich hab so ein minimales Wackeln auch schon gehabt, da lag es aber am zu hohen Druck auf die Klemmung, wenn ich mich richtig erinnere. Da war die Säule dann nicht korrekt arretiert. Es wird immer wieder betont, dass ein häufiger Fehler die zu feste Klemmung ist, das kann ich bislang bestätigen. Ich stelle sie immer nur so fest ein, dass sie eben greift, aber bei starker seitlicher Kraft noch wegzudrücken geht.


    Wenn du dir nicht sicher bist, dann kontaktiere den Sonor-Service und frage nach, die wissen's in der Regel wohl am besten.


    Edit: ich schau mir das nachher mal bei meiner genauer an.


    Edit 2: bei meiner Maschine tritt auch eine Spur Öl aus dem Spalt aus, aber die Säule steht bombenfest. Könnte nicht sagen, ob das von Anfang an so war, manches fällt einem ja erst auf, wenn man mit der Nase reingestupst wird. Auf jeden Fall m.E. kein Fehler, denn das Gelenk sieht nicht aus, als ob es ein geschlossenes System sein soll.
    Mit der rechten Schraube meinst du vermutlich die, die das Gelenk zusammen hält, mit einer schwarzen Kappe abgedeckt ist und LINKS sitzt? Klar,wenn die sich löst, wackelt die Säule, und es tritt vermehrt Öl aus. Bei mir sitzt wie gesagt alles fest, ich weiß auch nicht, ob die Schraube mit Loctight geklebt ist bzw. sein sollte.
    Aber ehe wir hier gemeinsam im Trüben fischen, würde ich eine Mail an Sonor schreiben und ihnen das Bild gleich mitschicken. Da werden Sie sicher geholfen.


    Edit 3: Gefunden! Hier kam das mit der Schmiere schon mal vor. Unser geschätzter User Hebbe (Seite 3 recht weit unten) kann da ein Lied singen.

    Ah dankeschön.


    Nur um Mißverständnissen vorzubeugen, ich wollte dem Verkäufer auch keine unlauteren Absichten unterstellen, finde nur stellenweise die Preispolitik schwer nachvollziehbar. Aber Angebot und Nachfrage regeln das schon.


    Ich persönlich empfinde halt ein altes Set auch dann als alt, wenn nie wer drauf gespielt hat, da ändert auch son Euphemismus wie "New Old Stock" wenig.


    Aber nun ist das auch geklärt ;)

    Welches Problem hast du denn genau mit einem normalen Metronom?
    Vielleicht gäbe es ja auch noch eine andere Lösung für dich, ohne dass erst eine App entwickelt werden muss.


    Metronomerous beispielsweise zählt zwar auch nicht laut, dafür blinken aber die Ziffern in unterschiedlichen Farben auf dem Display. Ist zwar auch kostenpflichtig, aber wie die meisten Apps nicht unerschwinglich. Und der Entwickler ist oder war mal hier aktiv und nahm damals viele Ideen mit in die App auf. Wenn du ihn kontaktierst, kann er ja vielleicht auch Stimmen "nachrüsten".


    Such mal nach dem User ernest7.

    Wenn dem so ist, dann schreibe ich jetzt mal besser nicht, was mir gerade durch den Kopf geht 8|


    Also doch banale "Synkopen" (na ja, banal gesetzt sind sie nicht, bitte nicht als Beleidigung auffassen ;) )

    Ich darf mal Wikipedia zitieren:
    "Alterung ist eine Änderung der physikalischen und chemischen Eigenschaften eines Stoffes nach längerem Lagern oder bei Gebrauch."


    Dass Produkte bei intensiver Nutzung schneller Altern als bei reiner Lagerung ist unstrittig, dass sie auch ohne unser Zutun altern, jedoch ebenfalls. "Richtige" Lagerung verhindert den Alterungsprozess nicht, er beschleunigt ihn nur nicht unnötig.


    Weiterhin schadet sich der Verkäufer selbst, denn auf Neuware muss er 2 Jahre Gewährleistung bieten. Ob er das bei Produkten wirklich sicherstellen möchte, die seit über 20 Jahren nicht mehr produziert werden, wage ich zu bezweifeln. Wie das wohl die Juristen sehen?